Beschreibung von ISDN pm
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Lizenz
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Dieses Programm ist Shareware. Jeder Anwender erkennt die folgenden Lizenz-
bestimmungen an:

1. Das Programm darf nur in diesem Paket weitergegeben werden.

2. Alle Rechte zur kommerziellen Nutzung verbleiben beim Autor.

3. Fr eine Probezeit von 20 Stunden Verbindungsdauer darf es kostenlos ver-
   wendet werden. Danach ist eine Registrierung erforderlich, durch die der
   Anwender eine Lizenz zur weiteren Verwendung erwirbt. Andernfalls erlischt
   die Erlaubnis zur Verwendung des Programms, und die Benutzung
   ist gem Urheberrecht verboten.
   Achtung Achtung : Verndern Sie bitte nie die Systemzeit whrend einer
   Isdnverbindung (z.B. Timeserver ber Internet). Dies kann zum sofortigem
   Ablauf der Testzeit fhren.

4. Die Registrierung erfolgt gegen Einsendung eines EC-Schecks ber den
   Betrag von DM 60,- ( incl Mwst.) fr Privatpersonen
   und DM 115,- ( incl. Mwst.) fr Firmen an die unten genannte Adresse.
   Diese neuen Preise verstehen sich  i n k l u s i v e  Mehrwertsteuer.

             Irene Meyer
             Kandelstrasse 11
       79194 Heuweiler

             TEL. +49-7666-948555
             FAX. +49-7666-948556

    Es sind natrlich auch Verrechnungsschecks Postanweisungen und
    Zahlung gegen Rechnung mglich.

5. Nach Zahlungseingang wird ein Registrierungsschlssel an den Lizenz-
   nehmer verschickt, der ihn zur weiteren Verwendung des Programms an
   genau einem Rechner berechtigt.
   Fr eine Kommunikation zwischen 2 Rechnern mit diesem Programm sind
   also 2 Lizenzen erforderlich.

6. Die Verwendung des Programms erfolgt auf eigenes Risiko. Fr eventuelle
   Schden (z.B. Telefonrechnung) durch Fehlbedienung oder Fehlfunktion des
   Programms wird in Anbetracht der Komplexitt von ISDN sowie eventueller
   Fehler der CAPI nicht gehaftet.


---- AENDERUNGEN ZU DEN VORHERGEHENDEN VERSIONEN -----------------------------


Ausblick auf Version 3.0 in Stichworten

    - Schnittstellen            : CAPI-20, CAPI-11, MODEM
                                  mehr als 2 Kanaele (2-30)

    - PPP-Client-Features       : MULTILINK, COMPRESSION

    - PPP-Server-Features       : MULTILINK, COMPRESSION
                                  DYNAMIC-IP,PAP/CHAP

    - Firewall-Funktionalitaet  : Komplexe IP-Filter

    - Masquerading              : Erweiterte Funktionalitaet im Vergleich
                                  zur Version 2.x

    - COM-Emulation ueber CAPI  : Emulation eines FAX-Modems fuer
                                  ISDN-Karten mit FAX-G3 Unterstuetzung.
                                  ( Ist schon als BETA verfuegbar !)



Version 2.9

    - Es ist nun moeglich, 'isdnpm' auch an einem Modem zu betreiben.
    - Die Benutzung des neuen T-ONLINE Zugangs der Telekom wurde ver-
      einfacht. (siehe 'TONLINE.TXT' )

    - Erweiterung der 'OutgoingIsdn' um 'EAZ' und 'Controller'

Version 2.8

    - 'UserId' und 'Password' aus dem File 'isdnuser.cfg' werden
      an das 'Script' uebergeben.
      Das Passwort kann ueber ein Dialogfenster erfragt werden.
      ( '???' als Passwortangabe )

    - Masquerading wurde verbessert
      siehe 'masquer.txt'

    - IsdnPm laesst sich mehrfach starten
      siehe 'multi.txt'

    - MS-CHAP fr Windows-NT RAS vollstndig implementiert
      Angabe der Windowsdomain mglich
      (jetzt auch mit LAN-Manager Passwort)

    - MS-CALLBACK fr Windows-NT RAS implementiert

    - Passwoerter koennen erfragt werden

    - T-ONLINE wurde verbessert
      siehe 'tonline.txt'

    - AVM-B1 kann mit der 'CAPI.DLL' benutzt werden


Version 2.7

    - Untersttzung vom WARP-4 (Merlin)

    - MS-CHAP fr Windows-NT RAS vollstndig implementiert
      Angabe der Windowsdomain mglich

    - Der Defaultwert von 'PAKETSIZE' ist jetzt 2048

    - alternative Rufnummerliste
    - alternative Auswahl eines anderen 'Providers'

    - Timeoutanpassung an Gebhrenimpuls mglich

    - Anpassung an ELSA-CAPI (Bug in der ELSA-CAPI)

    - Steuerung ber eine 'named Pipe' jetzt mglich

    - IP-Masquerading wurde implementiert

Version 2.6a

    - AVM-B1 funktioniert wieder.
    - verbessertes Script fr T-Online
    - Compuserve Unterstuetzung

Version 2.6

    - zustzliche Untersttzung von T-ONLINE und asynchronem PPP
    - verbesserung von PPP fr Windwos-NT RAS

    ACHTUNG nderung !!!!

    - die Funktion 'ISDNREAD' wurde geaendert. Sie liefert nun
      im 1.ten Zeichen des Returnstrings den Status der Verbindung
      zurueck. Passen Sie Ihre Loginscripts entsprechend an .

    - das Password in Loginscripts mu nicht mehr eingetragen
      werden, sondern es kann ber den Aufruf 'READPASSWORD'
      erfragt werden.

    - die Konfiguration des Interfaces bei PPP mit dynamischer
      Adressvergabe geschieht NICHT mehr ber die Zeile
          'Script : ppp.fnc'
      sondern ber die Zeile
          'IfConfigFile : ppp.fnc'

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Allgemeines
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ISDN pm ist als Ergnzung oder Alternative zu SLIPPM aus dem IAK oder
zu SLIP aus dem TCP/IP gedacht. Es ermglicht eine Internet-Verbindung
ber Telefon, jedoch mit der wesentlich schnelleren digitalen Datenber-
tragung von ISDN (64000 Bits/s) im Vergleich zu analogen Modems.

Fr den Anwender liegt der Unterschied lediglich darin, da ISDN pm
anstelle eines Modems eine ISDN-Karte mit CAPI 1.1-DLL erfordert und
die Datenbertragung wesentlich schneller ist (bis zu 7.6 KByte/sec).
Dafr ist selbstverstndlich auch nur dann eine Kommunikation mglich,
wenn die Gegenstelle auch ber eine ISDN-Anbindung mit passendem TCP/IP-
Protokoll verfgt.

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Installation
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Die ZIP-Datei wird in einem beliebigen Unterverzeichnis entpackt.
Danach gibt es die folgenden Dateien:

  MULTI.TXT            -  wie starte ich IsdnPm mehrfach
  MULTIE.TXT           -  wie starte ich IsdnPm mehrfach (englisch)
  TONLINE.TXT          -  Aenderung im T-ONLINE
  MASQUER.TXT          -  Wie nutze ich 'Masquerading'
  MASQUERE.TXT         -  Wie nutze ich 'Masquerading'  (englisch)
  LIESMICH.TXT         -  diese hier
  ISDNPM.EXE           -  das eigentliche Programm
  ISDNSET.CMD          -  optionales Initialisierungsskript fr TCP/IP
  ISDNRES.CMD          -  optionales Resetskript
  PIPE.CMD             -  REXX-Beispiel fr Stuerung ber eine 'PIPE'
  LOGINx.FNC           -  Beispielscripts fr SLIP/PPP Login
  TONLINE.FNC          -  Beispielscript fr T-ONLINE Login
  TONCOMP.FNC          -  Beispielscript fr COMPUSERVE ber T-ONLINE
  PPP.FNC              -  Script fr PPP Interfacekonfiguration
  ISDN.CFG             -  Konfigurationsdatei des Programms
  ISDNUSER.CFG         -  Konfigurationsdatei der 'User'
  RESOLV               -  'Nameserver'- Konfiguration fr TCP/IP
  RESOLV2              -  'Nameserver'- Konfiguration fr TCP/IP  3.0
  ISDNWAIT.EXE         -  wartet bis ISDNPM.EXE gestartet ist.

1. Das ZIP-File 'ISDNPMxx.ZIP in einem beliebigen Verzeichnis auspacken.

2. Das Programm 'ISDNPM.EXE' das Skript 'ISDNSET.CMD', 'ISDNRES.CMD',
   PIPE.CMD und die Script-Funktionen 'PPP.FNC' und 'LOGINx.FNC' und
   'TONLINE.FNC' werden in ein beliebiges Verzeichnis des Suchpfades
   PATH kopiert, z.B. nach 'X:\TCPIP\BIN'.

3. Die Konfigurationsdateien 'ISDN.CFG', 'ISDNUSER.CFG' und 'RESOLV'
   bzw. 'RESOLV2' werden ins 'ETC-Verzeichnis' von TCPIP kopiert,
   z.B. nach 'X:\TCPIP\MPTN'.
   Wollen Sie auch TCP/IP unter WINOS2 oder DOS nutzen, vergessen
   Sie nicht, die 'RESOLV' auch dort in das  'ETC-Verzeichnis' zu
   kopieren.

   Falls Sie nicht wissen, wo Ihr 'ETC-Directory' liegt, geben Sie
   in einer OS/2 Kommandozeile den Befehl : 'SET ETC' .


   ACHTUNG : Bei Warp-Connect ist dies : 'X:\MPTN\ETC' !!!!!!!
             Bei Warp-Connect kann der Nameserver ber 'TCPCFG.EXE'
             konfiguriert werden.

   ACHTUNG : Bei Warp-3 ist dies : 'X:\TCPIP\ETC' !!!!!!!

4. Die 'CAPI.DLL' mu ber den 'LIBPATH' erreichbar sein.
   Alternativ knnen Sie in 'Isdn.cfg' in der Zeile 'CAPIDLL' den
   kompletten Pfad der Capi.dll angeben.

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Konfiguration
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In der Datei 'ISDN.CFG' werden die allgemeine Konfiguration des Pro-
gramms sowie seine ISDN- und IP-Eigenschaften festgelegt.

In der Datei 'ISDNUSER.CFG' werden Charakteristika fr verschiedene
Internet User (Provider) festgelegt.
Die Konfiguration erfolgt zur Zeit noch durch nderung dieser Dateien
mit einem beliebigen Texteditor.

Im mitgelieferten 'ISDNUSER.CFG' befinden sich eine Reihe von
Beispielkonfigurationen.
Die dort angegebenen Beispiele sind fr fast alle Provider geeignet.


Die Konfigurationsdateien enthalten jeweils Abschnitte, die durch ein
Schlsselwort in eckigen Klammern eingeleitet werden.
Zu jedem Abschnitt gibt es eine Reihe von Variablen und dazugehrigen
Werten, die jeweils durch Doppelpunkt getrennt werden.

Kommentarzeilen beginnen immer mit '#'.


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                 ???????????  Konfiguration ???????????

1.  Wie sehen die Informationen von Ihrem Provider aus ?

    1.1   Wie lautet die ISDN-Nummer des Einwahlknotens ?

    1.2   Welches Protokoll verwendet Ihr Provider ?
    1.3   Wie lautet die IP-Adresse des 'Gateways'?
    1.4   Wie lautet Ihre IP-Adresse ?
    1.5   Wie lautet die Subnetmaske ?
    1.6   Wie gro ist dir MTU ?

    1.7   Wie lautet die IP-Adresse des 'Nameservers' (DNS) ?
    1.8   Wie heit die 'Domain' ?

    1.9   Welche Art der 'Authentifizierung' verwendet Ihr Provider ?
    1.10  Verwendet Ihr Provider eine 'Loginprozedur' ?

    !!!!!!!!!!!!!!!!!

    1.11  In den ALLERMEISTEN Faellen ( ausser T-ONLINE )ist fuer Sie
          die Standartkonfiguration fuer Synchrones-PPP (PPP ueber HDLC )
          oder Asnchrones-PPP (PPP ueber X.75) geeigent.

          siehe Beispiele in 'isdnuser.cfg'

    !!!!!!!!!!!!!!!!!

2.  Waehlen Sie aus dem Beispiel 'isdnuser.cfg' den Eintrag aus,
    der fr Ihren Provider am ehesten zutrifft.
    Das Kriterium dafr drfte das verwendete Protokoll sein.

    Lschen Sie alle anderen Eintrge aus der 'isdnuser.cfg'.
    (Machen Sie vorher eine Sicherung des Orginals!)

    2.1  PROVIDER

         Whlen Sie ein Mnemo fr Ihren Provider und tragen
         ihn im Feld 'Name' ein. Das Mnemo sollte keine
         Leerzeichen enthalten.

    2.2  ISDN-NUMMER

         Die Rufnummer des Providers (1.1) tragen Sie im Feld
         'OutgoingISDN' ein. Sie knnen den '-' als
         Trennzeichen verwenden. Falls Sie ber eine Nebenstelle
         rufen, vergessen Sie nicht, die entprechende 'Vorwahl'
         voranzustellen.

    2.3  PROTOKOLL

         Nun Tragen Sie das Protokoll, das Ihnen Ihr Provider
         genannt hat (1.2) im Feld 'Protocol' ein. Manchmal giebt
         es dabei Miverstndnisse. Haben Sie bei der Auswahl des
         Protokolls Probleme, knnen Sie mir die Angaben des
         Providers per FAX (siehe oben) schicken. Ich helfe Ihnen
         bei der Konfiguration.

         Hier noch ein paar Hinweise zu den unterschiedlichen Proto-
         kollen.


         2.3.1 Protokoll 'X75'
               Protokoll 'M_LAPB'
               Protokoll 'HDLC_UI'
               Protokoll 'HDLC'
               Protokoll 'CISCO'

               Bei diesen Protokollarten wird das Ip-Paket direkt in
               ein entsprechendes Isdn-Paket verpackt.
               Bei 'M_LAPB' handelt es sich um 'X75' mit vorangestelltem Multi-
               Protocol-Header. Diese Art wird genauso wie das Protkoll
               'CISCO' nur im Zusammenhang mit CISCO-Routern verwendet.

               Einige Provider geben als Protokoll X.75 an, und verwenden
               aber nur HDLC-Frames mit X.75 Header. Dafr verwenden Sie
               dann das Protokoll 'HDLC_UI'. Falls Ihnen Ihr Provoder darber
               keine Auskunft geben kann, testen Sie am besten beide Varianten.

         2.3.2 Protokoll 'SLIP'

               Diese Protokollart wandelt das Ip-Paket in ein SLIP-Paket
               um und verschickt es ber X.75.


         2.3.3 Protokoll 'T-ONLINE'

               Diese Protokollart wird ausschlieslich fr den Internet-
               Zugang ber die Telekom verwendet. Die Beispielkonfigu-
               ration in 'isdnuser.cfg' kann unverndert bernommen werden.

         2.3.4 Protokoll 'PPP'

               Das Protokoll 'PPP' steht fr "SYNCHRONES PPP", also
               PPP ber HDLC. Dies entspricht den allgemeinen Internet
               Drafts.

         2.3.5 Protokoll 'PPP_ASYNC'

               Das Protokoll 'PPP_ASYNC' steht fr "ASYNCHRONES PPP", also
               PPP ber X.75. Diese Protkollvariante ist notwendig, wenn
               Ihr Provider seinen asynchronen PPP-Zugang mit einem Isdn-
               -Modem "aufgebohrt" hat.


    2.4  OPTIONEN

         ber das Feld 'Flags' knnen bzw. mssen Sie das eingetragene
         Protokoll noch mit ein paar Optionen versehen. Hie ein paar
         Informationen zu den wichtigsten Flags.

         2.4.1 'IPCONFIG'

               Mit dem Flag 'IPCONFIG' knnen Sie festlegen, da beim
               Start von IsdnPm das IP-Interface gleich mit den rich-
               tigen IP-Adressen konfiguriert wird. Dies ist natr-
               lich nur sinnvoll, wenn Sie eine STATISCHE IP-Adresse
               haben. (1.4)

         2.4.2 'AUTODIAL'
               Das Flag 'AUTODIAL' erlaubt, da der Verbindungsaufbau
               automatisch gesteuert wird. !!!! VORSICHT !!!!
               Falls Ihre Ip-Adresse dynamisch zugeteilt wird, kann
               'AUTODIAL' zu Problemen fhren.
               Wenn Sie das Flag bei mehreren 'Usern' verwenden,
               mu jeder 'User' fr den Zugang zu einem anderen Netz/
               Subnetz konfiguriert sein. ( siehe HOSTLIST, EXCLUDELIST)


         2.4.3 'LOGINDIALOG'
               Das Flag 'LOGINDIALOG' ist nur bei den Protokollvarianten
               'SLIP' und 'PPP_ASYNC' sinnvoll. Beim Protokoll 'T_ONLINE'
               ist diese Flag implizit gesetzt.
               Wird diese Flag angegeben, so wird nach dem Verbindungs-
               aufbau und vor dem IP-Datenverkehr noch ein Dialog mit dem
               Router des Providers gefhrt. ber ein REXX-Script, das
               im Feld 'Script' angegeben wird, kann diese Loginvorgang
               gesteuert werden. ber diesen Dialog knnen evtl. auch
               die IP-Adressen oder weitere Informationen ausgetauscht
               werden. (1.3 - 1.10)
               Sehen Sie sich bitte dafr die mitgelieferten Beispiele
               ('loginx.fnc') an.

         2.4.4 'PPPIPSEND' 'IPSEND' 'PPP_IPSEND'
               Das Flag 'PPPIPSEND' sollte grundstzlich bei den Proto-
               kollen 'PPP' und 'PPP_ASYNC' angegeben werden. Es ber-
               mittelt dem Router die eigene Ip-Adresse oder veranlat
               den Router, eine Ip-Adresse zuzuweisen.

         2.4.5 'PPPPAP' 'PPP_PAP' 'PAP'
               Das Flag 'PPPPAP' legt fest, da man die Authentifizierung
               (1.9) bei 'PPP' bzw. 'PPP_ASYNC' ber PAP erfolgen soll.
               Verwendet Ihr Provider einen Windows-NT RAS Zugang, so mu
               diese Flag gesetzt werden. MS verwendet einen eigenen CHAP
               Mode, der nicht dem jetzigen Internet-Standard entspricht.
               Mit 'PPPPAP' wird eine Authentifizierung ueber PAP erzwungen.

         2.4.6 'PPPCHAP'  'PPP_CHAP' 'CHAP'
               Das Flag 'PPPCHAP' legt fest, da die Authentifizierung
               (1.9) bei 'PPP' bzw. 'PPP_ASYNC' ber CHAP erfolgen soll.

         2.4.7 'PPPCHAPMS'  'PPP_CHAP_MS' 'CHAP_MS'
               Das Flag 'PPPCHAP' legt fest, da die Authentifizierung
               (1.9) bei 'PPP' bzw. 'PPP_ASYNC' ber Microsoft-CHAP
               erfolgen soll.

         2.4.8 'PPPSTANDARD' 'PPP_STANDARD' 'STANDARD'
               Das Flag 'PPPSTANDARD' setzt die am hufigsten verwen-
               deten Flags 'PPPIPSEND' 'PPPPAP' 'PPPCHAP' und
               'PPP_CHAPMS' . Fr die meisten PPP-Protokolle sollte
               diese Flag ausreichen.

         2.4.9 'PPP_NACKTOPAP'
               Das Flag 'PPP_NACKTOPAP' erzwingt die Authentifizierung
               ber PAP.


         2.4.10 'USEV110'
               Das Flag 'USEV110' legt fest, da fuer PPP_ASYNC
               nicht X.75 sonder V110 verwendet werden soll.
               Diese Flag ist fr den Zugang zu COMPUSERVE ntig.



    2.5  AUTHENTIFIZIERUNG

         Siehe 2.4.5 und 2.4.6
         Falls Sie fr Ihre Authentifizierung (1.9) beim Provider fr
         die Protokolle 'PPP' bzw. 'PPP_ASYNC' eine ID und ein PASSWORD
         bekommen haben, so tragen Sie diese in die Felder 'PapId'
         und 'PapPasswd' ein.
         Wird die Authentifizierung bei den Protokollen 'SLIP' oder
         'PPP_ASYNC' im Logindialog vorgenommen, mssen Sie diese
         Informationen im Loginscript eintragen oder dort erfragen.
         ber die REXX_funktion 'READPASSWORD' knnen diese Werte
         auch erfragt werden.

    2.6  IPADRESSEN

         Als letzte Informationen mssen im 'isdnuser.cfg' noch diverse
         Ip-Adressen eingetragen werden.

         2.6.1 GATEWAY-Adresse (1.3)

               Wurde Ihnen vom Provider die Gateway-Adresse mitgeteilt,
               so tragen Sie diese Adresse in den Feldern 'HostIp' und
               'DefaultIp' ein. Bitte nicht mit der DNS-Adresse verwech-
               seln.
               Wird diese Adresse dynamisch vergeben (sehr sehr selten),
               so kann sie auch weggelassen werden.


         2.6.2 IP-Adresse (1.4)

               Wurde Ihnen vom Provider eine feste (statische) Ip-Adresse
               zugeteilt, so tragen Sie diese Adresse im Feld 'LocalIp'
               ein. Wird die Adresse aber vom Provider zugeteilt (dyna-
               misch), so lassen Sie diese Zeile weg.
               Eine dynamische Zuordnung der Ip-Adressen kann entweder
               in einem Logindialog erfolgen oder sie wird von 'PPP' bzw.
               'PPP_ASYNC' vorgenommen.
                  Wird die Zuordnung in einer Loginprozedur gemacht, so
                mu auch dort das Ip-Interface konfiguriert werden. Siehe
               'TONLINE.FNC'.
                  Wird die Zuordnung vom PPP-Protokoll gemacht, so
                mu im Feld 'IfConfigFile' das Konfiguartionsscript
                'PPP.FNC' angegeben werden.
                Das mitgelieferte Script 'PPP.FNC' darf nicht veraendert
                werden.

         2.6.3 SUBNETMASK (1.5)

               Die Subnetmaske ist im allgemeinen unkritisch. Ein Wert
               von 255.255.255.255 ist aber NICHT zulaessig. In den
               meisten Fllen funktioniert der Wert 255.255.255.0 richtig.
               Tragen Sie diesen Wert im Feld 'Netmask' ein.


3. Damit der Nameserver richtig arbeitet, sind noch ein paar kleine
   nderungen zu machen.

   Tragen Sie die vom Provider gelieferten Werte DNS-Adresse und
   Domain-Name  in den Dateien 'RESOLV' bzw. 'RESOLV2' ein.
   !! ACHTUNG !!  Kleinschreibung beachten (UNIX) !!

4. Arbeitet Ihr Provider mit CLI (Calling Line Identification),
   das heit prft er Ihre MSN (Rufnummer), mssen Sie sicher-
   stellen, da Sie mit der richtigen MSN arbeiten.
   Es sind dazu 2 Schritte notwendig.

   4.1 Zuordnung der MSN auf eine EAZ.

       Lesen Sie in der Dokumentation Ihrer Isdnsoftware nach,
       wie dies bei Ihrer Capi funktioniert. Bei Teles gibt
       es ein Object dafr im Capi Ordner.

   4.2 Im File 'isdn.cfg' legen Sie nun im Feld 'OAD' fest
       (1.te Ziffer), mit welcher EAZ Sie rufen.


5. MTU-Size Message Tranfer Unit Size

   Der voreingestellte Wert von 1500 Byte, ist in fast allen Fllen
   richtig. Verwendet Ihr Provider einen Wert, der hiervon abweicht,
   ndern Sie bitte das Feld 'if_mtu' im File 'isdn.cfg' entsprechend.


6. Es gibt noch weitere Konfigurationsvarianten. Diese knnen Sie
   der folgenden Parameterauflistung entnehmen.

7. Ist fr den Verbindungsaufbau zu Ihrem Provider noch ein 'login'
   notwendig, nehmen Sie eine der vorhandenen 'loginx.fnc' und passen
   Sie dieses REXX-Script Ihren Bedrfnissen an.
   Da diese Scripts in REXX geschrieben sind, mssen Sie sich ein
   bischen mit dieser Programmiersprache auseinadersetzen.


8. IP-Masquerading erfordert einen Eintrag in 'isdn.cfg' . Im Abschnitt
   'ip' mu die Zeile :

        if_masquerade : 1

    stehen.
    Wird die IP-Adresse dynamisch vergeben, wie bei (PPP)
    mu in der REXX-Prozedur noch die IP-Adresse gesetzt werden. Mit dem
    Aufruf

    rc = SETLOCALIP(Channel,LocalIp)

    kann dies aus der REXX-Prozedur heraus geschehen. Natrlich mu
    auch das 'IP-Forewarding' eingeschaltet sein. (IPGATE ON)

    Wird die IP-Adresse dynamisch vergeben, und Sie wollen AUTODIAL
    verwenden, so setzten Sie bitte

        if_masquerade = 2


    Fr weitere Informationen lesen Sie bitte 'masquer.txt'.

------------------------------------------------------------------------------

Beispielkonfiguration fr 'ISDN.CFG' :
--------------------------------------

#
# Globale Konfiguration
#

[global]

#
# 'LogFile'
#
# Pfadangabe der Protokolldatei
#

LogFile         : C:\TMP\ISDN.LOG

#
# 'TraceFile'
#
# Pfadangabe der Tracedatei
#
# Vorsicht ! Diese Angabe bremst den Datendurchsatz. Sie ist nur sinnvoll,
# wenn in Problemfllen dem Autor von 'IsdnPm' genauere Informationen
# zugeschickt werden sollen. ( FAX +49-7666-946556 )
# Typischerweise entfllt diese Zeile.
#

TraceFile       : C:\TMP\ISDN.TRC

#
# 'Buffers'
# 'BufferSize'
#
# Anzahl und Gre der Buffer
# Die Anzahl sollte >= 10 gewaehlt werden
# Die Gre  sollte die 'MTU-Size' um mindestens 32 berschreiten
# Bei 'SLIP' und 'PPP_ASYNC' sind noch grere Werte notwendig.
# Typische Werte sind 50 bzw. 3600
#

Buffers         : 50
BufferSize      : 3600

#
# 'IpPriority'
# 'IsdnPriority'
#
# Prioritten des 'IP-Threads' und des 'ISDN-Threads'
# Die Werte zwischen 0  und 63  entsprechen 'Standardprioritt'.
# Die Werte zwischen 64 und 127 entsprechen 'Serverprioritt'.
# Als gnstig haben sich die Werte 100 bzw. 120 erwiesen.
# (Diese Werte mglichst nicht ndern!)
#

IpPriority      : 100
IsdnPriority    : 120

#
# 'CallBackWait'
#
# Bei langsamen Rechnern kann es mit der 'CAPI.DLL' von 'Teles'
# zu Problemen kommen. Eine endlose Folge von Aufrufen  der
# Signalisierungs-Routine aus der 'Capi.dll' heraus verbraucht
# unntige Rechenzeit. ( Der Rechner wird sehr langsam ! )
# Sollte diese Situation bei Ihnen fter auftreten, setzen Sie
# diesen Parameter. Werte zwischen 30 und 200 sind mglich .
#
# In allen anderen Fllen mu dieser Parameter weggelassen, oder
# auf '0' gesetzt werden.
#

CallBackWait    : 0

#
# 'FilterList'
#
# ber diese Liste kann der Zugriff global fr alle 'User',
# die in 'ISDNUSER.CFG' konfiguriert sind, eingeschrnkt werden.
#
# Ein Listeneintrag besteht immer aus einer 'IP-Adresse' und
# einer 'Netz-Maske', getrennt durch '/'. Es knnen mehrere
# Eintrge, durch ',' getrennt, aufeinanderfolgen.
#
# Soll z.B. der Zugriff auf das Netz '133.133.0.0' beschrnkt werden,
# mu folgender Eintrag gemacht werden :
#
#   FilterList  : 133.133.0.0/255.255.0.0
#
# Typischerweise ist ein Filter nur fr 'Provider' interessant.
# Der uneingeschrnkte Zugriff fr alle 'User' auf alle Netze
# erfordert folgenden Eintrag :
#

FilterList      : 0.0.0.0/0.0.0.0

#
# 'Register'
# 'RegisterIsdn'
# 'Key'
#
# Diese beiden Eintrge sind fr die Registrierung der Software
# notwendig.
#
# Mit 'Register' wird der Name und mit 'Key' der Schlssel angegeben.
# Mit 'RegisterIsdn' kann der 'Key' noch auf eine Isdn-Nummer ein
# geschraenkt werden.
#

Register        :   Mustermann
Key             :   1234.5678.90

#
# Mit 'CapiDll' kann man die Capi.dll die geladen werden soll
# direct angeben. Wird diese zeile weggelassen, so wird die
# CAPI ber den LIBPATH gesucht.
#
#

CapiDll         :   .\capi.dll

#
# Isdn Konfiguration
#

[isdn]

#
# 'Channels'
#
# Dieser Eintrag legt die Anzahl der ISDN-Kanle fest.
# Der Standardwert ist 2.
#

Channels        : 2

#
# 'Oad'
#
# Hier werden die 'EAZs' festgelegt. Die erste Ziffer gibt an, mit
# welcher 'EAZ' abgehende Rufe versehen werden. Die folgenden Ziffern
# definieren die 'EAZs', die angenommen werden.
#
#

Oad             : 0123456789

#
# aktiviert die Serielle Schnittstelle fuer ISDNPM
#

COMX            : COM1

#
# Geschwindigkeit der Schnittstelle
#

Speed           : 57600

#
# Modeminitialisierungsstring
#

ModemInit       : ATZ

#
# Prefix vor dem waehlen
#

DialPrefix      : ATX3DT


#
# IP Konfiguration
#




[ip]

#
# Hier wird das 'IP-Interface' konfiguriert. Es wird empfohlen, mit
# folgenden Werten zu arbeiten:
#
#

if_name     : sl0
if_unit     : 0
if_mtu      : 1500
if_speed    : 64000
if_rtt      : 0
if_rttvar   : 0
if_rttmin   : 0
if_sendpipe : 8192
if_recvpipe : 8192
if_ssthresh : 0
if_maxqueue : 24
if_maxfastq : 12


#
# fr Ip-Masquerading ist folgender Eintrag notwendig
#
# siehe 'masquer.txt'
#

if_masquerade : 1       // 2 oder 3



Beispielkonfiguration fr 'ISDNUSER.CFG' :
------------------------------------------

#
# Konfiguration eines 'Users'.
# Mehrere solcher Eintrge knnen aufeinander folgen.
#

[user]

#
# 'Name'
# Mnemo fr 'Provider'
#

  Name          : internet

#
# 'IncomingISDN'
# Liste von ISDN-Rufnummern fr eingehende Rufe (max. 4 ).
# Dieser Eintrag ist normalerweise nur fr 'Provider' interessant.
# Es koennen 'wildcards' angegeben werden.
#

  IncomingISDN  : *130-777777,*130-777778,*130-777779

#
# 'OutgoingISDN'
#
# ISDN-Rufnummer(n),mit der der 'Provider' bzw. 'User' gerufen wird.
#

  OutgoingISDN  : 0130-1,0130-2,0130-3,0130-4

#
# Erweiterung zur Version 2.8
# Angabe der Rufnummer mit EAZ. Hier wird mit der EAZ 4 gewaehlt
# Diese Angabe Ueberschreibt die EAZ-Angabe in 'isdn.cfg'
#

  OutgoingISDN  : 0130-1/4

#
# Erweiterung zur Version 2.8
# Angabe der Rufnummer mit EAZ. Hier wird mit der EAZ 4 gewaehlt
# Diese Angabe ueberschreibt die EAZ-Angabe in 'isdn.cfg' und
# waehlt nicht auf Controller-0 sonder auf Controller-1
#

  OutgoingISDN  : 0130-1/4/1

#
# 'Alternate'
#
# verweist auf einen anderen Usereintrag, der ausgewaehlt wird, falls
# mit den verschiedenen ISDN-Rufnummern (OutgoingISDN  - OutgoingISDN4 )
# keine Verbingung gelingt.
#

  Alternate     : Provider2

#
# 'MailAddress'
# 'Address'
#
# Diese Eintrge sind rein informativ.
#

  MailAddress   : user@anypop.de
  Address       : AnyPop PLZ DE-Stadt

#
# 'Flags'
#
# Mit den 'Flags' 'IPCONFIG','AUTODIAL' und 'DIALBACK' lassen
# sich folgende Eigenschaften konfigurieren  :
#
#   'IPCONFIG'       ist dieses 'Flag' gesetzt, werden die Parameter
#                    des Eintrags fr die automatische Konfiguration
#                    des Ip-Interfaces benutzt.
#
#   'AUTODIAL'       legt fest, ob eine Verbindung bei Bedarf automa-
#                    tisch aufgebaut werden soll (nur wirksam in Ver-
#                    bindung mit dem Parameter 'TimeOut').
#
#                    WARNUNG ! 'AUTODIAL' kann zu ungewolltem Verbindungs-
#                    aufbau fhren, wenn Ip-Pakete von im Hintergrund
#                    'vergessenen' Prozessen verschickt werden !
#
#   'DIALBACK'       lehnt einen eigehenden Ruf ab und aktiviert nach
#                    nach Ablauf der in 'DialBackWait' festgelegten
#                    Zeit einen automatischen Rckruf.
#
#   'TRIGGERIN'      aktiviert den Trigger fr 'TimeOut' auch bei ankommenden
#                    IP-Paketen.
#
#   'PACKETFILTERIN' wendet den 'PACKETFILTER' auch auf ankommende
#                    IP-Pakete an.
#
#
#   'LOGINDIALOG'    muss gesetzt werden, wenn fr SLIP eine
#                    Anmeldeprozedur notwendig ist. Die Anmelde-
#                    prozedur wird mit dem REXX-Script, das
#                    mit 'Script' angegeben ist, ausgefhrt.
#
#   folgende Flags sind speziell fr das PPP-Protokol
#
#   'PPP_PAP'
#    'PAP'
#   'PPPPAP'         aktiviert die Authentifizierung ber PAP.
#
#   'PPP_CHAP_MS'
#   'CHAP_MS'
#   'PPPCHAPMS'      aktiviert die Authentifizierung ber Microsoft-CHAP.
#
#   'PPP_CHAP'
#   'CHAP'
#   'PPPCHAP'        aktiviert die Authentifizierung ber CHAP.
#
#   'NACKTOPAP'
#   'PPP_NACKTOPAP'
#   'PPPNACKTOPAP'   erzwingt die Authentifizierung ber PAP.
#
#   'PPP_IP_SEND'
#   'IPSEND'
#   'PPPIPSEND'      activiert den Austausch der IP-Adressen.
#                    Wurde mit 'Script' ein REXX-Script ( 'PPP.FNC' ),
#                    angegeben, kann mit den ausgehandelten IP-Adressen
#                    das Ip-Interface neu konfiguriert werden.
#
#
#   'STANDARD'
#   'PPP_STANDARD'
#   'PPPSTANDARD'    setzt PPPPAP,PPPCHAP,PPPCHAPMS und PPPIPSEND
#
#   'PPPCALLBACK'    benutzt fuer WIN-NT RAS die CALL-BACK-OPTION
#
#   'LMHASH'         benutzt fuer WIN-NT RAS das Lanmanager Passwort
#
#   folgende Flags sind speziell fr Modembetrieb
#
#   'MODEM'          Dieses Flag ist nur bei der Karte ISDN/PCFpro
#                    von ELSA mglich. Mit Diesem Flag wird die
#                    Slipverbindung ber das eingebaute V.34 Modem
#                    ermglicht.
#

  Flags         : IPCONFIG,AUTODIAL

#
# 'Protocol'
#
# Hier wird die Art der 'IP-Encapsulation' festgelegt.
#
#   'X75'           direktes Einpacken der Ip-Pakete in X75-Datenpakete
#   'SLIP'          Ip-Pakete mit 'SLIP-Framing' in X75-Datenpakete
#   'CSLIP'         .. 'SLIP-Framing' in X75-Datenpakete mit VJ
#   'T70'           direktes Einpacken der Ip-Pakete in X75/T70NL Datenpakete
#   'PPP'           IP-PPP Protokoll, kompatibel mit SUN und CISCO
#                   ( beantwortet PAP und CHAP Requests !)
#   'HDLC'          direktes Einpacken der Ip-Pakete in HDLC-Frames
#   'HDLC_UI'       direktes Einpacken der Ip-Pakete in HDLC-UI-Frames
#   'CISCO'         CISCO-HDLC Encapsulation mit 'KEEP-ALIVE'
#   'M_LAPB'        CISCO Muilti-Lapb Protokoll
#   'T_ONLINE'      Zugang zum Internet ber T-ONLINE
#   'T_ONLINE_PPP'  Zugang zum Internet ber T-ONLINE und COMPUSERVE
#   'PPP_ASYNC' wie 'PPP' aber ber X.75
#

  Protocol      : X75

#
# 'PapId' und 'PapPasswd'
# 'Userid' und 'Password'
#
#  Userid und Password fr PPP-PAP bzw. PPP-CHAP
#
#
#   wird an Stelle des Passworts '???' einegeben, so wird das
#   Passwort ueber ein Dialogfenster erfragt
#
#
#

Userid          : MyWi
Password        : Secret

#
# 'MSNDomain'
#
#  Angabe der Login-Domne bei MS-Netzwerken.
#

MSNDomain       : DOMAIN1

#
# 'Script'
#
#  REXX-Script.
#  Dieses REXX-Script wird nach dem Verbindungsaufbau gestartet.
#  Es bleibt dem Anwender freigestellt, welche Actionen er damit
#  ausfhren will.
#  Fr das Protokol 'SLIP' mit dem Flag 'LOGINDIALOG' wird dieses
#  Script fr den Logindialog verwendet. Im File 'LOGIN.FNC' ist
#  eine Prozedur angegeben, die jederzeit auf eigene Bedrfnisse
#  angepat werden kann.


Script          : Login.fnc

#
# 'IfConfigFile'
#
#  Fr das Protokol 'PPP' mit dem Flag 'PPPIPSEND' kann dieses
#  Script fr die Konfiguration des Ip-Interfaces mit den ausge-
#  handelten Ip-Adressen verwendet werden. Dies ist nur notwendig,
#  wenn die Ip-Adresse nicht 'statisch' ist. Im File 'PPP.FNC' ist
#  eine Mglichkeit vorgegeben.
#

IfConfigFile    : PPP.fnc

#
# 'FragmentSize'
#
# Paketgre der ISDN-Datenpakete. Der Wert kann nur bei 'SLIP' und
# 'T70' und 'PPP_ASYNC' angepat werden. Er legt die Paktierung fest.
# Der Standardwert betrgt 256.
#

  FragmentSize  : 1024

#
# 'PaketSize'
#
# Dieser Wert legt die maximale FRAME-Size von Isdn_Paketen fest.
# Der Standardwert betrgt 2048.
#

  PaketSize     : 2048

#
# 'TimeOut' n
#
# Dieser Wert gibt an, nach welcher Zeit (Sekunden) der Inaktivitt,
# die Verbindung selbstndig getrennt werden soll. Der Wert sollte
# dem Gebhrentakt angepat werden.
# Ein Wert von 0 deaktiviert diese Funktion, auerdem wird damit die
# 'AUTODIAL' Funktion unwirksam.
# Natrlich hat dieser Wert keinen Einflu auf den Time-Out der Gegen-
# stelle. (der krzere Time-Out gewinnt.)
#

  TimeOut       : 400

#
# 'TimeOut' <a>,<b>,<c>
#
# Diese Form der Timeout-Funktion passt sich an den Gebhrenimpuls an.
# Da erst 1 Gebhrenimpuls eintreffen mu, bevor die Dauer bernommen
# werden kann, wird der Wert fr die Dauer des ersten Impulses unter
# <a> angegeben.
# <b> legt die Inactivittszeit fest und
# <c> legt fest , wann vor den nchsten Gebhrenimpuls aufgelegt wird.
#
# z.B. TimeOut : 400,20,3
# schtzt den ersten Takt auf 400 Sekunden.
# wird in den letzten 23 Sekunden eines Gebhrentaktes kein Paket mehr
# bertragen, so trennt IsdnPm die Verbindung 3 Sekunden vor dem Eintreffen
# des nchsten Gebhrenimpulses.
#

  TimeOut       : 400,20,3


#
# 'Connections'
#
# legt fest, wieviele Verbindungen gleichzeitig zum selben 'Provider'
# bzw. 'User' aufgebaut werden knnen.
#

  Connections   : 1

#
# 'HostIp'
#
# Ip-Adresse des Verbindungspartners.
#

  HostIp        : 192.192.3.254

#
# 'LocalIp'
#
# Eigene Ip-Adresse.
#

  LocalIp       : 192.192.3.6

#
# 'Netmask'
#
# Eigene Subnet-Mask
#

  Netmask       : 255.255.255.0

#
# 'DefaultIp'
#
# Ip-Adresse, die fr den 'Default-Route' verwendet werden soll.
#

  DefaultIp     : 192.192.3.254

#
# 'Metric'
#
# Nur fr Provider interessant. (Nicht ndern!)
#

  Metric        : 15

#
# 'HostList', 'ExcludeList' und 'AccessList' sind genauso aufgebaut wie
# die 'FilterList' in 'ISDN.CFG'.
#
# 'HostList'
#
# Diese Liste gibt an, welche Netze ber diese Verbindung erreichbar sind.
# Der Standardeintrag fr einen 'User', der ber diese Verbindung das ge-
# samte INTERNET erreichen will, ist '0.0.0.0/0.0.0.0'. Fr einen 'Provider'
# der zu einem 'User' nur bestimmte Adressen 'forewarden' will, mu der
# Eintrag entsprechend angepat werden.
#
# Wird diese Konfigurationszeile ganz weggelassen, funktioniert sie genau
# wie der 'Standardeintrag'.
#
# Standardeintrag :
#

  HostList      : 0.0.0.0/0.0.0.0

#
# 'ExcludeList'
#
# Diese Liste schrnkt die 'HostList' ein.
# Standardeintrag ist leer.
#

  ExcludeList   :

#
# 'AccessList'
#
# Diese Liste ist nur fr 'Provider' interessant. Sie schrnkt den
# Zugriff auf bestimmte Netze ein.
# Standardeintrag ist leer.
#

  AccessList    :


#
# 'DialFilter'
#
# Mit diesem Filter kann auf den Inhalt von Ip-Paketen gefiltert
# werden. Ip-Pakete, die auf diesen Filter ansprechen, lsen
# weder einen 'Autodial' aus noch den 'TimeOut'.
# Besteht eine Verbindung, so werden diese Pakete normal bertragen.
# Ein Filter kann maxial 64 Bytes lang sein.
# Er bseteht aus einen 'Wert-String' und einem 'Masken-String' die
# durch '/' getrennt werden. Fr einen 'User' knnen mehrere Filter
# eingetragen werden (maxial 16 ).
#
# (Funktioniert nur in der registrierten Version !)
#
# Mit einem solchen Filtereintrag kann z.B. verhindert werden, da
# 'ICMP' Pakete eine Verbindung unntig offenhalten. Es ist notwendig,
# da Sie den Aufbau eines IP bzw. TCP Pakets genau kennen.
#
# Beispiel fr einen 'ICMP-Filter'  und einen 'IGMP-Filter:
#

DialFilter  : 45000000-00000000-0001/F0000000-00000000-00FF
DialFilter  : 45000000-00000000-0002/F0000000-00000000-00FF

#
# 'PaketFilter'
#
# Mit diesem Filter kann auf den Inhalt von Ip-Paketen gefiltert
# werden. Ip-Pakete, die auf diesen Filter ansprechen, werden
# ignoriert. Der Filter wirkt normalerweise auf 'abgehende' Ip-
# Pakete. Mit dem Flag 'PACKETFILTERIN' reagiert er auch auf
# ankommende Ip-Pakete.
# (Funktioniert nur in der registrierten Version !)
#

PaketFilter  : 45000000-00000000-0001/F0000000-00000000-00FF

#
# Eine vereinfachte Form der Filterkonfiguration ist in Vorbereitung.
#

------------------------------------------------------------------------------

Anwendung
---------

Das Programm kann beim Booten des Rechners gestartet werden durch:

  - Erzeugen eines Programmobjekts im Systemstart-Ordner sowie
    dem Ausfhren des IP-Konfigurationsskripts ISDNSET.CMD fr
    den ersten (normalerweise einzigen) User mit IPCONFIG-Flag.
    Dann sollten die entsprechenden IP-Nummern fr die automatische
    Konfiguration beim User eingetragen sein.

  - Starten ber TCPSTART.CMD / SETUP.CMD analog zum SLIP sowie
    entsprechende Konfiguration.

In der PM-Oberflche des Programms kann manuell eine Verbindung zu dem
in der Provider-Listbox selektierten User hergestellt werden (Menu
Connection->Dial). Ebenso kann fr diesen User die IP-Konfiguration
aufgerufen werden (Menu File->Ip Setup).
Die brigen Felder des Providers sind passiv und dienen nur zur Anzeige
der wichtigsten User-Daten.

Fr den selektierten ISDN-Kanal kann die Verbindung wieder beendet werden
(Menu Connection->Hangup).

Im Trace-Window knnen die Ausgabemeldungen von CAPI etc. sowie der
Datenflu durch das ISDN-Interface analysiert werden.
Vorsicht: Bei intensivem Datentransfer kann es bei manchen Rechnern
zu Leistungseinbuen kommen. ( Ab Version 2.03 kein Problem !)
Es sollten auer 'Connections' nur dann andere Ausgaben aktiviert werden,
wenn dies fr die Analyse eines Problems notwendig ist.
Der Inhalt des Trace-Windows kann ab Version 2.5 auch im File abgelegt
werden. (TraceFile ). Beim Starten von 'IsdnPm' kann mit der Option
'-v -d255' der Tracelevel voreingestellt werden.

Mit 'IsdnPm -min' kann IsdnPm in der registrierten Version im Hintergrund
gestartet werden.

------------------------------------------------------------------------------

Technische Daten
----------------

ISDN pm luft mit TCPIP 2.0 sowie mit dem IAK von Warp.

ISDN pm luft prinzipiell mit allen ISDN-Karten, die mit einer CAPI.DLL
Version 1.1 fr OS/2 ausgeliefert werden.

Erfolgreich getestet wurde es mit folgender Hardware:

  Firma Diehl  : Diehl SCOM, SX, Diva, S2m,
  Firma NCP    : NCP-P16,NCP-A

  Firma Teles  : Teles 8/16 bit mit CAPI-Version 3.10

  Firma Bintec : positiver Test eines Anwenders
  Firma IBM    : PCMCIA Active 2000
                 (luft nur im SLOT-1)

  Firma AVM    : AVM-B1
                 hier mu die CAPI16.DLL nach CAPI.DLL kopiert werden.

  Firma Elsa   : ISDN/PCFpro

Jedoch haben manche Hersteller Besonderheiten in ihrer CAPI,
so da es durchaus Probleme mit manchen Karten geben kann.

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Historie
--------

Version 2.0 (isdnpm.zip)

    - Dies ist die erste Version mit PM-Oberflche.
      Neu sind ebenso die Untersttzung verschiedener Provider mit
      unterschiedlichen Sub-Netzen (Schlssel HOSTLIST im Abschnitt
      USER in ISDNUSER.CFG) sowie das programmgesteuerte Whlen
      und Auflegen durch Timeout.

    - Die Version 2.0 ist die erste Version, die als Shareware einem
      groen Kreis von Nutzern zugnglich gemacht wird.


Version 2.03 (isdnpm203.zip)

    - Verbesserung der Eigenschaften vom 'Trace-Window'.

    - Ein 'Semaphore' verhindert, da das Programm mehrfach gestartet
      werden kann.


Version 2.4 (isdnpm24.zip)

    - Implementierung der Protokolle 'HDLC','CISCO','M_LAPB' und
      PPP-PAP und PPP-CHAP

    - 'CallBackWait' ,'PaketFilter' und 'DialFilter' wurden eingebaut.

    - 'HostList' Eintrag kann weggelassen werden.

    - Neue Schlsselwrter  : 'IncomingISDN' 'OutgoingISDN'

Version 2.5 (isdnpm25.zip)

    - Implementierung der Protokolle 'HDLCUI'

    - REXX-Script fuer SLIP ueber X.75
      fr Login-Prozedur und Einstellung der Ip-Adressen

    - Verbesserung von PPP
      dynamische Vergabe der Local-Ip Addresse

    - Verbesserung fr AVM-B1 und ELSA ISDN/PCFpro


Version 2.6 (isdnpm26.zip)

      !!!!! ACHTUNG !!!!!

    - Verschieden Prozeduren fr Login und Konfiguartion des Interfaces
      'Script' und 'IfConfigFile' !
      lter Konfiguartionen mit dynamischer Vergabe der Ip-Adressen bitte
      ndern.

    - Verbesserung von PPP
      dynamische Vergabe auch der Rremote-Ip Addresse

    - Implemetierung von 'T_ONLINE'
    - Implemetierung von 'PPP_ASYNC'

    - kleine nderungen an der Oberflche
      - lt sich mit '-min' starten.
      - es entfllt der 'lstige' Button beim Start

    Es hat viele Verbeserungsvorschlge gegeben. Ich bin dankbar fr jede
    Anregung. Viele der Anregungen haben sich auf die Oberflche bezogen.
    In der Version 2.6 wurden bisher nur Verbesserungen im Protokollbreich
    vorgenommen.


Version 2.7 (isdnpm27.zip)

    - Kommunikation ber '\PIPE\ISDNPM' mit 'isdnpm'
    - MS-Chap ist implementiert.
    - wurde mit WARP-4 (Merlin) getestet.
    - alternative Rufnummern und Provider
    - IP-Masquerading wurde implementiert

Version 2.8 (isdnpm28.zip)

    - Masquerading verbessert
    - IsdnPm laesst sich mehrfach starten
    - MS-CHAP mit Lanmanger Passwort
    - MS-CALLBACK fr Windows-NT RAS
    - Passwortdialog
    - T-ONLINE Verbesserung
    - AVM-B1 mit  'CAPI.DLL'

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Wo finde ich die neue Version ?
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    Die neuste Version finden Sie auf :

        'ftp.uni-freiburg.de'
    in
        '/pub/pc/os2/isdn'.




