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 PM_PLOT Version 1.2 manual.txt  08.08.2000
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BEDIENUNG:
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Die Bedienung des Programms erfolgt wahlweise ber das Hauptmenufenster oder das
Kontextmenu des Grafikfensters, das ber einen rechten Mausklick auf das Grafikfenster
oder die Tastenkombination SHIFT+F10 zu erreichen ist. Unterhalb des Hauptmenufensters
befindet sich ein Protokollbereich, in dem Informationen, evtl. auftretende Fehler 
oder Warnungen angezeigt werden. Unterhalb des Protokollbereichs ist ein kleiner Strei-
fen, (Drop-Bereich, bezeichnet mit "Drop files here") auf den per Drag&Drop PM_PLOT-
Parameterfiles gezogen werden knnen. Diese Funktion wirkt dann wie die Funktion 
"Laden" in den Menus (s.u.).

Wird eine Grafik ohne Warnung oder Fehler angezeigt, so wird das Hauptmenufenster 
verdeckt, - wenn die Option "Hauptfenster automatisch schlieen" (s.u.) aktiviert 
ist - kann aber ber das Kontextmenu des Grafikfensters wieder sichtbar gemacht werden.

Wird PM_PLOT ohne bergabeparameter auf der Kommandozeile oder per Doppelklick auf der 
PM-Oberflche aufgerufen, so werden im Protokollbereich des Hauptmenufensters die 
mglichen Kommandozeilenparameter (s.u.) aufgelistet.

Der Benutzer hat dann die Mglichkeit, ber den Menupunkt "Datei" mit "Neu" eine
Grafik zu erstellen, mit "Laden" oder ber Drag&Drop in den Drop-Bereich eine bereits
bestehende Grafik zu laden oder mit Hilfe der History-Liste die Darstellung einer 
vorher aufgerufenen Grafik zu wiederholen.   

Ruft man PM_PLOT mit dem Namen einer Parameterdatei als bergabeparameter, per 
Doppelklick einer Parameterdatei oder per Drag&Drop auf der PM-Oberflche auf, so ffnet
sich das Grafikfenster und die Grafik wird angezeigt. Das Hauptmenufenster wird - wenn 
keine Fehler aufgetreten sind und die entsprechende Option aktiviert ist (s.u.) - 
geschlossen und die weitere Programmbedienung kann ber das Kontextmenu des 
Grafikfensters vorgenommen werden. 

TIP: Zum ffnen einer weiteren PM_PLOT-Instanz kann die Funktion Fenster->Klonen im
     Kontextmenu des Grafikfensters genutzt werden. Das zur jeweils angezeigten Grafik
     gehrige Parameterfile wird von der Festplatte geladen und in einem neuen PM_PLOT
     Grafikfenster angezeigt. Dort kann es zum Vergleich mit dem ersten Fenster oder
     als Vorlage fr weitere neu zu erstellende Grafiken dienen (siehe Abschnitt 3.5.3).

1. Kommandozeilenparameter:
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Kommandozeile: PM_PLOT [Parameter-Datei] ([Option 1] [Option 2] ...)

Optionen:
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  -dev name          Name des Output-Devicetyps (os2, ps, psc, jpeg, jpegc und ppm stehen
                     zur Verfgung). Wird kein Device angegeben (default), so ffnet 
                     PM_PLOT ein Grafikfenster auf der PM-Oberflche (dev=os2).

  -o filename        Bei Angabe eines Ouput-Devicetyps (s.o.) mu auerdem der Name des
                     Files angegeben werden, in den PM_PLOT die Grafik exportieren soll.

  -dpi N             Angabe der Auflsung des JPEG-Files bei Anwahl von dev=jpeg/jpegc.
                     N=72 und N=300 (default) sind mglich. Auf andere Devices hat diese
                     Option keine Auswirkungen.    

  -port              Umschalten des Postscript/JPEG-Exports (dev=ps/psc/jpeg/jpegc) 
                     auf den Portrait-Modus (default).

  -land              Umschalten des Postscript/JPEG-Exports (dev=ps/psc/jpeg/jpegc) 
                     auf den Landscape-Modus.

  -top               Umschalten des Postscript/JPEG-Exports (portrait) auf die 
                     Seitenoberhlfte (default).

  -bottom            Umschalten des Postscript/JPEG-Exports (portrait) auf die 
                     Seitenunterhlfte.
                 
  -geometry nxm+a+b  Fenstergre und Position. Standardmig wird das Fenster zentriert
                     und die Gre abhngig von der PM-Auflsung gewhlt. Die Parameter 
                     a und b sind wahlfrei zur Positionierung.  

  -dm Intervall      Start des Datenmonitors (Intervall in sec). Die angegebene 
                     Parameter-Datei wird geladen, die Grafik dargestellt und der Daten-
                     monitor automatisch mit dem gewhlten Refresh-Intervall gestartet. 
                     Das Datenmonitor-Fenster wird beim Start von der Kommandozeile
                     minimiert. Wird als Refresh-Intervall eine Zahl zwischen -1 und -9 
                     eingegeben, so arbeitet der Datenmonitor extern getriggert ber ein
                     Semaphor. Es handelt sich dabei um die benamten Semaphore 
                     "\\SEM32\\PM_PLOT_TRIGGER1" - "\\SEM32\\PM_PLOT_TRIGGER9" (Auswahl
                     ber das negative Intervall). Das Setzen (reset) des Semaphors 
                     setzt den Zeichenprozess in Gang; ist das Zeichen beendet, wird das
                     Semaphor wieder gelst (post); siehe dazu Example 6 und den 
                     beigefgten Programmsource SINUS.CPP im Verzeichnis SIN_SRC.        

  -dm+ Intervall N   Start des Datenmonitors (s.o.). Gleichzeitig wird bei jeder 
                     Neudarstellung ein PPM-"Snapshot" der Grafik erstellt, deren 
                     Gesamtanzahl N einstellbar ist (maximal 100). Die Files heien 
                     dm_exp??.ppm und werden im Export-Verzeichnis gespeichert. Eine 
                     Liste der exportierten Files (ppmlist) wird automatisch erstellt.
                     Nach Beendigung des Datenmonitors wird der Benutzer gefragt, ob 
                     er die Bilder zu einer FLI-Animation zusammensetzen mchte (s.u.).
                     Bei einem erneuten Start des Datenmonitors werden die vorher expor-
                     tierten Bilder berschrieben.  

  -animate N         Export einer FLI-Animation (N Bilder). Diese Animation besteht aus 
                     der schrittweisen Multiplikation des komplexen Datensatzes mit dem 
                     Faktor exp(-i*Pi*Schrittweite[]/180), was z.B. einer zeitlichen 
                     Animation einer Schwingungsbewegung entspricht. Die Schrittweite 
                     N/360, d.h. die Bildanzahl N ist zwischen 2 und 99 einstellbar. 
                     Es werden zunchst einzelne Bitmaps erzeugt (das Device mu auf 
                     auf "ppm" oder "jpegc" eingestellt werden), die dann mit dem
                     beiliegenden Programm "ppm2fli.exe" zu der Animation 
                     weiterverarbeitet werden.            

  -animate+ N        Export einer FLI-Animation (N Bilder, s.o.). Zustzlich wird das 
                     Koordinatensystem automatisch so skaliert, da die kein Teilbild
                     aus dem eingestellten z-Koordinatenbereich herausragt.  

  -cursor            Aktivierung des Cursor-Modus (siehe 2.3.9)       

Beispiele:
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PM_PLOT TEST.BPR -dev ps -o TEST.PS -port      Exportiert die Grafik aus TEST.BPR in das 
                                               File TEST.PS (Devicetyp: Encapsulated 
                                               Postscript Monochrome, Format: Portrait, Top).
 
PM_PLOT TEST.BPR -dev jpegc -o TEST.JPG -land  Exportiert die Grafik aus TEST.BPR in das 
                                               File TEST.JPG (Devicetyp: JPEG-Bitmap Color
                                               Format: Landscape, 300 dpi).

PM_PLOT TEST.BPR -geometry 400x300             Stellt die Grafik aus TEST.BPR in einem
                                               PM-Grafikfenster der Gre 400x300 Pixel 
                                               zentriert dar.

PM_PLOT TEST.BPR -geometry 640x480+10+10       Stellt die Grafik aus TEST.BPR in einem 
                                               PM-Grafikfenster der Gre 640x480 Pixel
                                               dar, das jeweils 10 Pixel in x/y-Rich-
                                               tung von der linken unteren Ecke des 
                                               Desktops entfernt ist. 
      
PM_PLOT TEST.BPR -dm 10                        Stellt die Grafik aus TEST.BPR in einem 
                                               PM-Grafikfenster dar und startet den 
                                               Datenmonitor mit dem Refreshintervall
                                               10 sec.

PM_PLOT TEST.BPR -dm+ -1 20                    Stellt die Grafik aus TEST.BPR in einem
                                               PM-Grafikfenster dar und startet den 
                                               Datenmonitor im extern getriggerten 
                                               Modus ber das benamte Semaphor 1 (s.o.).
                                               Es werden zustzlich die ersten 20 
                                               Grafiken als PPM-Snapshots exportiert.

PM_PLOT TEST.BPR -animate+ 20 -dev jpegc       Erstellt die FLI-Animation TEST.FLI. Die
                 -o TEST.FLI                   Grafik aus TEST.BPR (in diesem Fall mu der
                                               Realteil oder der Imaginrteil von komplexen
                                               Medaten aufgetragen sein) wird in 20 Schritten  
                                               animiert. Die Koordinatenskalierung wird optimal
                                               eingestellt. Die Einzelbilder werden als Zwischen-
                                               schritt im JPEG-Format abgespeichert. Die
                                               JPEG-Auflsung wird automatisch auf 72 dpi gesetzt.
                                               Der Film hat das Format 540x405 Pixel. 
                                               

2. Funktionen des Pull-Down-Menus (Hauptmenufenster)
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2.1. Menupunkt "Datei"            

2.1.1 Neu

      Es ffnet sich ein Dialogfenster, in dem der Benutzer auswhlen kann, ob er
      die Standardvorlage fr Graphen whlt (default) oder eine bereits gespeicherte 
      Vorlage von der Festplatte laden mchte. 

      Bei Auswahl der Standardvorlage kann als Option der gewnschte Graphtyp 
      eingestellt werden (2D-Graph(en) oder 3D-Kontur) sowie - bei 2D-Graph(en) - die 
      Graphanzahl und der Typ des Koordinatensystems (kartesische oder Polarkoordinaten).
      Nach der Bettigung des "Ok"-Buttons wird ein Grafikfenster mit leerem Koordinaten-
      system angezeigt und es ffnet sich der "Graph(en)"- oder der "3D-Kontur"-
      Notebookdialog (s.u.).  

      Bei Auswahl von "Vorlage laden" kann nach "Ok" ein gespeichertes Template-File 
      (*.bpr, *.3dp) mit beliebigen Parametervorgaben fr das Koordinatensystem und die
      Graph(en)/3D-Kontur mit Hilfe einer Fileselectbox geladen werden. PM_PLOT 
      versucht, das Unterverzeichnis TEMPLATE des Pfades einzustellen, der mit der 
      Environment-Variable PLPLOT_LIB (automatisch eingestellt durch das Installations-
      Skript INSTALL.CMD; siehe Installationsanleitung in README.TXT) eingestellt wurde.
      Fnf Vorlagen werden mitgeliefert. Eigene Vorlagen knnen nach Belieben 
      hinzugefgt werden.

      Vorgehensweise: Standardvorgabe oder eine beliebiges Vorlagenfile laden, 
      Vernderungen vornehmen und mit Hilfe von "Speichern unter" (siehe 2.1.5) 
      als *.bpr oder *.3dp mit neuem Namen im TEMPLATE-Directory ablegen. 

2.1.2 Laden 

      Es ffnet sich ein Fileselectdialog, der es dem Benutzer ermglicht, ein
      Parameterfile (d.h. die abgespeicherten Informationen ber das Aussehen und die
      Skalierung des Koordinatensystems, die Datenfiles und die Darstellung 
      des/der Graph(en)/3D-Kontur) zu laden. Es gibt drei verschiedene Typen von 
      Parameterfiles, die sich durch ihre Datei-Extension unterscheiden: *.bpr 
      (Binr-Protokolle), *.3dp (Binr-Protokolle fr 3D-Konturen) und *.prt 
      (ASCII-Protokolle). ASCII-Protokolle knnen von PM_PLOT nur geladen werden, 
      Binr-Protokolle geladen und abgespeichert.      
           
2.1.3 History

      Unter diesem Menupunkt sind die letzten sechs geladenen Parameterfiles mit
      absoluter Pfadangabe gespeichert. Die Auswahl eines Filenamens ldt das 
      zugehrige Parameterfile; die Grafik wird angezeigt und die Liste neu sortiert. 
      Existiert das gewhlte Parameterfile nicht, wird es aus der Liste entfernt.

2.1.4 Speichern

      Speichern des Parameterfiles unter dem bereits vorher vorgegebenen Namen 
      ohne Nachfrage. Der Name des gespeicherten Files und das Zielverzeichnis
      werden als Meldung im Protokollbereich des Hauptmenufensters angezeigt.
      Wurde die PM_PLOT-Instanz geklont (siehe 3.5.3), so wird der Benutzer auch
      bei dieser Funktion auf das evtl. berschreiben aufmerksam gemacht.

2.1.5 Speichern unter      

      Es ffnet sich ein Fileselectdialog, der es dem Benutzer ermglicht, die
      Parameter der momentan bearbeiteten Grafik in einem Binr-Protokoll (Erklrung
      s.o., Untermenupunkt "Laden") abzuspeichern. Der Name des Parameterfiles wird
      jetzt festgelegt. Existiert das ausgewhlte Parameterfile bereits, wird der
      Benutzer darauf hingewiesen. Wird in einer geklonten PM_PLOT-Instanz (siehe
      3.5.3) "Speichern unter" angewandt, funktioniert "Speichern" wieder ohne Meldung
      des berschreibens.

2.1.6 File-Export/Drucken

      Es ffnet sich der File-Export/Drucken-Dialog, der folgende Optionen bereithlt:

        - Anwahl des zu exportierenden Filetyps sowie zugehriger Optionen.
        - Start des Programms Ghostview zum Preview und/oder Ausdruck von
          Encapsulated Postscript (EPS) Files (bei dieser Option wird die angezeigte
          Grafik zunchst in ein temporres EPS-File exportiert).
        - Start von zwei zustzlichen wahlfreien Programmen zum Ausdruck von 
          EPS-Files (z.B. lpr.exe). Die Programmnamen knnen unter Optionen (s.u.)
          ausgewhlt werden. Die zugehrigen Buttons zeigen die Namen der ausgewhlten 
          Programme an.
        - Export einer FLI-Animation. Diese Option geht nur fr die eingestelltem 
          Filetypen PPM oder JPEG (Color, 72 dpi). Auerdem wird geprft, ob einer der dargestellten 
          Datenstze dem Datentyp <complex> entspricht, d.h. in Form von zwei Spalten 
          bzw. als Real- und Imaginrteil vorliegt und ob dieser Datensatz als Realteil
          oder Imginrteil dargestellt wird. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfllt,
          wird auch bei den Datentypen PPM/JPEG die Option FLI-Animation nicht angeboten.
          Die Checkbox "optimale Skalierung" stellt die Achsen des Koordinatensystems so
          ein, da kein Teilbild der Animation aus dem eingestellten Bereich herausragt.  

          BEMERKUNG 1: Da beim Export von JPEG-Files der Umweg ber ein temporres 
          Postscript-File mit anschlieender Umwandlung in das JPEG-Format durch
          die Software Ghostview erfolgt, dauert die Erstellung einer FLI-Animation 
          mit dem Filetyp JPEG sehr viel lnger (und ist ohne Ghostview unmglich). 

          BEMERKUNG 2: Die EPS-Files sind so gemacht, da die Bounding-Box nur das Bild umfat. Die  
          Seitengre ist auf DIN-A4 eingestellt, so da die Graphen im Modus Portrait
          beim Ausdruck (z.B. ber Ghostview oder lpr) oben oder unten auf der Seite plaziert
          werden knnen.

          BEMERKUNG 3: Der Export von 3D-Konturen im Monochrome-Modus macht keinen Sinn, weil
          mangels Farbabstufungen die gesamte Kontur schwarz gezeichnet wird.        

      Die mglichen Einstellungen des Dialogs sind in folgender Tabelle zusammengefat:
           
    |    Filetyp     | Format    |  Position  |   Gre    | Ghostv./Druck | FLI-Anim. |  
    ------------------------------------------------------------------------------------
    | EPS Mono/Color | Portrait  | oben/unten | 5.625x7.5" |      ja       |   nein    |  
    | EPS Mono/Color | Landscape |     -      |   7.5x10"  |      ja       |   nein    |  
    ------------------------------------------------------------------------------------
    | JPEG  Color    | Portrait  |     -      |   72 dpi   |     nein      |    ja     |
    | JPEG  Color    | Landscape |     -      |   72 dpi   |     nein      |    ja     |
    | JPEG Mono/Col. | Portrait  |     -      | 72/300 dpi |     nein      |   nein    |
    | JPEG Mono/Col. | Landscape |     -      | 72/300 dpi |     nein      |   nein    |
    ------------------------------------------------------------------------------------
    |   PPM Color    |     -     |     -      |  beliebig  |     nein      |    ja     |
    ------------------------------------------------------------------------------------

2.1.7 Programmende
 
      Beendet das Programm. Wurde vorher eine Grafik editiert, ohne die neuen
      Parameter abzuspeichern, wird der Benutzer darauf hingewiesen.
      Alle evtl. geffneten Dialoge oder Notebooks werden geschlossen.
           
2.2 Menupunkt "Bearbeiten"

2.2.1 Koordinatensystem

      Es ffnet sich ein Notebook-Dialog mit vier bzw. fnf Seiten, auf die die Parameter des
      Koordinatensystems in die Gruppen "Achsen" bzw. "XY-Achsen", "Z-Achse" (nur bei 
      Darstellung einer 3D-Kontur), "Darstellung", "Text" und  "Legende" bzw.
      "Z-Legende" unterteilt sind. Jede Notebook-Seite enthlt die Buttons "Anwenden"
      und "OK". Drckt man "Anwenden", so werden die evtl. vorgenommenen Vernderungen
      in die Grafik eingetragen. Beim Umblttern werden die nderungen gespeichert, ohne
      sie in die aktuelle Grafik zu bernehmen. Wird das Notebook ber den Close-Button 
      (oben links oder im Systemmenu) geschlossen, werden die zuletzt vernderten 
      Parameter verworfen. 

      Da bei jedem "Anwenden" auch die Graphen neu eingezeichnet werden, werden evtl. 
      Fehlermeldungen und Warnungen immer mit angezeigt. Der Button "Ok" trgt 
      vorgenommene Vernderungen in die Grafik ein und schliet danach das Notebook.       
     
      TIP: Bei neuen Grafiken immer zuerst die Parameter der Graph(en)/3D-Kontur 
           einstellen. 

2.2.1.1 Seite 1: Achsen bzw. XY-Achsen
      
        Hier kann die Achsenskalierung und die Anzahl der Major- und Minor-Tickmarks
        an den Achsen sowie deren Ausrichtung (innen/auen) verndert werden. 
        Auerdem kann die Einteilung der beiden Achsen zwischen linear und 
        logarithmisch umgeschaltet werden. Die automatische Skalierung bercksichtigt
        nur Daten, die in den gewhlten Achsenausschnitt passen. Durch Freilassen eines
        Achsengrenzeneintrags wird nur diese Achsengrenze automatisch angepat.
        Die Darstellung des Koordinatensystems lt sich zwischen kartesischem und Polar-
        Koordinaten umschalten. Bei Polarkoordinaten werden die Einstellmglichkeiten
        im Dialog eingeschrnkt. Die Eingabe der unteren Grenze von Phi bewirkt die 
        Drehung des Koordinatensystems um den angegebenen Wert. Der Wert wird immer 
        auf die "3 Uhr-Position" des Koordinatensystems gesetzt.

        BEMERKUNG: Die Angabe von identischen Zahlen fr die Achsenober- und 
        untergrenze ist quivalent mit der Auswahl der jeweiligen Checkbox "Automatik"
        und bewirkt die automatische Skalierung des Koordinatensystems fr die
        betroffene Achse.         

2.2.1.2 Seite 2 bei 3D-Konturen: Z-Achse

        Wie auf Seite 1 fr die XY-Achsen kann hier fr die Z-Achse, die bei 3D-Konturen
        durch Farbflchen und/oder Konturlinien dargestellt wird, die Achsenskalierung
        und die Anzahl der Major- und Minor-Tickmarks (am zugehrigen Farbbalken) sowie
        deren Ausrichtung (innen/auen) verndert werden. Die Z-Achsenskalierung, die verbunden
        ist mit der Neuverteilung der Farbflchen/Konturlinien, kann zwischen linear
        (Standard) und logarithmisch umgeschaltet werden (Checkbox "logarithmische Darstellung").
        
        Die automatische Skalierung bercksichtigt nur Daten, die in den gewhlten Achsenausschnitt
        passen. Durch Freilassen eines Achsengrenzeneintrags wird nur diese Achsengrenze automatisch
        angepat.
              
        Das Aussehen des Z-Achsenfarbbalkens lt sich durch Farbtickmarks (Tickmarks an den 
        jeweiligen Farbgrenzen) und ein Liniengitter (an den jeweils festgesetzten Tickmarkgrenzen) 
        variieren. 

        Fr die Interpolation der Z-Daten gibt es die Wahl zwischen 2D-Interpolation, d.h die
        Z-Daten werden sowohl in X- als auch in Y-Achsenrichtung mit Hilfe kubischer Splines 
        interpoliert, sowie Interpolation in nur jeweils eine Datenrichtung (X oder Y). Die
        Interpolation der Z-Daten kann auch komplett ausgeschaltet werden. Die Flche zwischen
        benachbarten nichtinterpolierten Koordinaten (X- und/oder Y-Koordinate) wird mit einem 
        konstanten Farbwert ausgefllt. Man erhlt dann die Darstellung von kleinen Farbkstchen. 

        Auerdem kann die maximale Anzahl der Dezimalstellen der Z-Achsenziffern eingestellt werden.
        Die Anzahl der Dezimalstellen bestimmt, ob die Zahlen in Dezimaldarstellung oder als Vielfache
        einer Zehnerpotenz dargestellt werden. Bei der Angabe von 0 Dezimalstellen werden die
        Z-Achsenziffern nicht mehr angezeigt. Bei logarithmischer Z-Achse kann durch
        durch Angabe von gengend Dezimalstellen die Anzeige von Zehnerpotenzen auf Dezimalzahlen
        umgeschaltet werden.
         
2.2.1.3 Seite 2 bzw. 3: Darstellung

        Auf dieser Seite kann das Achsenverhltnis des Koordinatensystems,
        die Vordergrund- und Hintergrundfarbe, ein Gitter und das Einzeichnen 
        von durchgezogenen Nullinien variiert werden. Bei der Gitterdarstellung 
        ist es mglich, die Feinheit des Gitters durch die Einstellung der 
        X/Y-Gitterstartpunkte (bzw. R/Phi bei Polarkoordinaten) zu variieren.

        Durch Vernderung des Achsenverhltnisses wird das Seitenverhltnis des 
        Koordinatensystems eingestellt. Bei eingeschalteter Option 
        "Darstellung->Koordinatensystem an Fenster anpassen" (siehe 2.3.10.1) oder 
        bei Polarkoordinaten (der dargestellte Kreis soll immer rund bleiben) ist dieser
        Parameter inaktiv. Fr die Einstellung der Farben wird ein Zusatzdialog geffnet,
        der alle mglichen Farben auffhrt. Bei Vernderung des Farbtons wird das 
        Grafikfenster sofort aktualisiert.    

        BEMERKUNG: Die Bounding-Box des EPS-Files wird genau um die Auemmae des
        Koordinatensystem herumgefhrt. Bei Vernderung des Achsenverhltnis wird
        die Bounding-Box dementsprechend mitskaliert, so da der Graph im EPS-File
        eine andere Gre erhlt.    
                 
2.2.1.4 Seite 3 bzw. 4: Beschriftung
      
        Die dritte/vierte Seite des Notebooks ermglicht die Eingabe der Achsenbeschriftung,
        des Grafiktitels und der Achsenziffern sowie deren Schriftart und -skalierung.
        Auerdem lt sich die maximale Anzahl der Dezimalstellen der Achsenziffern 
        und das An- und Ausschalten eines Parameterdateistempels am rechten Koordinaten-
        systemrand einstellen. Die Anzahl der Dezimalstellen bestimmt, ob die Zahlen in 
        Dezimaldarstellung oder als Vielfache einer Zehnerpotenz dargestellt werden. 

        Die Vernderung der Dezimalstellenanzahl bewirkt an der Y-Achse eine Verschie-
        bung der Achsenbeschriftung (mehr Ziffern "schieben" den Text nach links). 
        Bei der Angabe von 0 Dezimalstellen werden die jeweiligen Achsenziffern nicht
        mehr angezeigt. Bei logarithmischen Achsen kann durch Angabe von gengend Dezimalstellen
        die Anzeige von Zehnerpotenzen auf Dezimalzahlen umgeschaltet werden.

        Die Strings fr die Achsenbeschriftung und den Titel knnen mit Hilfe des 
        ESC-Zeichens "#" in Kombination mit verschiedenen Steuercodes beeinflut werden:
        
        "#u"    : Hochstellen der Buchstaben (z.B. x#u2 -> x) [up]
        "#d"    : (Wieder)herunterstellen der Buchstaben [down]
        "#b"    : Zurcksetzen des Textes um einen Buchstaben [backspace]
        "#+"    : berstreich-Modus an/aus
        "#-"    : Unterstreich-Modus an/aus
        "##"    : Zeichen "#"
        "#gx"   : griechisches Zeichen korrespondierend zum Buchstaben x (z.B. #gm -> )
        "#pm"   : Zeichen +/- 
        "#fs"   : Umschalten auf die Schriftart Sans Serif
        "#fS"   : Umschalten auf die Schriftart Sans Serif bold
        "#fr"   : Umschalten auf die Schriftart Roman    
        "#fR"   : Umschalten auf die Schriftart Roman bold
        "#fi"   : Umschalten auf die Schriftart Italic
        "#fI"   : Umschalten auf die Schriftart Italic bold

2.2.1.5 Seite 4 bei 2D-Graphen: Legende

        Hier werden die zu den dargestellten Graphen gehrenden Legendeneintrge und
        das Aussehen der Legende beeinflut. Einstellbar sind die Legendenboxlnge, 
        ihr Aussehen, der Zeilenabstand sowie die Schriftart und -skalierung. Erst das 
        Anwhlen der Checkbox "Legende an" stellt die Legende dar bzw. lscht sie.

        Die Checkbox "Automatik" bewirkt die Beschriftung der Legende mit den jeweils
        verwendeten Y-Filenamen. Wiederausschalten der Automatik restauriert die vorher
        eingestellten (frei whlbaren) Texte wieder; die Texte werden zwischengespeichert.
        Bei mehr als vier Legendeneintrgen kann ber die Pfeiltasten ein jeweils anderer
        Auschnitt der Legende in die Textfelder geladen werden. Wird zu einem dargestel-
        lten Graphen kein Legendentext eingetragen, so wird der zugehrige Legendenein-
        trag nicht dargestellt. Die Checkbox "Text farbig" ermglicht das An/Ausschalten 
        der Textdarstellung in der jeweiligen Farbe des Graphen.

        Die Position der Legende kann mit Hilfe von Radiobuttons fr vier in den Ecken
        des Koordinatensystems vorgegebenen Positionen festgelegt oder mit Hilfe des 
        fnften Radiobuttons frei bestimmt werden. Bei Polarkoordinaten wird die 
        Positionierungsmglichkeit auf "frei" beschrnkt. Bei der freien Wahl der 
        Position wird der Dialog nach "Anwenden" oder "Ok" minimiert (alle anderen 
        evtl. offenen Notebooks werden ebenfalls minimiert) und der Benutzer wird 
        aufgefordert, die Position der linken oberen Ecke der Legendenbox
        mit der linken Maustaste (Mauscursor als Fadenkreuz) im Koordinatensystem 
        zu markieren. Danach kann mit der rechten Maustaste die neue Position
        akzeptiert werden oder mit der linken Maustaste (2x hintereinander, kein 
        Doppelklick!) nochmals positioniert werden (...und so weiter). Die 
        "Verriegelung" der frei gewhlten Position, die durch ein "(x)" hinter dem
        Wort "frei" gekennzeichnet wird, kann durch nochmaliges Anwhlen des 
        Radiobuttons "frei" wieder aufgehoben werden.

        Auf dieser Seite kann durch einen rechten Mausklick oder die Tastenkombination
        SHIFT+F10 ein Kontextmenu geffnet werden, das die Eintrge "Legendeneintrge 
        aus ASCII-File laden" und  "Parameter auf Standardwerte zurcksetzen" enthlt. 

        Der erste ffnet einen Fileselectdialog, ber den eine ASCII-Datei ausgesucht 
        werden kann, in der sich die Eintrge fr die Legende der momentan 
        bearbeiteten Grafik befinden. Jede Zeile der Datei wird als einzelner 
        Legendeneintrag fr einen Graphen genutzt. Leerzeilen werden fr den 
        betroffenen Graph als nicht vorhandener Legendeneintrag interpretiert. Der 
        zweite Eintrag ermglicht das Zurcksetzen der Legendenparameter Boxlnge,
        Zeilenabstand, Schriftart, Schriftartgre und 3D-Optik auf Standardwerte.

2.2.1.6 Seite 5 bei der 3D-Kontur: Z-Legende

        Hier wird der zu der dargestellten 3D-Kontur gehrende Legendeneintrag und
        das Aussehen der Z-Legende beeinflut. Einstellbar sind die Boxskalierung in 
        Prozent, ihr Abstand von der Plotmitte (Offset) in Prozent sowie die Schriftart
        und Schriftgre der Z-Legende. Die Legendenziffern werden in der gleichen
        Schriftart wie die Ziffern am Koordinatensystem dargestellt.
        
        Das Anwhlen der Checkbox "Legende an" stellt die Legende dar bzw. lscht sie. Vor
        dem Lschen wird der Benutzer gefragt, ob er den Vorgang durchfhren will. 
        Die Position der Legende kann mit Hilfe von Radiobuttons fr vier (bei Polar-
        koordinaten nur zwei: rechts oder links) auerhalb des Koordinatensystems 
        vorgegebene Positionen festgelegt werden. Beim Abschalten des Legendenfarbbalkens
        wird das Koordinatensystem dem erweiterten Platzangebot in der Grafik angepat,
        d.h. vergrert dargestellt.

2.2.2 Graph(en)

      Es ffnet sich ein Notebook-Dialog mit einer "Allgemein"-Seite gefolgt von 
      jeweils vier Seiten pro Graph, einer Hauptseite und drei Unterseiten. 
       
      Die Unterseiten "Files", "Daten" und "Darstellung" enthalten die variablen
      Parameter der darzustellenden Graphen und jeweils die Buttons "Anwenden" und "Ok".
      Die Bedienung der drei Seiten funktioniert genauso wie beim "Koordinatensystem"
      -Notebook: "Anwenden" aktualisiert die Grafik, das Schlieen des Notebooks
      ber den Close-Button oder das Systemmenu verwirft die letzten nderungen 
      und "Ok" aktualisiert die Grafik und schliet gleichzeitig das Notebook. 
      Umblttern speichert die Parameter, aktualisiert aber nicht die Grafik.

      Mit Hilfe eines Kontextmenus (erreichbar ber die rechte Maustaste oder 
      die Tastenkombination SHIFT+F10) kann man auf der Hauptseite und den drei
      Unterseiten den aktuellen Graphen mit anderen tauschen, die Parameter 
      des Graphen mit den Parametern eines anderen Graphen berschreiben oder 
      die zum aktuellen Graphen gehrigen Datenfiles neu laden. Weiterhin ist es 
      mglich, die Datenpfade/Datenfilenamen aller Graphen (inkl. des  aktuellen, 
      d.h. fr X- und Fehlerdatenpfade/namen) auf den Y-Datenpfad/namen des aktuellen
      Graphs zu setzen. Zustzlich bietet das Menu die Funktion an, die Datendateipfade
      aller Graphen von absoluten Pfaden auf relative Pfade umzustellen, was die 
      Parameterfiles portabel macht.

      TIP 1: Mit Hilfe des Kontextmenus kann man sich fr die Eingabe der 
             Datenpfade/namen viel Zeit und Tipparbeit sparen. 
 
      TIP 2: Es empfiehlt sich zunchst, die richtigen Filenamen unter "Files" einzu-
             tragen, danach unter "Daten" die Art der Auftragung und evtl. die Daten-
             skalierung zu variieren und schlielich das Outfit des Graphen unter
             "Darstellung" wie gewnscht zu verndern.       

2.2.2.1 Hauptseite "Allgemein"

        Diese Seite ermglicht das Hinzufgen oder Entfernen von Graphen. Durch 
        Checkboxen kann vorher eingestellt werden, ob die neu erstellten Graphen
        automatisch wechselnde Farben, Linien- und Symbolstile haben sollen oder nicht.
        Jeder neu erstellte Graph erhlt als Vorgabe, abgesehen von o.e. Attributen, 
        die gleichen Einstellungen. Zustzlich wird hier die Gesamtanzahl und die 
        Anzahl der davon dargestellten Graphen dokumentiert.

2.2.2.2 Hauptseite "Graph n"

        Auf der ersten Seite fr die Parameter des Graphs Nr. n befindet sich
        eine Checkbox, mit deren Hilfe entschieden werden kann, ob der Graph dargestellt
        wird oder nicht. Die Grafik wird bei Bettigung sofort aktualisiert. 

        Der Schriftzug "Graph Nr. n" hat die Farbe des dargestellten
        Graphen. In kleinen Kstchen (Icons) ist zur besseren Orientierung der 
        momentan eingestellte Linienstil sowie der Symbolstil oder das Fllmuster 
        der Sulen (je nach Darstellungsart des Graphen) abgebildet.  

2.2.2.3 Unterseite "Files"

        Hier kann festgelegt werden, aus welchen Files die Daten zur Darstellung des
        Graphen geladen werden. Auerdem kann der Datentyp der zu ladenen Datenfiles
        fr die X- und Y-Achse (das Datenfile fr die Fehlerbalken bekommt den gleichen
        Datentyp zugeordnet wie das Datenfile fr die Y-Achse; bei komplexen Y-Daten ist
        der Fehler immer eine reelle Zahl: Y <complex> -> Fehler <float>, 
        Y <double complex> -> Fehler <double>) festgelegt werden: Das Datenfile 
        fr die Y-Achse kann eine ASCII-Tabelle mit verschiedenen Spalten oder ein Binrfile
        mit Daten des Typs <integer> (2-Byte und 4-Byte), <float> (4-Byte und 8-Byte)
        oder <complex> (8-Byte und 16-Byte) sein. 

        Die folgende Tabelle listet die mglichen Daten(file)typen auf:

     |    Daten(file)typ      | mglich fr Achsen |          Bemerkung                |     
     -----------------------------------------------------------------------------------  
     | ASCII-Tabelle (Real)   |   X, Y <-> Fehler  | 1 Spalte der Tabelle wird geladen |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     | ASCII-Tabelle (Cmplx)  |         X          | 2 aufeinanderfolgende Spalten der |
     |                        | Y <-> Fehler(Real) | Tabelle werden geladen (Re, Im)   |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     | Integer (2-Byte binr) |   X, Y <-> Fehler  |           Binrdatei              |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     | Integer (4-Byte binr) |   X, Y <-> Fehler  |           Binrdatei              |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     |  Float  (4-Byte binr) |   X, Y <-> Fehler  |           Binrdatei              |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     |  Float  (8-Byte binr) |   X, Y <-> Fehler  |           Binrdatei              |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     |  Cmplx  (8-Byte binr) |   X, Y <-> Fehler  |           Binrdatei              |
     |                        |   (4 Byte Float)   |                                   |
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     |  Cmplx (16-Byte binr) |   X, Y <-> Fehler  |           Binrdatei              |
     |                        |   (8 Byte Float)   |                                   |   
     |---------------------------------------------------------------------------------|  
     |     Shared Memory      |   X, Y <-> Fehler  | Transfer ber Named Shared Memory |
     -----------------------------------------------------------------------------------               

        Die Daten fr die X-Achse knnen quidistant berechnet werden (siehe 2.2.2.4) 
        oder wie die Daten fr die Y-Achse als einer der o.e. Datentypen aus Datenfiles
        eingelesen werden. 

        Beim Einlesen von ASCII-Tabellen mu jeweils die Spaltennummer, der Anfangspunkt
        (in dieser Spalte) sowie einmal die Anzahl der aufzutragenden Werte angegeben
        werden. Durch Drcken des Pushbuttons "Anzahl" kann bei den Daten der Y-Achse die
        automatische Bestimmung der Punktanzahl ein/ausgeschaltet werden. Bei einge-
        schalteter Automatik wird im Entryfield "Anzahl" der Eintrag "<alle>"
        angezeigt. Schaltet man die Automatik aus, wird als Datenanzahl der vorher
        automatisch ermittelte Wert gewhlt.

        In den ASCII-Tabellenfiles mit den aufzutragenden Daten bewirkt ein 
        "#"-Zeichen (Kommentarzeichen) am Anfang einer Zeile das Ignorieren derselben. 
        Leerzeilen werden ebenfalls beim Einlesen ignoriert. Jede ASCII-Tabelle darf
        einen bis zu 25-zeiligen Header aus Text (auch gemischt mit Zahlen) enthalten,
        der von PM_PLOT automatisch entdeckt und beim Einlesen bersprungen wird.           

        Beim Einlesen von binr gespeicherten Daten mu (identisch fr alle Binr-
        files) eine Blocklnge in Bytes angegeben werden, die die Navigation in 
        Binrfiles erleichtern sollte. Die Blockgre wird vom Programm immer automa-
        tisch auf Vielfache von 8 oder 16 verndert. Nun mu statt der Spaltennummer bei 
        ASCII-Tabellen die Blocknummer angegeben werden. Der jeweilige Anfangspunkt
        wird dann ausgehend vom angegebenen Anfangsblock berechnet. Bei automatischer
        Bestimmung der Punktanzahl wird die Anfangsblocknummer auf 1 gesetzt, weil die
        Blockgre ebenfalls automatisch angepat wird. 

        Bei dem Datentyp <Shared Memory> handelt es sich um NAMED_SHARED_MEMORY mit 
        dem festen Namen "\\SHAREMEM\\PM_PLOT_SHM", das von einem externen Programm
        erzeugt werden mu. Der Datentyp im Shared Memory ist auf <float>, d.h. 
        4-Byte Fliekommazahlen festgelegt. Der Shared Memory-Vektor mu als ersten
        Wert die Anzahl der "Spalten", d.h. Unterteilungen des Gesamtspeicherbereichs
        enthalten. Jede "Spalte" besteht dann aus N+1 Werten, wobei der erste als Zahl 
        die Gesamtanzahl der Daten (N) in der jeweiligen Spalte enthlt. Der beiliegende
        Beispielsourcecode SINUS.CPP im Verzeichnis \SIN_SRC sollte die Verwendung 
        dieses Datentyps verdeutlichen. 

        Mit Hilfe der Buttons "Browse" kann zur Suche der gewnschten Datenfiles auf 
        der Festplatte eine Fileselectbox geffnet werden. Die Pfeilbuttons schalten
        die Textdarstellung zwischen Filename und Filepfad um. Der Button "Copy Y/Copy R" 
        kopiert den Filenamen und den Filepfad des Datenfiles fr die Y-Achse zum 
        Datenfile fr die X-Achse. Auerdem wird, wenn noch kein X-Filetyp eingestellt
        wurde, der zum Y-Filetyp passende automatisch ausgewhlt. 

        Der Checkbutton "Y-Daten spaltenw." ermglicht die Interpretation von binr 
        gespeicherten Daten als Matrix, wobei die Zeilen der Matrix von den einzelnen 
        Blocks und z.B. die n-te Spalte von den jeweils aufeinanderfolgenden n-ten 
        Elementen der Blcke gebildet werden (diese Funktion lt sich nur bei 
        berechneten Daten fr die X-Achse anwenden). Der angegebene Anfangspunkt bestimmt dann 
        die herausgegriffene Spalte, da die Schrittweite immer genau eine Blocklnge
        betrgt.
 
2.2.2.4 Unterseite "Daten"

        Die dritte Seite der Parameter des jeweiligen Graphen ermglicht die Angabe
        eines Multiplikators und eines Summanden fr jeden Datentyp (Y-/X-Achse und 
        Fehlerbalken). Beim Laden von Daten fr die Y-Achse vom Typ <complex> kann hier
        eingestellt werden, ob der Realteil, der Imaginrteil, der Betrag, der Betrag
        in dB (dB10, dB10(SPL) bezogen auf 4e-10, dB20 und dB20(SPL) bezogen auf 2e-5)
        oder die Phase (evtl. mit Unwrapping) dargestellt werden soll. Bei Daten anderen
        Typs stehen die Auswahlmglichkeiten Imaginrteil und Phase natrlich nicht zur Verfgung.
        Bei Daten fr die X-Achse vom Typ <complex> kann zwischen Real- und 
        Imaginrteil unterschieden werden. Mit Hilfe des Checkbuttons "Anfangs- und 
        Endpunkt automatisch bestimmen" werden die Daten fr die X-Achse bei quidi-
        stanter Berechnung immmer von 1 bis zur Anzahl der aufgetragenen Punkte 
        durchnumeriert. Ist der Checkbutton nicht aktiviert, knnen die Anfangs- und
        Endpunkte der quidistant berechneten Daten fr die X-Achse frei gewhlt werden.

        Die Anwahl der jeweiligen Checkbuttons "auf alle Graphen anwenden" fhrt zur 
        Anwendung des eingestellten Multiplikators, Summanden und Darstellungstyps 
        auf die Daten aller Graphen.

2.2.2.5 Unterseite "Darstellung"
        
        Diese Seite stellt alle Parameter zur Vernderung der Darstellung des 
        jeweiligen Graphen zur Verfgung. Beim Graphtypen kann momentan zwischen 
        "Symbolen und/oder Linien" und "Sulendiagramm" gewhlt werden. Beim Typ 
        "Symbole und/oder Linien" kann dann noch der Darstellungsstil ("Linien", 
        "Symbole" oder "Linien und Symbole") verndert werden. Weiterhin einstellbar
        ist das Punkt/Sulenintervall, bei den Sulendiagrammen die Sulenbreite und
        das Fllmuster und bei den Symbolen/Linien die Symbolhhe, der Symbolstil, 
        die Liniendicke (diese Einstellung gilt nur fr exportierte EPS/JPEG-Files 
        und wird auf dem Bildschirm nicht sichtbar) und der Linienstil. Schlielich 
        kann noch die Farbe des Graphen verndert werden. Die Sulen eines Sulen-
        diagramms haben einen Auenrand in der Farbe des Koordinatensystems. 
        Ihre maximale Breite ist immer genau der Abstand zwischen zwei aufeinander-
        folgenden X-Werten. Die Sulen haben ihren Sockel immer beim Wert Null, 
        wenn der Wert im Koordinatensystem enthalten ist. Die Pushbuttons "Symbol"
        bzw. "Muster", "Linie" und "Farbe" ffnen jeweils einen weiteren kleinen 
        Dialog, der nichtmodal ausgefhrt ist. Die Dialoge sind somit unabhngig von
        der Notebookseite zu bedienen, werden aber automatisch geschlossen, wenn das
        Notebook geschlossen oder eine andere Seite angewhlt wird. 

        Im Symboldialog kann ber die Checkbox "Symbole durchnumerieren" neben jedes
        dargestellte Symbol seine zugehrige Numerierung als Index eingetragen werden.
        Die Gre der Zahlen skaliert mit der Symbolgre. Die Schriftart der Zahlen 
        entspricht der Schriftart der Zahlen am Koordinatensystem.

        Im Liniendialog kann ber die Checkbox "Spline-Interpolation" die interpolierte
        Darstellung der aufgetragenen Linien an Stelle der linearen Verbindung 
        eingeschaltet werden. Es werden kubische Splines benutzt. Zwischen je zwei
        Sttzstellen der X-Achse werden 8 weitere Sttzpunkte eingezeichnet.                      

        Fehlerbalken knnen hier an- und ausgeschaltet und farblich verndert werden.
        Bei logarithmischer Darstellung der Y-Achse werden die Fehlerbalken automatisch
        abgeschaltet. 

2.2.3 3D-Kontur

      Es ffnet sich ein Notebook-Dialog mit vier Seiten, auf dem die Parameter der
      3D-Kontur in die Gruppen "Files", "Daten", "Darstellung 1" und "Darstellung 2" 
      unterteilt sind. Jede Notebook-Seite enthlt die Buttons "Anwenden" und "OK". 
      Drckt man "Anwenden" oder "OK", so werden die evtl. vorgenommenen Vernderungen
      in die Grafik eingetragen. Beim Umblttern werden die nderungen gespeichert, ohne 
      sie in die aktuelle Grafik zu bernehmen. Wird das Notebook ber den Close-Button 
      (oben links oder im Systemmenu) geschlossen, werden die zuletzt vernderten 
      Parameter verworfen. 

      Mit Hilfe eines Kontextmenus (erreichbar ber die rechte Maustaste oder die
      Tastenkombination SHIFT+F10) kann man auf der "Files"-Seite die Datendateipfade
      der 3D-Kontur von absoluten Pfaden auf relative Pfade umzustellen, was die 
      Parameterfiles portabel macht.
   
      TIP: Es empfiehlt sich zunchst, die richtigen Filenamen unter "Files" einzu-
           tragen, danach unter "Daten" die Art der Auftragung und evtl. die Daten-
           skalierung zu variieren und schlielich das Outfit der 3D-Kontur unter
           "Darstellung 1" und "Darstellung 2" wie gewnscht zu verndern.       

2.2.3.1 Seite 1: "Files"

        Hier kann festgelegt werden, aus welchen Files die Daten zur Darstellung der
        3D-Kontur geladen werden. Auerdem kann der Datentyp der zu ladenen Datenfiles
        Datenfiles fr die X-/Y- und Z-Achse (momentan sind nur ASCII-Tabellen und der 
        Datenimport ber Shared Memory mglich) eingestellt werden. Genaueres zu den
        Datentypen findet sich in der Tabelle im Abschnitt 2.2.2.3.

        Beim Einlesen von ASCII-Tabellen mu jeweils die Spaltennummer, der Anfangspunkt
        (in dieser Spalte) sowie einmal die Anzahl der aufzutragenden Werte angegeben
        werden. Durch Drcken des Pushbuttons "Anzahl" kann fr die Daten der Z-Achse die 
        automatische Bestimmung der Punktanzahl ein/ausgeschaltet werden. Bei einge-
        schalteter Automatik wird im Entryfield "Anzahl" der Eintrag "<alle>"
        angezeigt. Schaltet man die Automatik aus, wird als Datenanzahl der vorher
        automatisch ermittelte Wert gewhlt. 

        In den ASCII-Tabellenfiles mit den aufzutragenden Daten bewirkt ein 
        "#"-Zeichen am Anfang einer Zeile das Ignorieren derselben. 
        Leerzeilen werden ebenfalls beim Einlesen ignoriert. Jede ASCII-Tabelle darf
        einen bis zu 25-zeiligen Header aus Text (auch gemischt mit Zahlen) enthalten,
        der von PM_PLOT automatisch entdeckt und beim Einlesen bersprungen wird.           

        Beim Einlesen von binr gespeicherten Daten kann (identisch fr alle Binr-
        files) eine Blocklnge in Bytes angegeben werden, die die Navigation in 
        Binrfiles erleichtern sollte. Die Blockgre wird vom Programm immer automa-
        tisch auf Vielfache von 8/16 verndert. Nun mu statt der Spaltennummer bei 
        ASCII-Tabellen die Blocknummer angegeben werden. Der jeweilige Anfangspunkt
        wird dann ausgehend vom angegebenen Anfangsblock berechnet.

        Mit Hilfe der Buttons "Browse" kann zur Suche der gewnschten Datenfiles auf 
        der Festplatte eine Fileselectbox geffnet werden. Die Pfeilbuttons schalten
        die Textdarstellung zwischen Filename und Filepfad um. Der Button "Copy Z" 
        kopiert den Filenamen und den Filepfad des Datenfiles fr die Z-Achse 
        zum Datenfile fr die XY-Achsen. Auerdem wird, wenn noch kein XY-Filetyp
        eingestellt wurde, der zum Z-Filetyp passende automatisch ausgewhlt. 

        Die Daten mssen in drei Spalten, wobei sich die XY-Spalten und die Z-Spalte 
        nicht im gleichen Datenfile befinden mssen, abgespeichert sein. Beispiele:

        X      Y       Z                     X      Y       Z  
       -------------------                  -------------------
        1      1      4.2                    1      4      4.2 
        2      1      4.1                    1      3      4.1 
        3      1      3.8                    1      2      3.8 
        4      1      7.5                    1      1      7.5 
        1      2      6.8                    2      4      6.8 
        2      2      4.3                    2      3      4.3 
        3      2      3.7                    2      2      3.7 
        4      2      1.8                    2      1      1.8 
        1      3      2.9                    3      4      2.9 
        .      .       .                     .      .       .  
        .      .       .                     .      .       .  
        .      .       .                     .      .       .  
 
2.2.3.2 Seite 2: "Daten"

        Die zweite Seite der Parameter der 3D-Kontur ermglicht die Angabe
        eines Multiplikators und eines Summanden fr jeden Datentyp (X-, Y- und 
        Z-Datenstze). Beim Laden von Daten fr die Z-Achse vom Typ <complex> kann hier
        eingestellt werden, ob der Realteil, der Imaginrteil, der Betrag, der Betrag
        in dB (dB10, dB10(SPL) bezogen auf 4e-10, dB20 und dB20(SPL) bezogen auf 2e-5)
        oder die Phase dargestellt werden soll. Bei Daten anderen Typs stehen die 
        Auswahlmglichkeiten Imaginrteil und Phase natrlich nicht zur Verfgung.
        Bei Daten fr die XY-Achse vom Typ <complex> kann zwischen Real- und 
        Imaginrteil unterschieden werden.

2.2.3.3 Seite 3: "Darstellung 1"
        
        Diese Seite stellt den ersten Teil der Parameter zur Vernderung der 
        Darstellung der 3D-Kontur zur Verfgung: 
        
        Die Darstellung von Symbolen an den XY-Koordinaten der dargestellten Punkte
        kann ein- oder ausgeschaltet werden. Werden Symbole dargestellt, so knnen 
        der Symbolstil, die Symbolhhe, die Symbolfarbe und das Punktintervall variiert
        werden. Die Pushbuttons "Symbol" und "Farbe" ffnen jeweils einen weiteren kleinen 
        Dialog, der nichtmodal ausgefhrt ist. Die Dialog sind somit unabhngig von
        der Notebookseite zu bedienen, werden aber automatisch geschlossen, wenn das
        Notebook geschlossen oder eine andere Seite angewhlt wird. 

        Im Symboldialog kann ber die Checkbox "Symbole durchnumerieren" neben jedes
        dargestellte Symbol seine zugehrige Numerierung als Index eingetragen werden.
        Die Gre der Zahlen skaliert mit der Symbolgre. Die Schriftart der Zahlen 
        entspricht der Schriftart der Zahlen am Koordinatensystem.
 
        Es gibt die Mglichkeit, Konturlinien aufzutragen. Diese Konturlinien knnen 
        entweder exklusiv oder zustzlich zur Farbflchendarstellung gezeichnet
        werden (bei gemeinsamer Darstellung werden die Konturlinien auf die
        Farbflchen gezeichnet). Schaltet man die Konturliniendarstellung ein, 
        mu eine ASCII-Datei mit den gewnschten Z-Koordinatenangaben der Konturen 
        angegeben werden. Diese Datei sollte in der ersten Spalte die erwhnten 
        Koordinaten und in der zweiten Spalte optional eine Farbkodierung enthalten
        (zur Farbkodierung siehe die folgende Tabelle). 

                 |   Farbe   | Kodierung |   Farbe   | Kodierung |  
                 -------------------------------------------------
                 |  Schwarz  |     0     |    Grau   |     8     |
                 |    Blau   |     1     |  Hellgrau |     9     |
                 |    Grn   |     2     |  Hellgrn |     10    |
                 |    Zyan   |     3     |    Lila   |     11    |
                 |    Rot    |     4     |  Hellrot  |     12    |
                 |    Rosa   |     5     |  Hellrosa |     13    |
                 |   Braun   |     6     |    Gelb   |     14    | 
                 |  Hellgrau |     7     |    Wei   |     15    |
                 -------------------------------------------------    

        Wird keine zweite Spalte angegeben, so bekommen die Konturlinien ihre Indexnummer
        als Farbe zugeordnet (Farbkodierung s.o.). Mit Hilfe eines Schalters kann 
        entschieden werden, ob die Z-Koordinatenangaben relativ (0-1 bezogen auf 
        den kompletten Wertebereich) oder absolut sein sollen. Fr alle Konturlinien
        kann der Linienstil und die Liniendicke (Wirkung nur sichtbar im EPS/JPEG-Output)
        variiert werden. 

        Schlielich kann ber den Checkbutton "Clipping des Datenfelds" entschieden
        werden, ob die Kontur auerhalb des gezeichneten Koordinatensystembereichs
        abgeschnitten werden soll. Mit diesem Parameter mu allerdings vorsichtig
        umgegangen werden: Ragt das Datenfeld ber den Fensterrand hinaus, so wird
        PM_PLOT ohne Clipping gewaltsam beendet. Dieser Parameter kann ab PM_PLOT 1.2
        nicht mehr deaktiviert werden.

2.2.3.3 Seite 4: "Darstellung 2"

        Der zweite Teil der Parameter zur Vernderung der 3D-Kontur bezieht sich nur
        auf die Darstellung von Farbflchen. Deren Darstellung kann mit Hilfe eines
        Checkbuttons ein- oder ausgeschaltet werden. Mit Hilfe der Farbdichtezonen-
        Tabelle kann die ausgewhlte Farbskala (s.u.) ber den Z-Koordinatenbereich
        verteilt und die Anzahl der Gesamtfarbstufen eingestellt werden. Wird nur 
        eine Zone ausgewhlt, so sind die in der Spalte "Farb-Anzahl" angegebenen 
        Farben linear verteilt. Mit Hilfe von mehreren Zonen kann die Verteilung und
        die Farbauflsung in verschieden Z-Koordinatenintervallen (jeweils begrenzt
        durch die Z-Werte in Spalte 2 und 3) unterschiedlich festgelegt werden. Die
        Gesamtanzahl der Farben ist die Summe der nicht grau unterlegten Werte in 
        Spalte 4. Eine Farbzone kann durch die Checkbuttons in Spalte 1 der Tabelle 
        aktiviert bzw. deaktiviert werden. Der Checkbutton "Z-Koordinatenang. rel." 
        legt fest, ob die Z-Werte der ersten beiden Spalten relativ (0-1 bezogen auf 
        den kompletten Wertebereich) oder absolut angegeben werden mssen. Das 
        Umschalten rechnet die jeweils vorhandenen Werte um. 

        Der Checkbutton "Randlin." ermglicht das Ein- oder Ausschalten der Darstellung
        der Farbstufenrnder als Linien in der Farbe des Koordinatensystems. Die 
        Eingabe der "neutralen Farbe (Z)" verschiebt die Farbskala so, da der Farbwert,
        der sich vorher in der Mitte der Farbskala befand, nun diesem neuen Z-Wert 
        zugeordnet wird. Die gesamte Farbskala wird sozusagen wie ein Gummiband gezerrt
        bzw. gestaucht und um diesen neuen Mittelpunkt angeordnet. Der anzugebene Z-Wert
        verndert sich nach der Einstellung des Checkbuttons "Z-Koordinatenang. rel.".
            
        Zur Einstellung der Farbpalette knnen Sttzstellen in einer Tabelle angegeben
        werden. Die Farbpalette bekommt den Wertebereich 0-1 zugeordnet. In diesem 
        Bereich knnen maximal fnf Sttzstellen mit Hilfe der Checkbuttons
        in der ersten Tabellenzeile gewhlt werden. Diese Farbstufen werden im 
        Farbkreis linear interpoliert und ergeben so die verwendete Palette. Die 
        farbigen Flchen in der zweiten Tabllenzeile sind Buttons, deren Bettigung
        einen Dialog zur Farbauswahl aufruft. Hier kann der gewnschte Farbton mit 
        der Maus ausgewhlt oder direkt als RGB-Wert eingetragen werden. Die Position
        mu danach in den Entryfields der dritten Zeile der Tabelle verndert werden. 

        Farbpaletten knnen ber ein Kontextmenu geladen und gespeichert werden. PM_PLOT 
        versucht, das Unterverzeichnis PALETTE des Pfades einzustellen, der mit der 
        Environment-Variable PLPLOT_LIB (automatisch eingestellt durch das Installations-
        Skript INSTALL.CMD; siehe Installationsanleitung in README.TXT) eingestellt wurde.

        TIP: Es lohnt sich, ein wenig mit den Einstellungen zu "spielen"!   
      
2.2.4 Legende/Z-Legende

      ffnet das Koordinatensystem-Notebook direkt auf der Seite "Legende" 
      oder "Z-Legende".                

2.2.5 Wahlfreie Beschriftung/Vektoren

      Es ffnet sich ein Notebook-Dialog mit zwei Seiten pro wahlfreiem 
      Beschriftungstext. Jede Notebook-Seite enthlt die Buttons "Anwenden", "Ok" 
      und "Hinzufgen". 

      Drckt man "Anwenden" oder "Ok", so werden die evtl. vorgenommenen Vernderungen
      in die Grafik eingetragen; bei "Ok" wird das Notebook anschlieend geschlossen. 
      Beim Umblttern werden die nderungen gespeichert, 
      ohne sie  in die aktuelle Grafik zu bernehmen. Wird das Notebook ber den 
      Close-Button (oben links oder im Systemmenu) geschlossen, werden die zuletzt 
      vernderten Parameter verworfen. "Hinzufgen" fgt dem Notebook eine weitere
      Seite mit einem neuen Beschriftungstext+Vektor hinzu. 

2.2.5.1 Hauptseite "Text n"

        Die erste Seite ermglicht die Eingabe des Textes, dessen Schrifthhe, Fonttyp und 
        Farbe. Der Winkel des Textes kann frei zwischen -90 und 90 in 1-Schritten gwhlt
        werden. Durch Einfgen der Buchstabengruppe "\n" (ohne Anfhrungszeichen) kann ein
        Zeilenumbruch erzwungen werden. Bei mehrzeiligem Text lt sich der Zeilenabstand
        variieren. Ohne Zeilenumbruch verndert der Parameter "Zeilenabstand" die Gre der
        Box (s.u.), wenn sie dargestellt wird.

        Mit Hilfe eines Checkbuttons kann eine Box um die Beschriftung aktiviert werden, 
        deren Farbe frei whlbar ist. Die Box kann ausgefllt sowie mit einem Rand in
        Vordergrundfarbe (Farbe einstellbar im "Koordinatensystem"-Dialog auf der
        "Darstellungs"-Seite, siehe 2.2.1.3) versehen werden.  
      
        Bei Auswahl der Checkbox "neu positionieren" oder bei ganz neuen Beschriftungen
        wird der Dialog nach "Anwenden" oder "Ok" minimiert (alle anderen evtl. offenen 
        Notebooks werden ebenfalls minimiert) und der Benutzer wird
        aufgefordert, die Position der linken unteren Ecke des wahlfreien Textes mit
        der linken Maustaste (Mauscursor als Fadenkreuz) im Koordinatensystem 
        zu markieren. Danach kann mit der rechten Maustaste die neue Position
        akzeptiert werden oder mit der linken Maustaste (2x hintereinander, kein 
        Doppelklick!) nochmals positioniert werden (...und so weiter). 

        Ein "leerer" Beschriftunmgstext wird weder eingezeichnet noch positioniert.
        Vorhandene Texte knnen durch Lschen des Textes und "Anwenden" oder "OK"
        wieder entfernt werden.         

        Wahlfreie Beschriftung "klebt" an ihrer absoluten Position. Bei Vernderung des
        Seitenverhltnisses des Koordinatensystems werden die Texte nicht mitbewegt.
        Deshalb ist es ratsam, zunchst das gewnschte Seitenverhltnis einzustellen,
        und danach die Grafik mit der wahlfreien Beschriftung zu "verfeinern".
        Die Texte werden nur im Darstellungsmodus "Layout" (siehe 2.3.10.1) angezeigt.

        BEMERKUNG: Die Zusatztexte werden im Gegensatz zur "normalen" Koordinatensystem-
        beschriftung dort gezeichnet, wo sie plaziert wurden. Dies gilt fr die Bildschirm-
        Darstellung wie fr JPEG/Enhanced Postcript-Files. Die Koordinatensystembeschriftung
        wird zentriert, so da sie beim Wechsel von der Bildschirmschrift zur Postscript-Schrift
        durchaus neu positioniert werden kann. Es empfiehlt sich also NICHT, diese beiden
        Beschriftungsarten zu mischen! Mehrzeilige berschriften kann man durch Weglassen des
        Koordinatensystemtitels, geringfgiges Verkleinern des Koordinatensystems und Hinzufgen
        eines wahlfreien Beschriftungstextes mit Zeilenumbruch verwirklichen.

2.2.5.1 Unterseite "Vektor n"

        Jede Hauptseite mit wahlfreier Zusatzbeschriftung enthlt eine zugehrige zweite
        Seite fr die Parameter eines evtl. darzustellenden Vektors. Das Zeichnen des
        Vektors kann ber die Checkbox "Vektor darstellen" aktiviert werden. 

        Die Farbe des Vektors lt sich ber einen nichtmodalen Dialog verndern. Zustzlich
        kann die Liniendicke variiert werden (Wirkung nur sichtbar im EPS/JPEG-Output) sowie
        die Vektorart (ohne Pfeilspitze/einseitige oder doppelseitige Pfeilspitze) verndert
        werden.    

        Bei Auswahl der Checkbox "neu positionieren" oder bei ganz neuen Vektoren
        wird der Dialog nach "Anwenden" oder "Ok" minimiert (alle anderen evtl. offenen 
        Notebooks werden ebenfalls minimiert) und der Benutzer wird aufgefordert, die 
        Startposition des Vektors (ohne Spitze) mit der linken Maustaste (Mauscursor 
        als Fadenkreuz) im Koordinatensystem zu markieren. Danach kann genauso mit der
        linken Maustaste die Endposition des Vektors festgelegt werden. Durch Bettigen
        der rechten Maustaste kann der Endpunkt akzeptiert werden oder mit der linken 
        Maustaste (2x hintereinander, kein Doppelklick!) nochmals positioniert werden 
        (...und so weiter). Nochmaliges Drcken der rechten Maustaste beendet die 
        Positionierung des Vektors. Mittels der linken Maustaste wird die gesamte
        Positionierung wiederholt.

        Bei Auswahl der Checkbox "verschieben" wird der Dialog nach "Anwenden" oder "Ok"
        minimiert (alle anderen evtl. offenen Notebooks werden ebenfalls minimiert) und 
        der Benutzer wird aufgefordert, die neue Startposition des Vektors (ohne Spitze) 
        mit der linken Maustaste (Mauscursor als Fadenkreuz) im Koordinatensystem zu markieren.          
        Der Vektor wird dann an die neue Position geschoben. Nochmaliges Drcken der rechten 
        Maustaste beendet die Positionierung des Vektors.    

        Vektoren "kleben" wie wahlfreie Texte an ihrer absoluten Position. Bei Vernderung
        des Seitenverhltnisses des Koordinatensystems werden sie nicht mitbewegt.
        Deshalb ist es ratsam, zunchst das gewnschte Seitenverhltnis einzustellen,
        und danach die Grafik mit den Vektoren zu "verfeinern". Die Vektoren werden nur 
        im Darstellungsmodus "Layout" (siehe 2.3.10.1) angezeigt.

        BEMERKUNG: Die Darstellung von Vektoren ist unabhngig von der Darstellung des
        wahlfreien Textes auf der Hauptseite. Es knnen maximal 30 Vektoren gezeichnet werden.      

2.2.6 Koordinatensystem & Graph(en)/3D-Kontur

      ffnet die beiden genannten Notebooks fr die Parametereingabe gleichzeitig.

2.3 Menupunkt "Optionen"

    Alle hier befindlichen Einstellungen (bis auf Daten-Information, Warnung beim berschreiben
    und Cursormodus) werden in der Initialisierungsdatei "pm_plot.ini" im ASCII-Format abgespeichert, 
    die bei jedem Programmstart neu eingelesen wird.

2.3.1 Standardpfade

      Dieser Dialog ermglicht die Eingabe von Pfaden, die bei der Auswahl ber eine
      Fileselectbox standardmig angewhlt werden. Es knnen die Pfade fr die 
      Parameterfiles, fr die Auswahl von Datenfiles, fr den Export von 
      Grafikfiles und fr die Abspeicherung von FLI-Animationen voreingestellt werden.

      Der Button "Browse" ermglicht jeweils die komfortable Einstellung der Pfade ber 
      eine Fileselectbox. 

2.3.2 Programmaufrufe

      Dieser Dialog ermglicht die Angabe von externen Programmen, die aus dem Programm-
      ablauf von PM_PLOT ber den Dialog "File-Export/Drucken" (siehe 2.1.6) aufgerufen
      werden knnen. Die Eintrge fr das Programm Ghostview und das Kommandoskript
      PS2JPEG.CMD werden bereits automatisch vom Installationsskript INSTALL.CMD vorgenommen. 
      
      Die beiden optionalen Druckbefehle fr Enhanced Postscript Files knnen beliebig
      z.B. mit "lpr.exe" und unterschiedlichen Postscript-Druckern belegt werden.

      Beispiel: "c:\tcpip\bin\lpr.exe -P PSCRIPT" fr die Printqueue "PSCRIPT".

2.3.3 Standardpfade & Programmaufrufe aktualisieren

      Wenn die o.g. Optionen in einer anderen laufenden PM_PLOT-Instanz gendert wurden,
      knnen die Einstellungen mit Hilfe dieses Menupunkts fr die aktuell laufende Version
      bernommen werden.

2.3.4 Infos und Warnungen anzeigen  

      Dieser Schalter bestimmt, ob PM_PLOT sich bei den Messages auf die notwendigen
      Meldungen (Fehler und wichtige Nachrichten) beschrnkt, oder (Schalter aktiviert)
      "etwas gesprchiger" ist.       

2.3.5 Warp 4 Notebook-Stil

      Mit Hilfe dieses Schalters kann (nur unter dem Betriebsystem Warp 4) fr die
      Notebooks "Graph(en)" und "Zusatzbeschriftung/Vektoren" zwischen der alten
      Notebookdarstellung mit grauen Registern rechts und Unterregistern unten 
      und der neuen Notebookdarstellung mit bunten Registern oben und Unterregistern 
      ber ein Kontextmenu umgeschaltet werden.

2.3.6 Hauptmenu automatisch schlieen

      Ist dieser Schalter aktiviert, wird das Hauptmenu nach dem ffnen des Grafikfen-
      sters ohne Meldungen automatisch geschlossen. Bei Meldungen ffnet es sich 
      automatisch wieder. Arbeitet der Benutzer viel mit Drag&Drop ber das Hauptmenu,
      so sollte dieser Schalter besser deaktiviert werden.

2.3.7 Warnung beim berschreiben von Files (Speichern)

      Mittels dieser Einstellung lt sich das Verhalten der Funktion "Speichern"
      unter dem Menupunkt "Datei" ndern. Normalerweise wird beim "Speichern" nicht
      vor dem berschreiben gewarnt, bei Aktivierung des Schalters weist PM_PLOT 
      trotzdem darauf hin. Beim Klonen von Fenstern wird diese Option automatisch
      aktiviert, um das Originalparameterfile nicht zu berschreiben.

2.3.8 Daten-Information anzeigen

      Dieser Knopf schaltet eine zustzliche Textinformation ber die Anzahl der
      dargestellten Graphen, die Koordinatenachsengrenzen und die Anzahl der
      aufgetragenen Punkte im Protokollbereich des Hauptmenufensters ein. 

2.3.9 Cursormodus

      Dieser Schalter startet/stoppt den Cursormodus. ber dem Grafikfenster nimmt der
      Mauszeiger die Form eines Fadenkreuzes an. Einmaliges Drcken der linken Maustaste
      macht die Positionssuche sozusagen "scharf", nochmaliges Drcken ermittelt die
      Koordinaten der momentanen Fadenkreuzposition.      

2.3.10 Darstellung

2.3.10.1 Seitenverhltnis 4:3 einhalten (Layout)

         Beim Skalieren des Grafikfensters ber die Maus (Ziehen am Dialogrand) wird das 
         Fenster immer wieder auf das Seitenverhltnis 4:3 (Breite/Hhe) gebracht, wenn
         dieser Schalter aktiviert ist. Diese Einstellung ist nur fr 2D-Graphen in
         kartesischen Koordinaten ausschaltbar. Fr Polarkoordinaten z.B. ist die Ausschaltung 
         deaktiviert, weil sonst der Koordinatenkreis deformiert werden knnte.           

2.3.10.2 Koordinatensystem an Fenster anpassen

         In diesem Darstellungsmodus wird das Koordinatensystem automatisch dem eigestellten
         Seitenverhltnis des Grafikfensters angepat. Der Modus empfiehlt sich fr Bildschirm-
         prsentationen (Datenmonitor) oder zum Ermitteln des optimalen Seitenverhltnisses. Beim
         Umschalten zum Layout-Modus wird der Benutzer gefragt, ob er das eingestellte Koordinaten-
         systemseitenverhltnis beibehalten mchte. Wahlfreie Beschriftung und Vektoren werden
         nicht angezeigt.          
            
         TIP: Zuerst in diesem Modus das Koordinatensystem skalieren, dann umschalten zu "Layout"
         (s.o.) und die Grafik prsentationsfertig machen.    

2.4 Menupunkt "Daten"

2.4.1 Navigation

      Mit Hilfe eines kleinen Dialogs kann in X- und Y-Richtung durch das aufgetragene
      Datenfeld navigiert werden bzw. ein Zoom in X- oder Y-Richtung durchgefhrt 
      werden. Der Button "Anwenden" bernimmt die vernderten Einstellungen 
      als Standardkoordinatengrenzen, der Button "Reset" stellt den Anfangszustand 
      wieder her und der Button "Cancel" beendet die Datennavigation.

      Es kann ein Zoomfaktor eingegeben werden, der die Verkleinerung/Vergrerung
      des gezeigten Koordinatenausschnitts skaliert. ber eine Checkbox kann gesteuert
      werden, ob der Dialog nach dem Anwenden geschlossen wird oder nicht; Anwenden ohne
      Dialogschlieen ermglicht das weitere "Hineinzoomen" in die Grafik.

      Mit Hilfe des Checkbuttons "Cursormodus" kann der Cursormodus 
      (siehe 2.3.9) aktiviert bzw. deaktiviert werden.

2.4.2 Monitor

      Ein Dialogfenster wird geffnet, das die Eingabe eines Refreshintervalls
      ermglicht. Wird der Monitor gestartet (Start), so werden die im geladenen
      Parameterfile angegebenen Datenfiles im Zeitabstand des Refreshintervalls
      neu geladen und angezeigt. Bei jeder Aktualisierung wird der Monitordialog
      in den Vordergrund geholt. Die Anzahl der Aktualisierungen wird mitgezhlt.
      Die Monitorfunktion kann mit Stop beendet werden. Das Refreshintervall kann 
      zwischen 1 Sekunde und 5 Minuten in Sekundenabstnden eingestellt werden. 
 
      Mit Hilfe des Checkbuttons "Triggerung ber Semaphor" kann die externe 
      Triggerung aktiviert werden. Das Refreshintervall hat dann keine Wirkung
      mehr. Die Triggerung erfolgt ber ein externes Programm mit Hilfe eines 
      Semaphors. Es handelt sich dabei um die benamten Semaphore 
      "\\SEM32\\PM_PLOT_TRIGGER1" - "\\SEM32\\PM_PLOT_TRIGGER9" (Auswahl ber
      den Spinbutton). Das Setzen (reset) des Semaphors setzt den Zeichenprozess
      in Gang; ist das Zeichnen beendet, wird das Semaphor wieder gelst (post); 
      siehe dazu Example 6 und den beigefgten Programmsource SINUS.CPP im Verzeichnis
      SIN_SRC. 

      Bei jeder Neudarstellung der Grafik kann gleichzeitig ein PPM-"Snapshot" 
      erstellt werden. Diese Funktion lt sich ber den Checkbutton "gleichzeitiger
      Export von PPM-Files" aktivieren. Die Gesamtanzahl der Snapshots ist mit Hilfe
      eines Spinbuttons auf maximal 100 einstellbar. Die Files heien dm_exp??.ppm 
      und werden im Export-Verzeichnis gespeichert. Eine Liste der exportierten Files
      (ppmlist) wird automatisch erstellt. Nach Beendigung des Datenmonitors wird der 
      Benutzer gefragt, ob er die Bilder zu einer FLI-Animation zusammensetzen mchte
      (siehe auch 2.1.6). Bei einem erneuten Start des Datenmonitors mit gleichzeitigem
      Erstellen von Snapshots werden die vorher exportierten Bilder berschrieben.        

2.5 Menupunkt "Hilfe"

2.5.1 F1 HTML-Handbuch

      Startet den Browser Netscape mit einer HTML-Version dises Benutzerhandbuchs. 
      Alternativ aufrufbar durch die Taste F1.

2.5.2 ber PM_PLOT

      ffnet ein Dialogfenster mit Informationen ber die aktuelle Versionsnummer
      und das Erstellungsdatum des Programms.   

3. Funktionen des Kontextmenus (Grafikfenster)
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3.1 Menupunkt "Datei"      

    Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.1), auer da 
    sich die Untermenupunkte "File-Export/Drucken" und "Programmende" zur besseren 
    Erreichbarkeit direkt in der ersten Kontextmenuebene befinden (s.u.). 

3.2 Menupunkt "Bearbeiten"

    Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.2)

3.3 Menupunkt "Daten"

3.3.1 Datenfiles neu laden

      Die Datenfiles aller dargestellten Graphen bzw. der 3d-Kontur werden neu 
      geladen und die Grafik neu gezeichnet. Haben sich Daten verndert, wird 
      bei eingestellter automatischer Skalierung auch das Koordinatensystem neu 
      skaliert.

3.3.2 Parameter & Datenfiles neu laden 

      Dieser Menueintrag ist nur bei ASCII-Parameterfiles anwhlbar.
      Das Parameterfile wird eingelesen, die Parameter ausgewertet, die Datenfiles
      aller dargestellten Graphen werden neu geladen und die Grafik komplett neu 
      gezeichnet.

3.3.3 Navigation

      Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.4.1).

3.3.4 Monitor

      Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.4.2).
       
3.4 Menupunkt "File-Export/Drucken"              

    Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.1.6)

3.5 Menupunkt "Fenster"

3.5.1 Aktualisieren

      Das Grafikfenster lt sich mit der Maus "aufziehen" bzw "zusammenstauchen". 
      Die enthaltene Grafik ist aber eine Bitmap und wird deshalb nur rudimentr 
      mitskaliert. PM_PLOT aktualisiert die Grafik automatisch. In seltenen Fllen
      funktioniert diese Automatik nicht. Dann kann durch Anwahl von "Aktualisieren"
      die Bitmap manuell richtig neuskaliert werden, wobei die Fenstergre so 
      verndert wird, da das Seitenverhltnis des Fensters 4:3 betrgt, wenn der
      Schalter "Seitenverhltnis 4:3 einhalten (Layout)" (siehe 2.3.10.1) aktiviert ist. 

      Darberhinaus kann durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste ins 
      Grafikfenster das Fenster komplett in den sichtbaren PM-Oberflchenbereich
      zurckgeholt werden, wenn es vorher fast ganz aus dem Fenster geschoben wurde.  

3.5.2 Skalieren

      Ein Dialog wird geffnet, in dem der Benutzer die neue Gre des Grafikfensters
      einstellen kann. Es knnen vier voreingestellte Gren angewhlt oder beliebige
      Fenstergren von Hand eingestellt werden.

3.5.3 Klonen 
      
     Das zur jeweils angezeigten Grafik gehrige Parameterfile wird von der Festplatte 
     geladen und in einem neuen PM_PLOT Grafikfenster angezeigt, d.h. evtl. noch nicht
     gespeicherte nderungen werden nicht bercksichtigt.

     Es kann z.B. zum Vergleich mit dem ersten Fenster oder als Vorlage fr weitere neu
     zu erstellende Grafiken dienen.

3.6 Menupunkt "Optionen"

    Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.3)
   
3.7 Menupunkt "Hauptmenu anzeigen"

    Das Hauptmenufenster wird angezeigt und aktiviert.

3.8 Menupunkt "F1 HTML-Handbuch" 

    Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.5.1).

3.9 Menupunkt "F2 Postscript-Preview" 

    Startet das Programm "Ghostview" mit der Anzeige der Postscript-Version
    des momentan im Grafikfenster angezeigten Plots (Color-EPS, Portrait, 
    oben auf der Seite). Alternativ aufrufbar durch die Taste F2. Luft
    "Ghostview" bereits, wird nur die Grafik im Fenster aktualisiert. 

3.10 Menupunkt "Programmende"

    Funktionsweise genau wie im Hauptmenu (zur Beschreibung siehe 2.1.7).

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 PM_PLOT (c) Lars Enghardt 08/2000 [lars.enghardt@dlr.de]
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