OPUS							  Stand: 02.05.1995
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Version 1.00

Herzlich willkommen und vielen Dank fr Ihr Interesse an OPUS. Wir wnschen
Ihnen viel Erfolg im Umgang mit OPUS. 

Mai 1995 ALPHA GmbH INTERNATIONAL INFORMATIONSTRANSFER

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Hinweise zur Installation 
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1. Komponenten

OPUS ist in fnf Komponenten aufgeteilt. Sie knnen bei der Installation
entscheiden, welche Komponente installiert werden soll.

 1 Datenbank mit Werkseinstellungen
 2 Datenbank mit Beispielen	
 3 Drucksystem                        
 4 Zugriffsprogramm
 5 Hauptprogramm

Bei der Erstinstallation von OPUS sollten Sie ALLE Komponenten installieren.
OPUS bietet Ihnen voreingestellte Verzeichnisse fr Programme und Daten 
whrend der Installation. Diese knnen Sie entsprechend Ihrer Anforderungen
ndern.

2. Netzwerk

OPUS ist netzwerkfhig und kompatibel mit allen gngigen Netzwerkbetriebs-
systemen. Sie knnen ALLE oder nur ausgewhlte Komponenten von OPUS im 
Netzwerk installieren und von dort starten bzw. ausfhren. Whrend der 
Installation und der Ausfhrung von OPUS mssen folgende Voraussetzungen 
erfllt sein:

 - Der Benutzer mu im Netz angemeldet sein.
 - Auf die Netzplatte (Verzeichnis) mu der Benutzer ALLE Rechte zum Ver-
   ndern von Dateien besitzen.

ACHTUNG Die Einbenutzerlizenz ist netzwerkfhig, untersttzt jedoch keine
        Sperrmechanismen (Locking). Sollten Sie OPUS fr mehr als einen
        Benutzer einsetzen wollen, erhalten Sie von uns eine Mehrbenutzer-
        version.

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Nationale Untersttzung
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OPUS untersttzt Ihre landesspezifischen Einstellungen in OS/2 und benutzt
zur Darstellung von Terminen, Zahlen, Whrungen u.. die im Betriebssystem 
eingestellten Werte. Diese finden Sie auf der Arbeitsoberflche im Ordner
Systemeinstellungen/Land. ndern Sie die Daten nach Ihren Wnschen. OPUS
wird diese nach Neustart verwenden. 

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Zugriffsverwaltung
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Bitte beachten Sie die Unterschiede zwischen Einbenutzer- und 
Mehrbenutzerversion in der Zugriffsverwaltung. nderungen an den
Zugriffsrechten haben in der Einbenutzerversion keine Wirkung. 

- Die Methode ist im Zugriffsprogramm sichtbar, jedoch sind in der
  Einbenutzerversion die vergebenen Zugriffsrechte nicht wirksam.

Nach der Installation ist "OPUS" als Benutzer-ID und Kennwort gltig!

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Beispieldatenbank
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Sie knnen whrend der Installation entscheiden, ob Sie die mitgelieferte 
Datenbank mit Beispielen installiert wollen. Standardmig wird diese im 
Verzeichnis \OPUS\DBDEMO installiert. ber die KONFIGURATION von OPUS 
teilen Sie dem Programm mit, da Sie mit der Beispieldatenbank arbeiten 
wollen.

1. ffnen Sie KONFIGURATION/OPTIONEN.
2. Notieren Sie sich den Eintrag im Datenbankverzeichnis. In diesem 
   Verzeichnis ist Ihre Arbeitsdatenbank abgelegt. Geben Sie den 
   vollstndigen Pfad der Beispieldatenbank ein.
3. Starten Sie OPUS erneut.

Sie arbeiten jetzt mit der in der KONFIGURATION angegebenen Beispiel-
datenbank. Wollen Sie wieder zu Ihrer Arbeitsdatenbank zurckkehren, 
wiederholen Sie einfach die Punkte 1-3 unter Eintragung des zuvor notierten
Verzeichnisses fr die Arbeitsdatenbank.

ACHTUNG Nachdem Sie derartige Wechsel vollzogen haben, sollten Sie sicher
        sein, da Sie Ihre Arbeitsdaten in die "richtige" Datenbank, und 
        nicht in die Beispieldatenbank eintragen. Kontrollieren Sie deshalb
        vorsichtshalber den Eintrag unter KONFIGURATION/OPTIONEN.

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Besondere Hinweise zur Bedienung
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OPUS verlangt eine Maus zur Bedienung.

In grafischen Anzeigen (Kalender und Diagramme) erreichen Sie oft mit
Doppelklicken nderungen oder bestimmte Informationen. 

OPUS benutzt fr alle Daten eine dBASE-kompatible Datenbank. In dieser DB
sind die Daten aller Projekte gespeichert. Dadurch ist OPUS mehrprojektfhig
und im Netz innerhalb von Arbeitsgruppen einsetzbar. Beachten Sie dabei,
da es bei der Verwaltung von sehr vielen Projekten bei Projektwechsel zu
einem verzgerten Antwortzeitverhalten kommen kann. Dies ist technisch
bedingt und ein Tribut an die Mehrprojektfhigkeit.

Navigieren knnen Sie in OPUS auf folgende Arten:
- Menleiste
- Symbole
- Kontextmens.

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nderungen whrend des Handbuchdrucks
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Folgende Zustze bzw. nderungen sind im Handbuch nicht erwhnt und werden
nachfolgend beschrieben. Drucken Sie sich diesen Teil aus und fgen ihn
Ihrem OPUS-Handbuch bei.

1. Schnellhilfe
OPUS besitzt eine Schnellhilfe, die Ihnen an der Mausposition einen kurzen
Hilfetext zeigt, sobald Sie auf ein Objekt zeigen und keine weitere
Aktion auslsen. Die Schnellhilfe kann in der Konfiguration auf der Seite
OPTIONEN aus- oder eingeschaltet werden.

2. Datenbank - Reorganisation und Sicherung
Die Datenbank knnen Sie sichern bzw. reorganisieren. Benutzen Sie dazu 
das Men EXTRAS/DATENBANK/NEU ORGANISIEREN. OPUS berprft die Datenbank 
und erzeugt eine Sicherung. Die Sicherung wird im Verzeichnis \BKP abge-
legt, welches im Datenbankverzeichnis (normalerweise OPUS\DBASE) zu finden
ist. Eine abschlieende Meldung informiert Sie ber den Zustand der Daten-
bank.

Im Fehlerfall knnen Sie alle Dateien aus \BKP in das Datenbankverzeichnis
kopieren.

ACHTUNG Kopieren Sie niemals EINZELNE Datenbankdateien von einem Verzeichnis
        in ein anderes! Die Relationen knnen dann falsch sein oder das
        Programm unvorhergesehene Fehlernachrichten erzeugen.

	Benutzen Sie fr den Datenbankwechsel ausschlielich den Eintrag
        in KONFIGURATION/OPTIONEN von OPUS.

3. Aktualisierung von Projekten
OPUS besitzt zur Aktualisierung der Projektdaten (Kosten und %Abgeschlossen)
ein zustzliches Symbol im Fenster Projekte. Dieses Symbol ist zwischen
den Symbolen BERECHNUNG und MENGENSPLITTING plaziert. Klicken Sie auf
das Symbol -> alle Daten des aktuellen Projekts werden aktualisiert.

4. Terminberechnung von Projekten
Das Symbol TERMINE BERECHNEN ist nur dann aktiv, wenn die Berechnung des
Projekts "ungltig" ist. Sie knnen am Zustand des Symbols erkennen, ob
eine Neuberechnung notwendig ist oder nicht. Eine Neuberechnung ist immer
dann erfoderlich, wenn Sie an Projekteigenschaften, welche die Terminierung
beeinflussen, nderungen vorgenommen haben.

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HINWEISE ZUR NETZPLANTECHNIK
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In OPUS beruhen alle Vorgangsverknpfungen auf der Ende-Anfangs-Beziehung
(Normalfolge). Mit Hilfe eines prozentualen berlappungsfaktors, der bei
jeder Verknpfung angegeben werden mu, kann die zeitliche berschneidung
von verknpften Vorgngen gesteuert werden. Wenn die berlappung 0%
betrgt, kann der Nachfolger erst beginnen, wenn der Vorgnger vollstndig
abgeschlossen ist.

Die berlappungsprozente sind Maximalwerte, die nicht berschritten, wohl
aber unterschritten werden drfen. Der Prozentsatz bezieht sich auf die
Dauer des Vorgngers.
Beispiel:
Die Vorgnge A und B dauern beide 10 Tage und beginnen gleichzeitig. Der
Vorgang C dauert 2 Tage; er hat A und B als Vorgnger und berlappt A
zu maximal 50%, B zu maximal 30%. Dann beginnt C am 8. Tag nach dem
gemeinsamen Beginn von A und B, die berlappung zu A ist also
unterschritten. Wrde C schon am 6. Tag (entsprechend der berlappung zu
A) nach dem gemeinsamen Anfang beginnen, wre die berlappung zu B
berschritten.

Der berlappungsfaktor kann auch negativ sein. Dann darf der Nachfolger
erst um die entsprechende Zeit nach dem Ende des Vorgngers beginnen.
Zu beachten ist, da sich die positive berlappung auf die Arbeitsdauer
(aufwandsgesteuert), die negative aber auf fortlaufende Zeit bezieht.
Beispiele:
1. Vorgang A hat eine Arbeitsdauer von 4 Tagen und endet an einem Mittwoch,
   beginnt also am vorhergehenden Freitag; B ist Nachfolger von A mit einer
   berlappung von 50%. Dann beginnt B am Dienstag (und nicht am Montag);
   das (arbeitsfreie) Wochenende wird nicht bercksichtigt.
2. Der Vorgang A hat eine Arbeitsdauer von 4 Tagen und endet an einem
   Freitag; B ist Nachfolger von A mit einer berlappung von -50%. B
   beginnt am folgenden Montag, da die negative berlappung durch das
   Wochenende abgedeckt ist.

Die Beziehungstypen Anfang-Anfang und Ende-Ende knnen in OPUS
folgendermaen dargestellt werden:
Minimaler (positiver) Abstand zwischen dem Anfang von A und dem 
Anfang von B
= Dauer von A - Maximale berlappung von B zu A

Minimaler (positiver oder negativer) Abstand zwischen dem Ende von A und
dem Ende von B
= Dauer von B - Maximale berlappung von B zu A

Meilensteine sind in OPUS keine besondere Vorgangsart, lassen sich aber
einfach als Vorgnge mit der Dauer 0 definieren. ber den Vorgangsnamen
kann die Funktion des Meilensteins angegeben werden (z.B. der
Projektstart); als Leistungseinheit empfiehlt sich <allgemein>. Im
Gantt-Diagramm werden Vorgnge der Lnge 0 mit einem Rautensymbol
dargestellt.

Anfang und/oder Ende eines Vorgangs knnen fixiert werden. Der Vorgang mu
dann genau an dem fixierten Termin anfangen bzw. enden. OPUS vergleicht
bei der Terminrechnung die fixierten mit den berechneten Terminen und macht
den Benutzer auf etwaige Konflikte aufmerksam. Mit Hilfe von Fixterminen
knnen berstunden simuliert werden. Dazu wird der betreffende Vorgang
durch Angabe eines fixen Anfangs- und Endtermins auf die gewnschte Dauer
verkrzt, unabhngig davon, welche Dauer OPUS aufgrund der dem Vorgang
zugeordneten Leistungseinheit ermittelt hat; die Konfliktmeldungen, die
OPUS bei der Berechnung anzeigt, sind in diesem Fall zu ignorieren.

Die Teilvorgnge eines geteilten Vorgangs knnen keine eigenen
Verknpfungen zu anderen Vorgngen eingehen und sind nur ber den
Gesamtvorgang in den Netzplan eingebunden. Im Netzplandiagramm sind
geteilte Vorgnge an der Numerierung oben links im Vorgangskstchen zu
erkennen. Sie enthalten nach dem Punkt statt der Ziffer '1' ein Sternchen.
Der frheste/spteste Anfangstermin eines geteilten Vorgangs wird durch den
Teilvorgang mit dem frhesten Starttermin festgelegt, der frheste/spteste
Endtermin durch den Teilvorgang mit dem sptesten Endtermin; diese beiden
Teilvorgnge mssen nicht identisch sein.

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Kaiserstrae 77
D-72764 Reutlingen
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