Scanner 2.3
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Inhalt:

1. Zweck und Bedienung
2. Optimierung durch paralleles Scannen
3. Achtung: Scanner und transparente Kompression
4. Systemvoraussetzungen
5. Installation/Deinstallation
6. Nutzungsbedingungen
7. Bekannte Fehler und Schwchen
8. FAQ
9. Versionsgeschichte


1. Zweck und Bedienung

Der Scanner zeigt die Belegung von Speichermedien in einer grafischen 
bersicht an. Um dem Benutzer die Relationen optimal zu vermitteln, 
werden alle Ordner und Dateien in allen Verzeichnisebenen gleichzeitig 
angezeigt; mit einer Flche, die proportional ist zum jeweils belegten 
Speicherplatz. Dabei sind kleinere Objekte natrlich unsichtbar. Der 
Scanner ist also kein Dateimanager; er gibt nur die bersicht zurck, 
die mit den Windows-Bordmitteln ab und zu verloren geht.

Fr die Darstellung wird ein erweitertes Kreisdiagramm mit 
konzentrischen Ringen verwendet, wobei die Segmente nach auen hin immer 
tiefer im Verzeichnisbaum liegende Objekte reprsentieren. Bewegen Sie 
den Cursor ber ein Objekt, um seinen Pfad, den belegten Speicherplatz 
sowie evtl. die Anzahl der enthaltenen Dateien zu erfahren. Klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf ein Segment, um sein Kontextmen zu 
ffnen. Dort werden - abhngig vom Typ des Objekts - verschiedene 
Operationen angeboten:
  - In einen Ordner wechseln (auch direkt mit linker Maustaste)
  - Ordner neu scannen
  - Datei/Ordner mit der zugehrigen Anwendung ffnen
  - Datei/Ordner in den Papierkorb schieben
  - Datei/Ordner lschen

Nach dem anfnglichen Scannen erhalten Sie eine Festplatten-bersicht.
Mit den Buttons am linken Rand knnen Sie wahlweise jedes andere Ihrer 
Laufwerke anzeigen. Drcken des bereits gewhlten Laufwerkes bewirkt ein
erneutes Scannen. Sie knnen selbst festlegen, welche ihrer Festplatten 
in die bersicht aufgenommen werden sollen. Benutzen Sie dazu den 
Schalter "bersicht" aus dem Kontextmen der Laufwerke (Click mit der 
rechten Maustaste auf den zugehrigen Knopf).

Mit dem "Zurck"-Button wechseln Sie in den zuvor eingestellten Ordner,
mit "bergeordneter Ordner" in ebendiesen. Der Button "Ordner neu 
scannen" veranlat ein erneutes Scannen nur des gerade eingestellten 
Ordners.

Weiterhin bietet das Programm schnellen Zugriff auf zwei Werkzeuge zur 
Freigabe von Speicherplatz: die Software-Deinstallation und das Leeren 
des Papierkorbes. Achtung: Letztere Funktion wird automatisch in der 
Anzeige nachvollzogen. Wenn Sie dagegen Software deinstallieren, sollten 
Sie anschlieend eine Erneuerung der Anzeige veranlassen.

Bitte benachrichtigen Sie mich, falls Sie einen Bug entdeckt haben. 
Fgen Sie eine exakte Beschreibung Ihrer Laufwerke bei sowie das Logfile
'Scanner.log', das Sie aus dem Scanner heraus mit der Taste 'L' erzeugen 
knnen.


2. Optimierung durch paralleles Scannen

Dieser Abschnitt ist fr Sie nur interessant, wenn Ihr System mehr als 
eine physische Festplatte enthlt. Das Programm ist in der Lage, alle 
Festplatten gleichzeitig zu scannen und dadurch ggf. den Scanvorgang zu 
verkrzen. Jede Festplatte besitzt ein Kontextmen (Klick mit der 
rechten Maustaste auf den zugehrigen Knopf), in dem Sie die Nummer des 
physischen Gerts einstellen knnen. Laufwerke, fr die Sie verschiedene 
Werte einstellen, werden parallel gescannt. Achtung: Stellen Sie nicht 
Partitionen auf der gleichen physischen Festplatte auf unterschiedliche 
Werte ein. In diesem Falle wrde das Programm langsamer!


3. Achtung: Scanner und transparente Kompression

Einige moderne Kompressions-Tools modifizieren das System so, da eine 
transparente Verwendung von gepackten Dateien (wie z.B. ZIP) mglich 
wird. Die meisten Anwendungen knnen mit solche Archiven dann wie mit 
einem gewhnlichen Ordner umgehen, d.h sie einfach wie einen solchen 
ffnen und auf enthaltene Dateien zugreifen. Derartige Tools stellen fr 
den Scanner ein echtes Problem dar, denn er berechnet unter diesen 
Umstnden den Speicherplatz, den das *entpackte* Archiv belegen *wrde*.

Als Abhilfe fr Probleme wie dieses gibt es in den Optionen der meisten
Tools zur transparenten Kompression eine Liste mit Anwendungen, die von
der Wirkung ausgeschlossen bleiben; gepackte Dateien also weiterhin als
Dateien sehen. Bitte fgen Sie den Scanner dieser Liste hinzu, wenn Sie
mit transparenter Kompression arbeiten.


4. Systemvoraussetzungen

Windows 95/98/NT/ME/2000
mindestens 16 Bit Farbtiefe


5. Installation/Deinstallation

Wenn Sie das ZIP-Archiv entpackt haben, ist der Scanner schon 
einsatzbereit. Ein eventuell gewnschter Eintrag ins Startmen mu von 
Hand vorgenommen werden. Um den Scanner zu deinstallieren, lschen Sie 
einfach alle "Scanner.*"-Dateien. Das Programm nimmt keine nderungen am 
Windows-Systemordner vor.


6. Nutzungsbedingungen

Das Programm ist Freeware. Die Verwendung unterliegt keiner zeitlichen
Begrenzung und verlangt keine Registrierung. Jedem wird das Recht 
gewhrt, das Programmpaket in beliebiger Form ohne mein explizites 
Einverstndnis zu verbreiten, solange der Copyright-Vermerk und meine
eMail-Adresse nicht entfernt werden.

Copyright (C)2000 by Steffen Gerlach

Die neueste Programmversion finden Sie auf meiner Freeware-Seite:
http://www.steffengerlach.de/freeware/

Beschwerden, Kommentare und Verbesserungsvorschlge bitte an:
mailto:mail@steffengerlach.de


7. Bekannte Fehler und Schwchen

- Buttons gibt es nur fr die ersten 13 Laufwerke.
- Sie knnen nicht in Ordner wechseln, die zu klein sind, um vom 
  bergeordneten Ordner aus sichtbar zu sein.
- Der Support fr Netzlaufwerke funktioniert nicht auf jedem System. Im
  Moment kann ich diesen Bug auch nicht beseitigen, da mir die ntige
  Ausrstung fehlt.
- Das Programm wurde nicht getestet mit komprimierten oder 
  zugriffsgeschtzten Ordnern unter Windows NT/2000 und wird damit
  wahrscheinlich auch nicht korrekt arbeiten.
- Hat der Papierkorb-Ordner einen anderen als den Standardnamen 
  ('RECYCLED'), dann wird er vom Programm nicht erkannt; d.h. er wird 
  als normaler Ordner angezeigt, nicht zum freien Speicher 
  hinzugerechnet und nicht bei Bedarf automatisch neu gescannt.
- Die verwendete API-Funktion zum Leeren des Papierkorbs steht unter
  Windows 95A nicht zur Verfgung, der entsprechende Button erscheint
  nicht.
- Die angezeigten Werte fr benutzten Speicherplatz sind minimal 
  (blicherweise weit weniger als 1/1000) kleiner als sie tatschlich 
  sind. Da die Werte aber sowieso gerundet werden, sollte das nicht von 
  Belang sein.
- Laufwerke mit Dateisystemen, die fr Windows nicht lesbar sind, knnen
  nicht gescannt werden, auch wenn ein Button dafr erscheint.


8. FAQ

Frage: Kann es sein, da sich das Programm bei der Gre von Ordnern
manchmal ganz gewaltig verrechnet? Fr meinen Cookies-Ordner 
beispielsweise, der ein paar tausend sehr kleine Dateien enthlt, zeigt 
das Programm einen gigantischen Wert in der Grenordnung von hunderten 
MB, obwohl die Dateien zusammen nicht mal ein MB gro sind.

Antwort: Der Scanner zeigt den belegten Speicherplatz an, nicht die 
Summe der Dateigren. Unter bestimmten Umstnden (sehr kleine Dateien 
bei sehr groen Clustern) knnen sich diese Werte stark unterscheiden,
da jede noch so kleine Datei mindestens einen ganzen Cluster belegt. 
Besonders krass ist dieser Effekt bei Partitionen >1 GB, die mit FAT16 
formatiert sind: die Cluster sind dort stolze 32 KB gro.

Frage: Beim Start fngt das Programm sofort an, alle Festplatten zu 
scannen. Das dauert bei mir ziemlich lange und ist eigentlich 
Zeitverschwendung, da ich nur gezielt auf einzelne Laufwerke zugreifen 
mchte. Was kann ich tun?

Antwort: Benutzen Sie die Kontextmens der Laufwerksbuttons, um 
ungewnschte oder auch alle Platten aus der bersicht abzuwhlen. 
Bei letzterer Variante startet das Programm ohne Scannen mit einer 
leeren Anzeige.

Frage: Warum lt sich das Fenster nicht vergrern? Dadurch knnten 
viel mehr Details sichtbar gemacht werden.

Antwort: Ein vergrertes Display bringt nicht so viel mehr Details, wie 
man vielleicht vermuten knnte. Nach meinen Experimenten werden selbst 
durch eine Verdoppelung des Radius (also Vervierfachung der 
Diagrammflche) nur etwa 40% mehr Objekte sichtbar. Dem stnde aber beim 
Gltten des Diagramms eine Vervierfachung der Rechenzeit und des 
Speicherbedarfs (auf 14 MB RAM!) gegenber. Wenn in 4-5 Jahren die 
Leistungsparameter der Rechner um ebendiesen Faktor gewachsen sein 
werden, kann man ja nochmal drber nachdenken...


9. Versionsgeschichte

2.3 (06.06.00)
  - schwerer Fehler bei Dateien >=2GByte behoben

2.2 (09.05.00)
  - seltene Anzeigeprobleme unter High Color behoben
  - Untersttzung fr Sprachen mit anderem Zeichensatz

2.1 (17.01.00)
  - Kontextmen fr jedes Objekt
  - experimenteller Support fr Netzlaufwerke

2.0 (25.07.99)
  - einzelne Ordner darstellbar
  - Laufwerk whlbar, alle Laufwerkstypen werden untersttzt
  - automatische k/M/GByte Umschaltung
  - keine Beschrnkung mehr fr die Gesamtzahl der Ordner
  - optionales paralleles Scannen der Festplatten

1.6 (05.07.99)
  - schnelleres Antialiasing

1.5 (30.05.99)
  - mehrsprachig

1.4 (04.05.99)
  - schwerer Fehler bei Partitionen >=4GByte behoben

1.3 (02.05.99)
  - schwerer Fehler bei mehreren groen Partitionen behoben
  - Scanner kann Logfiles erzeugen

1.2 (17.04.99)
  - Button-Grafiken gendert
  - Anti-Aliasing jetzt abschaltbar

1.1 (14.04.99)
  - schwerer Fehler bei 16384+ Dateien behoben

1.0 (14.03.99)
