

  HINWEISE ZUR INTERNET-VERSION VON VERTSPEED 1.2 FR OS/2  




ACHTUNG:	Diese Textdatei enthlt wichtige Hinweise ber Vertspeed 1.2
                fr OS/2.
		Die enthaltenen Hinweise mssen unbedingt beachtet werden, um
                mglichen HARDWARE-SCHDEN vorzubeugen.	

Themen: 	o Vorsichtsmanahmen
		o Programmgeschichte - Was ist neu?
		o Systemvoraussetzungen
		o Programmbeschreibung
		o Installation
		o Ergebnisse aus Tests
                o Urheberbestimmungen
                o Anschrift des Autors

1.   VORSICHTSMASSNAHMEN
	
	VERDSPEED erhht die Videofrequenz der Grafikkarte. Bei hohen Auflsung-
        en und ungengender Videobandbreite und/oder Robustheit des Monitors
        kann dies zu dauerhaften Schden am Monitor fhren. Es mssen fr fol-
        gende Auflsungen die entsprechenden Mindestanforderungen erfllt sein:
	
	Auflsung	Videobandbreite des Monitors
	--------------------------------------------
	o 640x480  -  mind. 32 kHz
	o 600x800  -  mind. 38 kHz
	o 1024x768 -  mind. 57 kHz
	
	Von Tests mit hheren Auflsungen sei vorerst eindringlich abgeraten !!!

2.   Programmgeschichte - Was ist neu?
	
        Version 1.0:
        - Die Urversion zur Erhhung der Refreshrate fr VGA und SVGA Modus
          der ET-4000 Karten (ISA-Bus).

	Version 1.1:
	- Die beiden Treiber konnten optimiert und somit verkleinert werden;
	- Das Installationsprogramm wurde verbessert (u.a. Untersttzung aller
          Laufwerksbuchstaben).

        Version 1.2:
        - Anpassung beider Treiber an die neue OS/2 Version (OS/2 Warp 3.0);
        - Weitere Verbesserung des Installationsprogramms (u.a. neue graph-
          ische Elemente).

3.   Systemvoraussetzungen

	Um VERTSPEED 1.2 zu benutzen, mssen folgende Systemvoraussetzungen
        erfllt sein:
	
        - Computer mind. 386SX und OS/2 Vers. 2.x sowie 4 MB Hauptspeicher ODER
          Computer mind. 286-12  und OS/2 Vers. 1.3 sowie 3 MB Hauptspeicher;
          (Hinweis: Das Installationsprogramm luft nicht unter OS/2 1.3, da es
          ein reines 32bit Programm ist, es mu also manuell installiert werden).
	- Graphikkarte ET4000 (ISA-BUS), S3 Vision 864 (PCI-BUS) oder andere
          SVGA Graphikkarte;
	- VGA Monitor (mgl. Multisync) mit mind. 32 KHZ Zeilenfrequenz;
        - 1 Diskettenlaufwerk;
	- Wird das Installationsprogramm benutzt, ist auerdem eine Maus
          erforderlich.

4.   Programmbeschreibung
4.1  Die Idee

	Das Programm VERTSPEED dient dazu, die vertikale Bildwiederholfrequenz
        bei VGA-Monitoren zu erhhen. Diese liegt standartmig bei 60Hz, was zu
        einem relativ starken Flimmern fhrt. Die meisten Graphikkarten	und Mo-
        nitore untersttzen weitaus hhere Auffrischungsraten, leider werden
        diese jedoch von den meisten mitgelieferten Treibern nicht genutzt. Um
        Abhilfe zu schaffen bieten sich hier nun zwei Mglichkeiten an:

        1. Auf den meisten Grafikkarten sind zwei Quarze zur Frequenzerzeugung
           vorhanden (25 Mhz fr den Graphik- und 28 Mhz fr den Textmodus).
           Eine Umschaltung auf den zweiten Quarz fhrt meist nur im Standart-
           VGA Modus zu befriedigenden Ergebnissen.
	2. Auf neueren Graphikkarten wird die Videofrequenz ber einen sog. Fre-
           quenzsynthesizer gesteuert.
	   Ein gezielter Eingriff bewirkt auch bei greren Auflsungen gute
           Ergebnisse. 

4.2  Die Realisierung
	
	VERTSPEED arbeitet je nachdem welcher Treiber installiert wurde nach Me-
        thode 1 oder 2. Nach dem Programmstart wird entweder eine Synthesizer- 
        oder Quarzumschaltung vorgenommen und so eine Erhhung der bertragungs-
        frequenz erreicht. Diese Einstellung bleibt bis zum nchsten Wechsel des
        Video-Modus erhalten.

4.3  Einschrnkungen

	Leider sind die meisten Graphikkarten recht unterschiedlich anzusteuern.
        Es kann daher, vor allem bei lteren Karten und in hheren Auflsungen
        keine Funktionsgarrantie gegeben werden. Da es fr mich nicht mglich
        ist, eine groe Zahl von Graphikkarten zu testen, bin ich fr Hinweise
        ber die Funktion mit anderen Graphikkarten als die weiter unten ge-
        nannten sehr dankbar (Anschrift am Ende der Dokumentation).
       
        Fr die Benutzung im normalen VGA-Modus (640x480 mit 16 Farben) sei 
        eine Refresherhhung ber Methode 1 (VGAVSPD.EXE) empfohlen, was bei
        fast allen Graphikkarten zum Erfolg fhren drfte.

5.  Installation

        - Nach dem Entpacken der ZIP-Datei liegen 3 Dateien vor:
          1. INFO.TXT     - Diese Dokumentation;
          2. LOADDSKF.EXE - Ein IBM-Programm zum Schreiben von Diskettenabzgen
                            auf Datentrger (Luft unter DOS und OS/2);  
          3. VSP12.DSK    - Eine Diskettenabzugsdatei der Vertspeed 1.2 In-
                            stallationsdiskette.

        - Mit Hilfe des Programms LOADDSKF mu zunchst eine Installationsdis-
          kette erzeugt werden (Bsp: loaddskf c:\TEST\vsp12.dsk a: /F /C fr
          eine 3,5" 1,44 MB Diskette im Laufwerk A.

	- Danach auf die OS/2-Kommandozeile wechseln;

        - Auf das Laufwerk wechseln, in denen sich die Installationsdiskette
          befindet;

        - INSTALL eingeben.

	- Es erscheint ein Dialogfenster mit allen wichtigen Optionen. In der 
          Hilfe-Option sind die zustzlich notwendigen Schritte erlutert;

        - Nach Abschlu der Installation den Eintrag IOPL= auf IOPL=YES oder
          IOPL=VERTSPEED setzen (sonst wird die Programmausfhrung nicht zu-
          gelassen) und das System neu starten.

	- Eine manuelle Installation ist weiterhin mglich:

	1. Alle auf der Diskette befindlichen Dateien in ein beliebiges Unter-
           verzeichnis auf Festplatte kopieren;
	2. Mit der Option "Anwendungen umstellen" den bentigten Treiber dem
           Prsentationsmanager hinzufgen;
	3. Durch erstellen einer Referenz im Ordner "Programmstart" wird der
           Treiber bereits beim Laden des Systems bercksichtigt;	
	4. Im Kontextmenue des Programms die Option "Allgemein" auswhlen und
           anschl. ber "Suchen" eines der beigefgten Iconen aktivieren;
	5. In der Datei  CONFIG.SYS  den Eintrag IOPL=  auf  IOPL =YES  oder
           IOPL=VERSPEED  setzen und anschl. das System neu starten.

6.  Testergebnisse

	Dieser Abschnitt enthlt Ergebnisse aus bereits erfolgten Tests. Fr die
        Auswertung weiterer Tests bitte die Ergebnisse wie unter 6.1 notieren 
        und mir zukommen lassen (E-Mail Adresse siehe unten).

6.1 Test ET 4000

	o System: AMD 386DX40-8MB Hauptspeicher, Graphikkarte ESCOM ET-4000 1 MB
          Videospeicher, Monitor NEC Multisync 4FG, ISA-BUS;
	o C-MOS Setup Einstellungen: System- und Video- SchattenRAM ausgeschal-
          ten
	o Betriebssystem: OS/2 Vers. 2.11 deutsch
	o Graphiktreiber: ET 4000 600x800 256c-Treiber von IBM (Aus dem Liefer-
          umfang von OS/2 2.11)
        o Hinweis: Der Test wurde ebenfalls mit den gleichen Ergebnissen unter
          OS/2 Warp 3.0 und dem bei Warp mitgelieferten ET 4000 Treiber durch-
          gefhrt.

	Testergebnisse:
	- Unter den oben genannten Voraussetzungen wird das Programm beim
          Systemstart automatisch ausgefhrt (Im Ordner Systemstart enthalten)
	- Die dabei durchgefhrte Modusumschaltung funktioniert bisher erfolg-
          reich, das Bildschirmflimmern lt wesentlich nach
	- Beim Aufruf eines anderen Video-Modus (z.B. OS/2-Vollschirm oder Win-
          dows-Vollschirm) geht die Einstellung verloren, sie kann durch erneute
          Programmausfhrung wieder vorgenommen werden
	- Probleme mit Anwendungen (DOS, WIN, OS/2) traten bisher nicht auf.

6.2 Test Trident 9000

	o System: AMD 386DX40-4MB Hauptspeicher, Graphikkarte Trident 9000
          512 kB Videospeicher, Festfrequenzmonitor;
	o C-MOS Setup Einstellungen: System- und Video- SchattenRAM ausgeschal-
          ten;
        o Betriebssystem: OS/2 Vers. 2.1 deutsch;
	o Graphiktreiber: Trident 9000 640x480 256c-Treiber von IBM (Aus dem
          Lieferumfang von OS/2 2.1).
	
	Testergebnisse:
	- Unter den oben genannten Voraussetzungen wurde das Programm vom
          Prsentationmanager aus gestartet;
	- Die dabei durchgefhrte Modusumschaltung funktioniert;
	- Der Monitor konnte eine Signalsynchronisation des Bildsignals aus-
          fhren, jedoch kam es zu einer starken Verschiebung des Bildes nach
          links unten. 


7.  Urheberbestimmungen

        Dieses Programm ist Freeware. Es kann und soll im privaten Rahmen wei-
        tergegeben werden.

8.  Anschrift des Autors

Thomas Engler, Technische Universitt Dresden
( E-Mail: engler@rmhs1.urz.tu-dresden.de )