Q: Warum sollte gerade ich verschlsselte Mail senden wollen?

A: Ganz einfach: Weil die Privatsphre eines der hchsten Gter der Menschheit ist. In Zeiten der kollektiven Verdummung (BigBrother, IdiotenCamp, Deutschland sucht den Suppenkasper...) und der massiven Einschrnkungen der Persnlichkeitsrechte, in Namen der Terrorbekmpfung, wird dies von Zeit zu Zeit vergessen. Georg Orwells Visionen sollen Visionen bleiben!

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Meine GnuPG Keys finden Sie in diesem Verzeichnis und in der Datei ROSEBBS.TXT

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Es machte schon immer Sinn, seine eMails zu verschlsseln, denn eine Nachricht im World Wide Web zu versenden ist wie der Versand einer Postkarte mit der guten alten Post. Mit minimalem Aufwand ist nahezu jeder in der Lage eMails von anderen Personen abzufangen - zu lesen und zu verndern - und anschlieend weiter zu versenden, als wre nichts geschehen. Und nun mal unter uns: Wer will schon, dass seine Post gelesen oder geflscht wird?

Seit Anfang diesen Jahres (2005) ist es deutschen Ermittlungsbehrden sogar per Gesetz ausdrcklich erlaubt, allein schon bei Vermutungen Ihre Post abzufangen und zu lesen. Sie sehen also, die Verschlsselung von eMails wird immer wichtiger! Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, es geht hier nicht um Paranoia und Verschwrungstheorien, sondern lediglich um Ihre Grundrechte. Wir alle haben eine Privatsphre und die wollen und mssen wir schtzen. Dies war schon immer eine Domne der "Linuxer", die sich die Kontrolle ber den PC und ihre Privatsphre nicht nehmen lassen wollen.

-> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Geheimdienste-ueberwachten-37-Millionen-Netzverbindungen-1442867.html

Zum Zwecke der Verschlsselung und Signierung gibt es schon lange Zeit das Tool GNU PGP (GPG). Es gibt zahlreiche Seiten im Internet, die sich mit dem Thema GPG und Verschlsselungen beschftigen. Schauen Sie sich um und informieren Sie sich, es ist gar nicht so schwer, wie es anfnglich erscheint.

Tipp fr Thunderbird EMail Benutzer: Enigma GPG Modul.

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Deep Paket Inspection (April 2008):

Aus den USA und Grobritannien gibt es Berichte, wonach Internetprovider das komplette Online-Verhalten hunderttausender Nutzer mit Hilfe von Werbekontroll-Software ausgeschnffelt und detailreiche Profile angelegt haben. Am meisten Kunden waren laut der Washington Post bislang jenseits des Atlantiks betroffen. Dort sollen Zugangsanbieter mindestens 100.000 Surfer beziehungsweise sogar 10 Prozent der US-amerikanischen Netzpopulation ausgespht haben. Die dazu genutzte Methode der "Deep Packet"-Inspektion zur Durchleuchtung des gesamten Internetverkehrs vergleichen Kritiker mit dem Abhren von Telefongesprchen durch einen Telekommunikationsanbieter. Die entsprechenden Provider weisen den Vorwurf grober Datenschutzverste von sich. Bei der Tiefenanalyse wrden keine Details erhoben, die zu einer persnlichen Identifizierung der betroffenen Nutzer fhrten.

PRISM

-> https://de.wikipedia.org/wiki/PRISM_%28%C3%9Cberwachungsprogramm%29

PRISM ist ein seit dem Jahr 2007 existierendes, als streng geheim eingestuftes und von der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) gefhrtes Programm zur berwachung und Auswertung von elektronischen Medien und elektronisch gespeicherten Daten.

Laut einer zuerst von der Washington Post und dem britischen Guardian im Juni 2013 verffentlichten Prsentation sind an dem Programm neun der grten Internetkonzerne und Dienste der USA beteiligt: Microsoft (u. a. mit Skype), Google (u. a. mit YouTube), Facebook, Yahoo!, Apple, AOL und Paltalk.

PRISM soll eine tiefgreifende berwachung von Personen innerhalb und auerhalb der USA ermglichen, die digital kommunizieren. Dabei ist es der NSA und dem FBI laut der Washington Post mglich, auf live gefhrte Kommunikation und gespeicherte Informationen bei den beteiligten Internetkonzernen zuzugreifen. Auf welche Daten zugegriffen werden kann, soll laut einem Bericht der Sddeutschen Zeitung vom jeweiligen Anbieter abhngen.

"Phorm"

Bereits vor knapp einem Monat (Mrz 2008) hatte ein erster Test eines hnlichen Werbesoftwaresystems namens "Phorm" in Grobritannien fr Aufregung gesorgt. Laut einem Bericht der Zeitung Daily Mail der britische Internetprovider British Telecom bekannt, bereits 36.000 Kunden in Bezug auf ihr Online-Verhalten ausspioniert zu haben.


Siehe auch

    Utah Data Center
    Echelon
    Cyber Intelligence Sharing and Protection Act (2013)
    USA PATRIOT Act (2001)
