


Das 'IP-Masquerading' ( IP-M ):

    Das IP-M manipuliert in IP-Paketen die Absender-IP-Adresse
    und den Absender-Port bei ausgehenden IP-Paketen und macht
    bei eingehenden IP-Paketen diese Manipulation wieder rueck-
    gaengig.

    Wozu kann IP-M genutzt werden ?

    1.) Sie haben vom Provider EINE dynamische oder feste
        IP-Adresse zugewiesen bekommen und wollen aber
        anderen Rechnern in Ihrem LAN auch den Zugang zum
        Internet ermglichen.


                                LAN

                                        10.1.1.1   +-----------+
                                    |              |  Linux    |
            +---------------+       +--------------+           |
            |               |       |              |           |
            |         10.1.1.254    |              +-----------+
            |               |       |
  ISDN      |  OS/2 mit     +-------+              +------------+
            |   ISDNPM      |       |   10.1.1.2   |  W95       |
  ......... |               |       +--------------+            |
            +---------------+       |              |            |
                                    |              +------------+
   132.130.4.5                      |
                                    |              +------------+
                                    |   10.1.1.3   |  OS/2      |
                                    +--------------+            |
                                    |              |            |
                                    |    ......    +------------+
                                    |


        Es sind am Rechner mit ISDNPM folgende Einstellungen
        notwendig :

        1.1 Das Lan-Interface muss konfiguriert werden. (TCPCFG.EXE)

        1.2 Das Weiterleiten von IP-Paketen zwischen LAN und dem
            seriellen Interface (sl0) muss aktiviert sein , das
            die 'IP-Weiterleitung' muss eingeschaltet sein. (TCPCFG.EXE)

        1.3 Im IsdnPm muss das IP-M in 'isdn.cfg' aktiviert sein :

                [ip]

                ...

                if_masquerade : 2           // alle IP-Pakete werden
                                            // modifiziert

                if_masquerade : 3           // die IP-Pakete des Rechners,
                                            // auf dem IsdnPm laeuft, werden
                                            // nicht modifiziert.
                                            // Es sind auch Serverdienste
                                            // auf dem Rechner moeglich.

        An den am LAN angeschlossenen PCs muss der 'DEFAULT-ROUTE'
        auf den OS/2 Rechner zeigen. (10.1.1.254)


        1.4 Falls die IP-Adresse vom Provider bei einer Login-Prozedur
            vergeben wird, muss diese noch dem System mitgeteilt werden.

             rc = SETLOCALIP(Channel,LocalIp)


    2.) Sie haben vom Provider EINE dynamische IP-Adresse zugewiesen
        bekommen. Dies fhrt beim Verbindungsaufbau mit 'AUTIDIAL'
        manchmal zu Problemen. ( Die IP-Verbindung kommt nicht sofort
        zustande)
        Sie koennen diesen Effekt mit IP-M umgehen.

        2.1 Konfiguriren Sie Ihr IsdnPm so, als haetten Sie eine feste
            IP-Adresse. ( KEIN 'IfconfigFile' in isdnuser.cfg und
            KEINE Interfacekonfiguartion in TONLINE.FNC )

        2.2 Aktivieren Sie das IP-M in 'isdn.cfg'

                [ip]

                ...

                if_masquerade : 2           // alle IP-Pakete werden
                                            // modifiziert

    Was funktioniert nicht mit IP-M ?

    Es sind KEINE Verbindungen zu den am LAN angschlossenen PCs
    von aussen (aus dem Internet) moeglich.
    Es sind auch keine Serverdienste ( FTPD ... ) auf dem PC mit
    IsdnPm moeglich.

