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                     FREQUENTLY       ASKED         QUESTIONS
                (immer wieder gestellte Fragen und ihre Antworten)

                                  Version 05/96

     seit 06/94 zusammengestellt von Stefan Braunstein Fidonet 2:2476/709


  


           ****   Neue Infos   ****


 --- Version 05/96 ---

   Auer neuen Tips und dem Ausmisten von alten hat sich nichts
   gendert.
   

 --- Version 04/96 ---

   Die FTP-/WWW-Liste ist jetzt nur noch ber das Internet abrufbar.

   Seit der Ausgabe 03/96 (etwas verzgert) gibt es eine HTML-Version
   der Novell FAQ von Jrg Napp, die sowohl als Archiv als auch direkt
   im WWW zu erreichen ist: http://royal.owl.de/~joerg/novell/faq/
         

 --- Version 03/96 ---

   Ich bin jetzt auch ueber das Internet zu erreichen: sbraunst@aol.com
   Ausserdem ist die in der letzten FAQ angesprochene Homepage online:
   http://members.aol.com/sbraunst/

   FTP der FAQ (ASCII, EXE, HTML und WinHelp) ist mglich, auerdem gibt
   es hier die FAQ-Liste der FTP- und WWW-Server direkt zum Anklicken.
      


  


  Die Novell FAQ wurde mit grtmglicher Sorgfalt zusammengestellt. 
  Trotzdem knnen Fehler nicht ausgeschlossen werden. Weder die 
  genannten Autoren noch ich knnen fr Probleme, die aufgrund falscher 
  Angaben oder der falschen Anwendung von Angaben entstanden sind, 
  haftbar gemacht werden. Dasselbe gilt auch fr die Versionen der anderen
  Autoren, die nicht fr Konvertierungsfehler oder -probleme haftbar 
  gemacht werden knnen.

  Fast alle Antworten in dieser FAQ wurden aus den Fidonet-Areas
  NOVELL.CH, NOVELL.GER, LAN.GER und NETZWERK.GER, aus der Internet-
  Liste de.comp.sys.novell und aus den Originalhandbchern von Novell 
  entnommen. Andere Quellen sind jeweils genannt.

  Die FAQ wird unentgeltlich verteilt, Verffentlichungen (vor allem im
  kommerziellen Bereich) von einzelnen Tips bedrfen des Einverstndnisses
  des jeweiligen Autors. Ich vermittle gerne.

  Stefan Braunstein



  


 Inhaltsbersicht


-  Die am hufigsten gestellten Fragen (und ihre Antworten)

   +   Probleme beim Drucken !?
   +   Loader cannot find Public symbol...
   +   aktuelle CDROM Treiber
   +   Memory fuer Novell Server berechnen
   +   lost hardware interrupts
   +   ISA Server mit > 16 MB RAM
   +   Novell Dos 7.0 billig


-  Weitere Tips aus folgenden Bereichen:

  02.  Einsteigerfragen
  03.  NW allgemeine Infos
  04.  Netware 2.xx
  05.  Netware 3.xx
  06.  Netware 4.xx
  07.  PNW / NW Lite
  08.  Novell DOS
  09.  Shell / Requester
  10.  Drucken
  11.  Backup
  12.  3rd Party Utils
  13.  TCP/IP / Unix
  14.  Fax / Mail
  15.  Windows/Novell
  16.  Hardware
  17.  Recht
  18.  NW fuer MAC
  19.  Topologien
  20.  Literatur
  21.  Programmierung
  22.  Adressen
  23.  Novell-Gags

-  Liste von oft gefragten Files
-  Mailboxen mit Schwerpunkt auf Novell-Files
-  Bezugsquellen fr die aktuellste Novell FAQ
-  Namensliste der Tipgeber



 
 #01 ########################## Top Ten FAQs ################################


  
   *********************  Probleme beim Drucken !?  **********************



Probleme beim Drucken haben meistens drei Ursachen:

> CAPTURE - Anweisung:

Oft fehlen neben den erforderlichen Parametern noch weitere:

NT    - Graphikausdrucke sehen jetzt wieder vernuenftig aus (Erklaerung RTFM)

NB    - Dadurch wird der Ausdruck eines Deckblattes unterdrueckt.
NFF   - Leerseiten, die evtl. jedes zweite Blatt erfolgen, werden 
unterdrueckt.
TI=10 - Der Ausdruck wird nach 10 Sek. ausgegeben (evtl. Wert anpassen) und 
nicht erst nach dem Verlassen des Programms.

Unter Windows oder anderen Programmen, die die parallele Schnittstelle nach 
dem Druck schliessen, ist allerdings TI=0 zu empfehlen, da der Ausdruck dann 
wirklich sofort nach dem Wegschicken kommt. (Testen!)


> alter Printserver:

bei der NW 3.11 UNBEDINGT einen neuen verwenden, z.B. den PSERVER 1.27, bei 
der NW 3.12 sollte man den Original Printserver auch austauschen.
Auch die NW 4.0x hat schon einen neuen PSERVER.


> inkompatible parallele Schnittstelle:

"Billig"-Schnittstellen unterstuetzen den IRQ nicht ganz korrekt. Falls der 
Ausdruck am Server oder RPRINTER quaelend langsam ist, entweder auf Polling 
umschalten (am Server Use Interrupts=No, an der WS mit neuem RPRINTER) oder 
eine andere Schnittstellenkarte einbauen.

>> Quick&Dirty-Ratschlag von Johannes Pohlmann fuer Remote-Printen: 

*Nie* 286er Rechner, *immer nur* LPT1 benutzen, *nie* mehr als einen Drucker 
anschliessen. Hat mir schon eine Menge Frust erspart.


  
   ****************  Loader cannot find Public symbol...  ****************



 >     loader cannot find public symbol .......

Viele Programme (NLMs) nutzen die Routinen, die von dem Modul CLIB.NLM zur 
Verfuegung gestellt werden. Da dieses Modul mit der Zeit immer wieder 
erweitert wird, verursachen Anwendungen, die diese neuen Routinen ansprechen 
wollen, obigen Fehler.

Abhilfe:  die neueste CLIB.NLM benutzen.

Manchmal kann es auch daran liegen, dass NLMs fuer NW 4.x programmiert 
wurden. Diese Version hat neue Routinen, die aber bei der NW 3.11 und 3.12 
ueber das Modul AFTER311.NLM zur Verfuegung gestellt werden. Dieses Modul 
muss bei manchen Programmen zuvor manuell geladen werden.

Beide NLMs sind in dem Novell-Patch LIBUP?.EXE enthalten.


  
   **********************  aktuelle CDROM Treiber  ***********************



Aktuell: Version CDUP2.* (enthaelt auch neue IDE-Treiber fuer Harddisk)

Das CDROM.NLM aus CDUP2 funktioniert nun auch mit ATAPI CDROMs. AFTER311.NLM 
muss zuvor manuell geladen werden und Mitsumi Laufwerke werden noch nicht 
(richtig) unterstuetzt.
Es gibt aber wohl noch Bugs, d.h. mit SCSI-CD-ROM-Laufwerken ist die CDROM3.* 
immer noch empfehlenswert.

Die Version CDROM3.* ist die erste Version, die nur noch ab Nw 3.12 laeuft 
und auch nur mit SCSI-CD-ROM-Laufwerken.

Die Version CDROM2.* laeuft bei den meisten (?) noch unter NW 3.11, hat aber 
Probleme beim Dismounten und erneuten Mounten von CDROMs.

Die Version CDROMFT.* laeuft in dieser Hinsicht besser, kann aber nicht so 
viele CDROMs erkennen und mounten.


  
   ****************  Memory fuer Novell Server berechnen  ****************



 > ich wuerde gerne unseren Fileserver mit 2 SCSI-HD (1GB,2GB)
 > ausstatten.

Formel fuer die benoetigte Speicherkapazitaet bei NW 3.xx:

0,023 * Platte (in MB) / Blocksize (in KB) + 2 MB (fuer Netware 3.11)

Bei 4K Blocksize fuer 3 GB: 0,023 * 3,0 * 1024 / 4 + 2 = 19,96
In der Praxis heisst das, das 20 MB knapp sind, 24 MB reichen werden.

Bei 8K Blocksize fuer 3 GB: 0,023 * 3,0 * 1024 / 8 + 2 = 10,83
In der Praxis heisst das, das 16 MB dann gengen...


>>Anmerkung des FAQ-Teams:

Dazu muss man aber IMMER noch die zusaetzlich geladenen NLMs hinzurechnen, 
wie z.B. PServer, ArcServe, Netshield, MPR.

Ausserdem ist der absolute Minimumwert fuer die NW 3.xx 4 MB RAM, 
bei der NW 4.10 schon 8 MB.




  
   *********************  lost hardware interrupts  **********************



>"Primary (oder Secondary) interrupt controller detected a lost hardware
> interrupt" 

Dahinter verbirgt sich rechnerintern folgendes:

Grob gesagt ensteht diese Meldung immer dann, wenn das anfragende Device
seinen Interrupt verliert, bevor der Interrupt-Controller ein O.K. von der
CPU bekommt.
Stehen Daten an, die das Interrupt-Device (z.B. eine Netzwerkkarte oder der
HD-Controller) versenden mu, so gibt dieses Device eine Interrupt-Anfrage,
einen EVENT, an den Interrupt-Controller PIC (Programmable Interrupt Cont-
roller) weiter. 
Der PIC sammelt alle EVENTs. Steht eine Anfrage an, so meldet der PIC ber
den Master-Interrupt-Eingang der CPU einen Interrupt-Service an. Die CPU wird
ihre derzeitige Aufgabe so bald als mglich zwischenspeichern und fr diesen
Service unterbrechen. Ist die CPU soweit, so erhlt der PIC einen Inter-
rupt-Acknowledge,sprich ein O.K., fr diesen Interrupt-Service.
Der PIC gibt nun Die Interrupt-Nr. an die CPU weiter. Die CPU liest anhand
dieser Nummer in der IRQ-Vector-Tabelle die Einsprungadresse fr die zu
benutzende Interrupt-Service-Routine (ISR) aus. Diese ISR knnte z.B. ein
Device-Treiber sein, der jetzt zu aktivieren ist.
Die ISR signalisiert das Ende einer Interrupt-Bearbeitung mit einem EOI.
Der PIC mu also nach dem Acknowledge (INTA) der CPU die Interrupt-Nr.
mitteilen. Daher kontrolliert dieser nach dem INTA noch einmal die anstehen-
den Interrupt-Anfragen. Findet nun der PIC die Interrupt-Anfrage (EVENT)
des Devices nicht mehr, erhalten wir einen "....lost hardware interrupt".

In einem 16-Bit-Rechner werden 2 PIC's eingesetzt:
                       Primary   = Int. 0 - 7
                       Secundary = Int. 8 - 15
davon abhngig welcher Interrupt verloren geht, bekommen wir entweder 
"Primary controller..." oder "Secondary ...".
Da das Interrupt-Device aber noch immer Daten zu versenden hat, wird es
eine erneute Anfrage an den PIC senden ...., der wiederum erfragt bei der
CPU einen Interrupt-Service ...., und so weiter ..., und so weiter.
Damit erklrt sich auch, warum die Meldung eines verlorenen Interrupt
durchaus mehrmals hintereinander am Monitor erscheinen kann.
Im nahen Zusammenhang steht auch die Meldung "Spurious hardware interrupt XX 
detected", die bei Systemen mit Shared-Interupt vorkommen kann. Wie wir 
soeben gelesen haben, bekommt die CPU nach dem Interrupt-Acknowledge die 
Interrupt-Nr. zugewiesen. Anhand dieser Int.-Nr. liest sie aus der 
IRQ-Tabelle die Einsprungadresse der jeweiligen ISR (Treiber). Die IS-Routine
kontrolliert das Device und fhrt die gewnschte Arbeit aus. Findet die ISR 
aber keine zu verrichtende Arbeit ihres Devices, dann durchsucht die CPU
alle IS-Routinen fr diese Interrupt-Nr. (da Shared-Interrupt) ab, ob nicht
doch irgendjemand was zu verarbeiten hat. Wird auch hier nichts gefunden,
erhalten wir die Meldung "Spurious hardware..." und die CPU sendet ein EOI 
(End Of Interrupt) zum PIC.
Da im rechnerinternen Ablauf durchaus ein Int.-Request verloren geht, ist 
nicht immer ein Fehler vorhanden. Wir sind uns natrlich darber einig, da
so etwas nicht vorkommen sollte, aber die Erfahrung lehrt uns hier einiges...

Sollte die Meldung jedoch fter erscheinen und der Datendurchsatz erheblich 
verlangsamt werden, mssen wir auf Ursachenforschung gehen.
Warum kann eine Interrupt-Anfrage verloren gehen?

1. Durch eine unsaubere Interrupt-Leitung der eingesetzten FileServer-Hard-
   ware (Rechner).

2. Kommen erneut Daten an das Device zur Abgabe, kann es sein, da auch eine
   erneute Interrupt-Anfrage erzeugt wird. Hierdurch knnen "Glitches" auf 
   der IRQ-Leitung entstehen. Als "Glitches" bezeichnet mann generell un-
   saubere Pegelzustnde (LOW-HIGH Sprnge). Dies wiederum kann zur Auswirk-
   ung haben, da der PIC den Interrupt nicht mehr lokalisieren kann.

3. Sie besitzen Device-Treiber, die die Interrupt-Anfrage fehlerhaft hand-
   haben oder sogar stren.

4. Die eingesetzte Hardware arbeitet mit den Device-Treibern in Bezug auf
   diese Interrupt-Anfragen nicht sauber zusammen.

Lsungsmglichkeiten:

1. Der Fehler wird bei den Netzwerkkarten lokalisiert:
   Kontrollieren Sie, ob die neuesten Treiber eingesetzt werden. Vielleicht
   setzen Sie testweise mal eine Karte eines anderen Herstellers ein.

2. Der Fehler wird am Plattenkanal lokalisiert:
   Hier zeigt die Erfahrung das insbesondere AT-Bus-Platten und deren
   Controller mit diesem Problem zu kmpfen haben. Testen Sie beide Treiber
   fr die AT-Bus_Plattenkontroller (ISADISK und IDEDISK) der NetWare.

   In einem Fall lag es schlicht daran, dass das Kabel zwischen Multi-IO-
   Karte und Festplatte zu lang war. Nach einer Verkuerzung war alles ok.

   Hilft das alles nichts, testen Sie an einem Rechner verschiedene AT-Bus-
   Platten, Kabel und Controller. 

3. Kontrollieren Sie die Geschwindigkeit des Taktes auf dem Rechnerbus.
   Eventuell knnen Sie diesen Bustakt runtersetzen oder auch Waitstates
   einschalten. 

4. Sie bekommen relativ selten diese Meldung und Ihr Netzwerk arbeitet als   
   solches einwandfrei. Dann bersehen Sie zunchst einfach diese Meldung
   und diese mit "set display lost interrupt alerts = off" und mit "set 
   display spurious intrrupt alerts = off" am Monitor aus. Beachten Sie 
   jedoch, da diese Meldungen trotzdem noch in der ERROR-LOG-Datei mit-
   geschrieben werden.




  
   ********************  ISA Server mit > 16 MB RAM  *********************



> Infotext direkt von Adaptec  (neue Version!!)
 
   Adaptec Installation
   Revision:       06/24/94
   (make sure you downloaded latest driver in zip files)
   
   In order to use this procedures you need to test server.exe with 
   your motherboard.
   ================================================================

   Boot to MS-DOS 5.0, 6.0, 6.2 (no config.sys)
   run server -ns -na (do not run startup.ncf, autoexec.ncf)
   type in fileserver name
   type in internal ipx number
   type memory
     - if you see all your memory use procedure I
     - if you do not see all your memory use procedure II
       (This is due to a problem with server.exe and your motherboard)
      

      Procedure I
      ===========

      Netware 3.11, 3.12, 4.0x
      ------------------------
      STARTUP.NCF
      set auto register memory above 16 megabytes = on
      set reserved buffers below 16 meg = 40
  
      (Add 20 buffers for each additional SCSI device supported by the  
      Adaptec driver with a minimum of 200 buffers for Sbackup, Arcserve)

      i.e. load AHA1540 port=xxx          
      i.e. load AHA1640 port=xxx

      Note:
      - above16=y is not necessary anymore (154x, 1640). 
 (autodetection of memory)
          

      Procedure II
      ============

      Netware 3.11, 3.12:
      -------------------  
      STARTUP.NCF
      set auto register memory above 16 megabytes = off
      set reserved buffers below 16 meg = 40
      (Add 20 buffers for each additional SCSI device supported by the  
      Adaptec driver with a minimum of 200,300 buffers for Sbackup, Arcserve)
                    
      AUTOEXEC.NCF (must be in same path as STARTUP.NCF, C: or A:)
      file server name <servername>
      ipx internal net <address>
      register memory 1000000 ???????         (see Memory) 
      i.e. load AHA1540 port=xxx
      i.e. load AHA1640 port=xxx
      (if you have a problem with not mounting the first time, add
       command line "scan for new devices")
      mount sys
      load <landriver>.lan
      bind ...
      mount <volumes> (all)
      load nlms
      

      Netware 4.0x:
      -------------
      STARTUP.NCF
      set auto register memory above 16 megabytes = off
      set reserved buffers below 16 meg = 40
      (Add 20 buffers for each additional SCSI device supported by the  
      Adaptec driver with a minimum of 200 buffers for Sbackup, Arcserve)
      register memory 1000000 ???????         (see Memory)
      i.e. load AHA1540 port=xxx
      i.e. load AHA1640 port=xxx
      
      AUTOEXEC.NCF (can be on SYS: Volume)
      file server name <servername>
      ipx internal net <address>
      load <landriver>.lan
      bind ...
      mount <volumes> (all)
      load nlms



 Memory:
 -------       
 register memory <startadress>  <range> (both nummbers are in hex: )
 decimal 16777216/1048576/65536/4096/256/16/1
 16Meg =  1          0     0     0    0   0 0  =1'000'000

 Example:     
      24M    :register memory  1'000'000  800'000
      32M    :register memory  1'000'000  1'000'000
      48M    :register memory  1'000'000  2'000'000
      64M    :register memory  1'000'000  3'000'000


  
   ***********************  Novell Dos 7.0 billig  ***********************



Bei der CHIP Treiber CD Nr. 2 ist Personal Netware als Vollversion enthalten
mit einer 100 seitigen Dokumentation.

Zu kaufen im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder beim 
Vogel Verlag unter der ISBN 3-8259-1357-0. 

Preis 14.80 DM



 
 #02 ######################## Einsteigerfragen ##############################


  
   **********************  Print-Server einrichten  **********************



 > Wie installiere ich einen Printserver ?

1. Mit PCONSOLE eine QUEUE einrichten (z.B.QUEUE1). Standardmaessig haben 
alle Benutzer (EVERYONE) die Rechte, in diese Queue zu drucken.

2. Mit PCONSOLE einen Printserver mit irgendeinem Namen (z.B. PSERVER1) 
einrichten. Danach die daran angeschlossenen Drucker definieren und die 
Drucker mit der zuvor generierten Queue verbinden.

3. An der SERVER-Console die NLM mit dem Printservernamen laden.
   LOAD PSERVER PSERVER1.
   Alternativ kann man auch einen extra DOS-Rechner mit PSERVER.EXE benutzen.

4. An der WS CAPTURE fr die Druckerumleitung laden, am besten mit CAPTURE 
Q=QUEUE1 NT NB NFF TI=10 (Erklaerung steht in der FAQ)


Du druckst. Die Daten werden von CAPTURE abgefangen und an die 
Druckerwarteschlange geschickt. Die wartet, bis sie im Netz einen Printserver 
entdeckt. Der Printserver wartet darauf, das sich der jeweils angeschlossenen 
Drucker aktiv meldet. Schon gehts los.





  
   ******************  NETX zeigt DOS 6.0 statt 6.2 an  ******************



 > Meine NETX Version (3.32) teilt mir mit, dass
 > sie unter MS-DOS 6.0 laeuft, obwohl DOS 6.2 laeuft.

Dann steht in der CONFIG.SYS die Zeile DEVICE=<pfad>SETVER.EXE.
Man muss entweder diesen Eintrag entfernen oder falls er tatsaechlich fuer 
ein anderes Programm benoetigt wird, den Eintrag der NETX.EXE aus SETVER 
entfernen.


  
   ***************************  Logout-Script  ***************************



> gibt es vielleicht eine Moeglichkeit, nach dem Aufruf von Logout eine
> Batch oder ein anderes Programm aufzurufen?

LOGOUT.EXE  ueberall umbenennen z.B. in  LOGOFF.EXE

LOGOUT.BAT
   echo ciao und bis bald... dein server
   ...
   LOGOFF.EXE




  
   ******************  Rechner uebers Netzwerk steuern  ******************



 > Kann ich auf einem Rechner A, der im Netz voellig brach liegt,
 > ein Programm laufen lassen, das auf "Zuruf" eines anderen 
 > Rechners B im Netz startet?

Ja, die Loesung heisst Semaphoren und das sind hier nichts anderes als 
Dateien, die Du auf dem dem Rechner B erstellst und von A aus abfragst.
Du startest auf dem Rechner A eine Batch in etwa so:

:Loop
IF NOT EXIST C:\SEMAPHOR\TUWAS.XXX Goto Loop

Deine_Befehle .....

Der Rechner B schreibt jetzt eine TUWAS.XXX in dieses Verzeichnis rein 

ECHO X > X:\SEMAPHOR\TUWAS.XXX

(ist hier also auf X: gemappt) und Dein Rechner A springt an.
Du kannst auch noch eine kleine Verzoegerung einbauen, damit in dem Batch 
nicht zuviel Performancezeit haengen bleibt. 
Das ist aber eher ein Problem bei OS/2 oder Desqview.

Ausserdem kann man natuerlich auch beliebige weitere Anwendungen aus dieser 
Batch heraus starten. Man muss nur vom Rechner B eine Datei in dieses 
Verzeichnis legen und auf dem Rechner A diese Datei im Batch abfragen und 
entsprechend verzweigen.




  
   *****************  Batchdatei aus System-Loginscript  *****************



> wie kann ich eine Batchdatei aus dem Systemlogin Script heraus 
> starten ?

#BEFEHL   fuer externe Kommandos.

> Wie kann ich aus dem System-Loginscript heraus eine Datei loeschen
> ?

#COMMAND.COM /C DEL C:\TEST.RRR

fuer interne Befehle und Batchdateien.



  
   **********************  welche NLM sind aktiv?  ***********************



> Wie bekomme ich eigentlich im laufenden Serverbetrieb
> heraus, welche NLMs gerade geladen sind?

an der Fileserver-Console MODULES eingeben.



  
   ********************  Novell-Server Fehlermeldung  ********************



> Ich hab da seit geraumer Zeit ein piepsen,was aus dem Server

Ein Novell-Server 'piepst' (fast) immer, wenn an der Serverkonsole eine 
Meldung ausgegeben wird. Diese Meldungen werden i.d.R. (wenn das noch 
moeglich ist) in das File-Server-Error-Log geschrieben, und koennen von dort 
aus wieder abgerufen werden.

Das File-Server-Error-Log kannst Du Dir wie folgt anschauen:

     - als Supervisor anmelden
     - Syscon aufrufen
     - Supervisor-Options auswaehlen
     - in dem Menue  'View File-Server Error Log' auswaehlen




  
   *********************  Begriffe Ethernet  Arcnet  *********************



Arcnet:
-------

Es handelt sich um ein Punkt-zu-Punkt Netzwerk. Im Arcnet koennen  
gleichzeitig die 3 Medien Twisted- Pair, Koax und Glasfaser verwendet  
werden. Der Aufbau der meisten Arcnet- Netzen ist sternfoermig mit einem  
aktiven oder pasiven Hub im Mittelpunkt. Bei Verwendung eines aktiven Hubs  
kann ein Segment bis zu 650m lang, bei einem passiven 30m lang sein.  
Aktive Hubs koennen mit anderen aktiven oder passiven Hubs verbunden  
werden. Die Ausbreitungsverzgerung des Signals darf allerdings nicht  
groesser 31 Mikrosekunden sein.
Das bei Arcnet verwendete Zugriffsverfahren ist Token- Passing. Wird  
eine neue Station in das Netzwerk eingebunden, erfolgt eine Reorganisation  
des Netzes. Dabei versucht die Station mit der groessten ID seinen  
Nachbarn zu finden. Dazu erhoeht er die Next-ID jedesmal um eins. Erhaelt  
die Station eine Antwort gibt sie das Token an die naechste Station  
weiter. Die letzte Station "schliesst" dann den Ring. Dadurch besitzt jede  
Station seine eigene Adresse (Source-ID, SID) und die seines Nachbarn  
(Next- ID, NID)


Ethernet u. IEEE 802.3:
----------------------
Der erste Unterschied besteht schon im Namen: Ethernet wurde von DIX  
(Digital, Intel u. Xerox) entwickelt, IEEE 802.3 ist eine Normung von  
IEEE. Ethernet unterstuetzt als Medium nur das Yellow- Cable. IEEE 802.3  
unterstuetzt ausserdem noch Cheapernet, Shielded/ Unshielded Twisted Pair  
und Breitband- Koax. Die Segmentlaengen reichen von 185m bei Cheapernet,  
ueber 500m bei Yellow- Cable, 100m bei TP und 1800m bei Breitband- Koax.  
Die Topologien koennen entweder Stern oder Bus sein.
Als Kanalzugriffsverfahren wird bei Ethernet (IEEE 802.3) CSMA/CD  
verwendet.




  
   **************************  Bindery open???  **************************



 > Beim Hochfahren des Servers erscheint bei mir grundsaetzlich die Meldung:
 >       BINDERY OPEN REQUESTED BY THE servername
 > trotzdem funktioniert alles ohne weitere Fehlermeldung.

Das ist auch keine Fehlermeldung sondern eine Systemmeldung.
Er sagt dir nur, das der Server <Servername> gerade die Anforderung (Request) 
zum Oeffnen der Bindery gegeben hat.




  
   *********************  Empfang von SEND sperren  **********************



> Weiss jemand, wie man einzelne User eines Novell-3.12-Netzwerkes
> fuer den Empfang von Netznachrichten komplett sperren kann?

1. "CASTOFF ALL" ins Loginscript schreiben.
   Faengt _fast_ alle Meldungen ab.

2. "message timeout               = xxx" ins NET.CFG
   laeszt bei Benutzuzng der VLMs die Meldungen nach gewisser Zeit von selbst
   verschwinden.

3. Wenn's dann "beinhart" sein soll - eigene Routine, (TSR?)
   die z.B. den int 2f 7A85 abfaengt.




  
   NEU!*****************  was macht das CONLOG.NLM  **********************



 > Ich finde die Beschreibung von Conlog in keinem der roten
 > Bcher von 3.12. Kann mir jemand auf die Sprnge helfen?

LOAD CONLOG an der Serverconsole, danach stehen alle Meldungen, die auf der 
Server-Console erscheinen, (also auch harmlose, wie die Liste von MODULES 
usw.) in SYS:ETC/CONSOLE.LOG. Diese Datei ist scheinbar immer 0 Byte gross, 
laesst sich aber hervorragend betrachten, kopieren, nur nicht loeschen. Das 
erreichst Du nach UNLOAD CONLOG, beim naechsten Laden von CONLOG wird die 
CONSOLE.LOG neu angelegt, wobei sich eine alte Version mit SALVAGE wieder 
zurueckholen laesst.


> CONLOG 1.02:

[fuer 3.x herausbekommen von Martin Gerdes nach einem Tip von Robert Koestler
und Juergen Mueller in der NOVELL.GER]

Auf der Novell 4.x-Test-CD ist unter anderem CONLOG Version 1.02 mit drauf;
das kann eine Menge Nuetzliches mehr und laeuft auch unter Netware 3.1x

Man kann mit CONLOG 1.02 unter anderem:
- die Groesze der Log-Datei begrenzen
- ein Backup der alten LOG-Datei erstellen
- Bildschirmausgaben von Befehlen protokollieren, die vor CONLOG geladen
  wurden

Beispieleingabe:
load conlog maximum=100 save=sys:etc\conlog.old entire=yes

maximum=100             begrenzt die Log-Datei auf 100 KB

save=<dateiname>        Bei jedem Start legt CONLOG die Datei CONSOLE.LOG
                        neu an - die Inhalte der alten CONSOLE.LOG waren
                        bisher verloren. Mit der Version 1.02 kann man
                        einen Dateinamen fuer eine Backupdatei angeben. Vor
                        dem Neu-Anlegen der CONSOLE.LOG benennt dann
                        Netware die alte CONSOLE log um, und man kann
                        nach dem Neustart des Servers die alte
                        Protokolldatei noch anschauen.

entire=yes              liest den aktuellen Bildschirm aus und speichert
                        ihn in der CONSOLE.LOG

file=<dateiname>        Netware verwendet nicht CONSOLE.LOG als
                        Protokoll-Datei, sondern eben <dateiname>

help                    mit "load conlog help" kommt auf der Serverconsole
                        eine kurze Hilfemeldung.




  
   ********************  Sicherheitsproblem SYSCON ?  ********************



> Ist es normal, da jeder das Programm SysCon aufrufen kann??

In einer Novell Netzwerkumgebung kann im Prinzip jeder eingeloggte User  
mit Zugriff auf das Public-Verzeichnis (also normalerweise jeder) die  
Systemkonsole (Syscon) aufrufen, mit den Einschrnkungen, da wichtige  
Funktionen (User anlegen/lschen, Rechte vergeben etc.) dem Supervisor und  
Gleichberechtigten vorbehalten ist. Man kann also ein bichen drin  
rumschnuppern, aber im Prinzip keinen Unsinn anstellen. Sollte es trotzdem  
gehen, sind bei der Einrichtung von Usern zu viele Rechte vergeben  
worden.




  
   ******************  Reihenfolge in der AUTOEXEC.NCF  ******************



Nur ein kleiner Tip am Rande:

Die LAN-Treiber lade ich erst ganz am Ende des Mount-Prozesses, damit meine 
voreiligen User beim Einloggen VOR dem Mounten aller Volumes nicht 
scharenweise anrufen, warum sie nicht auf das Laufwerk XYZ zugreifen koennen. 
Spart Nerven, falls mal im Netzwerkbetriebszeiten neu hochgefahren werden 
muss



  
   *****************  Disable Login fuer einzelne User  ******************



 Man kann ein "Ablaufdatum" fuer einen einzelnen User eingeben:

1.) SYSCON
2.) User information
3.) User aussuchen
4.) Account Restrictions
5.) Account disabled: YES

dann ist der Account *sofort* zu

oder 1 Zeile drunter:

...expiration date: 31. November 1995

eingeben



  
   *****************************  Mappings  ******************************



Mit MAP INS kann man Such-Laufwerke mappen. Die Option "INS"  
bedeutet dabei, dass Novell automatisch das naechste freie Suchlaufwerk   
(von Z: aufsteigend in Richtung A:) sucht, und dieses fuer das Laufwerk- 
Mapping verwendet. Mit MAP INS Sxx:= gemappte Laufwerke werden in den  
Suchpfad der Arbeitssation eingetragen.

Wenn Du normale Netzlaufwerke mappen willst, dann benutzt Du

  MAP lw:=     bzw. MAP ROOT lw:=

wobei lw ein beliebiges (moeglichst noch nicht benutztes) Laufwerk ist

Diese Laufwerke werden nicht in den Pfad der Workstation aufgenommen. 




  
   *************************  optimaler Server  **************************



Die Prozessorleistung des Servers ist nicht so entscheidend. 
Wichtig sind (nach meiner Auffassung in folgender Reihenfolge):

- USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) mit Meldung an den File Server
- jede Menge Arbeitsspeicher
- schneller SCSI-Adapter und -Platten
- EISA Bus
- schnelle Netzwerkkarten (Aufteilung auf mehrere Straenge)
- schneller Prozessor




  
   *************************  was sind Patches?  *************************



> Ich habe Schwierigkeiten mit dem Begriff Patches und  wofuer die gut 
> sind. 

Die woertliche Uebersetzung bedeutet "Flickwerk" und meint, dass Fehler in
Software nicht durch eine komplett neue Version bereinigt werden, sondern
einzelne Programmteile ersetzt werden bzw. sogar in einem Programm durch
geeignete Software einzelne Bytes ersetzt werden, die ein bestimmten Fehler 
beseitigen sollen.

Bei Novell gibt es zu den einzelnen Produkten viele Patches, wobei zu 
beachten ist, dass diese Patches nicht in die Original-Software integriert 
werden, d.h. Netware 3.11 wurde bis zum Schluss mit demselben PSERVER.NLM 
ausgeliefert, der wegen gravierender Fehler bereits zwei Wochen nach 
Veroeffentlichung ersetzt wurde.

Novell unterscheidet auf der Serverseite zwischen statischen, semi-statischen 
und dynamischen Patches.

Eine gute Adresse, um aktuelle Patches zu Novell zu bekommen, ist z.B. die 
PANDORA und alle weiteren Boxen, die in der Novell FAQ aufgefuehrt sind.


  
   ************  Anzeige der Mappings beim LOGIN verhindern  *************



 > Wie kann ich verhindern, dass beim Einloggen eines Users die
 > Laufwerk-Mappings angezeigt werden?

MAP DISPLAY OFF  in den Login Script

MAP-Fehler werden uebrigens mit einem zusaetzlichen MAP ERROR OFF 
ausgeschaltet.

Wenn die Mappings immer noch angezeigt werden, hast Du kein EXIT im System LS 
und keine User LS. Dadurch wird naemlich der Default LS ausgefuehrt und der 
enthaelt einen MAP Befehl (weitere Infos hier in der FAQ)



  
   **************************  Polling Process  **************************



> bei LOAD MONITOR -P / Processor Utilization wird beim Polling 
> Process etwa 98% angezeigt. Ist das so normal??

Ja, Dein Server langweilt sich und zeigt das so an.

In Multitasking-Umgebungen gibt es eine Task, die dann ablaeuft, wenn  
kein anderer Task Rechenzeit beansprucht. Meistens heisst die Task IDLE,  
Novell nennt es Polling Process.

Lass mal Perform3 von allen Stationen laufen, waehrend ArcServe sichert  
und TCP/IP-Pakete gebridged werden, dann ist der Polling-Prozess ziemlich  
nahe Null.




  
   *******************  User wieder Logout vergessen?  *******************



Wer sich bei uns nicht auslogged, zahlt 50 Pf. in die Kuchenkasse.


Wenn ich bei uns in der Firma so was mitbekomme, dann frag ich immer 
die Leute, ob sie bei Bekannten auch einfach nach hause gehen, 
ohne sich zu verabschieden. Das funktioniert meistens.



  
   *******************************  ABEND  *******************************



 > was ist ein ABEND in Verbindung mit einem Novell-FileServer?

ein ABnormal END, d.h. ein Absturz, der entweder durch fehlerhafte Hardware 
oder (was haeufiger vorkommt) durch Software hervorgerufen wird. Beim ABEND 
steht dann eine Reihe von Registern und (wichtig fuer den Servietechniker) 
das NLM (d.h. Programm), in dem der Absturz passiert ist, auf dem 
Server-Bildschirm.
Novell schlaegt dabei noch vor, den RAM-Inhalt des Servers auf Diskette zu 
speichern, was aber in den seltensten Faellen Sinn macht, vor allem, weil 
z.B. bei 64 MB RAM eben auch 64/1,44 Disketten benoetigt werden, die dann 
aber kaum jemand auswerten kann.


 
 #03 ####################### NW allgemeine Infos ############################


  
   *******************************  RAID?  *******************************



 > Kann mir hier jemand etwas ueber RAID erzaehlen?
 > Ich braeuchte quasi eine Auflistung aller RAID-Levels (0-5 oder 0-6?)

Wenn  von Datensicherheit die Rede ist,  ist schnell auch mal die
Rede  von RAID.  Normalerweise werden Daten einmal auf ein  Spei-
chermedium  (Diskette,  Festplatte,  Band oder Optical-Disc) - in
erster Linie aber auf Harddisks - geschrieben.  Das geht gut, bis
die  Festplatte mal aussteigt.  Ist es nur ein Elektronik-Fehler,
ist das Problem halb so schlimm.  Was aber, wenn der Lesekopf auf
der  Datenspuren  der noch nicht abgeschlossenen Buchhaltung  zur
Landung  angesetzt  hat.  Hier kann RAID  helfen.  RAID  bedeutet
"Redundant Array of Inexpensive Disks"  und zeigt an,  dass Daten
auf  mehreren  Festplatten verteilt gespeichert werden.  Je  nach
Raid-Level  werden die Bytes doppelt geschrieben oder  aufgeteilt
und auf verschiedenen Disks gespeichert.

Level      Bedeutung

1          Das  lteste Verfahren basiert auf Plattenspiege-
           lung und benutzt zwei identische Festplatten, auf
           denen sich jeweils dieselben Daten befinden. Alle
           Festplattenzugriffe    erfolgen   -   durch   das
           Betriebssystem gesteuert - gleichzeitig und iden-
           tisch auf beiden Disks (Mirroring).

2 und 3    Diese beiden Level speichern die Daten auf mehre-
           ren Sekundrplatten.  Ausserdem werden Prfsummen
           gebildet,  aus  denen sich die Daten einer ausge-
           fallenen  Platte rekonstruieren lassen.  Die Ver-
           waltung  dieser  Zusatzdaten  erfolgt  durch  die
           Rechner-CPU  und  verlangsamt dadurch  das  ganze
           System.

4          Hier  werden die zu speichernden Bytes in viermal
           2 Bits aufgeteilt und jedes Bitpaar wird auf eine
           separate Festplatte gespeichert (4 Platten).  Fr
           jedes Bitpaar wird zudem eine Prfsumme gebildet.
           Diese Prfsumme wird wiederum auf einer separaten
           Festplatte abgelegt (5. Festplatte). Raid Level 4
           basiert  auf einem intelligenten Festplatten-Con-
           troller,  der  die Verwaltung ohne CPU-Rechenzeit
           selber  bernimmt.  Dadurch wird das System nicht
           langsamer.

5          Diese Stufe arbeitet hnlich wie Level vier,  nur
           werden  die  Daten- und  Prfsummenbits  gemischt
           durch  den  Controller  gleichmssig auf  alle  5
           Festplatten  verteilt.  Dies erhht die  Datensi-
           cherheit erheblich.


Anmerkung: Es gibt weitere RAID-Level, die aber nicht genormt
           sind  und von Herstellern individuell  beschrieben
           werden.




  
   ***********  Modem Sharing und Remote Access am Fileserver  ***********



NetWare Connect ist eine serverbasierte Loesung zur Einbindung von 
Kommunikationsdiensten. Es unterstuetzt die Einbindung entfernter 
Arbeitsstatioen sowohl als Remote Node- (gesamter Datenverkehr einschl. 
Protokolle wird uebertragen) oder als Remote Control Station (wie bei anderer 
Software dieser Art werden nur Tastendruck und Bildschirmupdate uebertragen). 
Arbeitsstationen im Netz haben die Moeglichkeit ueber Telefonverbindungen, 
ISDN, DDV oder X.25 auf entfernte Rechnerdienste zuzugreifen. Es besteht aus 
den folgenden drei Diensten:

- (ARAS) AppleTalk Remote Access Service (ARAS)
- (RNS) Remote Node Service
- (NCS) NASI Connection Service

Die ersten beiden dienen der Integration von Macintosh und DOS Rechnern, der 
dritte ermoeglicht allen Netzwerkstationen die Kommunikationsports und daran 
angeschlossenen Geraete am Server fuer ausgehende Rufe zu nutzen oder er 
bietet einem einen entfernt stehenden PC ueber diese Geraete den bekannten 
Remote Control Zugriff. Die Kommunikationsdienste des Servers erwarten 
jeweils korrespondierende Software auf den Workstations. Dabei kann es sich 
um im Lieferumfang Programme oder um Software von Drittanbieter handeln.

Die wesentlichen Features von Netware Connect:

- Dynamic port allocation:  Kommunikationsschnittstellen werden den Anwendern 
bei Bedarf dynamisch zugeordnet. Schniitstellen fuer eingehende Rufe koennen 
auch fuer ausgehende Rufe genutzt werden (naruerlich nicht gleichzeitig).

- Resource pooling: Modems, Multiport-Adapter, Telefonanschluesse und 
virtuelle X.25-Verbindungen koennen von verschiedenen Usern genutzt werden. 
Die Anschluese muessen nicht fest zugewiesen werden. Eingehende Rufe werden 
automatisch mit dem korrespondierenden Service verbunfen.

- Support for modem independence: Unabhaengig vom Modemtyp und -anschluss, 
mit dem eine Verbindung aufgebaut wird, kann der Anwender bzw. das von ihm 
verwendete Programm stets einen gleichen Modem-Initialisierungsstrang 
verwenden. Die tatsaechlichen Modem-Definitionen werden vom Administrator 
festgelegt.

- Security: Zugriffsrechte fuer Benutzer und Gruppen auf 
Kommunikationsdienste und -ports definierbar. Zugriff der 
Kommunikationsdienste auf spezielle Schnittstellen definierbar. Maximale 
Verbindungsdauer und automatischer Rueckruf.

- Management:  Einbindung in das Simple Network Management Protocol (SNMP) 
erlaubt die Auswertungen von Alarmmeldungen mit Novells NetWare Management 
System (NMS). Alternativ bei Einbindung eines
IBM Hosts im Netz auch Auswertung der Alarmmeldungen mit der NetView  
Konsole.

- Audit trail maintenance:  Logbucheintraege fuer jede Verbindung mit ihrer 
Start- und Endezeit

- Scalability:  Portlizenzen koennen bei Bedarf nachgekauft und ohne 
Neuinstallation eingefuegt werden.

- Development platform for third-party services: Offene Plattform zur 
Einbindung von Komminkationsprogrammen dritter Anbieter.


Lizenzpolitik:

Es stehen folgende Lizenzpackete zur Auswahl

- 2 Ports
- 8 Ports
- 32 Ports

Diese Packete koennen auf einem Server bei Bedarf gebuendelt werden. Maximal 
64 Ports sind auf einem Server einsetzbar. Es koennen noch mehr Ports 
installiert werden, doch sind nach Aussage von Novell dann 
Performance-Probleme zu erwarten.

Netware-Runtime-Lizenzen fuer dedizierte Kommunikationsserver gibt es 
gebuendelt mit der 8- und 32-Port-Lizenz. Die Anschluesse, die Netware 
Connect nutzt, koennen COM-Ports des Servers, Ports von 
Kommunikationsadaptern oder virtuelle Verbindungen von X.25-Adaptern sein. 
Folgende Hard- und Softwareausstattung wird erwartet:

Hardware:

- Ein beliebiger Fileserver mit 386- oder leistungsstaerkerer CPU
- Mindestens ein serieller Port 
- Kommunikationshardware (Modem, Multiplexer, Telefonanschluesse, u.s.w.)
- Zusaetzliche 2 MB RAM bei 64 Ports
- 7 MB freie Festplattenkapazitaet (ohne Logbuecher)
- weitere 12 MB Festplattenkapazitaet bei Einsatz des Online Manuals


Software:

- NetWare Connect
- DR DOS 6.0 (or greater) or MS-DOS 3.3x (or greater)
- NetWare 3.1x or greater, or NetWare Runtime 3.1x or greater




  
   NEU!************************  name space  *****************************



 > Was versteht man unter "name space" ? 

Man lese ggf. im CONCEPTS nach 

Eine Kurzbeschreibung :

Ein NetWare-Server faehrt auf einer DOS-Maschine (mehr oder weniger).
Daher entsprechen seine Verzeichniss- und Datei- Namen denen von DOS (8 
Zeichen / Punkt / 3 Zeichen).
Also stehen diese Angaben, mit denen ueber den CREATOR , Datum, Laenge etc., 
in der Directory-Table.
Falls Du aber nun z.B. OS/2- oder Macintosh-Dateien auf Deinen Server 
unterbringen willst dann muessen die Systemspezifischen Datei-Informationen 
und Dateinamen wie z.B. OS/2 Dateinamen(255 Zeichen); OS/2 Extended 
Attributes oder Macintosh-Dateinamen (32 Zeichen incl. Blanks) und 
Resource-Fork-Informationen, ja irgendwo gespeichert werden.
Das geschieht im 'NAME SPACE'.
Das muss pro Volume und Betriebssystem angelegt werden durch
1.) Namensunterstuetzungs-NLM laden (z.B. load MAC.NAM oder OS2.NAM) und
2.) Einrichten des 'NAME SPACE' auf einem Volume durch :
    ADD NAME SPACE <SYSTEM> TO VOLUME <Volume-Name>
Ansehen kann man es sich durch VOLUMES.

 > Und wie kann ich einen Namespace wieder entfernen ?

[Martin Quasnik]

Load vrepair - Vrepair Options - Remove name space support



  
   **********************  Frontdoor im Novellnetz  **********************



>Warum arbeitet Frontdoor 2.xx bei Novell x.xx (inkl NW Lite und PNW) oder
>CD-ROMS nicht korrekt ?

Frontdoor benutzt eine Low-Level-DOS-Funktion, die einen Pfad ins Netzwerk 
oder CD-ROM nicht als  

    F:\fd\bla\bla   zurueckgibt, sondern als
 
    \\sys\prog\mailbox\fd\bla\bla.

Das ganze nennt sich Path-Resolution und laesst sich unter Frontdoor mit dem 
Parameter   FD /NORES oder dem SET-Befehl

>  SET FDOPT=NORES

ausschalten.


  
   *********************  per ISDN ins Novell-Netz?  *********************



> gibt es eine Moeglichkeit, sich per ISDN Karte in ein Novell 
> Netzwerk einzuklinken?

Ja, zwei Varianten:

1. Server - Server Verbindung: AVM Multiprotikollrouter
Stellt transparent Verbindung zwischen zwei Servern her. Entfernter  
Benutzer kann sich von seiner Arbeitsstaion auf dem lokalen Server  
anmelden.

2. Server - Workstation: Netways for ISDN.
Verbindung zwischen entfernter Workstation und Server.




  
   ********************  "DEFRAG" unter Novell 3.11  *********************



 > Gibt's eigentlich fuer NetWare 3.xx oder 4.xx sowas wie ein
 > Defragmentier-Programm? 

Nein, sowas gibts nicht. Novell gibt an, dass durch eine spezielle 
Zugriffstechnik ('elevator seeking') ein optimaler Zugriff auf die Daten 
gewaehrleistet ist. Novell kocht natuerlich auch nur mit Wasser, und somit 
ist der Begriff mehr oder weniger auch nur ein weiterer Werbeschlager.

Trotzdem ist es ein Glueck, dass Novell die Filestrukturen bisher nicht 
veroeffentlich hat, so dass es auch keinen Defragmentierer gibt. Was man 
nicht hat, das kann einem auch keine Platten zerschiessen. Es gibt genug 
Chefs mit ihrem gesundem Halbwissen, die so ein Ding in die Haende bekommen 
wuerden und in ihrer Naivitaet das gesamte System kaputtmachen, weil sie es 
nicht richtig anwenden koennen. Dann kommt hier der Anruf 'System komplett 
kaputt - Sie muessen kommen'.

Wenn du dir die unendlich vielen ABEND-Fehlermeldungen im Handbuch im Bezug 
zum Filesystem/Mounten eines Volumes ansiehst, dann bekommst du vielleicht 
eine Vorstellung davon, was alles durch ein Dateisystem-Umorganisierprogramm 
passieren koennte.



  
   *************************  Netware fuer SAA  **************************



NWSAA ist ein Zusatzprodukt zu NW3/4. Es realisiert ein Gateway zwischen IPX 
und einem IBM(kompatiblen) 3270-Grossrechner.
So was braucht man, wenn man z.B. per PC als Terminal auf einen solchen Host 
zugreifen moechte und nicht jedem PC zusaetzlich zur Netzkarte noch eine 
Emulationskarte einschieben moechte. Man geht also per IPX bis zum NWSAA 
Gateway und von da per DLC, SDLC, DatexP oder wer weiss wie bis zum Host.

Darueberhinaus gibt es zu NWSAA wiederum Zusatzprodukte, z.B. Hostprint. Das 
emuliert nun kein Terminal, sondern einen 3270-Drucker. Es setzt EBCDIC in 
ASCII um und schickt das ganze zu einer normalen PrintQ. Schon hat man 
Hostausdrucke auf normalen Druckern. Und das ganze ohne Hardware, alles auf 
dem NWSAA-Server. 

Axel



  
   *************************  Netware fuer SAA  **************************



Netware fuer SAA hat eine ganz andere Funktionalitaet als die 
Netzwerkbetriebssysteme von Novell. Es gibt dazu u.a. in CIS eine sogenannte 
'Rules of Thumb' als Textdatei namens SAARUL.TXT, die einen guten Ueberblick 
ueber das Produkt gibt. Der Einfachheit halber verwende ich dazu die 
Uebersetzung der Ueberblicks aus der oben genannten Datei:

--------------
Netware fuer SAA ist ein Satz von Netware Loadable Modules (NLMs), die das 
Betriebssystem Netware 3.11, 3.12 oder 4.01 benutzen. Netware fuer SAA stellt 
eine umfassende Integration fuer Netware und IBM Mainframes und AS/400 zur 
Verfuegung. Da Netware fuer SAA fuer das Betriebssystem Netware entwickelt 
worden ist, ist es zusammen mit Datei- und Druckdiensten auf einem einzigen 
Netware-Server einsetzbar. Diese Loesung ist ideal fuer kleine Bueros in 
Zweigstellen, da dadurch Kosten fuer dedizierte Kommunikationsserver 
vermieden werden und die LAN-Pflege und Verwaltung vereinfacht werden. In 
grossen, unternehmensweiten Netzwerken kann Netware fuer SAA auf einem 
dediziert fuer die Host-Kommunikation betriebenen Server installiert werden, 
(mit der Netware-Runtime-Lizenz), um die gesamte Kapazitaet des Servers fuer 
diesen Zweck zu nutzen.
-------------------

Das gesamte Dokument umfasst 13 Seiten und enthaelt zusaetzlich Hinweise zur 
Host- und LAN-Konfiguration, zu neuen Merkmalen gegenueber der 
Vorgaengerversion, zur Sessionanzahl unterschiedlicher Produktvarianten, zu 
den Anbindungsmoeglichkeiten an den Host, zur unterstuetzten Hard- und 
Software und zu den System-Anforderungen fuer dedizierte- und 
nicht-dedizierte Server. Wie die anderen 'Rules of Thumb' von Novell erhaelt 
man damit eine brauchbare Entscheidungshilfe ueber die Einsatzmoeglichkeit 
dieses Produkts und erspart sich unter Umstaenden teure und/oder 
zeitaufwendige Beratungsleistungen Dritter.




  
   *****************************  2 Server  ******************************



 > Was kann man an dem einen Server einstellen, da er nicht von 
 > allen Workstations als Default Server benutzt wird ?

Wenn defaultmaessig dieser eine Server nicht der Login-Rechner sein soll, 
hier erstmal

SET REPLY TO GET NEAREST SERVER = OFF

setzen, fuer die WS, die doch primaer daran gehen soll, wuerde ich dann in 
der NET.CFG ein

PREFERRED SERVER = <ServerName>

setzen, so sollte es laufen.



  
   ***************  Server als Arbeitsplatz unter DOS !?  ****************



 > Kann man auf einem Novell-Server einen Arbeitsplatz unter DOS 
 > einrichten oder geht das nur auf im Netz befindlichen 
 > Arbeitsplaetzen?

Bei NetWare < V3.0  kann der Server "nicht-dediziert" betrieben werden, d.h. 
ausser dem Server-Task kann auch mit DOS gearbeitet werden. (man muss aber 
nicht)

Einschraenkung: auf dem Server-Arbeitsplatz koennen nur Programme im
REAL-Mode verwendet werden. Windows laeuft nur bis Version 3.0 im REAL-Mode.
Ausserdem ist natuerlich hier der Server viel gefaehrdeter, wenn das im 
Vordergrund laufende DOS-Programm abstuerzt!


NetWare v3.0 - v3.12 kann nur "dediziert" betrieben werden.

NetWare v4.x kann als TASK unter OS/2 in Verbindung mit NetWare fuer OS/2
"nicht-dediziert" betrieben werden, ansonsten nur dediziert.
PROBLEME: RAM-Bedarf deutlichst groesser 20 MB,
?  grosser Festplattenbedarf
?  Betriebssicherheit nicht gewaehrleistet
?  Mehrkosten dafuer entsprechen einem gut ausgestatteter Rechner
          als Server.




  
   ***************  Speicher wird erst nach Tagen knapper  ***************



Es ist nicht weiter verwunderlich, dass ein knapp mit Speicher ausgeruesteter 
Server erst einige Zeit laeuft, bevor er sich dann verabschiedet. 
Wie aus der Dokumentation zu entnehmen ist, wird von den file cache buffers 
neben den fuer cache nonmovable- (NLMs), cache movable- (hash Tables, FATs 
und Directory- Eintraege), permanent- (communication- und directory cache 
buffers) und semi-permanent-memory-pool (LAN- und disk-driver) auch noch 
Speicher fuer alloc short term memory entnommen. 
Diese kurzfristigen Zuordnungen werden fuer drive mappings, SAP- und 
RIP-Tabellen, Druckerwarteschlangen und Informationen ueber die user 
connections benoetigt und bei Freigabe nicht wieder an die file cache buffers 
zurueckgegeben (nicht mehr benoetigter Speicher kann hierbei nur noch 
innerhalb des alloc short term memory weiterverwendet werden). 
Es ist leicht nachzuvollziehen, wie sich dass im Laufe der Zeit auf die 
Speicherbereiche des Servers auswirkt und welche Folgen es hat, wenn die file 
cache buffers sehr knapp bemessen sind.



  
   ******************  Trusties zeitgesteuert setzen?  *******************



 > gibt's eine Moeglichkeit, mit der ich fuer einzelne User bzw.
 > Usergruppen die Trusties ZEITGESTEUERT setzen kann?

 > z.B. fuer "SYS:SPIELE" Zugriff nur von 12.00 bis 13.00 h, vorher 
 > kein Zugriff, spaeter automatischer Rausschmiss. 

Wenn es um das Spiele- Mittagspause-Problem geht, hier mein Vorschlag: 
Leg doch einfach einen User SPIELE an mit Time Restrictions von 12-13h, 
unlimited Connections und Rechte auf SYS:SPIELE. Die User muessen sich dann 
nur um 12h neu anmelden und werden automatisch gegen 13h rausgeworfen.



  
   ***********************  Zwei Server via ISDN  ************************



 > Wir haben in der Firma zwei aktive AVM Karten im Einsatz.
 > Software Multiprotokollrouter fuer ISDN. 
 > Wie sieht denn das mit dem Netwarepolling-Prozess fuer Pserver etc. aus...

Der Einsatz des IPX/SPX Protokolls wird angesichts der bekannten Problematik 
der Broadcasts fuer RIP und SAP haeufig stark kritisiert. Zur Vermeidung 
unnoetiger Netzlast sind deshalb Filtermechanismen erforderlich. Auch die MPR 
fuer ISDN bieten diese Moeglichkeit. In der LanLine 2/94 wurden folgende 
Empfehlungen fuer den Einsatz der Filtermechanismen fuer SAP gegeben:

- Reduzierung des Poll-Intervalls fuer Service-Types, die dieses erlauben

- Ausfiltern der Services-Types, die nicht ueber die ISDN-Router geleitet
  werden muessen

- Gezielte Auf- und Verteilung der Services auf den jeweiligen WAN-Seiten

- kein Netzwerkmanagement ueber WAN

- zeitliche Buendelung der E-Mail-Services

Auch wenn die ISDN-Router mittels ihrer Filter nicht benoetigte Broadcasts 
von den WAN-Strecken fernhalten koennen, muessen sie doch untereinander ihre 
Routing-Informationen mittels eines Routing Information Protokoll (RIP) 
austauschen. Hier sollte statt eines 'Distance Vector Protokolls' mit 
regelmaessigem Austausch der Routingtabellen aller beteiligten Geraete ein 
'Link State Protokoll'. eingesetzt werden, bei dem nur Update-Informationen 
zwischen den Routern ausgetauscht werden. Fuer IPX/SPX wurde das sicherlich 
bekannte 'IPX WAN' zum 'Netware Link Services Protocol' fuer den Einsatz auf 
WAN-Verbindungen weiterentwickelt.




  
   ******************  Finden von Usern ueber USERLIST  ******************



 > DASS ich wo eingeloggt bin, kann ich ja mit "userlist" feststellen.
 > Nur wie krieg ich raus, WO_?

Ich habe alle Nodeadressen in einer Textdatei abgespeichert

NODE.DAT

Arbeitsplatz ABC      00005A12BE7F
Arbeitsplatz DEF      00005A121234
.
.
.

Jetzt noch eine Batchdatei

NODE.BAT

@echo off
find "%1" NODE.DAT /i

Und schon bekommt man durch eintippen von

NODE 5A12BE7F

den entsprechenden Arbeitsplatz angezeigt.




  
   *************************  Was ist SFT III ?  *************************



> Was ist denn SFT III, und was macht es in Novell-Netz ?

SFT III heisst "System Fault Tolerance Level III" - das ist nach  
SFT I und SFT II die bisher hoechste Sicherheitsstufe von  
NetWare, bei der Du nicht nur Festplatten spiegeln kannst,  
sondern ganze Server. Die werden ueber eine Hochgeschwindigkeits- 
Netzwerkverbindung gekoppelt und synchronisieren sich automatisch  
untereinander. Beide Server muessen weitgehend identisch sein.  
Sie koennen auch in verschiedenen Gebaeudeteilen stehen. Wenn  
einer ausfaellt oder gewartet wird, sollte automatisch der andere  
einspringen, ohne dass die User etwas merken. Wenn also der Serverraum im 
Keller unter Wasser steht, macht automatisch der Server in der 6. Etage 
weiter, oder umgekehrt bei Brand in der 6. Etage.




  
   ********************  Biodata's BIG  <->  AVM MPR  ********************


 > Hat jemand Erfahrung mit den Big-Isdn-Router/Bridge von Biodata?
 > Mich wuerde besonders der Vergleich zum AVM MPR fuer ISDN interessieren.

Die beiden Produkte unterscheiden sich erheblich voneinander, auch wenn fuer 
beide eine Variante fuer ISDN-Verbindungen existiert. Waehrend das eine 
Produkt (MPR) eine reine Softwareloesung (NLMs) zum Einsatz auf Standard-PCs 
darstellt, ist das andere- eine auf das Routing spezialisierte 
Hard-/Softwarekombination, die besonders durch ihre kompakten Abmessungen und 
Vielseitigkeit (Konfiguration als Router, Bridge oder Gateway fuer Remote WS 
moeglich) hervorsticht. Waehrend die ISDN-Anschluesse des MPRs durch die 
eingesetzten Adapter festgelegt werden, verfuegt der BIG ueber einen 
integrierten S0-Anschluss. Bis zu acht solcher Router koennen auch als 
Einschuebe in einem 19-Zoll-Rack installiert werden.

Zwar sollte die Installation des MPRs fuer ISDN einem Netzwerkadministrator 
keine besonderen Schwierigkeiten bereiten, noch einfacher gestaltet sich aber 
die Inbetriebnahme des BIG. Die Schnittstellen fuer das Netzwerk und ISDN 
werden angeschlossen, das Dienstprogramm fuer die Konfiguration ausgefuehrt, 
et voila. Spaetere Umkonfigurationen sind falls noetig ueber das Netzwerk 
moeglich. Wie der MPR ermoeglicht BIG das Routing des IPX- und IP-Protokolls. 
Appletalk- und OSI-Protokolle sind allerdings nicht implementiert. Auch der 
BIG-Router bietet die eine logische Verbindungskontrolle und div. 
Filtermechanismen, um die Leitungskosten zu reduzieren. Eine automatische 
Kanalzuordnung der beiden B-Kanaele anhand der Auslastung ist ebenfalls 
implementiert.

IMHO ist aber der MPR fuer ISDN u.a. durch die Unterstuetzung des 
Primaermultiplex-Anschlusses, des Routings einer groesseren Anzahl von 
Protokollen und einer hoeheren Zahl von LAN-Schnittstellen leistungsfaehiger 
als der BIG-Router. Dieses spiegelt sich allerdings auch im Preisverhaeltnis 
der beiden Produkte wieder, wenn fuer den MPR die gesamten 
Hard-/Softwarekosten einbezogen werden.





  
   ***********************  Fileserver-Resourcen  ************************



> Gibt es eigentlich irgendwelche Richtwerte fuer die Fileserver-Resourcen?

Ganz wichtig ist auf jeden Fall der Wert der Cache Buffers, die 
sollten was um die 50% haben bei unter 20 % wird es da schon 
sehr knapp und auch gefaehrlich fuer die Stabilitaet.

Ich kenne die folgenden Werte :
- 30% in den Novell Unterlagen
- 50% Netware Technote von Compaq
- 70% Berichte in Lan Times und Compuserve 

Wobei dieser Wert von der gesamten Plattenmenge abhngt. Bei groen  
Datenbestnden verndert sich die Berechnung.

Whrend die Wahrscheinlichkeit, da eine Datei ein zweites Mal angefordert  
wird, bei ca. 2GB Volumes noch relativ gro ist, sieht das bei 8 GB mit  
mehreren Tausend Dateien anders aus. 




  
   *************************  Was ist Netbios ?  *************************



 > Was ist denn NETBIOS ?

NETBIOS wird fuer andere Netzwerkprogramme (z.B. Lantastic) verwendet. Auch 
Grossrechneremulationen benoetigen zum Transport der Daten im Netz oftmals 
Netbios. Da viele Programme darauf aufbauen, gibt es fuer Novell eine 
Emulation, die ..

 > Was laedt man da statt IPX, wie arbeitet es mit NETX zusammen ?

nicht STATT IPX, sondern nach IPX geladen wird und natuerlich wieder Speicher 
verbraucht. Fuer den normalen Novellbetrieb ist das Netbios transparent, nur 
die Programme, die darauf aufsetzen, benutzen es.




  
   ************************  TSR im Login Script  ************************



 > An dieser Station wird nach dem Einloggen aus dem 
 > System-Loginscript das Programm  RPRINTER geladen.

Man darf nie ein TSR in einem LOGIN Script starten, weil LOGIN.EXE noch 
laeuft und den Script abarbeitet. Ein TSR legt sich drueber, der spaeter 
freiwerdende Platz kann nie mehr belegt werden.

Ausnahme:

Mit #CAPTURE kann man ohne weiteres Druckumleitungen machen, weil CAPTURE 
nicht resident geladen wird, sondern lediglich bestimmte Flags in der 
(bereits geladenen) Shell aendert.

Ausserdem funktioniert auch jedes andere Nicht-TSR Programm. Sogar
Batch-Dateien kann man mit COMMAND /C XY.BAT starten.




  
   ***************************  CNE Material  ****************************



 > Ich moechte in absehbarer Zeit die Pruefungen zum CNE machen.  


Die Pruefungen kosten jeweils 160,-- DM zzgl. MwSt. und koennen in jedem DATC
(Drake Authorisierte Test Center) abgelegt werden.

Man muss sich vor dem jeweiligen Test bei Drake Training and Technologies in 
Duesseldorf anmelden. Man sollte die Anmeldung mindestens 48 Stunden vorher 
machen, sonst kostet es 25,-- DM Aufpreis.

Die Telefonnummer fuer die Registrierung: +49 211 50099-50
                                     Fax: +49 211 50099-99

 > Was taugen die von Novell angebotenen Student Kits ?
 > (Bei Preisen von 300,- bis 400,- DM pro Student Kit!)

Die Student Kits sind die direkte Vorlage fuer die Tests. Man koennte also 
behaupten, dass jeder der die Student Kits auswendig lernt, die Tests 
bestehen kann.

Damit in Zukunft nicht noch mehr CNE's auf diese Art und Weise zertifiziert 
werden koennen, gibt es jetzt eine neue Art von Tests.
Diese Tests nennt man Performance Tests... Diese Tests sind dafuer gedacht, 
dass man nicht das auswendig gelernte Wissen herunter leiert, sondern 
Transfer Leistungen erbringt.
Erstes Beispiel fuer die neue Art der Tests ist der Test fuer den Kurs 801 
Service and Support. Dieser Test ist ohne Kurs (5 Tage), oder vorherigen Kauf 
der NSEPro und der MICROHOUSE TECHNICAL LIBARY meiner Meinung nach nicht zu 
schaffen.




  
   ********************  per Modem auf Novell Server  ********************



Es gibt verschiedene Moeglichkeiten fuer Remote User, eine Verbindung zu 
einem Netware LAN herzustellen:

a) Remote Control

Mit einem Fernsteuerungsprogramm wird via Modem die Kontrolle ueber eine 
ebenfalls mit einem Modem ausgeruestete Arbeitsstation im LAN uebernommen. 
Eine Vielzahl von Softwarepacketen wie PC-Anywhere, Carbon Copy u.a.m. 
ermoeglichen die Uebertragung von Bildschirminhalten und Tastatureingaben 
zwischen den beteiligten beiden Rechnern.

b) Zugang ueber Modem-Server

Mit Netware-Connect bekommst Du u.a. eine remote-login Software, die entweder
im File-Server in Kombination mit dort angeschlossenen Modems oder in einem
dedizierten Kommunikationsserver eingesetzt werden kann. Es gibt zu dieser
Software eine ausfuehrliche Beschreibung als Textdatei von Novell 
(NWCRUL.TXT).

b) ISDN

Zu den Multiprotokoll-Routern div. Anbieter gibt es Zusatzprodukte, die den 
von Dir gewuenschten Netz-Zugang ueber aktive oder passive ISDN-Karten 
ermoeglichen. Diese Softwarepackete arbeiten wie ein ODI-Treiber fuer die 
ISDN-Karten von AVM. Eine Beschreibung eines solchen Programms von der Fa. 
AVM findest Du in der LanLine 2/94.




  
   ********************  Rprinter per Batch starten  *********************



> Wie fragt man per Batch die richtigen Rechner ab und startet den richtigen
> RPRINTER ?

z.b.:


AUTOEXEC.BAT                                    ;HARDWARE abhngig
set WS=WS1

USER_LOGINSCRIPT                                ;USER abhngig
EXIT "MIRO.BAT"

MIRO.BAT                                        ;USER und HARDWARE          
IF %WS% == WS1 RPRINTER SERVER 1                ;abhngig


Diese Kombination lt sich auch gleich fr Windows im Netz gebrauchen.
In Abhngigkeit vom Usernamen ins USER-Windowsverzeichnis wechseln.
In Abhngigkeit von %WS% die SYSTEM.INI und die SPART.PAR kopieren.




  
   ****************  2*AT-Bus und SCSI im 3.11er Server  *****************



 > Wer hat 3 AT-Bus Platten in seinem Server ?

nicht mit ISADISK.DSK sondern mit IDE.DSK. Der hat nicht nur den Vorteil,
die Platten selbst zu identifizieren..

Auzug aus dem docfile dazu:

    The driver will also support up to eight ATA/IDE disk drives in a
    file server.  This is possible by using addressable paddleboards.
    These paddleboards allow the user to configure the base I/O address
    and IRQ.  (Primary I/O address at 1F0h and IRQ 14, second address at
    170h, third address at 1E8h, and fourth  address at 168h.)  IRQs 9,
    10, 11, and 15 may be used with the second, third, and fourth base
    I/O addresses.  It is not recommanded to use IRQ 12 because of
    possible conflicts with the mouse port.




  
   *************************  RCONSOLE Problem  **************************



> Ich kann mich nicht mehr remote an der Console von FS_2 
> anmelden, wenn ich mich im Segment_1 befinde und umgekehrt.

Achte darauf, dass Du die RCONSOLE von NW3.12 verwendest (Version 3.75). 

[Christian Schmitt]

Ich habe bei uns gemerkt, dass die RCONSOLE keine Server findet, wenn man sie
aus WfW 3.11 mit aktiviertem NetBEUI-Protokoll aus aufruft.




  
   ****************  Zeitsynchronisation mit Server aus  *****************



>Ist es moeglich die Zeitsyncronisation von Workstations mit dem 
>Server abzuschalten?

Wie in dem Handbuch Installation NetWare 3.11 im Anhang B beschrieben
sollte es gehen. Dort steht sinngemaess "Schreibe in die Datei NET.CFG
folgende Zeile: SET STATION TIME = OFF"!

Die Datei wird beim Aufruf von NETx als Parameterdatei verwendet.
NETx sucht die Datei, um aber sicher zugehen, kann man beim Aufruf auch
einen Parameter mit angeben: /C=c:\pfad\NET.CFG

[Stefan Braunstein:]

Ausserdem muss im Login Script ein  SET_TIME OFF stehen, sonst wird die 
Uhrzeit beim Einloggen wieder auf die Serverzeit gesetzt!!



  
   ***********************  SCSI-Platten-Problem  ************************



> WARNING!  Volume BIG last segment (0) ends at 125464 instead of 324512

hier der passende Auszug aus der NSEPro:

Explanation: The segment ends at a block which is incorrect based on the
             operating system's calculation of where the segment begins
             and how large it is.

Action:      None. This message is for information only.





  
   **********************  NW Connect Erfahrungen  ***********************



> ich wuerde mich gerne ueber Modem in unseren Novell-Server einloggen
> koennen.

[Uwe Gawehn]

Mit Netware-Connect bekommst Du u.a. eine remote-login Software, die
entweder im File-Server in Kombination mit dort angeschlossenen Modems
oder in einem dedizierten Kommunikationsserver arbeitet.

[Michael Sartori]

NW-Connect selbst ist ein recht brauchbares Tool wenn's drum geht, Modems im 
Netz zu sharen (braucht aber NASI oder Int14 faehige Applikationen).

Ich fahre eine 2-Port-Version mit derzeit einem Modem am NW 3.11-File-Server.
Als Front-end fuer die Benutzer habe ich PC-Anywhere laufen. Damit kann man 
auch gleich die eine oder andere Fernsteuerung (Fax- oder Printserver zB) im 
Netz erledigen.

Die Remote-Login SW (RNS) von NW-Connect funktioniert auch recht gut. Die 
Call-Back-Funktion schafft entsprechende Sicherheit und hilft bei der Arbeit 
von zu Hause aus auch sparen. Bei der RNS-Anbindung haengst Du Dich mit einem 
Pseudo-Segment ueber Line und Modem ins Netz.

Die Leistungsfaehigkeit ist, wenn man nur eine Standard-Phone-Line zur 
Verfuegung hat (19.2, vielleicht 28.8 kbps), aber zum einschlafen. Selbst 
wenn man alle Progs. zur Ausfuehrung auf der Remote-WS liegen hat (login, 
rconsole etc.etc.), dauert jeder Netzzugriff immer noch unangenehm lange. 
Abhilfe koennte da allenfals ein ISDN-Anschluss schaffen.

Ich bin ein Fan der Fernsteuerungsvarianten (geht mit einigen Prgs., bei mir 
mit PC-Anywhere). Dabei uebertraegt man nicht den ganzen Netware-Traffic 
sondern nur die Bildschirm-Bilder und Konsole der ferngesteuerten (Host-) 
Maschine. Damit kann man alle wichtigen Funktionen wunderbar schnell fahren. 
Abzuraten ist nur von Windows und derlei Geschichten.

Gegen die Fernsteuerung spricht nur der Fall, dass nur ein Modem zur 
Verfuegung steht. Das Modem am NW-Connect Port wird naemlich durch den 
Host-Rechner im Standby-Betrieb blockiert und steht damit anderen Usern nicht 
zur Verfuegung.

Bei mir haengt ein Modem am Connect-Port und dient den Mitarbeitern. Ein 
zweites haengt an einer eigenen Maschine, die als Mailbox laeuft. Die stelle 
ich bei Bedarf (auch ferngesteuert) auf Host-Betrieb um.

Als ich kann NW-Connect durchaus empfehlen, wenn's nur um einen Remote-Login 
geht, dann ist es wohl besser eine Maschine als Host-PC abzutellen.




  
   *******************  Drive deactivated due to ...  ********************



> 1.1.10 Device #0 (5B010) IMPRIMIS94601-deactivated due to drive failure.

Diese Fehlermeldung deutet auf ein Hardware-Problem hin. Novell konnte  
waehrend des BackUps nicht mehr auf die Platte zugreifen und hat sie  
deshalb deaktiviert. Da die Platte gleichzeitig das SYS-Volume enthaelt,  
geht danach auf dem Server ueberhaupt nichts mehr.

Moegliche Ursachen fuer die Deaktivierung waehren:

 - SCSI-Bus nicht ok ?? (Terminierung, Kabel, SCSI-ID nicht eindeutig)
 - Der DSK-Treiber ist nicht (mehr) up to Date.
 - Waermeprobleme.
 - Generelle Hardwareprobleme der Platte.
 - ggf. unzureichende Stromversorgung (Stromschwankungen) etc., die
   ein Herunterfahren der Platte bewirken.

Was kann man tun ??

- Platte heftig testen. (Install Non-Destructive-Surface-Test)
- Verkabelung ueberpruefen. Ist die Terminierung ok, sitzen die Stecker
  richtig. Ggf. testweise das Kabel tauschen.
- ggf. Austauschplatte  einbauen und testen.
- neueren DSK-Treiber besorgen und einspielen. (alten vorher sichern)
- Platte in anderem Rechner testen.
- Stromversorgung pruefen, USV einsetzen.




  
   ******************  Zwei Ethernet-Frames im Server  *******************



> ich moechte auf dem Server (Novell 3.12) zwei Frames einrichten,
> 802.3 und 802.2. 


im AUTOEXEC.NCF:
LOAD <Kartentreiber> <Parameter> FRAME=ETHERNET_802.2 NAME=E2
LOAD <Kartentreiber> <Parameter> FRAME=ETHERNET_802.3 NAME=E3
BIND IPX TO E2 NET=2
BIND IPX TO E3 NET=3




  
   ************************  Was ist Novell SMS  *************************



Das SMS ist die Novell-Methode uebers Netz beliebige Server oder Workstations 
auf einem zentralen Backup-Server zu sichern. Du brauchst dafuer ein TSR auf 
den Workstations (das TSA_SMS.COM fuer DOS, TSAOS2.EXE fuer OS/2, TSA311.NLM, 
TSA312.NLM, TSA40x.NLM fuer einen NW x.xx Server). Die DOS- und OS/2 Module 
benoetigen noch ein .NLM auf dem Server, das ist einmal TSA_DOS.NLM und dann 
TSA_OS2.NLM. Die .com und .exe Dateien benoetigen dann noch Infos, auf 
welchen Server sie Zugriff mit welchem Usernamen und Passwort erlauben. 
Du kannst z.B. in einem Netz mit 5 Servern auf allen Servern das TSAxxx.NLM 
laden und dann alle Server mit dem Tape sichern, was nur auf einem der Server 
installiert ist. 
Einige Backup-Software unterstuetzt dieses System dann auch, zuallererst das 
SBACKUP von NW 3.12 (gibts auch als PTF Update fuer NW 3.11). Schau mal ins 
SBACKUP Handbuch der 3.12. 
Es gibt auch diverse andere Backupsoftware, die das kann. Ich habe hier mal 
eine mittelalte Novabackup Software, die macht das auch. 



  
   *****************************  CNE + CNA  *****************************



 > welche Kurse muss man bei einem Novell Schulungszentrum 
 > belegen, um den Grad eines CNA bzw. CNE zu erreichen

Um CNA zu werden, musst Du einen Administrations-Kurs belegen.
Z.B. Netware 3.1x Administration oder Netware 4 Administration

Um CNE zu werden musst Du mit mehreren Kursen mind. 19 Punkte
sammeln. Dazu sind mindestens 7 Kurse notwendig. Fuer jede bestandene
Pruefung erhaelt man dann je nach Kurs etwa 2-5 Punkte.

[JOERG VOLLMER 2:2476/50.5]

1. DOS fuer NW User/ Microcomputer Concepts fuer NW User          2P

2. Networking Technologies                                        3P

3a. 3.1x Administration                                           3P
3b. 3.1x Advanced Administration                                  2P

4a. 4.0x Administration                                           3P
4b. 4.0x Advanced Administration                                  2P

5. NetWare Service and Support                                    5P

6. Wahlbereich, es gibt Tests ueber NFS, TCP/IP etc. Normalerweise gibt
   fast jeder dieser Tests 2P.

A. CNE : Test 1.+2.+ entw. 3a+3b oder 4a+4b oder beides (beste Wahl!) +5.
         = 15 od. 20 Punkte

B. CNA : Test 1. + 2. + entw. 3a+3b oder 4a+4b.


> und in welchem Zeitraum muss man diese Kurse absolvieren?

innerhalb eines Jahres




  
   *******************  Bezeichnung CNA CNI CNE ECNE  ********************



CNE = Certified Netware Engineer
CNI = Certified Netware Instructor
CNA = Certified Netware Administrator
ECNE = Enterprise Certified Netware Engineer




  
   **********************  CONFIG.SYS im Server ?  ***********************



 > KEINE CONFIG.SYS beim Server !!!!

Weil vor allem Sachen wie HIMEM.SYS oder gar EMM386.EXE den Speicher fuer das 
Novell als protected mode System kaputtmachen. Ausserdem bringen FILES und 
BUFFERS rein gar nix.

Allerdings gibt es aeltere Versionen von Treibern fuer Plattencontroller, die 
noch einen Eintrag in der CONFIG.SYS benoetigen. 




  
   ***********************  "Too deep in tree !"  ************************



> Ich kann ab einer bestimmten Groesse der Verschachtelung von 
> Unterverzeichnissen nicht mehr auf die Files in diesen 
> Unterverzeichnissen zugreifen, auch PURGE meldet an dieser 
> Stelle "TOO DEEP IN TREE!". 

Einfach ein MAP ROOT irgendwo tiefer in den Tree setzen!



  
   *************************  Owner von Dateien  *************************



> ich moechte gerne alle Dateien auflisten lassen, die einem bestimmten
> Eigentuemer auf einem Netware-Server gehoeren.

NDIR *.* /SUB /OWNER=<Username>

Fuer jedes Volume wiederholen.




  
   ***************************  Owner setzen  ****************************



 > wer was wie ist ein Owner, welche Funktion hat der ? 
 > Was ist mit einer Datei ohne Owner ?

Unter Novell wird bei jeder Datei und jedem Directory der Owner, d.h. der 
Benutzer, der die Datei oder das Directory angelegt hat, mit abgespeichert. 
Wenn jetzt der Benutzer geloescht wird, z.B. mit SYSCON, dann hat die Datei 
oder das Directory keinen Owner mehr. Im Regelfall gibt es keine Probleme, es 
gibt aber verschiedene Programme, insbesondere die, die Informationen der 
Bindery abfragen, die dann nicht mehr korrekt funktionieren oder gar nicht 
mehr laufen. Die Owner-Informationen kannst Du mit FILER ansehen und setzen.




  
   **********************  Bootproms im Novellnetz  **********************



1. Bootrom einbauen und auf der Karte aktivieren.
2. Bootdiskette anlegen und gruendlich austesten. Bei Einsatz von ODI muss 
noch rplodi nach lsl und vor dem Kartentreiber geladen werden. 
3. Mit DOSGEN im Login Verzeichnis ein Bootimage von der Diskette anlegen
4. Bei Einsatz von DOS 5.0 oder hoeher RPLFIX ueber das Image laufen lassen.

[Anmerkung Stefan Braunstein]

Diese Vorgehensweise funktioniert nur bei identischen Rechnern, d.h. diese 
Imagedatei wird von ALLEN Rechnern mit Bootprom gelesen. Wer unterschiedliche 
Rechnerkonfigurationen laufen lassen will, sollte sich in den 
Novellunterlagen im CONCEPTS das Konzept der BOOTCONF.SYS oder den naechsten 
Tip anschauen.



  
   ************************  Booten mit Bootrom  *************************



 > Booten von diskless Workstations.. 

[Anmerkung: In CONCEPTS steht unter Remote Boot eine kuerzere und einfachere 
Moeglichkeit, mehrere unterschiedliche Rechner per Bootrom zu benutzen, diese 
Loesung ist jedoch flexibler.]

Ich schreibe einfach mal meine Configs dazu:

Verwendete Umgebung:
Server: Novell 3.12, Frame Ethernet_802.3
WS:     NE2000 mit Lanworks Bootrom. 386-25 bzw. 486-33, IBM-DOS 5.02


Datei sys:login\bootconf.sys:
0x00000002, 00001B0782E2 = MAILBOX.SYS
0x00000001, 00001B076BA4 = TOSSER.SYS
  ^Netzwerkadresse   ^Karten-Knotenadresse

Das Bootimagefile heisst dementsprechend nicht net$dos.sys, sondern 
"mailbox.sys" und "tosser.sys".


Datei config.sys im Bootimage:
[...]
device=emm386.exe noems i=e000-efff y=f:\dos\v5.02\emm386.exe
shell=command.com /e:1024 /p

Wer qemm verwendet und windows 3.1, der braucht ein /vxddir=f:\qemm oder wo 
auch immer qemm auf dem Netz installiert ist. Wer kein windows 3.1 verwendet, 
kann sich sowohl das y=... als auch das vxddir=... schenken.


Datei autoexec.bat im Bootimage:
[...]
lh lsl
lh rplodi
lh ne2000
lh ipxodi d
bootbox
Datei bootbox.bat im Bootimage:
lh netx

(ja, nur diese eine Zeile. Die Zeile muss mit einem CR abgeschlossen sein)


Datei Bootbox.bat in sys:login:
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: 
::
rem obige Zeile zum Ueberspringen der Kommandozeile im Batch des 
Bootimagefiles
prompt $p$g
login mailbox
(ja, das "::::::::::...." ist im Batch am Anfang richtig!)


Systemloginscript:
[...]
if P_STATION="00001B0782E2" then begin
  comspec = F:\DOS\%OS_VERSION\COMMAND.COM
end


Das groesste Problem gibts immer nach dem Aufruf von NETX. Man muss immer im 
Hinterkopf haben, dass die Batchdatei, aus der heraus das NETX aufgerufen 
wurde, sich auf dem emulierten Laufwerk A: befindet und nach dem Aufruf von 
NETX die Batchdatei mit demselben Namen im sys:login Verzeichnis weiter 
ausgefuehrt wird. Der naechste Befehl wird also von dort gelesen, wo der 
letzte Befehl auf Laufwerk A: aufgehoert hat. Beispiel..

a:\bootbox.bat habe folgende Befehle:

Echo hallo!           <--- 13 Bytes Laenge (inkl. CR/LF Zeichen)
lh netx               <--- 9 Bytes Laenge (inkl. CR/LF Zeichen)
Echo nochmal hallo!

Das heisst, der naechste Befehl, der in sys:login\bootbox.bat ausgefuehrt 
wird, wird bei Byteposition 13+9 gelesen. Zum Zaehlen muss jedes Zeilenende 
mit 2 Zeichen (CR/LF) gerechnet werden. Steht zum Beispiel in 
sys:login\bootbox.bat folgendes drin:

Echo laberschwaetz            <--- 19 Bytes Laenge
Echo nochmal laberschwaetz
 ^dies ist Byteposition 21

Dann wird nach netx der Befehl "cho nochmal laberschwaetz" ausgefuehrt und 
fuehrt wahrscheinlich zu einem "Befehl oder dateiname nicht gefunden". Aus 
diesem Grund habe ich am Anfang ein 
"::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::" in meine Batchdatei 
geschrieben, dann wird halt ein Kommentar bzw. Label ausgefuehrt, solange die 
Byteposition nicht groesser als 70 oder 80 wird.

Was auf Laufwerk A: _hinter_ dem Aufruf von NETX kommt, ist _vollkommen 
irrelevant_, und was auf Laufwerk sys:login _vor_ dem Aufruf von NETX kommt, 
ist ebenfalls _voellig irrelevant_. Hauptsache es geht auf sys:login im Batch 
an einer vernuenftigen Byteposition weiter, bzw. mit einem vernuenftigen 
Befehl. Wichtig ist auch, dass nach dem Aufruf von netx auf dem A: Batchfile 
noch ein CR/LF kommt, sonst wird hier die Batchdatei schon beendet.

Wer das kapiert hat, schreibt einmal ein Bootimagefile und macht spaeter in 
sys:login was er will mit dem boxlogin.bat, aber das betreffende boxlogin.bat 
auf im Bootimage braucht ueberhaupt nicht mehr veraendert zu werden.


Manche Bootroms wechseln das aktuelle Laufwerk nicht, da muss im 
sys:login\bootbox.bat noch zwingend ein F: hinter dem NETX Aufruf stehen. 
(Und der Name 'bootbox.bat' ist natuerlich auch frei gewaehlt, ihr koennt 
nehmen was ihr wollt).

Auch nuetzlich ist das Verwenden von neuen netx. Einige alte halten manchmal 
aeusserst hartnaeckig an einem "comspec=a:\command.com" fest, was ueber kurz 
oder lang zu Problemen fuehrt. Die netx.com Version 3.26 (mitgeliefert z.B. 
auch bei Windows 3.1) sollte es mindestens sein. Was sich bei mir bewaehrt 
hat: Im Loginscript das Laufwerk a: einfach auf das DOS-Verzeichnis mappen:
map root a:=sys:dos\%OS_VERSION




  
   ***************************  Fast Ethernet  ***************************



>         - was gibt es fuer verschiedene Standards bzw. Typen

Es gibt mindestens folgende Varianten:

  1. Fast Ethernet (100BaseTX / 100BaseT4)

     - basiert weiterhin auf auf CSMA/CD, ist i.d.R abwaerts-kompatibel
       zu Standard-Ethernet, d.h. an Fast-Ethernet-Hubs koennen auch noch
       normale Ethernet-Karten angeschlossen werden bzw. Fast-Ethernet-
       Karten koennen an "Standard-"-Ethernet-Hub's angeschlossen werden.
       Fast-Ethernet wird ueber (sternfoermig verkabeltes) Level-
       (Categorie- ) 5 - TP-Kabel gefahren. Die Uebertragungsraten
       liegen bei etwa 100 MBits. Wie das ganze aussieht wenn 100 MBit und
       10 MBit Komponenten gemischt werden, kann ich Dir allerdings nicht
       sagen.
       Der Fast Ethernet-Standard wird derzeit von Firmen wie 3Com, Intel,
       SMC u.a. entwickelt und unterstuetzt.


   2. 100VG-AnyLan.

     - fuehrt ein neues Protokol ein, statt CSMA/CD wird nun mit
       Demand Priority gearbeitet. 10 MBit Segmente koennen ueber
       gesonderte Bridges integriert werden.
       100VG-AnyLan wird derzeit von AT&T, HP, IBM und anderen PC-
       Herstellern favorisiert, ist etwas neuer, und bringt wahrscheinlich
       wegen Demand Priority eine etwas bessere Performance.
       Die Verkabelung fuer 100VG-AnyLan ist im Prinzip die selbe wie
       bei Fast Ethernet. (10BaseT mit Level (Categorie) 5 - Kabeln).

   3. ATM

      Asyncronous Transfer Mode. Mittels ATM werden ueber verschiedene
      "Schalter" dedizierte Verbindungen zwischen 2 Knoten aufgebaut,
      zwischen denen eine Information uebertragen wird.
      (mehr kann ich Dir dazu leider nicht sagen .. vielleicht kann
       jemand anders hier im Form mehr dazu sagen :)) )

   4. 100-MBit/s-TCNS

      Dies ist eine Spezial-Entwicklung der Firma Thomas-Conrad. Im
      Prinzip ist diese Entwicklung eine Weiterentwicklung des
      Arcnet-Standards. Die Vergabe des Bus(es) fuer eine Daten-
      uebertragung wird hier mit Hilfe eines Token-Bus-Verfahrens
      erreicht. (Gesendet darf nur dann werden, wenn man das
      "Token" hat).
      100-MBit/s-TCNS laeuft auf Coax(RG62), STP, UTP, Glasfaser und
      natuerlich auch auf Level (Categorie)-5-Kabel.


   5. FDDI

      FDDI ist eine Technologie, die hauptsaechlich fuer den
      Backbone - Bereich entwickelt wurde. Der Zugriff fuer
      Datenuebertragungen wurde bei FDDI ebenfalls mit Hilfe
      einer Token-Methode realisiert und wird ringfoermig
      verkabelt. Es kann auch auf STP- und UTP-Kabel ein-
      gesetzt werden.


        Fast-Ethernet-Adapter kosten derzeit etwa das doppelte von
        normalen Ethernet-Adaptern (also 200 - 400 DM). Die Integration
        von FastEthernet in einem Novell-Netzwerk duerfte eigentlich
        keine Probleme aufwerfen.

        Was 100VGAnyLan angeht, so duerften die Preise etwa im Bereich
        von FastEthernet liegen. Auch die Integration im Novell-Netz
        durfte (falls Treiber vorhanden sind) keine Probleme machen.

        100-MBit/s-TCNS ist komplett ArcNet-Kompatibel, und hat daher
        keine Probleme mit allen gaengigen LAN-Betriebssystemen. 


Falls Du naehere Informationen brauchst, schau Dir mal PC-Netze 3/95 an, 
dort ist ein grosser Bericht ueber 100VGAnyLan enthalten und ein
Marktueberblick ueber gaengige 100MBit- Technologien. 
Aus dem Marktueberblick, habe ich die o.g. Informationen uebernommen.



  
   ********************  EXIT "<wieviele_Zeichen?>"  *********************



 > EXIT "drive:pfad\datei.bat"     (inkl. Anfuehrungszeichen)

 > Wieviele Zeichen duerfen zwischen den Anfuehrungszeichen stehen?

15 Zeichen. Das ist der Platz, der in normalen PC's im Tastaturpuffer frei 
ist, denn dorthin wird das geschrieben.




  
   **************************  Salvage-Problem  **************************



 > Auf einem Volume (bei mehreren im Server) kam die Meldung, dass keine 
 > Rechte vorliegen, um Dateien aus geloeschten Verzeichnissen 
 > zurueckzuholen, trotz Supervisor.

Dann gibt es auf diesem Volume kein Verzeichnis /DELETED.SAV mehr, in dem 
diese Dateien immer liegen.

Wenn man dieses Verzeichnis neu anlegt (am besten wie im Original auf Hidden 
setzen), funktioniert SALVAGE _in Zukunft_ wieder mit Dateien aus geloeschten 
Verzeichnissen.




  
   *******************  nur 2.1 Gigabyte vorhanden !?  *******************



 > ich habe eine neue Festplatte mit 4.3 GB in einen Netware 3.12 
 > Server eingebaut. Nach dem Einspielen von ca. 1.2GB zeigt DOS 
 > nur noch 2.1GB freien Platz an.

Unter DOS wirst Du nie mehr als ca. 2.1 GB frei angezeigt bekommen, weil DOS 
mit LongInts arbeitet und die nur max. 2,1474.... GB aufnehmen koennen.
Der freie Platz ist natuerlich trotzdem vorhanden.



  
   ***************************  Sparse-Files  ****************************



> was ist denn ein Sparsefile? 

ein Sparse-File ist eine von Novell angelegte Datei, deren tatsaechliche  
(physikalische) Groesse sich von der logischen (von DOS oder anderen BS)  
erkannten Groesse unterscheidet. Ein Sparse-File wird von Novell angelegt,  
wenn folgende Situation auftritt:

    - Eine Anwednung erzeugt eine Datei, und schreibt unmittelbar
      an dessen Anfang einige Daten.

    - Zu einem spaeteren Zeitpunkt macht die Anwendung einen "seek", der
      (weit) ueber das derzeitige physikalische Ende der Datei hinausgeht,
      und schreibt dort nochmals einige Daten.

In diesem Fall belegt Novell nur den Speicherplatz, der notwendig ist, um  
die Daten am Datei-Anfang und am (neuen) Datei-Ende zu speichern. Der  
ungenutzte Rest der Datei (in der Mitte) wird von Novell nur in der  
Verwaltung der Datei beruecksichtigt, belegt aber keinen Platz. Bei einem  
Zugriff auf diesen "ungenutzten" Mittelteil liefert Novell der Anwendung  
einen mit binaeren Nullen gefuellten Record zurueck.

Sparse-Files entstehen oft dadurch, wenn Applikationen abstuerzen, oder  
einen Seek mit nichtinizialisierten Variablen durchfuehren.

Es gibt aber durchaus Situationen, in denen die Erzeugung einer "grossen"  
leeren Datei Sinn macht. (z.B. zur Reservierung des benoetigten  
Speicherplatzes auf der Platte bei der Durchfuehrung einer groesseren  
Installation).




  
   ************  Fehlermeldung: Insufficient directory space  ************



 > Wir haben ein neues Volume in unseren Novell 3.12 Server eingebaut
 > und wollten anschliessend einen groesseren Bereich auf das neue Volume
 > kopieren.

 > Nach einigen Dateien bekamen wir jedoch die nachfolgenden Meldungen:

 > 6/30/95 4:33:20 pm  Severity = 5.
 > 1.1.39 Cache memory allocator out of available memory.


2 Moeglichkeiten:

1. Das neue Volume ist so gross, dass ihr das Server RAM ausbauen muesst, um 
ordentlich damit arbeiten zu koennen. (darauf deutet die erste Fehlermeldung 
hin)

2. Ein neues Volume hat zunaechst ganz wenig Directory entries (64 Stueck). 
Die werden erst on-the-fly waehrend des Betriebs vergroessert, waehrend man 
auf dem Volume arbeitet. Kopiert man schon ganz zu Beginn ganz viele Files 
auf ein neues Volume, dann gehen ihm die Verzeichniseintraege aus, weil er 
mit dem Erstellen irgendwie nicht nachkommt. Abhilfe: ein paarmal 
mittelmaessig viele Files draufkopieren und gerade wieder loeschen. Ruf mal 
volinfo auf und schau dir waehrenddessen die Anzahl der belegten und freien 
Verzeichniseintraege an.




  
   **********************  Network Numbers bei MPR  **********************



> Welche IPX Segment-Adresse(n) mu ich bei "IPX WAN Network 
> Numbers" unter "Protocol Parameters" einstellen?

Die Nummern stellen die "Strang-Nummer" der ISDN-Leitung dar.
Daher ist es voellig egal, *was* Du da eintraegst. Hauptsache, eine Nummer  
kommt nicht mehrmals vor.
Auf beiden MPR muessen unterschiedliche Nummern vergeben werden, die MPR 
einigen sich auf dann bei Verbindungsaufbau auf eine.

** Noch ein paar Tips:

Achte darauf, dass Du *nicht* in beiden *LANs* eine gleiche Netzwerk- 
Nummer hast. Also z.b. in Hannover: "BIND xxx NET=1" und in Muenchen:  
"BIND xxx NET=2".

Bein Testen der Verbindung am Besten erstmal "Call Acceptance" auf "All  
Numbers stellen". Wenn das einwandfrei klappt auf "Only registered  
Numbers" umswitchen.

Man darf nicht vergessen, den Server nach "jeder" Aenderung der "WAN and LAN 
Board Parameters" neu zu starten, sonst werden diese nicht aktiv.

Wenn Applikationen unter NetBIOS uebers WAN laufen sollen im SAPCFG den 
Netbios Filter disabeln. Wenn man nur mal in SAPCFG nachschaut, ist dieser 
lt. Anzeige diabled. In Wirklichkeit muss man trotzdem noch einmal das 
disablen bestaetigen, sonst gehen keine NetBIOS Pakete durch.




  
   **************  Meldung beim Einloggen bestimmter User  ***************



 > Wie kann man eine Meldung automatisch erzeugen, wenn ein 
 > bestimmter User sich einloggt?

if member of "OBSERVE" then
   #send "Achtung! User %LOGIN_NAME loggt sich gerade ein!" to xy
end

Dazu braucht man nur noch die entsprechenden User in eine (speziell dafuer 
erstellte) Gruppe OBSERVE einzutragen.

Bei einem einzelnen User reicht auch:

if login_name = "dau" then  ....



  
   ***********************  Default Login Script  ************************



WRITE "Good %GREETING_TIME, %LOGIN_NAME."
MAP DISPLAY OFF
MAP ERRORS OFF
MAP *1:=SYS:; *1:=SYS:%LOGIN_NAME
IF "%1"="SUPERVISOR" THEN MAP *1:=SYS:SYSTEM
MAP INS S1:=SYS:PUBLIC; INS S2:=SYS:PUBLIC/%MACHINE/%OS/%OS_VERSION
MAP DISPLAY ON
MAP



  
   ***************************  CNE/CNI Infos  ***************************



 > Kann mir jemand Infos ueber den CNE/CNI Test geben ? 

wende dich an DRAKE Training & Technologies unter 0130-839708 dort bekommst 
Du alle Infos zum Novell Zertifizierungsprogramm.




  
   ***********************  NCP Packet Signature  ************************



NCP-Packet Signature 
(wurde ab NW 3.12 eingefuehrt, weil die NW 3.11, die diese Funktion nicht 
hatte, "geknackt" wurde.)


Bereits beim Verbindungsaufbau wird ein Schlssel fr diese Verbindung  
vereinbart. Aus diesem Schlssel, der niemals ber das Netz geht, wird  
eine "NCP Paket Signature" ermittelt. Diese Signature wird an jedes Paket  
gehngt, welches in Zukunft ausgetauscht wird. Pakete ohne oder mit der  
falschen Signature werden verworfen. Der Level der Kontrolle lt sich an  
Fileserver und Workstation einstellen. (Level 0 - 3). Je hher der Level  
desto hher die Security. Die Performance fllt bei hherem Level.


Unter NW 3.11 kann man mit dem "PBURST.NLM" die Signature ebenfalls  
benutzen. Man muss aber auf jeden Fall auf der Clientseite mit den VLMs 
arbeiten, weil die NETX die Packet Signature auch nicht beherrscht.


[Anmerkung von Peter Schmidhofer]

Wenn man eine Anwendung am Laufen hat, die NetBIOS braucht, wirft der Server 
alle diese Pakete als "unsicher" kommentarlos weg. Dies nur als Warnung...




  
   *****************  Unterschiede NW 3.11, 3.12, 4.xx  ******************



Neuerungen in Version 3.12 gegenueber 3.11:
===========================================
- Updates und Patches der Version 3.11 integriert
- serienmaessig mit Netware for Macintosh (5 User)
- Netware Basic MHS (Message Handling System) und Firstmail im   
Lieferumfang
- Unterstuetzung fuer Packet Burst und Large Internet Packets
- CD-ROM-Unterstuetzung im Server
- bei CD-Version Online-Dokumentation, die die Handbuecher ersetzt
- DOS-, Windows-, und OS/2-Client-Software in VLM-Technik

Neuerungen in Version 4.0x:
===========================
- Netware Directory Services (serveruebergreifend) statt Bindery
- Speicherschutzfunktion fuer NLMs
- bessere Unterstuetzung von Wechsellaufwerken
- automatische Datenkompression
- automatisches Auslagern selten benutzter Dateien
- variable Blockgroesse (Block Sub Allocation)
- erweiterte Protokollfunktion (Auditing)
- Administrationssoftware auch fuer Windows und OS/2
- Unterstuetzung von insgesamt fuenf Sprachen




  
   ***********************  sparse Files  2.Teil  ************************



Sparse Files kann man auf die folgende Weise erzeugen:

    FILE *f = fopen("foo.bar","w");
    fseek(f,1000000l,SEEK_SET);
    fwrite(buffer,1,1,f);
    fclose(f);

Damit hat man eine Datei erzeugt, die aus nur 0en und einem Byte am 
Ende besteht.  NetWare legt diese Datei aber nicht wirklich so an, 
sonder speichert nur das eine Byte und wo es zu finden ist. Solange 
diese Datei auf dem Server verbleibt ist sie absolut unkritisch. 
UEblicherweise entstehen diese Dateien bei Datenbanken. 

Probleme bekommt man vieleicht, wenn man 
 - die Datei auf eine lokale Platte kopiert, weil DOS die Datei 
   "komplett" anlegt,
 - die Datei per COPY auf einen anderen Server kopiert. Auch dabei 
   wird sie expandiert. Abhilfe: NCOPY benutzen. Dann bleibt sie 
   sparse.

Da die Datei erst einmal viel weniger Platz auf der Platte braucht, 
als ihre Groesse angibt, wuerde ich erst einmal nicht versuchen, das 
wieder wegzukriegen. Ansonsten einfach mit COPY umkopieren.




  
   ***********************  Probleme bei BINDFIX  ************************



>  Cannot Write *.old FIles (sinngemaess!)

Wie Du nach dem Lauf von BINDFIX sehen kannst, erstellt dieses Utility bei 
jedem Lauf drei Dateien (NET$OBJ.OLD, NET$PROP.OLD und NET$VAL.OLD), um ggfs. 
die urspruengliche Bindery wiederherstellen zu koennen. Wenn diese Dateien 
anschliessend mit einem Schreibschutz versehen wurden (evtl. unbeabsichtigt 
mit dem Utility FLAG), kann ein neuer Lauf von BINDFIX natuerlich seine 
Sicherungs-Dateien nicht mehr erstellen.



  
   ****************************  Fernwartung  ****************************



Wir haben da im Moment 2 Varianten parallel laufen:

1. CarbonCopy (V6.0)

Unser analoges Modem ist an einem ansonsten nicht benutzten PC in unserem 
Netz
angeschlossen, der Kunde hat ebenfalls ein analoges Modem in einem PC. Mit
den Programmen HOSTLAN (Treiber in unserem Modem-Rechner) und GUESTLAN
(starte ich an meinem Arbeitsplatz) kann ich unseren Modem-Rechner uebers 
Netz
fernsteuern.

Nach telefonischer Absprache startet der Kunde auf dem Rechner mit seinem
Modem ebenfalls CarbonCopy (unsere Kunden haben normalerweise keinen Rechner,
auf dem permanent nur CC laeuft) und ich kann mich so in das Kundennetz
einwaehlen. Wenn die Verbindung aufgebaut ist, habe ich also eine 
Fernbedienung
des Modem-Rechners beim Kunden. Natuerlich kann ich (ueber eine 
Funktionstaste) auch ein spezielles Menue zur Uebertragung von Dateien 
aufrufen.

2. AVM Multi Protocol Router for ISDN

In einem unserer Server steckt eine (aktive) ISDN-Karte. Ausserdem ist dort
der Multi Protocol Router for ISDN von AVM installiert. Der Kunde hat
ebenfalls eine ISDN-Karte im Server und den Router installiert. Damit kann
ich (von jeder WS) eine voellig transparente Verbindung der beiden Netze
aufbauen, d.h. ich sehe den/die Server des Kunden, als wuerden sie nebenan
im Rechnerraum stehen. Im Gegensatz zu 1. logge ich mich jetzt wirklich mit
meinem Rechner direkt im Netz des Kunden ein.

Bei CarbonCopy macht es Sinn, Daten vor der Uebertragung zu komprimieren,
hier nicht mehr, da ich wirklich im Kundennetz eingeloggt bin und Programme
tatsaechlich auf meinem Rechner laufen.




  
   NEU!********************  diverse SPEED Werte  ************************



Zusammenstellung einiger SPEED Werte:

386DX1.5        : ~  4        ;-)))
386SX16  (*)    :   95
386DX16  (*)    :  120
386DX25         :  109 - 150   (je nach Waitstates)
386DX33         :  322
386DX40         :  305, 367 - 397
486SX25         :  687
486DX33         :  879, 905 - 915
486DX50         : 1340 - 1375
486DX/2 66      : 1834
486DX/2 80      : ca. 2100
486DX4-100 (AMD): 2745
Pentium60       : 3294
Pentium90       : 3456,  4246 - 4954
Pentium100      : 4915-5467
Pentium120      : 6604
Pentium133      : 7323

Die Spanne zeigt jeweils den kleinsten und groessten (sinnvollen) Wert, der 
mir gemeldet wurde inkl. einiger Ausreisser.
SPEED kann auch nachtraeglich manuell gestartet werden und zeigt eine kurze 
Info und Vergleichswerte ( (*), s. oben) an.

SPEED wird (bei NW 3.1x) automatisch beim Hochfahren des Servers gestartet 
und dient hauptsaechlich als Indiz, ob folgendes ok ist:

- Turboschalter ?
- external Cache eingeschaltet ?
- internal Cache eingeschaltet ?
- Memory Wait States ?


  
   **********************  EISA Server mit > 16 MB  **********************




 > Muss man auch bei einem EISA-Board REGISTER MEMORY und LOAD ... 
 > ABOVE16=Y angeben ?

Nein, wenn der Speicher im EISA-Setup richtig angemeldet ist, darf kein 
REGISTER MEMORY verwendet werden, auch das ABOVE16=Y vom Adaptec-Treiber darf 
nicht angegeben werden.

[Anmerkung:]

Es gibt allerdings EISA-Rechner, bei denen der Speicher scheinbar nicht 
korrekt angemeldet wird. Fuer diese Rechner gilt in Bezug auf Speicher- 
reservierung oberhalb 16 MB dasselbe wie fuer ISA-Rechner. 
(siehe nchster Tip von Adaptec)



  
   ***************************  DOWN Batches  ****************************



SHUTDOWN.NCF :
   [Sonderbefehle, falls notwendig]
   down
   exit

REBOOT.NCF   :
   [Sonderbefehle, falls notwendig]
   remove dos
   down
   exit

RESTART.NCF  :
   {Sonderbefehle, falls notwendig]
   down
   restart server

Der letzte Befehl ist moeglichweise nicht allen gelaeufig, da er wohl erst ab 
4.1 klappt. NW4.1 fuehrt dabei exit aus und startet die server.exe sofort 
neu.

Gerade bei grossen Serversystemen ist restart besser als reboot. Wenn ich 
daran denke, wie lange ein gut ausgestatteter ProLiant 2000 braucht, bis er 
den Vollzaehligkeitsappell bei seinen Komponenten durch hat.

Das schoene an restart_server ist auch, dass die Schalter -na -ns weiter 
funktionieren sollen.



  
   *********************  Workstation Ueberwachung  **********************



 > Ich suche ein Tools, mit dem ich ueberwachen kann, ob sich eine
 > Workstation aufgehaengt bzw. keine Verbindung mehr mit dem Server 
 > hat!

Setz in der autoexec.ncf die Zeile

    set console display watchdog logouts=on

rein. Damit bekommst du auf der Console folgende Zeilen:

1/2/96 12:05pm: 1.1.135 User RO on station 5 cleared by connection watchdog
Connection cleared due to communication or station failure

Die Zeit, nachdem Netware die WS-Connection loescht, ist ebenfalls ueber 
einen SET-Parameter einstellbar.




  
   ************************  TTS$LOG.ERR Meldung  ************************



 > Was bedeuten folgende beiden Zeilen aus der TTS$LOG.ERR?

 > Intializing Transaction Tracking System
 > Scanning TTS Backout File

Die erste Zeile erscheint immer. Die zweite Zeile kommt dann beim Booten, 
wenn der Server nicht ordnungsgemaess runtergefahren wurde. Das TTS ist ein 
Algorithmus, der sicherstellen soll, dass Operationen auf Netware 
Datentraegern korrekt und komplett ausgefuehrt werden und das System niemals 
in einem inkonsistenten Zustand liegen bleibt, selbst nach einem Absturz. 
(Das gelingt nicht immer, aber meistens). Wurde eine Schreiboperation 
durchgefuehrt und genau waehrend des Schreibens auf die Platte stuerzt der 
Server ab, dann nimmt der Server beim naechsten Starten seine Aufzeichnungen 
aus dem TTS Backout File und macht diese halb ausgefuehrte Schreiboperation 
rueckgaengig. In einem solchen Fall kommt noch eine Meldung "backing out 
<Zahl> transactions".

Transaktionen kennt man sonst mehr aus der Welt der Datenbanken.



  
   *****************  Dateien eines Besitzers auflisten  *****************



> kennt jemand ein Tool, mit dem man sich alle Dateien eines Besitzers auf
> einem Volume anzeigen lassen kann ? [Novell Vers. 3.12]

Versuch mal folgenden Befehl in diesem Verzeichnis:

ndir /fo /ow eq koestler

Der tut folgendes:      Ndir ist der "Dir"-Befehl von Novell
                        /fo Nur Dateien
                        /ow Benutzer
                        eg genau dieser Benutzer, kein Anderer
                        koestler Username

Evtl. empfiehlt sich noch " |more oder /c > Dateiname.txt" oder einer  
folgender Schalter:

                        /sort up nach letztem geaenderten Datum sortieren
                        /sub alle Unterverzeichnisse
                        /ac bef 1-1-95 alle Dateien, welche seit dem
                         01.01.95 nicht mehr aufgerufen wurden

Oder, einer meiner Lieblingsbefehle:

                        /si gr 100000 ac bef 01-05-95 sort ow
                        Sortiert die Ausgabe nach Benutzern, welche
                        Dateien groesser 100K besitzen, die sie aber
                        seit dem 01.05.95 nicht mehr aufgerufen haben.



  
   NEU!************  Drake-Test englisch oder deutsch ?  *****************



Da scheinen ja alle mal gleicher Meinung zu sein:

Beim CNE-Test fuer Deutsch anmelden, dann auf Englisch umschalten und wenn 
man was nicht versteht, wieder in deutschen Text nachsehen.

Waehlt man englisch, kann man leider nicht auf deutsch umschalten.




  
   NEU!*************  Intruder Detection bei SUPERVISOR  *****************



 > wenn durch aktiviertes "Intruder Detection" bei NW3.12 und durch
 > Eindringversuche ein einloggen des Supervisors nicht mehr moeglich ist,
 > wie  kann sich der Supervisor trotzdem einloggen? Oder "Intruder
 > Detection" aufheben?

Gib einfach an der FileServer Console enable login ein, dann wird der 
Supervisor-Account wieder entsperrt.




  
   NEU!*********************  Serverspiegelung  **************************



 > wer kann mir in kurzen Worten eine Serverspiegelung bei NW3.12/NW4.1
 > schildern, und was man dazu benoetigt?

Du brauchst:
2 Server ( die muessen nicht vollkommen identisch sein, sollten aber)
2 zus.Karten, ueber die sich die Server spiegeln
1 SFTIII-Lizenz

Beide Server sind im Normalzustand staendig gespiegelt, Platten und 
Hauptspeicher. Beim Ausfall eines Servers uebernimmt der andere _sofort_ die 
Kontrolle. Die User merken nichts.
Nachdem der Fehler behoben ist, kann der ehemals defekte Server wieder 
gestartet werden, er wird automatisch auf den aktuellen Stand gespiegelt. Die 
User merken wieder nichts.

Achtung: Leider laufen nicht alle NLM's, die auf einem "normalen" Server 
laufen auch auf einem SFTIII. Aber die wichtigsten Sachen (Sicherung, 
Mailing...) laufen. Mittlerweile gibt es aber fuer fast alle Produkte 
spezielle Programmversionen, um sie auf einem SFTIII zum Laufen zu bekommen. 
Genaue Auskuenfte darueber gibt eine Kompatibilitaetsliste. 




  
   NEU!********************  aktuelle Patchliste  ************************



               Minimum OS & NLM Updates as of 4/19/96
                                  
PATLST is a brief listing of minimum OS & NLM update files.  Novell
Technical Support recommends applying all of these updates as a
baseline.  This file will be updated as needed.

Core OS        NW for Mac   TCP/IP-NFS   NLSP-IPXRTR
NW v3.11
   311PTD.exe  3XCLNT.exe   NFS193.exe   IPXRT3.exe    
   LANDR5.exe  AFP11.exe    TCP188.exe                    
   LIBUP8.exe* ATK307.exe   TCP31A.exe                 
   MON176.exe  NAM312.exe                              
   SMSUP4.exe                                          
   STRTL4.exe                                          3.1x Utils
   VRPUP1.exe                                           312DU1.exe
SFT 3 v3.11                                             FIL376.exe
   SFTPT1.exe                                           LOG376.exe
   SFTUTL.exe                                           MAP312.exe
NW v3.12                                                PS3X02.exe
   312PT7.exe  3XCLNT.exe   NFS193.exe   IPXRT3.exe     PU3X01.exe
   CDUP3.exe   AFP11.exe    TCP31A.exe                  RCONSL.exe
   LANDR5.exe  ATK307.exe                               SYS376.exe
   LIBUP8.exe* NAM312.exe
   SMSUP4.exe
   STRTL4.exe
   VRPUP1.exe
All NW v4.10                                           4.10 Utils
   410PT3.exe  41CLNT.exe   NFS197.exe   41RTR3.exe     41FILR.exe
   41NDS6.exe  MACPT1.exe   NFSSFT.exe                  41NDIR.exe
   CDUP3.exe                TCP41B.exe                  LOG412.exe
   INS224.exe                                           MAP412.exe
   LANDR5.exe                                           NETUSR.exe
   LIBUP8.exe*                                          PS4X03.exe
   SMSUP4.exe                                           PU4X03.exe
   SRVMAN.exe
   STRTL4.exe
Client       Win95           Sbackup       UNIX Prn 2.1   NW Conn 2.0 
 VLMUP4.exe   C3295D_1.exe    SBACK6.exe*   UXP197.exe     NWC201.exe 
 VLMKTx.exe   or             GroupWise      UXPSFT.exe     NWC202.exe
 RPLKT3.exe   C3295N_1.exe    NGWUPD.exe   FLEX/IP 1.2c    NWCMOD.exe
 TCP16.exe   LANalyzer       ManageWise     FLX196.exe     WNCS11.exe
 TLIWS3.exe   LZW001.exe      MWLANZ.exe    PLPD8.exe     MPR 3.0
 WINDR3.exe   LZW002.exe     Global MHS    NW/IP 2.2       MPR306.exe
OS/2         SoftSol 4.1      NGM210.exe    NIPS22.exe    Source Route
 OS2C4.exe    PTCH41.exe     Btrieve        NIPW22.exe     SROUT3.exe
WinNT                         BTR61.exe     NWP951.exe    3.11 PBurst
 NT35B1.exe                                                PBURST.exe
 NT35B2.exe
 NTC5.exe*

* New or Updated Files.

To search for files on the Web:
http://netwire.novell.com/FileUpdt

To search for files on CompuServe:
GO NOVFF
 select "Access File Finder" 

To go to the CompuServe forums:
GO NETWIRE select "File Updates" then select appropriate forum areas.
 Or
GO NWOSFILES (NetWare OS Files Forum)
 Or
GO NWGENFILES (NetWare General Files Forum)
 Or
GO NGWFILES (GroupWare Files Forum)

To get files from the FTP site:
ftp.novell.com/pub/updates


 
 #04 ########################## Netware 2.xx ################################


  
   **********************  Nondedicated Server 2.2  **********************



 > Wenn jemand ein Loesung kennt, um diese Netware mit Windows 
 > laufen zu lassen, bitte ich um ein kurzes Statement.

2.2 nondedicated: Nur 640k RAM d.h. _kein_ Windows.




  
   *******************  Pserver 1.22 bei Netware 2.x  ********************



 > Wie umgehe ich die Abfrage, ob der Pserver ueberhaupt 
 > geladen werden soll? Wie kann ich beim Hochfahren des Servers 
 > das laestige Druecken der Y (YES)-Taste umgehen?

In's SERVER.CFG folgende Zeile reinsetzen:

VAP WAIT 10

Dann werden die VAPs automatisch nach 10 Sekunden geladen. Kleiner als 10
geht nicht.




  
   ***********************  Umstieg 2.2 -> 3.12 ?  ***********************



 > Welche Vorteile bringt mir eine Umstellung von NW 2.2 auf 3.12 ?

Wenn du keinen dringenden Bedarf hast, bleib bei 2.2. Die meiner Meinung nach 
schlagenden Argumente bei kleineren Netzen fuer 3.x gegenueber 2.x sind:

- groessere Volumes als 255MB moeglich
- Salvage: perfektes zurueckholen auch aelterer geloeschter Dateien
- grosse Auswahl an ladbaren Modulen (.NLM)

Falls du keinen Bedarf an .nlm Modulen hast (Server-Backupprogramm, 
DAtenbankserver, Faxserver, usw.) dann faellt das dritte flach.

Wenn du aber trotzdem Lust und Zeit hast, dann steig um: Die 3.x Versionen 
sind leicher wartbar und irgendwie rundum 'besser'. Der Support der 2.2 
Netware geht jetzt auch langsam zuende, du wirst bei neuer Hardware u.U. 
keine 2.2er Treiber fuer den Server mehr bekommen. Wenn du in naechster 
Zukunft deinen Server mal aufruesten willst, neue Platte oder sonst was 
groesseres, dann koenntest du gleich ein Update mit machen.




  
   *********************  Novell 2.2 Diskette fehlt  *********************



 > Die Diskette OSEXE #151-000051-001 ist schreibgeschuetzt, aber 
 > trotzdem leer.

Die Diskette ist IMMER leer! Sie ist dabei, weil man alle Disketten kopieren 
soll. Waehrend der Installation wird dann das neue Betriebssystem auf dieser 
Diskette GENERIERT.



  
   **********************  Novell 2.2 und VREPAIR  ***********************



VREPAIR von der Netware 2.2 laeuft ohne speziellen Patch *nur* mit DOS 3.3 
zusammen.



 
 #05 ########################## Netware 3.xx ################################


  
   ****************  2*AT-Bus und SCSI im 3.11er Server  *****************



 > Wie kann ich 3 AT-Bus Platten in einen Server einbauen ?

Ich hab einen Standard-AT-BUS-IDE-Controller (INT 15, Base 1f0)
dann einen den man auf Base 170 Jumpern kann. Den hab ich dann noch auf
INT 14 umgeloetet. => 2 IDE-Controller => 4 IDE-Platten.
Der IDE.DSK benoetigt eben nicht das CMOS-Setup und deren Eintragungen !

[Anmerkung]

Das ganze geht jetzt natuerlich auch mit einem Enhanced-IDE-Controller mit 
zwei Ports, wobei man beachten sollte, E-IDE-Platten und IDE-Platten bzw. 
CDROM-Laufwerke nicht am gleichen Port zu verwenden, da die 
Geschwindigkeitsvorteile der E-IDE-Platte somit verloren gehen.
Darueberhinaus sollten Netware-Treiber vorhanden sein und entweder der 
Controller oder das Motherboard den neuen Standard im BIOS unterstuetzen.




  
   ******************  PSERVER verbraucht Connection ?  ******************



> "Print-Server oder ArcServe als User am Server"
> Wenn man nur eine 5'er Lizenz hat, wird's damit schon etwas eng.

"User", die sich direkt *im* Fileserver anmelden (sprich: NLMs), zaehlen da 
nicht dazu. Das sieht man auch, wenn man die "Connection Information" am 
Server anguckt. Dort bekommen solche Benutzer Verbindungsnummern jenseits der 
Maximalzahl der erlaubten User (also bei einer Zehnerlizenz z.B. von 11 an 
aufwaerts).




  
   *******  Warnung wegen "Zuwenig Plattenspeicher" ausschalten ?  *******



 > Die laestige Broadcastmeldung "Volume out of Disk-Space" kann mit
 > Set volume low warn all users = OFF abgestellt werden.

Ist das nicht ein wenig gefhrlich? Wenn nur noch 10 MB auf dem Volume frei 
sind, kommt diese (Broadcast-) Meldung. Und die sollten doch wohl auf jedem 
Server mind. frei sein, oder?

Gefahr bei der Aktion ist halt, wenn Du z.B. eine recht groe Datei druckst 
und der Queue beschickt wird, da eben dann temporr Speicherplatz auf dem 
Volume bentigt wird. Das nur ein Beispiel von vielen mglichen.




  
   **********************  Update NW 3.11 -> 3.12  ***********************



 > wir haben einen 3.11er Server und wuerden gern auf 3.12 umsteigen.

Ging bei mir _voellig_ problemlos.
Leg fuer die neuen Startdateien (z.B. Server.exe) ein eigenes Verzeichnis an 
und kopier den alten Kram auch da hin.
Dann nimm die INSTALL-Diskette zur Hand und sag dem Proggi einfach "Update 
von 3.11 auf 3.12". Anschlieszend die neuen Public und System-Dateien per 
INSTALL.NLM kopieren. Fertig.

Der einzige Nachteil ist, dasz kein neueres HELP (NFOLIO) vorhanden ist :-((




  
   **************  Platten fuer andere Zwecke aufteilen ?  ***************



> kennt jemand eine Moeglichkeit, die NW3.11 Platten in ein anderes Format
> (Dos/Linux e2fs) zu wandeln, ohne ein Backup zu fahren?

Wird nicht gehen, da der Platz der Novell-Partition nicht fuer andere 
Betriebssysteme teilweise freigegeben werde kann, ohne die ganze Partition zu 
loeschen.




  
   ***********************  zweiter Adaptec 1542B  ***********************



> Kann mir jemand sagen wie ich einen zweiten Adaptec 1542b
> einstellen muss damit er in meinem Novell Server 3.12 seine
> Arbeit aufnimmt ???

auf andere Hardwareparameter:

original: I/O_330h  DMA_5  IRQ_11
neu     : I/O_130h  DMA_3  IRQ_12

zum Beispiel... Voraussetzung, da die neuen Parameter nicht schon von 
anderer Hardware belegt sind.

Dann nur noch 'load AHA1540 port=130' in die Startup.Ncf eintragen. Der Rest 
wird vom Treiber beim Controller erfragt.




  
   ******************  a fileserver could not be found  ******************



 > ich bekomme keine Verbindung zu diesem Test-Server

Ich hoffe du hast die Internal Net Nummern nicht auch gleich, die muessen bei 
zwei Servern unterschiedlich sein.

Problematisch ist es auch, wenn die Segmentadresse (d.h. die Adresse des 
Netzes) nicht stimmt, das haettest Du aber merken muessen (Router 
Configuration Error).

Ausserdem kann es sein, dass die Server und die Workstations verschiedene 
Frames benutzen und sich deshalb nicht "sehen".

An der Console wuerde ich mal TRACK ON  (Ausschalten mit TRACK OFF) 
ausprobieren, das gibt Aufschluss ueber die Router Konfiguration.




  
   ***********************  Log der LOGIN/LOGOUT  ************************



>> gibts eigendlich ein Programm unter Novell, mit dem ich mir das
>> Einloggen und
>> Ausloggen der User protokollieren lassen kann ?

> Im Syscon-Utility unter Accounting kannst Du saemtliche Logins 
> und Logouts mitprotokollieren

oder man benutzt folgende Konstellation:

Conlog + NCL:

Conlog: Protokolliert alles, was auf der Console geschrieben oder           
        ausgegeben wird.

NCL   : Novell Command Line:
        Vom Novell-Prompt Dateien kopieren und ansehen etc.
        Ausserdem koennen bestimmte events abgefangen werden:
                - Einloggen
                - Rechteveraenderung u.ae.
        Zusaetzlich kann man alle X Sekunden einen Task ausfuehren lassen
                z.B.: Userlist o.ae.





  
   ************  4stellige Rechner-IDs im System-LoginScript  ************



 > IF P_STATION == "000024061371"
 >    SET ID = "24061371"
 > END

Das laesst sich mit einer einzigen Zeile fuer alle Stationen im Netz 
realisieren:

DOS SET ID=P_STATION << 4

und funktioniert uebrigens auch umgekehrt:

DOS SET ID=P_STATION >> 6

ergibt  ID=000024, macht aber hier keinen Sinn, da es damit zu gleichen 
Ziffern kommen kann.

Aber: diese beiden Optionen funktionieren bei *allen* DOS SET xx=  
Zuordnungen.



  
   *******************  Novell 3.11/3.12 /Lanmanager  ********************



> was sind eigentlich konkret die Neuerungen von Novell Netware 
> 3.12 bzw. die Unterschiede zwischen 3.11 und 3.12?


Neben der Integration der bisher fr die Version 3.11 bentigten Patches 
bietet die Version 3.12:

  Neue Netz-Utilities: (RPRINTER Vs. 3.76, alle anderen in Vs. 3.75 )
  Neue Fileserver-Services: (Btrieve, TCP/IP, OS/2-Requestor u.s.w)
  Neue Treiber (*.DSK, *.LAN)
  DOS-Lizenz im Lieferumfang enthalten
  Volle Unterstuetzung der Servertastatur ueber Codepage und Countrycode

  CD-ROM Untersttzung: Betrieb einer CD-ROM im Fileserver und Installation 
des Betriebssystems von CD-ROM

  In-Place-Upgrade: Upgrade der Netware ist mit nur einem Rechner 
durchfhrbar.

  BASIC MHS: Message Handling System fr den Austausch von Nachrichten der 
User auf einem Fileserver. (Achtung: Dieses ist kein MTA fr die 
Kommunikation mit anderen MHS-Hubs!)

  FirstMail: Ein auf MHS aufsetzender User Agent fr DOS und Macintosh

  berarbeitetes Menuesystem: weniger Speicherverbrauch und mehr Gestaltungs-
  mglichkeiten (Konvertierung alter Menue ist mglich). Es handelt sich um
  eine reduzierte Version des Saber Menue Systems.

  Electronic Text: Ersatz des Folios durch ein unter Windows lauffhiges
  Auskunftsprogramm

  Netware fr Macintosh: Fehlerbereinigte 5-User Lizenz im Lieferumfang
  enthalten (incl. neuer Utilities).

  Netware Core Protocol Packet Signature: Nur den Kommunikationspartnern
  bekannte Signatur fr jedes von Server und Workstation gesendete und
  empfangene Packet.

  DOS-Requestor: Neben der Shell NETX.EXE kann auch der mitgelieferte
  Requestor von Netware 4.01 eingesetzt werden.

  Packet Burst: Zusammenfassung mehrerer Packete ohne Einzelbesttigung

  Large Internet Packet: Statt einer standardisierten Packetgre von 512 
Byte
  kann beim Routing die grtmgliche Packetgre verwendet werden, welche 
von
  allen beteiligten Routern untersttzt wird.

  Windows Utilities: Neues Programm fr Mappings, Captures und Attaches unter
  MS-Windows (Achtung: Keine Administration unter Windows)

> Wie sieht es mit dem OS/2-Requester aus?

  Wie Du oben siehst, wird der OS/2-Requestor mitgeliefert. Dateien, die 
nicht den DOS-Namenskonventionen folgen, werden durch Installation der name 
spaces auf dem Fileserver von Netware untersttzt. Auch extended attributes 
knnen eingesetzt werden. Hier ist bei intensiver Nutzung jedoch evtl. eine 
Modifikation der dafr vorgesehenen SET-Parameter notwendig. Die Verwendung 
von Netzwerkkarten mit ODI-Treibern sollte kein Problem darstellen.

MS> Oder gibt es eventuell etwas, was man direkt unter OS/2 laufen 
MS> lassen kann

Auch wenn ich mich im folgenden etwas off-topic bewege, mchte ich vor der 
Netware-Version fr OS/2 kurz die Alternativen vorstellen:

a) MS LAN Manager 2.2

  In der aktuellen Version bietet der LAN Manager folgende z.T. auch schon in 
der Version 2.1A enthaltene Features gegenber den noch lteren Versionen 
(die natrlich schon das von Dir gewnschte Ressourcen-Sharing boten):

  Administration unter MS-Windows ermglicht Systemverwaltung ohne auf einen
  Rechner fr diesen Zweck OS/2 zu installieren

  Arbeitsplatzdrucker an Workstations unter DOS und Windows knnen allen
  Usern (nicht auf eine Workgroup beschrnkt) im Netz zur Verfgung gestellt
  werden

  Verfgbarkeit von Applikationsservern mit automatischer Lastverteilung

  Kombination von LAN Manager und Windows fr Workgroups (Trennung von
  Ressourcen der Arbeitsgruppen und zentral verfgbaren Ressourcen)

  Verbesserte TCP/IP Untersttzung fr den Einsatz in groen Netzwerken zum
  Ausgleich der fehlenden Routing-Fhigkeit von Netbeui

  DLC Protokoll fr die Anbindung an die IBM Grorechnerwelt implementiert 
nur
  die fr diese Kommunikationsart ntigen Protokollschichten und vermindert
  damit den Kommunikationsaufwand

Detailliertere Informationen zu dem LAN-Manager Versionen 2.1A und 2.2 findes 
du in der LanLine-Ausgaben 11/92 und 3/93. Da der LAN-Manager nicht meine 
bevorzugte Systemumgebung ist, kann ich, ohne noch tiefer in der Literatur 
nachzuschlagen, nichts zur Einbindung von Fremdsystemen wie Atari oder 
Macintosh sagen. Auch den Preis fr eine 5-User Lizenz mte ich erst im in 
den Preislisten suchen.


b) IBM LAN Server 3.0

  Nach der Trennung von Microsoft bei der Weiterentwicklung von OS/2 ab Vs. 
1.2 entwickelte IBM mit OS/2 in den darauf folgenden Versionen auch den LAN 
Server weiter. Whrend Microsoft die oben dargestellte, nach wie vor auf OS/2 
Vs. 1.21 aufsetzende Version des LAN Manager anbietet, hat IBM den LAN Server 
an die neueren Versionen von OS72 angepat, so da fr die Version 3.0 des 
LAN Servers mindestens OS/2 Vs 2.0 erforderlich ist.

  Wie bei den Vorgngern, ist auch beim LAN Server eine Entry- und eine 
Advanced Version erhltlich. Durch das Multitasking von OS/2 kann der LAN 
Server auch nicht-dediziert betrieben werden, was besonders fr kleine Netze 
von Interesse ist. Analog zu den NLMs von Netware knnen auf dem LAN Server 
damit zustzliche Dienste fr das Netzwerk realisiert werden.

  Eine ausfhrliche Beschreibung des LAN Servers 3.0 findest Du in den noch 
relativ aktuellen LanLine-Ausgaben 9/93 und 10/93. Ich werde deshalb nicht 
weiter auf die einzelnen Features und die Unterschiede zwischen Entry- und 
Advanced Version eingehen, sondern nur die dort genannten Preise zitieren:

LAN Server Entry:            DM 1.433,--
LAN Server Advanced:         DM 4.135,--

In der Serverlizenz ist je eine DOS-, Windows- und OS/2-Requestor Lizenz 
enthalten. Jede weitere Lizenz mu als sogenannte Kopierlizenz erworben 
werden:

LAN Requestor Lizenz:        DM  135,--
Network Transport Services:  DM  199,-- (LAN Adapter & Protokoll Support)


c) Netware fr OS/2

  Fr Netware 4.01 ist eine Software-Erweiterung erhltlich, mit der es im 
nicht-dedizierten Modus unter OS/2 Vs. 2.1 ablauffhig ist. Damit kann ein 
einzelner PC dank Multi-Tasking sowohl als Netware-Server wie als 
Applikations- server unter OS/2 laufen (s.o.). Alle Features und 
Sicherheitsmerkmale von Netware 4.01 werden auch in der OS/2 Umgebung 
beibehalten. Sowohl Netware 4.01 wie OS/2 knnen die Hardware des 
nicht-dedizierten Servers (einschl. Ethernet-Adapter) nutzen. Netware 4.01 
wird als 'trusted' application von potentiellen Konflikten mit OS/2 
Applikationen abgeschirmt. Es ist mglich whrend des Betriebs die CPU Zeit 
zwischen Netware und OS/2 neu zu verteilen.

Auch zu Netware fr OS/2 habe ich heute abend in meiner Wohnung keine 
Preisunterlagen zur Hand. Wie bei dem LAN Manager bin ich auf Wunsch aber 
gern bereit, die Preise fr Endverbraucher in den nchsten Tagen nach 
Feierabend in den im Bro vorhandenen Listen div. Anbieter nachzuschlagen 
(falls dieses Produkt dort bereits aufgefhrt ist).




  
   *********************  Zugangskontrolle zum Netz  *********************



mit SYSCON kann der Supervisor festlegen, das ein bestimmter USER sich nur
zu einer bestimmten Zeit (ACCOUNT TIME RESTRICTIONS) und/oder von einer
bestimmten Station (ACCOUNT STATION RESTRICTION) einloggen darf.

Dabei wird die Station ueber die NETZWERKKARTENADRESSE identifiziert.

Herausfinden der Adresse mit USERLIST /A.




  
   *********************  Upgrade 3.11  5->10 User  **********************



 > Wir haben hier eine 5 User Version von Novell 3.11 und
 > bekommen eine 10 User Version Novell 3.11

 > Wie kann man mglichst einfach die 5'er version mit der 10'er
 > Version ersetzen ohne den Server komplett neu einzurichten.

Ganz einfach! Server runterfahren, mit EXIT ins DOS zurueck und einfach die 
SERVER.EXE von der 10er Version ueber die SERVER.EXE der 5er Version 
drueberkopieren, den Server neu starten, fertig!!

Das gleich funktioniert natuerlich auch mit der Netware 3.12, allerdings 
NICHT von 5-User 3.11 auf 10-User 3.12 !!



  
   ************  EXIT with "*" does not run on this machine!  ************



> EXIT "MENUE.BAT"
>
> ... dann kommt jedoch beim Einloggen immer die Fehlermeldung...
>
> EXIT with "MENUE.BAT" does not run on this machine!

Das liegt an einem anderen MACHINE NAME in der SHELL.CFG oder NET.CFG und 
laesst sich ganz einfach mit dem Eintrag "pccompatible" im Login Script 
wieder aktivieren.

(Das ist eine Absicherung gegen nicht 100 % kompatible PCs, weil das EXIT 
"....." direkt in den Tastaturpuffer schreibt!)


  
   *************  kein SYS:LOGIN Verzeichnis mehr vorhanden  *************



 > Bei der Durchsicht der Verzeichnisse musste ich feststellen, dass kein
 > SYS:LOGIN Verzeichnis mehr vorhanden war. Von den Usern kann es keiner
 > geloescht haben. 

Das kann z.B. passieren, wenn du das bei NW 3.11 mitgelieferte Syscon 
verwendest und ein Trustee zu sys:login vergeben oder loeschen wolltest und 
beim Verzeichnisnamen "SYS:\LOGIN" eingetippt hast. Mit \ nach dem 
Doppelpunkt.
(Anmerkung des FAQ Teams: Dieser Bug ist bei dem SYSCON Version 3.68 bzw. 
seit der NW 3.12 beseitigt)

Du kannst das sys:login Verzeichnis nicht einfach per Hand einrichten, da das 
eigentlich zum System gehoert. Auch als Supervisor kann man normalerweise 
sys:login nicht loeschen. Loesche dein 'per Hand' angelegtes SYS:LOGIN 
wieder. Dann gehst Du an den Server und lade install.nlm und fange an "system 
and public files" zu kopieren, als ob du ne Installation machen wuerdest. Von 
der dosutil-1 Disk faengt er dann an die Files u.a. nach sys:login zu 
kopieren. Voila, nach der 1. Diskette ist sys:login wieder fuer not-logged-in 
User vorhanden, das Aufspielen der folgenden Disketten kann man abbrechen.




  
   *******************  Autocad Probleme mit NW 3.12  ********************



 > Wir haben Autocad R12c1 auf dem Server installiert. Nach dem
 > es Probleme mit der Client Software gegeben hat (es wurden
 > merkwuerdige Sperrdateien auf dem Server angelegt, mit deren
 > Dateiendung der Autodesk Support nix anzufangen wusste),

Erst einmal solltest du dringend auf R12c2 updaten. Sollte eigentlich nix 
oder fast nix kosten. Abgesehen von einigen kleineren bugs wurde gerade im 
Bereich netwerk deutlich erweitert!

Im weiteren empfehle ich, AutoCAD selbst jeweils auf die lokale Platte zu 
installieren und nur die daten und applikationen ins netz zu haengen. Ich 
betreue mehrere systeme, die mit vernetztem AutoCAD arbeiten, und habe - um 
meiner ruhe willen - beinahe ueberall lokal installiert!

Wichtig ist auch, dass im Setup jede Station einen eigenen nodenamen erhaelt 
(Default ist AC$), sonst gibts Aerger. Ich setzte auch die verschiedenen 
Verzeichnisse jeweils auf lokale pfade.

Das mit den Sperrdateien ist ganz einfach: Der letzte buchstaben der 
extension des originals wird durch ein 'K' ersetzt (DWK = DWG).




  
   ***********************  Paket Burst Parameter  ***********************



Hier ein netter Parameter fuer Packet Burst, der nirgendwo dokumentiert ist.

SET ENABLE PACKET BURST STATISTICS SCREEN = ON

Welcher dann die Stationen anzeigt, die "Burst Mode" Verbindungen haben:

VerbindungNr.  BurstGapTime
 |    +----------|
#001 00FF

000000 00000000 0000000 000000 0000 etc....
.
. etc




  
   ***********************  SERVER.EXE switches?  ************************



> ich habe vor kurzem gelesen, das es einen Parameter fuer die
> SERVER.EXE gaebe, mit der man die Abarbeitung der AUTOEXEC.NCF
> unterdruecken koenne...

-S [pfad][Datei] Uebergeht die Startup.ncf, und verwendet die in [Datei] 
Angegebenen Startdatei

-NA uebergeht die Autoexec.ncf

-NS uebergeht die Startup.ncf

-C Cache-Puffer ( Kann 4,8 oder 16 KB sein) Wenn du 2kb Blocks auf dem Server 
faehrst, kannst du keine 4 KB Cachebloecke angeben, da das Device dann nicht 
gemounted wird...




  
   ********************  Umleiten von COMx ins Netz  *********************



> Ein Tip bzgl. Umleiten von seriellen Schnittstellen ins 
> Novell-Netz:

Viele Programme wie Autocad (aeltere Versionen) erlauben nur das Drucken bzw. 
Plotten auf serielle Schnittstellen. Diese koennen natuerlich nicht 
gecaptured werden.

Allerdings gibt es hier einen Trick :

Man schreibt vom Programm aus in eine Datei mit dem Namen PRN (alternativ 
LPT1, LPT2, LPT3).
Diese Schnittstelle muss natuerlich entsprechend gecaptured sein.

Bei Autocad bleibt dieses Drucken in eine Datei inkl. "Dateiname" 
gespeichert.


  
   *******************  User Login Script trotz EXIT  ********************



 > Wenn ich aber das System Login Script mit "EXIT Menu Menuname" 
 > verlasse, wird das User Loginscript _nicht mehr_ abgearbeitet.

mit der Zeile

INCLUDE SYS:MAIL\%USER_ID\LOGIN

im System-Login-Script klappt's bei mir ganz wunderbar. Nur MUSST Du dann 
EXIT benutzen, weil sonst das User-Login-Script doppelt abgearbeitet wird. 




  
   ************  Exceeded outstanding NCP Dir. Search Limit  *************



 > Kann mir vielleicht jemand sagen, was diese Meldung bedeutet:
 > You exceeded your outstandind NCP Directory Search Limit

-------------------
Maximum Outstanding NCP Suchlaeufe (Seite 330)

DOS erlaubt hoechstens 32K an Verzeichniseintraegen pro Datentraeger. Dies 
gilt auch fuer Netware 2.x. Der Grund dafuer ist der verwendete 16-Bit File 
Handle (16 Bits mit Vorzeichen ergeben nur 32K). Netware v3.x bietet jedoch 
eine Hoechstzahl von 2 Millionen Verzeichniseintraegen pro Datentraeger.

Es ist deshalb erforderlich, dass das v3.x Betriebssystem die 16-Bit 
DOS-Anforderungen in einer Tabelle den Netware v3.x 32-Bit 
Verzeichniseintraegen zuordnet. Diese Tabelle wird bei "Find First's", "Find 
Next's", "File Open's" und bei Verzeichnissuchlaeufen nach Dateiinformationen
verwendet.

Wenn einer dieser Suchvorgaenge von einem Programm der Arbeitssstation 
gestartet wird, erscheint der entsprechende Eintrag in dieser Tabelle. Dieser 
Eintrag wird nur dann freigegeben, wenn der Dateiname genau angegeben wird, 
wenn die Arbeitssation eine Meldung "End of Job" ausgibt oder wenn die "Find 
Next's" Suchvorgaenge am Ende des Verzeichnisses beendet.

Wenn eine Arbeitsstation einen "Find First" einleitet, wird der entsprechende 
Eintrag in diese Netware-Tabelle eingefuegt.

Standardmaessig kann diese Tabelle bis zu 51 Eintraege enthalten. Ihre Anzahl 
kann mit Hilfe des einstellbaren Parameters "Maximum Outstanding NCP 
Searches" erhoeht werden.

Diese Erweiterung beansprucht den Serverspeicher, da jeder Eintrag 24 Byte 
betraegt und es eine Tabelle fuer jeden Anschluss gibt. Wenn demnach die 
Tabellengroesse auf 100 eingestellt ist und 250 Arbeitsstationen angemeldet 
sind, muss der Server einen Speicherplatz von 600K fuer die NCP-Suchtabellen 
bereitstellen.

DOS-Anwendungen, die Dateisuchvorgaenge ungenau durchfuehren, koennen diese 
Tabelle fuellen und zur folgenden Warnrundspruchmeldung des Servers fuehren: 
"You exceeded your outstanding NCP directory search limit". In diesem Fall 
sind Daten ueber einen oder mehrere eingeleitete (jedoch nicht 
abgeschlossene) Dateisuchvorgaenge verloren gegangen. In der Regel gibt der 
Server in diesem Fall die Meldung "File Not Found" zurueck, obwohl die Datei 
eigentlich existiert.




  
   ***********************  Novell: 802.2 / 802.3  ***********************



> Wie bekomme ich den Server an das Netz ?

Auszug aus Technik News 1/94:

In einem bestehenden Netzwerk wird noch das 802.3-Frame verwendet. Die
Einbindung neuer Stationen bzw. der Einsatz neuer Treiber erfolgt bereits mit
dem 802.2 Frame. Sie koennten den neuen default Frame ignorieren und den
LAN-Treiber explizit mit der Option:

    Frame = Ethernet_802.3

laden.

Langfristig besser, bis zur kompletten Umstellung des Netzwerkes, ist das
Routing der unterschiedlichen Frames auf dem Fileserver. Die Idee besteht
darin, auf einer physikalisch existierenden Karte zwei logische Karten
abzubilden, die je ein anderes Frame benutzen:

    LOAD NE2000 INT=3 PORT=300 Frame=Ethernet_802.3 Name=MAX
    LOAD NE2000 INT=3 PORT=300 Frame=Ethernet_802.2 Name=PAUL
    BIND IPX TO MAX NET=AFFE8023
    BIND IPX TO PAUL NET=AFFE8022

Die Pakete werden jetzt von der einen logischen Karte auf die andere
"geroutet". Zu beachten ist dabei, dass mit dieser Konfiguration auf einem
physikalischen Netzwerkstrang zwei logische Netzwerke verwaltet werden
(unterschiedliche NET-Adressen im BIND-Befehl).

Aehnlich laesst sich auch unter IP mit dem Ethernet_II und dem Ether-net_SNAP
Frame vorgehen. Nach der Umstellung des Netzwerkes auf den 802.2 Header in 
den
Frames koennen dann die Eintraege zur Konfiguration des 802.3-Frames 
geloescht
werden.



  
   *****************  Server-Absturz wegen SCSI-Problem  *****************



 > mitten im Dateizugriff bleibt der Server stehen 
 > (Die HD-LED leuchtet meisst noch)

Du hast doch nicht etwa den beliebten Fehler gemacht und die Paritaet auf dem 
SCSI-Bus eingeschaltet? Novell schreibt ausdruecklich vor, dass die 
abzuschalten ist: Systemverwaltung 3.11, LOAD Festplattentreiber, Fehlersuche
beim Host-Busadaptertreiber.



  
   *******************  Dateien mit Umlauten loeschen  *******************



Der Tip, "?" anstatt ,, einzusetzen, war richtig.

statt     DEL HUSER.TXT 
einfach   DEL H?USER.TXT



  
   *****************************  BootRom   ******************************



 >> ETHERRPL.NLM geladen? ge-BIND-et?

 > Was ist das und wozu braucht man das in Verbindung mit Bootroms ?

Etherrpl.nlm und rpl.nlm und alle diese ganzen zusaetzlichen *.rpl Files 
werden nur fuer IBM Bootroms (fuer PS/2 Rechner) gebraucht oder fuer 'neue' 
Bootroms, die etwa ab 1992 hergestellt werden. Die 'alten' unterscheiden sich 
von den 'neuen' dadurch, dass die alten einen IPX Treiberkern im ROM haben, 
waehrend die neuen einen ODI Treiberkern haben, und die ODI Bootroms koennen 
anscheinend 'mehr': Bei deren Einsatz reicht es naemlich in einer 
Multiserverumgebung die Bootimagefiles auf _einem_ Server allein zu 
installieren (ohne Klimmzuege ueber das "set reply to get nearest server = 
off" oder wie dieser Parameter hiess). Bei den 'alten' Bootroms musste man ja 
auf allen Servern im Loginverzeichnis alle Bootimagefiles haben, da man sich 
nicht immer sicher sein konnte, auf welchem Server sich das Bootrom nun als 
erstes attacht.

Im Readme zum neuen OS/2 Netwarerequester 2.10 ist zu diesem Thema ein 
bisschen erklaert.

 > Bei klappt das booten ueber Bootroms auch ohne ETHERRPL.NLM (Netware
 > 3.11).

Dann hast du 'alte' Bootroms, die das halt nicht brauchen. 
(Das ist ja nicht weiter schlimm, solange es funktioniert).




  
   *******************  [: als Laufwerksbuchstabe !?  ********************



> Als Laufwerksbuchstabe beim LOGIN wurde nur [: akzeptiert. 

Das liegt daran, dass in der CONFIG.SYS der Eintrag "LastDrive=Z" steht, wie 
es in der Konfiguration mit VLMs (anstelle von NETX) vorgesehen ist.

Benutzt man nun aber NETX, die -wie ueblich- LastDrive + 1 als erstes 
Netz-Laufwerk benutzt ist der naechste Wert nach "Z" (in der 
ASCII-Reihenfolge)  "[". 

Abhilfe: entweder LastDrive auf einen anderen Buchstaben setzen oder die VLMs 
verwenden.


  
   *******************  DOWN und Reset automatisieren  *******************



 > Ich suche also nach einem Batchprogramm, das die Befehle DOWN und EXIT
 > nacheinander aufruft. 

folgende ASCII-Datei mit Endung NCF in SYS:SYSTEM erstellen
(oder ein anderes Verzeichnis, das beim Eingeben des Befehls angegeben werden 
muss oder ueber SEARCH ADD dem Server-Suchpfad hinzugefuegt wurde)

Name: SHUTDOWN.NCF

    REMOVE DOS
    DOWN
    EXIT

Dann kann man SHUTDOWN (ohne LOAD) ueber Rconsole aufrufen.




  
   *************************  Novell-Supervisor  *************************



 > Ich habe von Programmen gehoert, die das Novell-3.11- 
 > Supervisor-Passwort von jeder beliebigen Workstation aus
 > aendern koennen, ohne dass man die Rechte dazu hat. 
 > Inwieweit stimmt das, und was gibt es fuer Gegenmassnahmen?

Du spielst wahrscheinlich auf die Sicherheitsluecke an, gesendete Pakete 
derart zu manipulieren, dass der Server meint, sie kaemen vom User 
SUPERVISOR.

Erstens gibt es dafuer bereits einen Patch. (Security-Patch fuer NW 3.11) 
Ab der NW 3.12 ist dieser Patch bereits fest eingebaut.

Die allereinfachste Loesung fuer die NW 3.11 ist aber, sich nicht als 
SUPERVISOR einzuloggen, sondern unter seinem normalen User-Account, da der 
Hack explizit nach dem User SUPERVISOR sucht.




  
   ***************************  Server Crash  ****************************



WARNUNG VOR SERVER CRASH bei der Installation von Produkten ueber
das Install.nlm und zwar ber "Product Options". 

(Der Vorgang wurde bei der NW 3.11 beobachtet, inwieweit andere Versionen 
davon betroffen sind, wird noch getestet)

Immer wenn man das angewhlt hatte, ging der Server ab mit  
einem "Could not initialize TTS-Tracking System" ...Server abend.

Im Verzeichnis SYS:SYSTEM hatte ich alle Dateien auf Read Only gesetzt. 
Leider auch die BTRIEVE.TRN Datei, die bei genau dieser Aktion aber bentigt 
wird. 
Einfach die Datei auf READ/WRITE gesetzt, und schon ging alles.




  
   *************  Problem mit verschwundenen Trustee Rights  *************

--------------------
Query:  NSEPro Version 94-2:

          TITLE:    Trustee Assignments Disappearing In Syscon
   DOCUMENT ID#:    FYI.P.9962
[...]

     If you give a group/user directory trustee right of [ ] (no rights) the
     trustee right will not show up in Syscon UNLESS you also give the
     group/user a trustee right containing some rights in a directory on the
     SAME directory level as the first.  The trustee assignment IS there, and
     shows up in TLIST at the dir, but syscon won't show it.  Example:

          Directory                Trustee assignment

          SYS:level1                   [R    F  ]
          SYS:level1\level2            [        ]
          SYS:level1\level2\level3     [R    F  ]

     Tlist at level2 directory will show the Trustee assignment, but Syscon
     will only show the Trustee Assignment if you ALSO have a Trustee
     Assignment at the SYS:level1\level2 a directory (or any directory on 
this
     level that contains some rights). Incidentally, if you give the [ ]
     trustee assignment to a user/group that does Not have Supervisor rights,
     the directory will be invisible to that user/group.




  
   **************************  Anzahl Volumes  ***************************



> kann mir jemand sagen, wieviel Volumes Novell 3.11 verwalten kann.

64 Volumes je Server
Maximale Groesse eines Volumes: 32TB (1 TB = 1024 GB)
Ein Volume kann aus 32 Volume Segmenten bestehen (also aus max. 32 HDs!).
Eine Platte kann bis zu 8 Segmenten beeinhalten.

Theoretisch kannst Du also 64x32=2048 Platten mit zusammen 32 Terabyte am  
Server betreiben. Leider unterstuetzt NW 3.11 nur Hauptspeicher bis 4 GB,  
daher ist nach Novells eigener Formel bei unter 700 GB Plattenplatz  
Schluss.



  
   *************************  redirected Blocks  *************************



 > Wie (mit welchem Programm) kann ich mir die Redirected Blocks anzeigen
 > lassen ???

auf der Console oder Rconsole:

1) load monitor
2) Disk Information
3) Platte auswaehlen
4) rechte Spalte, vorletzte Zeile "redirected blocks"




  
   *************************  Netware Debugger  **************************



Starten des Debuggers:

Nach dem Absturz <CTRL>+<ALT>+<RSHIFT>+<LSHIFT>+<ESC> drcken (gleichzeitig). 


Man sollte dann im Debugger von Netware sein. Wenn nicht, gib mal 386debug 
ein (muss man blind schreiben, aber nach dem g ist man auch im Debugger). 

Bist Du nicht im Debugger drin, dann ist der Server komplett abgestuerzt.
Wenn Du aber drin bist, so probier doch mal die Kommandos:

? <ENTER>
.a <ENTER>

Wenn es gut geht, dann erhlt man das NLM genannt, das beim Crash aktiv war. 
Mit .h und h bekommt man Hilfe zu den moeglichen Befehlen.




  
   **********************  Tastatur am Fileserver  ***********************



 > Ich habe das Problem, da der Server ohne Tastaur nicht die 
 > Netware laedt. Er bleibt whrend des Hochfahrens stehen 
 > (noch vor dem Mounten von SYS). 

Wenn man den Tastatur-Treiber (LOAD KEYB GERMANY) rauswirft, geht es wieder.




  
   **********************  Umlaute beim Einloggen  ***********************



> Problem beim Einloggen von User, die im Namen Umlaute haben

Bei einem Systemwechsel von 3.11 nach 3.12 ist mir aufgefallen, dass ohne die 
USERNAMEN zu aendern ein LOGIN mit z.B. dem Namen Mller nicht mehr moeglich 
war, wenn er nicht gross oder direkt hinter dem LOGIN eingegeben wurde. 


Es gibt seit einiger Zeit eine LOG376.EXE, die ein neues LOGIN.EXE enthaelt, 
bei dem dieser Fehler behoben ist.




  
   ***********************  Prozessor Utilisation  ***********************



Auf der Fileserver console den Monitor, falls geladen, mit EXIT beenden.

Dann

:load Monitor /P

er startet den Monitor mit einem neuen Menuepunkt

Processor Utilization, 

dort reingehen dann f3 druecken, mit den Cursor Tasten kann man jetzt nach 
Belieben die irq's pruefen, recht sinnvoll wenn der Server mal ne wahnsinnige 
Auslastung hat, aber nichts auf der Server passiert, kann man dort unter 
Umstaenden weiterkommen.



  
   *************************  Watchdog SETtings  *************************



> SET Einstellungen, die fuer die Watchdog Pakete zustaendig sind

Number of Watchdog Packets          10 (5)
Delay between Watchdog Packets      59.3 (9.9)
Delay before first Watchdog Packet  4 Minuten 56.6 Sekunden (56.6 Sekunden)

1. Zahl Standard 10 * 1 Min + 5 Min. = 15 Min
Zahl in Klammern  5 * 10 Sek. + 1 Min. = 2 Min.



  
   ***********************  Probleme nach BINDFIX  ***********************



 > Ich habe nach dem Update von 3.11 auf 3.12 BINDFIX laufen
 > lassen. Und schon hatte ich keine User mehr. Es gab nur
 > noch den SUPERVISOR und   den GAST. 
 > Mit BINDREST konnte ich alles wieder retten, aber woran lag es?

Hast du etwa alle Dateien in sys:/system  flag +ros gesetzt?
wenn die bind-rest-files (NET$*.OLD) darauf gesetzt werden, passiert DAS!




  
   *******************  SYSTEM-LOGIN-SCRIPT umgehen ?  *******************



 > wie kann man beim Einloggen in Novell 3.12 den System Login 
 > Script umgehen?

mit Login /S kann man ein anderes Script ausfuehren lassen..



  
   *******************  Netware 3.12 "Quick-Install"  ********************



 > Bisher habe ich immer Netware 3.12 von den 23 Disketten
 > installiert. Gibt es auch eine schnellere Moeglichkeit?

Ja, die Installation von einem anderen Server aus, egal, ob Netware 2.x, 3.x, 
4.x oder sogar PNW.

Innerhalb eines gemeinsamen Verzeichnisses jede Diskette in ein Unter- 
verzeichnis des bestehenden Fileservers, wobei der LABELname der Diskette 
auch der Verzeichnisname sein sollte.
Dann den zukuenftigen Server unter DOS ins Netz einloggen lassen und die 
INSTALL.BAT von ...\INSTALL starten.
Anfangs muss man das richtige Verzeichnis ein paar Mal manuell eingeben, beim 
COPY SYSTEM AND PUBLIC FILES macht er aber alles automatisch.




  
   ********************  Abend: Kernel detected ...  *********************



 > Nach ca. 4-5 Stunden kommt manchmal folgendes auf der 
 > Serverkonsole:

 > Abend : Kernel detected process going to sleep when it was not
 > allowed

Schau mal im Setup des Servers, da sind sicherlich irgendwelche  
Stromsparfunktionen aktiviert. Die muss man auf jeden Fall deaktivieren..




  
   ****************  OS/2 ueber Novell 3.12 installieren  ****************



Zum Installieren von OS/2 Warp auf einem Novell Netware Server braucht man 
nur 1 oder 2 Disketten, alles andere geht vollautomatisch inklusive dem 
Installieren von CID-faehigen Programmen.

Hinweise zu lesen unter Disk1 oder Unterverzeichnis DISK_1 auf der CD in 
DiskIMG "readme.cid".



  
   **************************  SECURE CONSOLE  ***************************




Use SECURE CONSOLE to implement the following security measures:

- prevent loadable modules from being loaded from any directory other than 
SYS:SYSTEM

- prevent keyboard entry into the OS debugger

- prevent anyone other than a console operator from changing the date and 
time

- remove DOS from the fileserver


aus: NOVELL Version 3.11 System Administration, S.236




  
   ******************  MITSUMI CD-ROM am Novell Server  ******************



 > Gibt es die Moeglichkeit, ein Billigst-CD-ROM Mitsumi FX001 (Single-
 > Speed, eigener Kontroller) in einem Novell3.11-Server zu betreiben ?

Mittlerweile gibt's speziell fuer MITSUMI (nicht SCSI, nicht ATAPI) einen 
zusaetzlich zum CDROM.NLM einzubindendes NLM, das dann den Zugriff auf das im 
Server befindliche Laufwerk gestattet. 

Das funktioniert lt. Aussage einiger Leute auch mit Netware 4.10

Bezugsadresse:

WKU GmbH Ottostr. 1 51057 Koeln
Tel.: 0221/822242-2 bis 7
Fax.: 0221/822242-2



  
   ************************  Passwort bei REMOTE  ************************



REMOTE.NLM erlaubt zusammen mit RSPX.NLM das Fernwarten des Servers ueber 
RCONSOLE. Dazu muss man bei Netware 3.12 beim Laden von REMOTE immer ein 
Passwort eingeben, wenn man das nicht bei jedem Starten des Servers manuell 
machen will. Bei RCONSOLE kann dann in Zukunft entweder dieses Passwort oder 
das Supervisorpasswort verwendet werden.

Auch folgende (und aehnliche) "Tricks"

 > load remote ;
 > load remote /s

die bewirken sollen, dass in Zukunft nur noch das Supervisorpasswort erlaubt 
ist, funktionieren genau so. Damit wird naemlich einfach das Passwort  ";" 
bzw. "/s" gesetzt.



 
 #06 ########################## Netware 4.xx ################################


  
   *********************  Keine Lizenz (Angeblich)  **********************



 > habe ich versucht die Lizenz neu einzuspielen und INSTALL meldet mir die
 > vorhandene Lizenz werde nicht ueberschrieben!

Entweder INSTALL -r, oder die Licencedatei bei RCONSOLE in Directoy 
SYS:_NETWARE kopieren, fertig.




  
   ********************  ASPICD.DSK UND NOVELL 4.01  *********************



 > Ist es normal,dass beim Aufruf des ASPICD die Fehler- 
 > (Hinweis-) meldung kommt, dass der ASPICD einen veralteten 
 > API-Aufruf macht ?

Ja! Ist im gruenen Bereich! NW 4.x meckert ueber die alten Aufrufe, macht 
aber sonst weiter... Wozu die alten Aufrufe? Damit der Treiber auch unter NW 
3.x laeuft! Die Meldung mit dem Besorgen eines neueren Treibers ist da 
allerdings etwas verwirrend (wenn du Du die neuesten von NW 4.02 hast)




  
   *********************  Netware 4.x mit MPR 2.11  **********************



MPR 2.11 fuer ISDN von AVM verbindet NW 4.02 Server.

Der Trick: Du installierst ueber das INSTALL.NLM die Product-Option
MPR.211 und schaust Dir anschlieszend die entstehende Protokoll-Datei
an. Dort stehen einige Module, die NICHT kopiert wurden, weil bereits
eine neuere Version vorhanden ist (Teile von MPR 3.0 gehoeren zum
Lieferumfang von NW4.x). Diese Dateien kopierst Du dann per Hand von den
Disketten ins Systemverzeichnis.

Auszer dass der Server nicht mehr unbeaufsichtigt hochgefahren werden
kann, weil eins der ISDN Module nach irgendeinem "Kanal" fragt (den Du
ueber das benoetigte INETCFG 2.x nicht einstellen kannst), laeuft alles
im gruenen Bereich.
Hier laufen NW3.x und NW4.x Server eintraechtig im Verbund...

by the way:
'ne semipermanente oder Mietleitung ist bei NW4.x Servern schon angesagt...




  
   ****************  NetWare 4.1 Login Script Kommandos  *****************



Example Login Script showing identifiers used by LOGIN.EXE for
NetWare 4.10
======================================================================

The following text illustrates identifier variables available for use in a
NetWare 4.10 Login Script.

Also shown are :
The use of <variable> to display an environment variable
The use of the MAP command to MAP to the user's Home Directory
The use of the MAP command to MAP to the 'nearest' SYS:PUBLIC and SYS:APPS
 directories

[...]

WRITE "Login script begin"

MAP DISPLAY ON
WRITE ""
WRITE "Access Server                    : %ACCESS_SERVER"
WRITE "Account Balance                  : %ACCOUNT_BALANCE"
WRITE "Administrative Assistant         : %ADMINISTRATIVE_ASSISTANT"
WRITE "Allow Unlimited Credit           : %ALLOW_UNLIMITED_CREDIT"
WRITE "Certificate Validity Interval    : %CERTIFICATE_VALIDITY_INTERVAL"
WRITE "CN (Common Name)                 : %CN"
WRITE "Description                      : %DESCRIPTION"
WRITE "E-Mail Address                   : %EMAIL_ADDRESS"
WRITE "Employee ID                      : %EMPLOYEE_ID"
WRITE "Equivalent To Me                 : %EQUIVALENT_TO_ME"
WRITE "Fax Number                       : %FACSIMILE_TELEPHONE_NUMBER"
WRITE "File Server                      : %FILE_SERVER"
WRITE "Full Name                        : %FULL_NAME"
WRITE "Generational Qualifier           : %GENERATIONAL_QUALIFIER"
WRITE "Given Name                       : %GIVEN_NAME"
WRITE "Group Membership                 : %GROUP_MEMBERSHIP"
WRITE "Higher Privileges                : %HIGHER_PRIVILEGES"
WRITE "Home directory                   : %HOME_DIRECTORY"
WRITE "Initials                         : %INITIALS"
WRITE "L (Locality)                     : %L"
WRITE "Language                         : %LANGUAGE"
WRITE "Last Name                        : %LAST_NAME"
WRITE "Locked By Intruder               : %LOCKED_BY_INTRUDER"
WRITE "Login Context                    : %LOGIN_CONTEXT"
WRITE "Login Disabled                   : %LOGIN_DISABLED"
WRITE "Login Maximum Simultaneous       : %LOGIN_MAXIMUM_SIMULTANEOUS"
WRITE "Login Name                       : %LOGIN_NAME"
WRITE "Machine                          : %MACHINE"
WRITE "Mailbox ID                       : %MAILBOX_ID"
WRITE "Mailbox Location                 : %MAILBOX_LOCATION"
WRITE "Mailstop                         : %MAILSTOP"
WRITE "Message Server                   : %MESSAGE_SERVER"
WRITE "Minimum Account Balance          : %MINIMUM_ACCOUNT_BALANCE"
WRITE "Network Address                  : %NETWORK"
WRITE "Object Class                     : %OBJECT_CLASS"
WRITE "OS                               : %OS"
WRITE "OS Version                       : %OS_VERSION"
WRITE "OU (Department)                  : %OU"
WRITE "Password Allow Change            : %PASSWORD_ALLOW_CHANGE"
WRITE "Password Expires                 : %PASSWORD_EXPIRES"
WRITE "Password Minimum Length          : %PASSWORD_MINIMUM_LENGTH"
WRITE "Password Required                : %PASSWORD_REQUIRED"
WRITE "Password Unique required         : %PASSWORD_UNIQUE_REQUIRED"
WRITE "Physical Station                 : %P_STATION"
WRITE "Postal Office Box                : %POSTAL_OFFICE_BOX"
WRITE "Postal Code                      : %POSTAL_CODE"
WRITE "Private Key                      : %PRIVATE_KEY"
WRITE "Profile                          : %PROFILE"
WRITE "Requester Context                : %REQUESTER_CONTEXT"
WRITE "Requester Version                : %REQUESTER_VERSION"
WRITE "Revision                         : %REVISION"
WRITE "S (State)                        : %S"
WRITE "SA (Street Address)              : %SA"
WRITE "Security Equals                  : %SECURITY_EQUALS"
WRITE "Security Flags                   : %SECURITY_FLAGS"
WRITE "See Also                         : %SEE_ALSO"
WRITE "Server Holds                     : %SERVER_HOLDS"
WRITE "Shell Version                    : %SHELL_VERSION"
WRITE "Station                          : %STATION"
WRITE "Supervisor                       : %SUPERVISOR"
WRITE "Surname                          : %SURNAME"
WRITE "Telephone number                 : %TELEPHONE_NUMBER"
WRITE "Title                            : %TITLE"
WRITE "User ID                          : %USER_ID"
WRITE ""
REM
REM Display Last Login Date and Time
REM
LASTLOGIN
WRITE ""
REM
REM Display Environment Variables
REM
WRITE "COMSPEC                          : "; <COMSPEC>
WRITE "NWLANGUAGE                       : "; <NWLANGUAGE>
WRITE "TZ (Timezone)                    : "; <TZ>
WRITE ""
REM
REM Perform drive mappings
REM
MAP S1:=%FILE_SERVER/SYS:PUBLIC
MAP S2:=%FILE_SERVER/SYS:APPS
MAP H:=%"HOME DIRECTORY"
DRIVE H:
REM
WRITE ""
WRITE "Login script end"


------------------------
Der Text stammt aus novuser/01/log410.doc vom 13 Febr. 95
von Marcus Williamson, Novell Consulting Services (Europe)




  
   **********************  Partitionierung der NDS  **********************



Die NDS ist ja in greren Netzen eine hierachisch aufgebaute, baumfrmige 
Struktur. Die Datenbank zur Verwaltung liegt ursprnglich nur auf einem 
Server. In einer Multi-Server Umgebung ist es nun sinnvoll, diese 
Baumstruktur in Abschnitte aufzugliedern und auf die verschiedenen Server zu 
verteilen. Jeder einzelne Abschnitt ist dann eine Partition.

Zugleich knnen auch Kopien dieser Partitionen auf anderen Servern abgelegt 
werden. Diese heien dann Replikat. Somit kann auch zugleich eine 
Sicherheitskopie der NDS angelegt werden. Wenn der Server mit der original 
Patition (Master-Replikat) mal ausgefallen ist, so steht die NDS Information, 
die er trgt immer noch ber die anderen Replikate zur Verfgung.

Tja, und damit beginnt dann die eigentliche Arbeit. Wie partitioniert man 
sinnvollerweise. Wie sollen die Replikate verteilt werden. Wie viele 
Replikate und subordinary Replikate trgt ein Server.




  
   ******************  RAM Bedarf eines NW 4.1 Server  *******************



8 MB sollten fuer einfache Testzwecke schon da sein.
Fuer den Betrieb wuerde ich jedoch stets 16 MB als Untergrenze nehmen.




  
   ******************  4.02 Lizenz auf NW 4.1 Rechner  *******************



> Kann man die Netware 4.1 (2- User Demoversion) mit einer 250-er 
> Lizenz von Netware 4.02 installieren kann ?

Nein, das geht nicht. Die Netware 4.1 erwartet eine Linzenzdiskette im 4.1 
Format. 



  
   *************************  NW 4.1 unter OS/2  *************************



Es war die Rede davon, ob ein Novellserver unter OS/2 laufen kann. Er kanns..
Und zwar nicht in einer DOS-Box, sondern als besondere OS/2 Applikation. Wenn 
du die Pointer Netware Demo CD zur Verfuegung hast, kannst du dich ein wenig 
darauf umschauen und wirst ein Verzeichnis \nw410\boot\os2 finden, in dem 
sich die dazu noetigen Files befinden. Legst du die CD in einen OS/2 Rechner 
ein und startest aus einem OS/2 Task heraus das im CD Hauptverzeichnis 
befindliche \install.cmd, kannst du ebendiese Version installieren.




  
   ***************  Netware Requester Version bei NW 4.xx  ***************



Der Netware Requester bei der NW 4.02 ist Version 2.1, wobei auch deutsche 
Files dabei sind.

Bei der Netware 4.10 (auch bei der 2-User Demo-CD-ROM aus dem Pointer) ist 
der
Netware Requester 2.11 dabei, der direkt von CD-ROM installiert werden kann 
oder aber Disketten zur Installation erstellen kann. Auch hier ist eine 
deutsche Version vorhanden.

Zu beiden Versionen gibt es bereits Patches unter R210FT*.* bzw. R211FT*.*.




  
   **********************  NW 4.1 Doku vom Pointer  **********************



> Kann man die Doku direkt von der CD zu lesen?

SET nwlanguage=Deutsch
h:                      (CD-ROM Laufwerk)
cd docview\dtappwin
win dtextrw




  
   ********************  Alt-Esc und Novell for OS/2  ********************



> gibt es eine andere Tastenkombination als Alt-Esc, um im Novell Server
> zwischen versch. NLMs umzuschalten? Unter OS/2 komme ich dadurch ja immer
> nur auf die WPS, und laestig wird's dann, wenn der Printserver laeuft.

- Unter Netware for OS/2 schaltest Du mit ALT-N die Bildschirme durch.

- Rconsole in einer DOS-Box auf einen Novell Server mut Du vorher auf
  Fullscreen umstellen, dann geht ALT-ESC dort auch.




  
   ************  Linzenzen von Netware 4.10 wieder entfernen  ************



In INSTALL - Lizenzen kann man mit F8 jeweils die letzte Lizenz entfernen, 
bis keine mehr da ist und dann die gewuenschten Lizenzen wieder hinzufuegen.

z.B.:

LOAD INSTALL
Licence optionen
Remove 50 user licence
Remove 2 user Licence
add 50 user licence.



  
   ****************************  Kompression  ****************************



1. Wann wird komprimiert?
Die Kompression laeuft zu einer einstellbaren Zeit, meist in der Nacht. Die 
Beginn- und Endzeit wird mit SET-Befehlen gesteuert Du kannst diese Settings 
komfortabel mit SERVMAN.NLM an der Konsole bearbeiten. Du bekommst ein Menue 
mit den verschiedenen in Gruppen aufgeteilten settings und beim Bearbeiten 
eine kleine Hilfe zu den Einstellungen, sowie die moeglichen Werte.

2. Was wird komprimiert?
Normalerweise werden alle Dateien komprimiert, wenn sie eine bestimmte Zeit 
nicht angegriffen wurden. Das wird auch mit SET-Befehlen gesteuert. Du kannst 
aber auch mit dem Client-Tool FILER fuer einzelne Directories oder Files 
angeben, dass diese entgegen der Systemeinstellung (a) sofort oder (b) nie 
komprimiert werden.

3. Dekomprimieren?
Eine Datei muss dekomprimiert werden, wenn auf sie zugegriffen wird. Du 
kannst aber - ebenfalls wieder ueber SET-Befehle steuern, ob die Datei sofort 
nach dem 1. Zugriff wieder unkomprimiert auf der PLATTE gespeichert werden 
soll, oder erst nach dem 2. Zugriff oder ueberhaupt nur im Hauptspeicher 
dekomprimiert werden soll.

Tips:

Fuer Programme,etc. solltest Du die Kompression nach Moeglichkeit nicht 
einsschalten. Das Aufrufen der Programme wird sonst zu langsam. Wenn es sich 
aber nicht vermeiden laesst, dann setze die Wartezeit auf 5 - 7 Tage, damit 
die Programme, die staendig verwendet werden, nicht taeglich komprimiert und 
wieder dekomprimiert werden muessen.

Problemlos sollte die Kompression z.B. fuer Datenfiles von Textverarbeitung, 
etc. sein, die selten benutzt werden. Wenn einer einen Brief vom Vormonat 
nochmals durchlesen will, kann er die kurze Verzoegerung fuers Dekomprimieren 
schon verkraften.



  
   ****************  Anmelden bei Netware 4.xx und 3.1x  *****************



1.  das programm map.exe vom 4.xx -Server auf den 3.1x-Server kopieren 
    (am besten in SYS:PUBLIC)

2.  beim 3.1x-Server "normal" anmelden (mit LOGIN, Login skript wird 
    abgearbeitet).
    
3.  mit map auf den 4.xx-Server mappen (map <laufwerk>:=<servername>/ 
    <laufwerk>:<verzeichnis>, also z.B.: map r:=fakultaet/sys:public). 
    so bleibt man bei beiden servern angemeldet.
    
Dieses Mappen klappt allerdings nur mit dem map-programm von Netware 
4! Andererseits laesst es sich problemlos mit Netware 3.xx verwenden, 
man kann es von daher auf dem 3.xx-Server einfach austauschen.



  
   ******************  Netware 4.1 Consolen Meldung ?  *******************



 >    date   time     DS-4.77-12
 >    Synthetische Zeit wird auf Partition "MY_TREE." angegeben

Alle Objekte in der NDS haben einen Timestamp. Bei Dir gibt es jetzt Objekte 
die einen Timestamp haben der in der Zukunft liegt. Passiert z.B. wenn beim 
Einrichten der NDS eine falsche Zeit eingestellt war. Das Veraendern der 
Systemzeit hat ziemlich weitreichende Folgen unter NW4.x.

Eigentlich duerftest Du jetzt keinerlei Objekte mehr aendern, bis dieser 
Zeitpunkt erreicht wird, da ja alle Aenderungen aelter waeren als das 
Ursprungsobjekt. Da das nicht praktikabel ist, nimmt Netware eine 
synthetische Zeit, da das aber nur eine Notloesung ist, kommt halt die 
Fehlermeldung.
Reparieren kann man das mit DSREPAIR.NLM. Unter Advanced Options, Replica 
Operations, Repair time stamps and declare a new epoch.

Alle future time stamps werden jetzt auf die aktuelle Zeit gesetzt, 
gleichzeitig wird mit der neuen Epoche verhindert, dass es zu Konflikten mit 
falschen time stamps von anderen Replicas kommt.




  
   ****************************  Netware /IP  ****************************



 > wer hat Netware/IP schon im Einsatz? Ein Erfahrungsbericht waere 
 > nicht schlecht

Willst du dir viel Aerger ersparen ??.... dann trete es in die Tonne.

Ich schlage mich damit bereits seit fast 2 Monaten herum, und habe dafuer 
extra bei Novell einen Job aufgemacht, Ergebnis bisher absolut instabiles 
Laufverhalten und inkompatibles Segmentrouting auf der ganzen Strecke.



  
   **************  DSREPAIR: Invalid Trustee ID's found ?!  **************



Ausschnitt aus einem Novell-Fax:

"EXTREMELY IMPORTANT!!!!
Before upgrading any NetWare 4.0x Servers to NetWare 4.1 download the file 
4x241.EXE from Compuserve NovLib 1. 
On ALL NetWare 4.0x servers in the tree, run DSREPAIR, options 2 and 3 (main 
menu). 
DON'T UPGRADE ANY SERVER TO 4.1 UNTIL DSREPAIR HAS BEEN RUN AN ALL NetWare 
4.0x SERVERS! READ THE INCLUDED UPGRADE PROCEDURE, VERY THOROUGHLY!"




  
   ***************************  DSENHancement  ***************************



Unter dem Namen dsenh.exe gibt es in 410 Verzeichnis der neuen Novell 
Support Structur ein Kit, das sowohl ein verbessertes DS.NLM mit 
besserer Performance und geringerer Server Load enthaelt, als auch ein 
DSMAINT.NLM, mit dem sich auf Serverebene Reparaturen durchfuehren 
lassen. So laesst sich z.B. eine anderswo erstellte Festplatte in die 
NDS einbinden.
Ausserdem werden einige Probleme, wie z.B. Synthetic Time erklaert.



  
   *****************  Abend von 4.1 durch Tastenklemmer  *****************



 > und dadurch wurde ein Buchstabe ne ganze Weile permanent gedrueckt.
 > Als der Tastaturpuffer voll war, hat der Server einen ABEND gemacht.

In der Tat, das laesst sich auf einem 4.10 Server mit Patch Level #2 
reproduzieren. Einen Buchstaben ca. 30-45 sec druecken, dann rasch "Enter", 
und rums steht die Kiste. Toller Bug.




  
   ******************************  CAPTURE  ******************************



> Man muss, damit CAPTURE funktioniert, allerdings den Context dorthin
> wechseln, wo die Queue liegen:
>
> cx Stadt
> capture <Parameter>
> cx..
> cx standort

das geht aber auch mit

CAPTURE /Q=.queue.orgunit.organisation




  
   *************************  Dspace bei NW 4.x  *************************



Die DSPACE Funktion ist bei 4.1, ebenso wie das Salvage, voll in den 
Filer integriert. Es verstekt sich unter Verzeichnisinformationen 
anzeigen / Festsetzen.
Es spricht aber auch nichts dagegen, das 3.xx Tool weiterzuverwenden.



  
   ***********************  NW 4.x um Mitternacht  ***********************



 > Mein Server faengt um 0 Uhr an, auf der Platte zu arbeiten.
 > Und das geht ewig so. Was macht er denn da?

 Datenkompression!

Einstellbar ueber:

Compression Daily Check Starting Hour:  0
   Begrenzungen: 0 bis 23
   In der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar
   Beschreibung: Die Uhrzeit (0 = Mitternacht, 23 = 11pm), zu der das
                 Dateikompressionsprogramm beginnt, alle aktivierten
                 Datentraeger nach zu komprimierenden Dateien abzusuchen

Minimum Compression Percentage Gain:  2
   Begrenzungen: 0 bis 50
   In der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar
   Beschreibung: Minimale Komprimierung einer Datei (in %) fuer bleibende
                 Komprimierung.

Enable File Compression:  ON
   In der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar
   Beschreibung: Dateikomprimierung auf Datentraegern mit aktivierter
                 Komprimierungsoption zulassen. Bei Deaktivierung findet 
keine
                 Komprimierung statt. Anforderungen nach sofortiger
                 Komprimierung werden in eine Warteschlange gestellt, bis die
                 Komprimierung erlaubt wird.

Maximum Concurrent Compressions:  2
   Begrenzungen: 1 bis 8
   In der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar
   Beschreibung: Die Anzahl der vom System zugelassenen simultanen
                 Kompressionen. (Simultane Kompressionen sind nur moeglich,
                 wenn mehrere Datentraeger vorhanden sind)

Convert Compressed To Uncompressed Option:  1
   Begrenzungen: 0 bis 2
   In der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar
   Beschreibung: Verfahren fuer die dekomprimierte Version, wenn Server eine
                 Datei dekomprimiert (0 = immer dekomprimierte Version
                 beibehalten, 1 = wenn dekomprimierte Datei einmal gelesen
                 wird (innerhalb des Zeitraums in "Days Untouched Before
                 Compression" definiert), dann Datei komprimiert lassen (bei
                 zweitem Zugriff, dekomprimiert lassen), 2 = immer zu
                 dekomprimierter Version ueberwechseln)

Compression Daily Check Stop Hour:  6
   Begrenzungen: 0 bis 23
   In der Datei STARTUP.NCF-Datei einstellbar
   Beschreibung: Die Uhrzeit, wenn das Dateikompressionsprogramm das Suchen 
in
                jedem aktivierten Datentraeger nach zu komprimierenden 
Dateien
                 beendet (wenn "Compression Daily Check Stop Hour" und
                 "Compression Daily Starting Hour" gleich sind, jeden Tag um
                 "Compression Daily Starting Hour" die Ueberpruefung 
anfangen,
                 und die Kompression so lange ausfuehren, bis die Kriterien
                 erfuellt worden sind.)




  
   *****************************  Auditing  ******************************



Mit dem Auditing kann man eine Ueberwachung fuer den Server aktivieren. Damit 
kann man z.B. mit protokollieren lassen, wer wann auf welches File zugreift.

Du kannst dort auch mitprotokollieren lassen, wer sich wann ein- oder 
ausloggt, sein PW aendert und noch so einiges. 
Dazu gibt es das Programm SYS:PUBLIC/AUDITCON.EXE.

Bei der Benutzung dieser Moeglichkeit in Firmen muss dabei aber der 
Betriebsrat unterrichtet werden.



  
   NEU!***********************  SET TTF = ON  ****************************



 > was bewirkt dieser SET-Schalter bei NW 4.1?

TTF = Trace To File

Du willst z.B. einen Synchronisationslauf im DSTRACE verfolgen und 
protokollieren:

SET DSTRACE=ON            ;DSTRACE einschalten
SET DSTRACE=+SYNC         ;Alle Sync-Infos an
SET TTF=ON                ;Trace einschalten
SET DSTRACE=*R            ;Trace-File zuruecksetzen
SET DSTRACE=*H            ;Syncronistation starten

Warten bis die Synchronistation durch ist, dann:

SET TTF=OFF               ;Trace beenden

Das File steht dann unter DSTRACE.DBG im System-Verzeichnis.



  
   NEU!*****************  Online Doku nachtraeglich  *********************



> Wie kann man bei Netware 4.10 die Online Doku nachtraeglich von CD
> installieren?

1) an der Serverconsole LOAD INSTALL
2) Produktoptionen auswaehlen
3) OnlineDokumentation einrichten




 
 #07 ########################## PNW / NW Lite ###############################


  
   ************************  NWLite 1.1 + CD-Rom  ************************



1. Moeglichkeit:

Lastdrive=Z in der config.sys
MSCDEX erst nach SERVER.EXE laden.


2. Moeglichkeit:

Lastdrive<Z in der config.sys

MSCDEX
SERVER
CLIENT

und dann das Laufwerk auf einen neuen Buchstaben mappen..



  
   **********************  NWLite 1.1 und OS/2 2.1  **********************



 > Ich hatte schon mal nachgefragt wie man beide Programme miteinander
 > verbinden kann. Zur Antwort kam: DOS Fenster unter OS/2 oeffnen und dann
 > NWLite aufrufen.....

nicht ganz.

Alles was Du tun musst ist ein BOOT-Image zu generieren. Einfach eine 
DOS-Boot-Diskette erstellen mit allen Treibern, etc. dann (wie im OS/2 
Handbuch beschrieben) mit VDISK ein Boot-Image erstellen und dieses bei den 
DOS Einstellungen als Startup Drive angeben ... und in diesem Boot-Image 
wirst Du es schaffen mit Deiner OS/2 Kiste an den NWLite Server zu kommen ...




  
   *************************  PNW und WFW 3.11  **************************



 > Fehlermeldung: Dateifehler, NETWARER.DRV nicht gefunden.

--------------------------------- cut here ---------------------------------

Fehlermeldung NETWARER.DRV nicht gefunden bei Windows-Aufruf wenn Personal
Netware 1.0 geladen ist. Im Windows-Verzeichnis existiert ein
Unterverzeichnis NLS, in diesen muss ein weiteres Verzeichnis mit dem
Namen DEUTSCH angelegt werden.
Die Datei NETWARER.DRV befindet sich auf der 5. Diskette und muss mit dem
Befehl PKUNPACK in dieses Verzeichnis entpackt werden.

-------------------------------- end of cut --------------------------------




  
   *****************  Nur PNW von NW DOS 7 installieren  *****************



> Gibt es eine Moeglichkeit, von Novell DOS 7 _nur_ das Personal 
> Netware zu installieren und dieses ohne eine Komplett- 
> installation mit spaeterem Rauswurf von Novell DOS. 

(zuerst die AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS sichern, dann ...)

1. NovellDOS 7 Disketten in ein temporaeres Verzeichnis auf der Festplatte  
kopieren. In dieses Verzeichnis wechseln und folgendes eingeben:
2. PNUNPACK SETUP2.EX_ C:\
3. COPY SETUP.INI C:\
4. Wechseln nach C:\
5. REN SETUP2.EXE SETUP.EXE
6. SETUP (startet PNW-Installation)




  
   **********************  Personal Netware Fragen  **********************



> Wenn ich aus Windows heraus das "Personal NetWare"-Icon 
> anwaehle, erscheint die Fehlermeldung "Cannot find file 
> NETWARE.DLL..". Zugriffe auf das Netzwerk sind dann nicht 
> moeglich.

Die Fehlermeldung stammt von Microsoft Windows und gibt an, dass die
Windows-Unterstuetzung fuer Personal NetWare nicht korrekt eingebunden ist.
Kopieren Sie die Datei NETWARE.DLL in das Windows-Verzeichnis.
Pruefen Sie, ob der [Boot]-Abschnitt in der SYSTEM.INI DEN Eintrag
"network.drv=netware.drv" enthaelt.
Ferner muss unter [386ENH] die Zeile "network=*vnetbios.386, vipx.386,
vnetware.386" existieren.


Quelle: Novell NetNews Ausgabe 7/94




  
   **********************  automatisches Remapping  **********************


 > Wie koennen Rechner erkennen, wenn das Netz unterbrochen worden 
 > ist und dann bei physischer Verbindungswiederaufnahme die 
 > logischen Verbindungen selbststaendig wieder herstellen? 

Nimm in Deine NET.CFG folgende Zeilen auf
(die sollten eigentlich schon drin sein, wenn Du mit SETUP
gestartet hast):

    VLM = AUTO.VLM
    VLM = NMR.VLM

Damit schafft das Netz bei Unterbrechungen AUTOMATISCH seine Verbindungen
wieder her (ein Vorteil der VLM's) und Du brauchst gar kein NET MAP ..,
um wieder zu verbinden.





  
   *************************  Probleme mit PNW  **************************



> wenn ich auf beiden Rechnern die Workgroup WORK o.ae. von Hand 
> eingerichtet habe, sagt er, dass nur er alleine in der workgroup 
> ist.

Wenn Du mehrere PC's in einer Workgroup hast, kannst Du diese nicht  
separat einrichten.
Zuerst musst Du einen PC mit Server-Funktion inklusive Workgroup  
einrichten. Wenn Du den 2. PC einrichtest, erstellst Du keine neue  
Workgroup, sondern trittst einer Bestehenden bei. Nachtraeglich sollte das  
mit 'SETUP /FIRST' gehen. Dann sollte alles funktionieren.




  
   ***************  Remote-Booten mit Novell DOS 7 / PNW  ****************



Bastel Dir eine Boot-Diskette, die auf dem Remote-Boot-Client so 
funktioniert, wie Du das vom Boot-Image erwartest. Also ein System rauf, LSL, 
Kartentreiber, RPLODI, IPXODI und den ganzen VLM-Kram. Die testest Du 
solange, bis sie richtig spielt. (Empfehlung: Die dann spielende Diskette mit 
XCOPY auf eine frisch formatierte uebertragen.)

Jetzt erzeugst Du Dir auf dem Server ein Verzeichnis C:\LOGIN und weist es in 
NETADMIN einem gemeinsamen Verzeichnis namens LOGIN zu. Dort vergibst Du 
allgemeine Leserechte. Die bereits erzeugte Boot-Diskette kommt ins Laufwerk 
A: im Server und wird durch Aufruf von DOSGEN aus dem LOGIN-Verzeichnis 
heraus in ein Bootimage NET$DOS.SYS uebertragen.

Das war's schon fast... Auf dem Server musst Du noch NEARSERV starten und den 
Boot-ROM in die Netzkarte einsetzen. Wenn's nun nicht bootet, stimmt die 
I/O-IRQ-Kombination fuer die Karte nicht. Das ist aber Karten- und 
ROM-abhaengig...





  
   ********************  Infos ueber Bootrom bei PNW  ********************



bei Novell-Dos 7 ist (z.T. nur auf den Disketten) RPLDOC.TXT, RPLODI.TXT und 
RPLFIX.DOC dabei, da steht alles ueber Remote Booten drin.




  
   ******************  SERVER mit MSDOS 6.2 hochladen  *******************



 > Kann man den Server unter MS-Dos hoch laden, er verbraucht 
 > sonst ca. 50 Kbyte Speicher ?

Ich habe hier MS-DOS 6.2 und PNW vom Nov-DOS 7.0. Meine CONFIG.SYS beginnt 
mit:

    DEVICE=C:\DOS\HIMEM.SYS
    DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE NOEMS HIGHSCAN
    DEVICE=C:\NWCLIENT\DPMS.EXE
    ....

Der DPMS.EXE kann also auch unter MS-DOS verwendet werden. Und dann kann 
SERVER.EXE hochgeladen werden!




  
   ********************  NETWARER.DRV - die LOESUNG  *********************



>[NETWARER.DRV nicht gefunden]

Bei mir sieht die Loesung so aus:
SET NWLANGUAGE=L:\SYSTEM\NLS\DEUTSCH

Voellig egal, ob da deutsch oder hugo steht - da muss ganz einfach
die volle Pfadangabe stehen, wo Netwarer.drv zu finden ist.



  
   ***************************  NW Lite piept  ***************************



 > Netware Lite mit 2 PCs, einer als Server und ein Client.

 > - Bei Festplattenzugriffen des Server-PCs ertnt oft ein begleitendes
 > Piepsen 

      /Z  Deaktiviert den Warte-Alarm

            Wird mit NLCACHEC, NLCACHEX und NLCACHEM verwendet.

            Deaktiviert den Warte-Alarm des NetWare Lite-
            Zwischenspeichers. Der Warte-Alarm gibt einen tiefen
            Signalton von sich, wenn das NetWare Lite-
            Zwischenspeicherprogramm fr die Ausfhrung eines
            verzgerten Schreibzugriffs kein sicheres Zeitsegment
            finden kann. Der Signalton wird in Abstnden von 5
            Sekunden erzeugt, bis die anstehenden verzgerten
            Schreibzugriffe ausgefhrt worden sind.



  
   ************************  Requester fuer OS2  *************************




            Personal Netware (PNW) / OS2-Server <-> DOS-Client

Die hier gemachten Angaben/Einstellungen sind auf ein OS/2-WARP Server und
einem DOS (MSDOS 5.0 + QEMM 6.x/7.x sowie MSDOS 6.x und QEMM 7.x) getestet.

Unter OS/2 V2.11 habe ich das Netzwerk ber ein gebootetes Dos gestartet.
Das hat ebenfalls funktioniert, lediglich kann hierbei nicht das ServerDatum
genutzt werden. Fr die Bootdisk wird noch das Prog "TAME" bentigt, um die
CPU-Last wieder gegen NULL zu fahren.

Zunchst sollte das Netzwerk unter DOS Installiert werden. Anschlieend kann
die Anpassung an OS/2 erfolgen.

Ok. Fangen wir beim Server (WARP) an:
Du brauchst zunchst eine Autoexe.bat. Die darf natrlich nicht so heissen.
Bei mir heisst die PNWRUN.BAT. Die sieht dann so aus:

@ECHO OFF
PROMPT $i$p$g
PATH C:\;C:\OS2;C:\OS2\MDOS;C:\NWCLIENT;
LOADHIGH APPEND C:\OS2;C:\OS2\SYSTEM
SET TMP=C:\TEMP
SET TEMP=C:\TEMP
CD C:\NWCLIENT
STARTNET
CD C:\

Alsdann ein neues ProgramObject anlegen. (Dos Fenster)
Unter Dos-Settings trgst Du bei Dos_Autoexe dann diese Datei ein.
Memory reichen 512Kb oder weniger, wenn Du keinen Admin brauchst, 
EMS und XMS 0. Den Rest der Settings kannst Du so lassen.

Das Object kannst Du entweder in den StartUp-Folder verschieben oder in einen
eigenen. (Mach ich auch)

So, nun die Datei StartNet.bat:

@ECHO OFF
SET NWLANGUAGE=DEUTSCH
LH LSL
LH NE2000         <---- Hier Deinen Treiber eintragen ...
LH IPXODI
LH SERVER
VLM

Und noch das Novelsetup fr den Server: (Net.cfg)

Link driver NE2000            ; < Dein Treiber
    INT 5                     ; < Dein Int
    PORT 340                  ; < Dein Port
    FRAME Ethernet_802.3

Netware DOS Requester
    REFERRED WORKGROUP = SHUTTLE    
    FIRST NETWORK DRIVE = C
    NETWARE PROTOCOL = PNW
    LOAD LOW REDIR = ON
    SHOW DOTS = ON
    USE DEFAULTS = OFF
    SIGNATURE LEVEL = 0
    OS2 = ON
    VLM = CONN.VLM
    VLM = IPXNCP.VLM
    VLM = TRAN.VLM
    VLM = PNW.VLM
    VLM = NWP.VLM
    VLM = FIO.VLM
    VLM = GENERAL.VLM
    VLM = NMR.VLM

LINK DRIVER, INT und PORT musst Du auf Deine Karte anpassen.
WORKGROUP und FIRST NETWORK DRIVE sind ebenfalls anzupassen.
 
Und jetzt der Teil fr die DOS-Maschine (Client)
Zunchst die StartNet.bat ...

@ECHO OFF
SET NWLANGUAGE=DEUTSCH
CD C:\NW
C:\QEMM\LOADHI /R:1 LSL
C:\QEMM\LOADHI /R:1 NE1000
C:\QEMM\LOADHI /R:1 IPXODI
VLM

      Login / DriveMapping ...
----- Diesen Teil anpassen oder in einer zweiten Batch/von Hand eingeben

NET LOGIN SHUTTLE/SUPERVISOR
NET MAP D: DRIVE_D
NET MAP E: DRIVE_E
NET MAP F: DRIVE_F
NET MAP G: DRIVE_G
NET MAP H: DRIVE_H
NET MAP I: DRIVE_I
NET MAP J: DRIVE_J
NET MAP K: DRIVE_C
NET TIME
CD \


Dazu die Novel-Config: (Net.Cfg)

Link driver NE2000         ; < Dein Treiber
    INT 5                  ; < Dein Int
    PORT 340               ; < Dein Port
    FRAME Ethernet_802.3

Netware DOS Requester
    REFERRED WORKGROUP = SHUTTLE
    FIRST NETWORK DRIVE = D
    NETWARE PROTOCOL = PNW
    LOAD LOW REDIR = ON
    SHOW DOTS = ON
    USE DEFAULTS = OFF
    SIGNATURE LEVEL = 0
    VLM = CONN.VLM
    VLM = IPXNCP.VLM
    VLM = TRAN.VLM
    VLM = PNW.VLM
    VLM = NWP.VLM
    VLM = FIO.VLM
    VLM = GENERAL.VLM
    VLM = REDIR.VLM
    VLM = AUTO.VLM
    VLM = NMR.VLM

Auch hier wieder LINK DRIVER, INT und PORT sowie WORKGROUP und 
FIRST NETWORK DRIVE anzupassen.

Ach ja, wichtig ist noch, das man die aktuellesten Updates vder VLMs hat
und  ...

TAME.ZIP        101K 11.10.93  Tame is designed to help you get maximum
                               performance from your multitasking
                               environment by speeding up the processing of
                               your applications. TAME works multitasking
                               environments. There are special hooks in
                               TAME for use with most of the popular
                               multitaskers including Windows, OS/2,
                               Windows NT, DESQview, Double Dos, Omniview,
                               VM/386 and PC/MOS.



  
   ************************  Username beim LOGIN  ************************

 
 > Beim Starten des Netzwerkes in einem der angeschlossenen
 > Rechner wird ja   nach dem Usernamen gefragt. Ist es
 > moeglich, diese Abfrage auszuschalten? 

NET LOGIN [username]



  
   ***************************  PNW Diagnose  ****************************



 > Gibt es fuer das PNW irgendwelche Diagnosesoftware, um z.B. 
 > auch alle "toten" ausgestiegenen Benutzer festzustellen?

 NET CONSOLE auf dem Server eingeben

 oder Shift+Alt+N  eingeben.



  
   NEU!*******************  Arcsolo 2.11 und PNW  ************************



 > Wie bekomme ich die PNW-Server auf's Band?

Arcsolo kann auf die PNW-Server-Laufwerke wie auf lokale Laufwerke zugreifen, 
wenn es keinen NW-Server im Netz erkennt. Ist ein NW-Server aktiv, erscheinen 
ausser dessen nur die lokalen Laufwerke des Client zur Sicherung.

Und nebenbei ist mir noch was aufgefallen: gibt man im PNW-Server ein 
Laufwerk LOGIN auf F: (wie man das so fuer Remote Boot macht) frei, kann man 
sich nicht mehr am NW-Server anmelden (VLM). SLIST und LOGIN finden keine 
NW-Server, NET SLIST /B zeigt sie jedoch an...




 
 #08 ########################### Novell DOS #################################


  
   *****************  "normaler" Cursor unter NW DOS 7  ******************



Den Einfuegemodus kann man mit der Taste EINFG ein oder auschalten, oder man
kann ihn auch aktivieren oder deaktivieren, indem man
im SETUP folgende Menues anwaehlt.

DOS System- & Speicherverwaltung
   |
   +--> DOS Parameter
           |
           +--> Konfiguration des Puffers bereits verwendeter Kommandos 
(HISTORY)
                   |
                   +--> Einfuegemodus ON/OFF




  
   *************************  NWDOS7 Sicherung  **************************



 > Sicherung nur mit aktiviertem Netzwerkteil. 
 
Es gibt einen "echten" Dummy, um das Netz zu starten.
In Novell DOS7 ist ein NULL.COM enthalten. Das ist ein MLID, der 
normalerweise fuer das Einbinden von alten gelinkten IPX-Treibern ist und 
erfordert keine Netzwerkkarte.



  
   ******************  2x CD-ROMs unter Novell DOS 7.0  ******************



> Gibt es eine Moeglichkeit NWCDEX so zu konfigurieren, dass man
> auf beide  CDs gleichzeitig(!) zugreifen kann. 

LH NWCDEX /D:CDROM002 /D:CDROM001 /D:CDROM003 /M:16 /F:40 /V /L:M

So mache ich das mit drei CD-ROMs. /L:M sagt nur, ab welchem 
Laufwerksbuchstaben NWCDEX versuchen soll, CD-ROMs unterzubringen.

In der Reihenfolge wie oben angegeben, werden die Laufwerke zugewiesen.



 
 #09 ######################## Shell / Requester #############################


  
   ****************************  vlm<-->netx  ****************************



 > Ich habe folgende "Auffaelligkeit" bei den VLM-Triebern, welche 
 > bei Netware ab 3.12 beiliegen festgestellt:
 >    Die Req-Locking-Mechanismen funktionieren anscheinend nicht mehr!


"the main difference between between VLM and NETX is, ... NETX captures
 dos-call dispatch them and if not netware-relevent sends then to dos ---
 vlm let's dos dispach the calls and if dos can't interpret them these
 calls are netware calls..." oder so.

Jedenfalls, wenn wenn ein File via "SYS:PUBLIC\xyz.abc" referiert wird, so
geht das mit dem Locking unter VLM nicht (unter NETX tut's), das file sollte 
also ueber "N:\PUBLIC\xyz.abc" angesprochen werden (Anm.: map root n:=SYS:)
So geht's schliesslich auch unter VLM und NETX.



  
   ****************************  IPX <-> ODI  ****************************



 > Bringt das Umstellen auf ODI wirklich Vorteile?

Ja. Denn bei zukuenftigen neuen IPX-Releases tauscht Du nur noch die 
IPXODI.COM bzw. LSL.COM aus. Oder bei neuen Treibern die Hardware Treiber. 
Alles mit simplen "COPY" Befehlen, nicht mehr mit WSGEN zusammenlinken.

[Anmerkung Stefan Braunstein:]

Ausserdem wird die alte IPX nicht mehr weitersupportet. Aufgrund des 
erweitereten Umfangs und Faehigkeiten der ODI-Treiber sind diese insgesamt 
aber groesser als eine gelinkte IPX.COM, wobei aber mehrere kleinere Treiber 
unter DOS besser hochgeladen werden koennen als ein grosse Datei.



  
   ******************  SHOW DOTS ON zeigt keinen Punkt  ******************



 > Interessant ist fuer mich in diesem Zusammenhang, dass bei
 > einem DIR- Befehl nicht die Eintraege '.' und '..' angezeigt
 > werden, obwohl in der SHELL.CFG der Eintrag 'SHOW DOTS=ON'
 > enthalten ist. 

 > Wir arbeiten mit Ethernet, IPX-Protokoll und die NETX.EXE
 > aus dem DOSUP9 update ist installiert.

Bei den DosUp9-Files solltest Du SHELL.CFG in NET.CFG renamen!



  
   *************************  VLM unter NW 3.11  *************************



 > wie binde ich die VLM's in einem normalen 3.11-Netz ein?

Einfach statt netx.exe das vlm.exe aufrufen.. 
Naeheres entnimm dem readvlm.txt aus dem dosup9 Paket.

 >  - Ersetzt VLM.EXE den normalen Shell-Treiber NETX.EXE?

Ja.

 >  - Liegt dem VLM-Aufruf eine 'normale' ODI-Basis zugrunde?

Ja.

 > - Welche VLM's sind unbedingt in der NET.CFG anzugeben

Man muss gar keine angeben, sofern man die 'defaults' verwendet.. Man nehme 
z.B. folgendes net.cfg:

LINK DRIVER NE2000
    FRAME Ethernet_802.3
    INT 2
    PORT 300

Netware DOS Requester
    preferred server = servername
    FIRST NETWORK DRIVE = F

(das "netware dos requester" definiert Konfigurationsoptionen fuer die 
vlm-Shell)

 > - Gibt es eine Chance, bei Workstations mit 'W*ndows fuer
 > Workgroups'-Treibern VLM zu benutzen?

Im DOSUPx Paket ist ein odinsup.doc drin, was genau obiges beschreibt.



  
   **************************  VLMs optimieren  **************************



> Netware DOS Requester
>   FIRST NETWORK DRIVE = F

Weiter kann man unter NW 3 auch ein
netware protocol = bind
exclude vlm = nds.vlm
exclude vlm = rsa.vlm
exclude vlm = pnw.nlm
exclude vlm = security.vlm
hineinsetzen.

Folgende Einstellungen koennen die Verarbeitungsgeschwindigkeit reduzieren:
load low conn = off    \ conn & ipxncp VLMS werden auch in den UMB geladen
load low ipxncp = off  /
average name length = 8 (Summe der Laenge der Namen aller Server die per
                         attach erreicht werden koennen: Standard = 48)
auto large table = off (nur ON wenn Benutzername + Passwort >= 32 Zeichen)




  
   **********************  > 8 Connections im Netz  **********************


 > Wie kann man mehr als 8 Connections betreiben ?

Laut install.exe des OS/2 Requesters fuer den Eintrag "sessions=" im net.cfg 
sind bis zu 32 Serververbindungen konfigurierbar, der Defaultwert ist 8. 

Auch unter DOS sind mehr als 8, und zwar mit VLM, moeglich. Dort heisst der 
Parameter "connections=.." und erlaubt maximal 50(!) Verbindungen.

Nur unter NETX sind maximal 8 Serverconnections moeglich.



  
   ***************************  NOVELL & OS/2  ***************************



 > Wie kann man unter OS/2 2.xx zwei LOKALE SESSIONS starten?

Novell Requester 2.10 oder neuer ist installiert!?

In den Settings zu jedem DOS-Task findest Du die Einstellmoeglichkeit
NETWARE_RESOURCES, dort kannst Du auswaehlen, ob die Session Global sein soll 
oder als eigene Private Session am Server anmeldbar ist.

Willst Du dich in einem OS/2 Task extra nochmal anmelden, muessen die
Drivemappings nochmal neu gemacht werden, da er diese bei einem weiteren 
LOGIN killt.



  
   *****************************  AUTO-VLM  ******************************



> Wer kann sagen, was das AUTO-VLM denn nun genau machen soll?

Das AUTO.VLM stell automatisch die Verbindung zum SERVER wieder her, wenn  
sie mal kurz gekappt war. AUTO.VLM sichert dazu die Einstellungen der  
Verbindung. (Username/Passwort)

In der NET.CFG mu dazu stehen

VLM=AUTO.VLM                    ;Auto-Modul laden
VLM=BIND.VLM                    ;Binderyuntersttzung laden
AUTO RETRY 5                    ;erneuter Verbindungsversuch nach 5         
                                ;Sekunden (1-3640)
BIND RECONNECT ON               ;Damit es auch mit der Bindery              
                                ;funktioniert

Ich hoffe, da ich nichts vergessen habe.

(aus Tierling 3.12 S.250ff.)




  
   *******************************  VLMs  ********************************



 > Was bringen denn VLMs ?

Die NETX wird wegen der Groesse der EXE und anderer Probleme nicht mehr 
weiterentwickelt, statt dessen werden jetzt VLMs eingesetzt, die zwar 
teilweise noch Probleme machen, aber das Konzept der Zukunft sind.
Eine VLM.EXE als Loader und viele kleine .VLM Module, die je nach Bedarf 
geladen werden koennen, dadurch weniger Speicher verbrauchen (oder wenigstens 
nicht allzuviel mehr als NETX) und auch besser in den HMB geladen werden 
koennen. (macht VLM.EXE uebrigens automatisch)
Ausserdem kann man mit den VLMs z.B. einen Client gleichzeitig an einen PNW 
und NW Server und an ein CD-ROM haengen, ohne dass das DOS wie bei den NETX 
umgangen werden muss. Die VLMs unterstuetzen auch das Packet Burst des NW 
Servers (ab 3.12)




  
   ***********************  Einloggen unter OS/2  ************************



 > Wie kann ich es anstellen, dass ich nach dem Booten von OS/Warp nicht
 > immer den UserID und das Passwort eintragen muss, um mich auf dem Novell
 > 3.12 Server einzuloggen?

In der CONFIG.SYS unter SET RESTARTOBJECTS= den Eintrag CONNECTIONS 
rausnehmen.




  
   *********************  WINUP / DOSUP Nachfolger  **********************



DOSUP9.EXE und WINUP9.EXE waren die letzten Updates in dieser Form. Vor ein 
paar Tagen kam eine Info direkt von Novell, dass die in diesen Archiven 
enthaltenen Programme, Treiber usw. ab sofort auf neue Archive aufgeteilt 
werden. 

VLMUPx.EXE enthaelt alle aktuellen VLMs, ODI- und MLID- Treiber.

NET33X.EXE oder NET33XN.EXE enthaelt die letzte NETX.EXE, die NET33XN 
zusaetzlich die NETWARE.DRV fuer Windows.
Die NETX.EXE wird von Novell nicht mehr weiter unterstuetzt.

WINDRx.EXE enthaelt die aktuellen Windows Treiber und VxDs fuer VLMs und 
NETX.

NWDLLx.EXE enthaelt die aktuellen Windows DLLs fuer die VLMs.



  
   ****************  OS/2: Login in CONFIG.SYS geht doch  ****************



Wenn man sich mit der neuen OS/2 Requesterversion 2.11 unter WARP mit 
LOGIN.EXE in der Config.sys einloggt, produziert man einen "Haenger".

Hier die Loesung: Im Patch R211FT.EXE ist die Datei NWSTART.EXE dabei. Und so 

funktioniert es:

CONFIG.SYS
CALL=C:\NETWARE\NWSTART.EXE
CALL=C:\NETWARE\LOGIN.EXE




  
   ********************  Absturz beim Laden der VLMs  ********************



 >         VLM.EXE nimmt Vorinitialisierung der VLMs vor

 > danach springt der Cursor auf die naechste Zeile und blinkt. 
 > Der Rechner stuerzt komplett ab.

Wenn man die VLM mit dem Parameter /V4 aufruft, werden div. Meldungen
angezeigt. Aus der *.VLM, bei der es abbricht, kann man Rckschlsse
ziehen, wo es klemmt.



  
   ******************  NLS Files bei Server und Client  ******************



 > 1252_UNI.001   
 > 1252_UNI.002   
 > 1252_UNI.003

Wer keine zusaetzlichen Fremdsprachen benoetigt, kann ausser *.001 und *.049 
alle anderen Dateien loeschen.



  
   ****************************  ODI-Treiber  ****************************



ODI bedeutet Open Datalink Interface und beschreibt eine (bzw. mehrere) 
Stufen des ISO-OSI- Modells.

Novells Konzept der ODI Treiber sollte man vor allem dann benutzen, wenn man 
mit mehreren Protokollen gleichzeitig arbeitet, z.B. IPX und TCP/IP. 

Ausserdem wird die alte IPX.OBJ Version nicht mehr weitersupportet (letzte 
aktuelle Version 3.10). Die alte IPX wurde aus der IPX.OBJ, einer OBJ-Datei 
des Kartenherstellers und den Einstellungswerten mit einem speziellen Novell- 
Linker zusammengefuegt. Bei einer Jumperaenderung oder Update von einer der 
OBJ-Dateien musste man den Treiber jedesmal neu zusammenlinken.

Der Hauptvorteil von ODI ist aber der, dass hier die eine Datei IPX.COM in 
drei Teile gesplittet wird und eine zusaetzliche ASCII-Datei die 
Konfiguration enthaelt. Wenn jetzt z.B. der Kartentreiber erneuert werden 
soll, tauscht man einfach die COM oder EXE des Herstellers aus, das wars.
Aenderst man wegen einer andern Karte den IRQ der Netzwerkkarte, traegt man 
den neuen Wert einfach in die NET.CFG ein und startet den Rechner neu.

Diese drei Teile sind:

LSL.COM
NE2000.COM (bzw. Dein Kartentreiber)
IPXODI.COM

wobei in der NET.CFG Einstellungen fuer alle drei Teile stehen und mit jedem 
ASCII-Editor geaendert werden koennen.

Diese drei Teile verbrauchen zusammen zwar mehr Speicherplatz als die alte 
IPX, haben aber eine erweiterte Funktionalitaet und koennen durch die jeweils 
geringere Groesse evtl. doch besser in der hohen Speicher geladen werden.
Ausserdem kann man diese Treiber durch den Parameter -U wieder entladen, was 
bei der IPX.COM nicht moeglich war.

Zusaetzlich benoetigt man fuer den Zugriff auf Netware oder PNW Server 
natuerlich immer noch die NETX oder alternativ die VLMs.



  
   ******************  NODE ADRESS einer Karte aendern  ******************



        NODE ADDRESS hex_adresse
        
        bersteuert alle in der Netzwerkkarte hardwaremig
        eingestellten Knoten-Adressen, wenn die Hardware dies zult.
        
        Hinweis: Das Verndern der Knoten-Adresse einer Karte kann zu
        Konflikten mit anderen Netzwerkkarten fhren. Verwenden Sie
        mglichst immer die hardwaremig eingestellte Knoten-Adresse.
        
        Syntax    node address hex_adresse
        
                  Setzen Sie fr hex_adresse eine hexadezimale
                  Adressenzahl ein.
        
        Standard  Keine
        
        Beispiel  Um die Knoten-Adresse auf einer Netzwerkkarte auf
                  12D43 zu ndern, wrden Sie folgende Zeilen in Ihre
                  Datei NET.CFG aufnehmen:
        
        link driver ne2100
          node address 12d43





  
   ****************************  OS/2-Client  ****************************



 > Wenn der Server down ist, meldet OS/2 beim booten waehrend des 
 > Aufbaus der WPS das der Server nicht errreicht werden kann und 
 > bleibt dann bis zur Bestaetigung stehen. 

Wenn man die folgende Zeile aus der CONFIG.SYS entfernt und das genannte 
Programm separat startet (z.B. STARTUP.CMD), dann ist das Problem geloest.

********** RUN=C:\NETWARE\NWDAEMON.EXE



  
   *************************  OS/2 LOGIN SCRIPT  *************************



Es gibt eine OS/2-Version des System-Login-Scripts und auch des 
User-Login-Script. Diese werden mit der OS/2-Version des SYSCON angelegt.
Weiterhin ist zu beachten, dass Novell fuer OS/2 keine SEARCH-Laufwerke im 
Requester implementiert hat UND es werden alle Mappings wie ein "MAP ROOT" 
unter DOS behandelt.




  
   *****************  Problem mit OS/2 Novell Requester  *****************



 >  Fehler!  REQ0815: Das Programm kann die Verbindungs-ID nicht
 >  ermitteln.

Mit welcher FRAME laeuft der NetWare-Server?

Man sollte in der Konfiguration des NetWare-Requester des MPTS die nicht 
zutreffenden Frames auf "NO" setzen.



 
 #10 ############################# Drucken ##################################


  
   ***********************  Rprinter einfach weg  ************************



 > an was kann es liegen, das sich der rprinter in einem 3.11
 > Netz einfach verabschiedet, und das ganz ziemlich regelmssig

Die RPrinter-Geschichten hat Novell noch nie ganz zu den Akten legen koennen. 
Entladen und erneuetes schnelles laden des RPrinter brint auch so seine 
Probleme.. ebenfalls RPrinter unter Windows.

Meine Empfehlung ist da ganz umzusteigen auf Fremdprodukte wie Lanspool oder 
IQ-Server von Infiniy. Das letzgenannte ist recht preiswert und versagt 
"fast" nie seinen Dienst, weder unter Windows noch unter anderen Anwendungen 
die ich so kenne. Kann neben den LPT-Ports auch die COM-Schnittstellen 
bedienen und ist etwa 5 mal schneller als der RPrinter...

den PServer kann man sich damit gleich mit sparen.




  
   ************************  HP4L an Novell 3.12  ************************



 > ... ist  korrekt eingerichtet, aber der Drucker wird nicht erkannt.
 > Es erscheint  immer folgende Meldung: LPT-Anschluss ist bereits aktiv,
 > kann nicht  benutzt werden! Nun ist der Lpt1-Port allerdings nicht von
 > einem anderen  Geraet belegt;

Habt ihr eine Netzwerkkarte auf 360h? Das ueberschneidet sich, falls die 
Druckerschnittstelle auf 378h liegt. (Netzwerkkarten belegen typischerweise 
20h Adressen, also von 360-37f, was sich halt mit 378 ueberschneidet). Stell 
die Netzwerkkarte z.B. auf 300, 320 oder 340.



  
   ********************  9 LPT's mit NW 3.1x und 4.x  ********************




 > koenntest Du mir bitte sagen, was ich einstellen muss, um
 > mehr als drei lpt ports zu haben. 

Als Client *muessen* die VLMs eingesetzt werden, mit NETX gehts nicht.

In der WIN.INI unter der Rubrik [PORTS] folgendes erweitern:

[ports]
LPT1:=
LPT2:=
LPT3:=
LPT4:=
LPT5:=
LPT6:=
LPT7:=
LPT8:=
LPT9:=

Ausserdem muss in der NET.CFG am Anfang

  LOCAL PRINTERS = 0   <bzw. Anzahl der lokalen Drucker>
  NETWORK PRINTERS = 9

eingetragen werden.

Das reicht, um unter Windows mit dem Netware-Tool die 9 LPTs zu benutzen.
Wenn man die 9 LPTs auch unter DOS ansprechen mchte, bentigt man noch den 
CAPTURE von Netware 4.x.




  
   *********************  Druckerpuffer leeren (1.)  *********************



 > wird in PCONSOLE ein _AKTIVER_ Druckjob geloescht, weil z.B. der
 > falsche  Drucker gewaehlt wurde so stoppt der  Ausdruck nicht 
 > sofort, weil irgendwo noch Daten haengen


PCONSOLE -> Print Server Info -> Print Server Operator

hier muessen alle gewuenschten Supervisor Equivalente als Operator 
eingetragen werden, sonst fluppts nachher nicht. Das ist natuerlich nur 
EINMALIG !!!

dann in  ..  -> Status/Control -> Printer Status

als Operator hast Du jetzt rechts oben ein Feld, das Du mit RETURN oeffnen 
kannst und mit  ABORT PRINT JOB kannst Du den aktiven Job abbrechen.

2. Moeglichkeit siehe naechste Info.




  
   *********************  Druckerpuffer leeren (2.)  *********************



 > Wie kann man diesen Puffer loeschen, damit nicht z.B. 35 Seiten 
 > mit 5  Muellzeichen gedruckt werden?

PSC PS=printservername P=druckernummer AB



  
   ********************  Printcon job configurations  ********************



 > Wie kann man Print Job Konfigurationen fuer alle erstellen ?

Erstelle als Supervisor eine Print Job Konfiguration, kopiere die 
printcon.dat aus \mail\1 nach \public und aendere SMODE fuer capture.exe und 
evtl. nprint.exe ab:

  smode capture.exe 5    (search on all opens)). 

Alle, die diese Konfiguration verwenden sollen, duerfen in ihren Home 
directory kein printcon.dat File stehen haben.



  
   ***********************  Globale PRINTCON.DAT  ************************



> Wie kann man die PRINTCON.DAT einfach an alle Benutzer 
weitergeben/kopieren?

nimm folgenden Part im System-Loginscript auf:

if USER_ID="1" then
#NCOPY \MAIL\1\PRINTCON.DAT \PUBLIC\
else
#NCOPY \PUBLIC\PRINTCON.DAT \MAIL\%USER_ID\
end




  
   *****************************  Rprinter  ******************************



die neueren Rprinter Versionen kann man mit dem Parameter -P
im Pollingmode betreiben. Damit sind viele Probleme auch unter WIN  
beseitigt.


          RPRINTER <PRINT SERVER NAME> <PRINTER #> -P

Den "-P" Parameter  gibt es nur in Version 1.26 und hher von Rprinter.


  
   ********************  Probleme mit HP Laserjet 4L  ********************



> wenn ich den HP 4L an den Server anschliesse und die Schnittstelle
> ueber Capture umleite, werden unter Windows nur Hyroglyphen gedruckt.

Versuch mal, den 4L in der Windows-Systemsteuerung an LPT1.DOS anstatt
LPT1 zu haengen.

Das ist uebrigens kein Problem mit Novell, sondern allgemein mit diesem 
Drucker unter Windows.




  
   ******************  Druck-Probleme bei Deskjet 5**  *******************



Beim DeskJet 540 steht im Handbuch, dass man ihn weder im Netz noch mit
einem autom. Druckerumschalter benutzen soll/darf, da er sonst nicht
richtig funktioniert.

Beim 540'er DJ werden einige Schalter wie z.B. 'CLEAN','SELFTEST' etc ..
des control-panel, welches beim 520'er DJ am Drucker angeordnet sind per
Software gesteuert und auch alle Statusmeldungen werden per Software
vom Drucker zum Windows-Treiber oder Dos-Treiber in binrer Form uebertragen 
und dort ausgewertet und gegebenenfalls angezeigt. Z.B. die Meldung 'OUT OF 
PAPER'...

Fuer diesen 'Luxus' braucht der 540'er DJ ein spezielles Centronics Kabel
um die 'Daten' wie z.B. 'Der Deckel des Druckers ist auf' in Richtung
Computer (Drucker-Treiber) zu uebertragen.

Aus diesem Grund kann der Drucker sicher nicht am Fileserver als 
Netzwerkdrucker benutzt werden.



  
   ****************  Deskjet 6.x Treiber im Peer to Peer  ****************



fruehere Versionen des DeskJet Treibers ermoeglichten, das Produkt in einem  
Peer to Peer Netzwerk anderen Clients zu sharen.
Die Treiber Versionen 6.0B, 6.1D und 6.1E besitzen eine neue Architektur,  
weshalb er in seiner Standardkonfiguration im PtP-Netz nicht funktioniert.  
Es gibt aber fuer die meisten Faelle einen leicht zu installierenden  
Workaround. 2 Bedingungen muessen jedoch erfuellt sein:
1. Jeder Nutzer muss eine lokale Windows Installation besitzen und
2. einige Einschraenkungen im Betrieb des Druckers muessen hingenommen
   werden.

Installation:
Nutzer A:  Drucker ist lokal angeschlossen
Nutzer B:  Moechte Drucker geshared nutzen
Beide installieren den Treiber vom Programmanager aus mit dem Quick-Setup  
Programm (A:\setup/q). Nutzer B wird einige Fehlermeldungen erhalten, dass  
der Drucker nicht gefunden wurde. Das ist normal und braucht nur mit OK  
bestaetigt werden.
Nach Installation des Treibers muss Nutzer A folgende Aenderung vornehmen:
Die DESKJETC.INI im Verz. C:\Windows wird modifiziert, damit der Abschnitt  
[personalities] wie folgt aussieht:
[Personalities]
5MaxPersonalities=02
5PERS1=DESKJETC.DRV
5PERS2=HPVDOS.DLL
5PERS0=HPVDOS.DLL

Fuer den Deskjet 540 oder 600 muss in der DESKJETC.INI des Nutzers B  
folgende Aenderung gemacht werden:

aendern von:         2colorupgrade=0000
nach                2colorupgrade=0200

Einschraenkungen:
1. Reinigen der Druckpatrone ueber Status Monitor kann nur von Nutzer A  
vorgenommen werden
2. Fehler-Rueckmeldungen wie "Papier alle" koennen von Nutzer B nicht  
empfangen werden. Er erhaelt unabhaengig vom tats. Fehler immer "Port not  
responding" angezeigt.
3. Fuer DJ 500C, 540C oder 600C wird keine Meldung ueber den noetigen  
Wechsel der Druckpatrone angezeigt. Der Drucker druckt die Daten mit der  
jeweils im Drucker eingesetzten Patrone. Ein Farbbild etwa wird bei  
eingebauter Schwarzpatrone in Graustufen gedruckt, ohne dass eine  
Fehlermeldung erscheint.




  
   *******************  Windows GDI als Netzdrucker?  ********************



> Hat denn jemand schon mal sowas obiges ausprobiert?

Ja, aber lass bloss die Finger davon. Die NEC Superscript 610 plus laufen 
noch nicht einmal richtig mit einer manuellen Switchbox, geschweige denn mit 
einer automatischen oder gar als NPrinter.

NEC meinte als Kommentar auf meine Anfrage: man kenne das Problem, sehe sich 
aber nicht genoetigt etwas dagegen zu tun.

Mit der manuellen Switch hat wohl die mitgelieferte Software so ihre Probleme 
und kommt oftmals nicht mit dem Umschalten zurecht.




 
 #11 ############################# Backup ###################################


  
   *******  NBACKUP Netware 3.11: LOG's auf kaputter Platte (SRV)  *******



 > Folgendes Problem: Ein Bekannter hat auf seinem Netware 3.11 
 > Server die LOG und ERR-Dateien des NBACKUP auf dem Server statt 
 > auf der lokalen Platte abgelegt.

 > Nach dem Absturz der Serverplatte kann die LOG-Datei aufgrund eines
 > Bandlesefehlers nicht neu aufgebaut werden.

 > Weiss jemand in diesem Fall Abhilfe???


Bei einem Vortrag von Novell kam auch jemand darauf zu sprechen und meinte, 
dass NBACKUP einfach *unerklaerlicherweise* eine LOG Datei braucht, ABER 
NICHTS AUS IHR LIEST !!! (steht *alles* auf Band)

Da die LOG-Datei nur "Show" ist, einfach Nbackup mal aufrufen, damit wieder
irgendeine erzeugt wird, dann muesste das Zuruecksichern wieder gehen.




  
   *****************  ARCSERVE 5.01 unter Netware 3.xx  ******************



 > sobald ich die Arcserve von Windows aus versuche anzusteuern
 > klappt es nicht und Windows hngt sich auf.


wenn Du die VLMs benutzt mut Du den NDS.VLM laden 
(wird standardmig in der NET.CFG mit ";" auskommentiert)




  
   ******************  Backup mit Sytos unter NW 3.xx  *******************



 > nach einer Aufruestung von ELS II auf 3.12 will das alte SYTOS
 > die  Backupbaender nicht zurueckspielen 
 > Fehler: man soll eine Gruppe EVERYONE  einrichten, die aber 
 > natuerlich schon existiert.

Das geht mit SYTOS tatsaechlich nicht mehr.

Sytos Plus kann auch SYTOS Baender lesen, ist also erste Wahl bei einer 
Umstellung (allerdings ist kein Update moeglich, nur Neukauf!), ansonsten 
duerften auch ArcSolo von Cheyenne oder andere Backupprogramme mit der 
Hardware funktionieren.




  
   *********************  Problem mit WINSTART.BAT  **********************



 > In der WINSTART.BAT lade ich Btrieve.
 > Wenn dieses Programm in der WINSTART.BAT geladen wird, bleibt der
 > Rechner nach dem Beenden von Windows stehen (schwarzer Bildschirm, Cursor
 > oben links in der Ecke).
 > Wenn ich das Programm von hand lade, bevor ich Windows starte, kann ich
 > Windows normal beenden.

Bei irgendeinem Readme zu einem Update von Btrieve oder bei Arcserve 5.0 
stand, dass obiges Problem auftreten koenne und man wisse nicht warum und man 
solle Btrieve eben vor Windows und nicht in der winstart.bat laden. 



  
   *********************  Trustee Rights mitsichern  *********************



 > Mir gehen beim Kopieren eines Volumes die Trustee Rights der 
 > einzelnen User verloren. 

Man muss ein Programm verwenden, dass die Trustee mitsichert (z.B. ARCSERVE, 
NBACKUP usw.)

 > Wie kann ich die Trustee Rights separat von einem Server auf 
 > den anderen uebertragen?

z.B. mit NBACKUP sichert man z.B. mit einer Maske fuer die Datei die den
Namen 123.123 hat. Jetzt muss man nur noch angeben, dass man alle 
Verzeichniss informationen mitsichern willst.

 > Was haben die Dateien *.SYS und *.SRV in dem Verzeichniss
 > SYS:SYSTEM\*.QDR zu bedeuten? (Sie stehen im staendigen Zugriff
 > von Netware)
Das sind Printer-Queue System-Dateien von Netware.




  
   *************************  SERVER kopieren !  *************************



 > Gibt es eine Moeglichkeit, einen kompletten Server inklusive 
 > aller Rechte, User, Drucker, Queus, usw. zu kopieren ?

Wenn beide Server im gleichen Netz sind, dann kopiere alle Daten auf den 
neuen Server rueber. Dann mach von einer Workstation aus auf dem alten Server 
mit NBACKUP ein Backup einer nichtexistenten Datei (123.123), dann sichert er 
nur die Rechte und die Bindery. Diese Sicherung (Datei) sicherst Du dann auf 
dem neuen Server "zurueck" und fertig.




  
   **********************  Arcserve/ Novell Lizenz  **********************



 > Beim Laden von Arcserve (5 User) auf einem Novell (100 User) erscheint
 > folgende Meldung:
 > "This Version of Arcserve runs only on a 5 User-System!"

Auf der Platte stehen doch die Daten von Deinen 100 Usern. Arcserve moechte 
deshalb bei einer 100 User Lizenz von Novell auch eine 100 User Lizenz von 
Arcserve.




  
   **********************  SBACKUP und 100 Seiten  ***********************



> Beim Anschauen des Logfiles mittels SBACKUP fiel uns auf, dass die
> Sicherung immer exakt 100 Bildschirmseiten umfasst.

Ein bekanntes Problem.
Mit SBACK2, einem Bugfix, ist nicht nur dieses Problem behoben worden...




  
   **********************  ArcServe/Btrieve Fehler  **********************



 > "Btrieve Fehler: 1020 greift auf Datei zu, Versuche Btrieve zu
 > initialisieren"

Cheyenne empfiehlt folgendes (auch in dieser Reihenfolge):

- Unter Windows ein DOS-Fenster oeffnen und "MEM /C|MORE" eingeben. Dann
  ueberpruefen ob BREQUEST geladen ist und schauen, dass mindestens 530k
  Basisspeicher frei sind. Im Zweifelsfall muss man halt ein paar TSRs
  draussenlassen.

- Falls der Manager unter NDW laeuft, den Norton Desktop rauswerfen.

- Falls keine andere Windows-Shell benutzt wird und der Rechner mit QUEMM
  laeuft, ist folgendes zu tun:
  1) WINSTART.BAT nach WINSTART.OLD umbenennen
  2) Neu starten und QUEMM Optimize laufen lassen
  3) BREQUEST.EXE manuell laden
  4) WINDOWS starten und nochmal versuchen

- Falls der WINAGENT vor dem Manager geladen wurde, diesen aus dem Speicher
  nehmen und nach dem Manager laden

- In SYS:ARCSERVE/MANAGER bzw. in C:\AS50 muss WBTRCALL.DLL vorhanden sein, 
und ein Filedatum nach 05/93 haben. Sollte es eine 12/93er Version sein, 
sollte
  man die Version von 05/93 verwenden

- Versuchen, ARCserve mit WIN ARCSERVE aus SYS:ARCSERVE/MANAGER bzw. aus 
C:\AS50 zu starten, damit evtl. im Windows-Verzeichnis vorhandene veraltete 
DLLs nicht verwendet werden.

- BTRIEVE.EXE darf auf der Workstation nicht geladen sein

- Es koennte einen Konflikt zwischen BREQUEST und einer der folgenden 
Anwendungen geben: Saber Menu, Norton Desktop f. Windows, Insight Manager,
  Direct Access, Ontime for Windows V1.0, PC Anywhere, HP Monitor Utility,
  Faxworks. Sollte eine dieser Anwendungen laufen, diese beenden.

- Starte die Workstation nur mit den unbedingt noetigen Treibern, und halte
  beim Windows-Start eine SHIFT-Taste gedrueckt, um die Abarbeitung des
  AUTOSTART-Ordners zu verhindern.

- Versuche den Manager auf einer anderen Workstation zu benutzen, da es ein 
Hardware- oder Softwareproblem der WOrkstation sein koennte.

- Ueberpruefe, dass Du die neuesten NetWare bzw. MS-Treiber verwendest. Es
  sollten alle Treiber und DLLs den gleichen Releasestand haben.

- Ueberpruefe die INI-Dateien auf BTRIEVE-Befehle, es koennte einen Konflikt
  geben.

- In der Datei NOVDB.INI muss in der [brequestDPMI]-Sektion LOCAL=NO stehen.

- Falls VLMs verwendet werden auf NETX umsteigen

- BTRIEVE.NLM, BSPXCOM und BREQUEST.EXE neu ueberspielen, da sie defekt sein
  koennten.

- Ueberpruefen, dass BTRIEVE und BSPXCOM mit den Defaultparametern von
  ARCserve geladen werden:
  LOAD BTRIEVE -p=4096 -f=20 -h=60 -l=20 -u=0 -s=30 -m=512
  LOAD BSPXCOM -d=8192 -s=15 -w=3

- Kopiere die leere Datenbank auf Deine aktuelle

- Falls Soundkartentreiber geladen werden, versuche diese zu entfernen. Es 
gibt
  bekannte Probleme mit z.B. den Soundblaster-Treibern

- Falls die WS ein IBM ValuePoint P90 ist, als VGA-Treiber unbedingt 
Standard-
  VGA verwenden.



  
   *****************  Bufferprobleme bei Arcserve 4.02  ******************



> Fehlermeldung 
> Hardware error (04h), Can not allocate buffers from tapedriver

versuch mal folgenes.

:UNLOAD ARCSERVE
:UNLOAD TAPEDRV

danach beides wieder starten mit:

:LOAD TAPEDRV BUFFERS=20
:LOAD ARCSERVE




  
   ********************  Arcserve Btrieve-Fehler1002  ********************



 >       Btrieve-Fehler: 1002 greift auf Datei zu:
 >       Versucht:Btrieve initialisieren

Der konventionelle Speicher (d.h. Speicher unter 640 KB) muss vor dem 
Windowsstart noch 520 KB frei haben.
Es ist voellig uninteresant ob Du 16 oder 20 MB hast, wenn Du im unteren 
Speicherbereich nicht genuegend beim Start von Windows frei hattest.




  
   ********************************  DDS  ********************************



Das Aufzeichnungsformat Digital Data Storage (DDS) ist notwendig, um ein 
Audio-DAT-Laufwerk fuer die Speicherung digitaler Computerdaten einzusetzen. 
Ende der 80'er Jahre haben die Firmen HP und Sony dieses Format entwickelt, 
das mittlerweile von ANSI, ISO und ECMA als Industriestandard fr 
DDS-Laufwerke akzeptiert.
DDS ist eine Erweiterung des ursprnglichen Audio-Formats, das fuer Computer- 
daten zu unflexible und nicht sicher genug ist. Jeweils 22 der sogenannte 
"DAT-Frames" (Spurpaare) werden bei DDS in eine Folge von Datengruppen mit 
einheitlicher Laenge zusammengefasst. Nur etwas 60% jeder Spur stehen fuer 
die Datenspeicherung zur Verfuegung, der Rest wird beispielsweise fuer 
ATF-Codes (Automatic Track Findung) und spezielle Codes zum schnellen 
Auffinden von Daten auf dem Band (Fastsearch) belegt. Das Laufwerk braucht 
die ATF-Informationen, damit es den Schreib-Lese-Kopf stets exakt ueber der 
jeweiligen Spur positionieren kann. Fastsearch ist eines der wichtigsten 
Features von DDS und erlaubt durchschnittliche Zugriffszeiten von rund 30sec 
auf einem 90m Band.
Fuer die neuen 120m Baender mit einer Kapazitaet von 4GB musste das DDS- 
(beziehungsweise DDS-1-) Format erweitert werden. DDS-2 ist jedoch voll 
kompatibel zu den kuerzeren 60m und 90m Medien.
Um die Datensicherheit zu erhoehen, sind in DDS insgesamt 10 Fehlerkorrektur- 
einrichtungen integriert, darunter allein 3 ECC-Stufen (Audio-Baender 
arbeiten nur mit 2 ECC-Stufen). DDS-Laufwerke verwenden 4 Koepfe anstelle von 
2, die alle im Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet sind. Dadurch koennen 
Daten sofort nach dem Schreibvorgang wieder gelesen und ueberprueft werden. 
Bei einem Fehler faehrt das Band automatisch zurueck und der Schreibvorgang 
wird solange wiederholt, bis die Daten einwandfrei auf dem Band angekommen 
sind.
Normale DAT-Audiobaender koennen in DDS-Laufwerken zwar verwendet werden, 
allerdings ist die Qualitaet von Band und Bandfuehrungsmechanik wesentlich 
geringer als bei speziellen DDS-Baendern. Um eine mooglichst hohe Daten- 
sicherheit zu garantieren, sollten Sie daher stets DDS-Baender fuer Backups 
verwenden.
Im Jahre 1991 wurde das DDS-Format um eine integrierte Datenkompression 
erweitert und das Ergebnis erhielt die Bezeichnung DDS-DC (Data-Compression).
Aus der grossen Anzahl unterschiedlicher Kompressionsalgorithmen entschied 
sich die DDS Manufactures Group (ein Zusammenschluss von 19 Herstellern von 
DDS- Produkten) fuer DCLZ (Data Compression Lempel-Ziv). Dieser Algorithmus 
ist leistungsfaehig genug, um je nach Datentyp im Idealfall eine bis zu 
vierfache Kompression zu ermoeglichen. DDS-DC arbeitet auf Hardware-Basis, 
das heisst, die Datenkompression wird im Laufwerk durchgefuehrt ohne dass die 
Backup- Software etwas davon bemerkt.




  
   ***************************  Helical Scan  ****************************



Helical Scan beziehungsweise Schraegspur-Aufzeichnung ist die Technik, die in 
VHS-Videorekordern, 8mm Video- und 4mm DDS-Streamern Anwendung finden. Im 
Gegensatz hierzu arbeitet 1/2 Zoll und 1/4 Zoll Streamer mit einem 
sequentiellen Verfahren, bei dem die Daten parallel zur Bandrichtung aufge- 
zeichnet werden. Das Problem bei dieser sequentiellen Aufzeichung ist, dass 
zwischen parallel liegenden Datenspuren ein Abstand bleiben muss um beim 
Lesen keine Uebersprech-Effekte zu erhalten.
Beim Helical-Scan-Verfahren wird dieses Problem durch schraeges Aufzeichnen 
der Spuren minimiert. In einer rotierenden Trommel befinden sich zwei 
Schreib-Lese- Koepfe an gegenueberliegenden Stellen. Die Trommel ist an einer 
um 6 Grad geneigten Achse montiert und rotiert mit 2000 Umdrehungen pro 
Minute, waehrend das Band langsam in Richtung der Trommelrotation 
vorbeigefuehrt wird. Die Koepfe beschreiben somit Teile einer Helix 
(Schraubenkurve) auf dem Band, daher auch der Name "Helical Scan".
Jeder Kopf schreibt einen schraegen Spurabschnitt von der oberen zur unteren 
Bandkante. Die Koepfe sind etwas breiter als fuer die Datenspuren 
erforderlich, wodurch sich diese leicht ueberlappen. Zur Vermeidung von 
Uebersprech-Effekten schreibt jeder der beiden Koepfe entlang seiner Spuren 
Datenstreifen mit unterschiedlichem Winkel (Azimut-Winkel). Beim Lesen 
empfaengt jeder Kopf die Daten staerker, die mit dem eigenen Azimut-Winkel 
aufgezeichent wurden. Der Uebersprech-Effekt ist dadurch minimiert.

Beruehrungwinkel des Bandes mit der Kopftrommel:
Video-8 (8mm): 221 Grad
VHS          : 180 Grad
DAT Helical  : 90 Grad
Daraus ergibt sich eine weitaus geringere Band- und Trommel-Abnutzung fuer 
DAT.




  
   **********************  Arcserve Fehlermeldung  ***********************



  > Integritaetsfehler beim Zugriff auf 
  > SYS:ARCSERVE\DATABASE\ASOBJECT.DB [2] 

 Sieht nach einem ARCSERVE-Datenbank Problem aus.

 Du kannst probieren, das Verzeichnis SYS:ARCSERVE\DATABASE
 nach SYS:ARCSERVE\DATABASE.OLD umzubenennen.

 Dann erzeugst Du ein neues Verzeichnis: SYS:ARCSERVE\DATABASE
 und kopierst dorthin alle Dateien aus SYS:ARCSERVE\EMPTYDB

 Damit hast Du zwar alle Eintraege der vorherigen Sicherungen
 verloren, aber die lassen sich im Notfall mit BAND EINFUEGEN
 ja wieder erzeugen (dauert allerdings). Du brauchst diese
 Eintraege ja eh nur zum selektiven Ruecksichern, wenn Du
 nicht weisst, wie die Dateien heissen.

 So hast Du wieder eine neue, saubere Datenbank, die ab der
 naechsten Sicherung wieder gefuellt wird.



  
   ****************  2 Server kopieren unter Novell 3.12  ****************



[nichts fuer blutige Anfaenger, man sollte den Text schon bis zum Ende 
durchgelesen haben, bevor man anfaengt!]

Ich greife mir in diesen Faellen einen Rechner (z.B. eine Workstation),
den ich voruebergehend zum Server befoerdere. Damit das klappt, sollte
der ausreichend Speicher haben (allermindestens 8 MB, besser 16). CPU
ist fast egal, z.B. mit einem alten 386 DX 40 geht das prima. Ich nehme
immer meinen Bastelserver, lasse meine Platte zuhause und konfiguriere
den Rechner neu.
Damit's bei mir nicht piept, verwende ich meine eigene Lizenz auf dem
zweiten Server, es geht aber auch mit einer einzigen (er sagt dann
aber dauernd etwas wg. Copyrightverletzung - kannst Du mit "Castoff all"
abschalten).


Vorbereitung am alten Server:
als Supervisor (oder aequivalent) einloggen.

AUTOEXEC.NCF (SYS:SYSTEM) und NET$LOG.DAT (SYS:PUBLIC) ausdrucken.
In SYS:SYSTEM "Bindfix" aufrufen (Du solltest wissen, was das macht!). 
Es entstehen drei Dateien mit der Endung ".OLD" - die sicherst
Du auf eine Diskette.
Einmal LTRUS (von mir - gibt's bei Stefan Braunstein als LTRUS005.ZIP -
Doku dabei) laufen lassen, die Ausgabe auf eine Diskette fangen.

In "AUTOEXEC.NCF" sind eine Menge Dateien aufgelistet, etwa so:
load tralala

Diese Dateien per Namen in SYS:SYSTEM suchen (Erweiterung kann
".NLM", ".DSK", ".LAN" sein) und auf eine Diskette schreiben. Du
brauchst sie hinterher.


Zum neuen Server gehen.

Du konfigurierst die neue Platte unter DOS (DOS-Partition z.B. 5 MB -
ist unkritisch, darf klein sein) und bringst ein Basissystem drauf.
Ein DOS-Editor kann nicht schaden, ist aber nicht unbedingt noetig).

z.B:
   ------- dos
      |--- uti
      +--- novell
	   server.exe
	   plattentreiber
	   lan-treiber
	   div. Patches etc (*)
	   install.nlm
	   vrepair.nlm (fuer spaeter, zur Sicherheit)

   autoexec.bat
   config.sys
   ...

Ich spiele mir immer diverse kleine DOS-Tools drauf (Debug, MFT und
Konsorten), damit ich bei irgendwelchen Problemen unter DOS eine
einigermaszen komfortable Umgebung habe und nicht wg. mangelndem Editor
gleich Disketten suchen musz.

Bares DOS! Schon himem ist fehl am Platz.

Es hat sich bewaehrt, ins Autoexec eine Konstruktion einzubauen, die
einige Sekunden auf einen Tastendruck wartet, bei Tastendruck dann auf
DOS-Ebene kommt, ohne Tastendruck aber gleich in den Server
durchstartet (Dann kommt der Server nach z.B. Stromausfall oder
absichtlichem Fern-Runterfahren wieder von selber hoch).

Ins Verzeichnis NOVELL gehen.

SERVER starten. Server kommt hoch mit seinem unnachahmlich spartanischen
Prompt. Disktreiber starten (RTFM welcher das ist!)

LAN-Treiber starten. Ich verwende 3COM-Karten, die brauchen eine ganze
Menge Kleinzeug, bis der Treiber startet. Ich bin wie immer zu faul mir
aufzuschreiben, welche das sind. Also boelkt er "ich kann die und die
Datei nicht starten bis die und die andere Datei geladen ist".

Du bekommst die Novell-Dateien vom alten Server ueber eine Workstation,
sie stehen im Verzeichnis sys:system (Du brauchst Supervisor-Rechte, um
dorthin zu kommen!). Kopier' die Saechelchen ins DOS-Verzeichnis
\Novell, dann muszt Du sie nicht immer von Hand nachladen.

Druck' Dir jetzt das AUTOEXEC.NCF vom alten Server als Vorlage aus; Du
brauchst die Befehle in der gleichen Reihenfolge, muszt allerdings den
Plattentreiber ersetzen.

Dann laedst Du vom Novell-Prompt "install"  (:load install). Damit legst
Du die Novell-Partition an (aehnlich wie DOSs "FDISK") und die Volumes.
Der Klarheit wegen trenne ich stets "SYS:" (Novell-Standard - bietet er
von selber an, Groeszenvorschlag: 100 MB) und "USER:" (Name von mir
gewaehlt - Rest der Platte). Du brauchst nichts uebrigzulassen. Frueher
mal hatte man die Option, Volumes anzustuecken - die Zeit ist m.E.
daruebergegangen - historisch.

Novell bietet 4 kb-Clusterung an; ich vergroeszere das auf die Groesze,
die eine DOS-Platte vergleichbarer Groesze haette. Das spart Speicher.
Ich habe schon viele Leute gefragt, warum ich ein Volume mit 4
kb-Clusterung anlegen sollte, wenn DOS doch mit einer 16er-Clusterung
darauf zugreift. Leider habe ich noch keine rechte Antwort darauf.
Also:
  bis 250 MB  4 kB-Bloecke
  bis 500 MB  8 kB-Bloecke
  bis 1 GB   16 kB-Bloecke

Install bietet an, die neuen Volumes zu "mounten" - das tust Du.

Zurueck zu ":"

Du solltest (wenn Du's noch nicht vorher getan hast) jetzt den Server ans
Netz anschlieszen. Man sollte ein Bus-Netz nicht oeffnen. Wenn Du's doch
tust, kann Dir der Strang abstuerzen, bei wenig Verkehr klappt es
aber meistens.

Nun den LAN-Treiber starten.

Ich verwende 3COM-Karten, die brauchen eine ganze
Menge Kleinzeug, bis der Treiber startet. Ich bin wie immer zu faul mir
aufzuschreiben, welche das sind. Also boelkt er "ich kann die und die
Datei nicht starten bis die und die andere Datei geladen ist".

Wieder das noetige per Disk vom anderen Server holen. Du siehst schon,
Du solltest den alten Server, eine Workstation und den neuen Server
nicht allzuweit voneinander aufstellen.

Uebrigens: Du machst das ganze natuerlich abends allein im Netz (z.B.
abends) und _nach_ einem (besser zwei) guten Backups!!

Also: Lantreiber laden ":load 3c5x9"
Patches/Hilfsdateien einspielen, bis er nicht mehr mault und den
LAN-Treiber laedt. Damit sich die beiden Server verstehen, muessen:

a. die Server unterschiedlich heiszen (er fragt danach!)
b. die Server mit dem gleichen Protokoll an der gleichen Leitung
   haengen.

Gaengig sind u.a. Ethernet_802.2 und Ethernet_802.3

; Beispieleintrag fuer 3COM
load 3C5X9 port=300 frame=ethernet_802.3 name=3C5X9_802.31
load 3C5X9 port=300 frame=ethernet_802.2 name=3C5X9_802.21

Ich lasse allen Unkenrufen zum Trotz immer beide Protokolle laden.
Nun ist der LAN-Treiber geladen. Du muszt ihn noch an die Auszenwelt binden,
schau 'mal, so:

bind IPX 3C5X9_802.31 net=E80231
bind IPX 3C5X9_802.21 net=E80221

Diese Zeilen gibst Du am Prompt ein. Du bekommst die Schreibweise
(gleiche Netzwerkkarte vorausgesetzt!) aus dem Ausdruck vom AUTOEXEC.NCF
vom alten Server (siehe oben).


Spannender Moment!
An der Workstation muessen nun mit "SLIST" beide Server zu sehen sein.
Ab jetzt sehen sie sich und boelken wacker, wenn Du die gleiche
SERVER.EXE verwendest.

Erstmal einen Kaffee. Wenn Du so weit bist, hast Du's schon fast
geschafft. Kurze Pause.


Du muszt nun den Inhalt des alten Servers auf den neuen
herueberkopieren. Dieser "Inhalt" besteht aus:

- der (dem?) sogenannten "Bindery" - das ist eine Art User-Datenbank,
  enthaelt Usernamen, Paszwoerter und noch einiges mehr.
  - leicht zu kopieren -> steckt in den drei ".OLD"-Dateien (siehe oben).

- den Dateien
  - leicht zu kopieren, man nimmt am besten "NCOPY" dazu.

- den speziellen Novell-Datei-Infos wie "Owner" "Last Access"
  - schwer/nicht zu kopieren. "Migrate" kann's. "NCOPY" kann's nicht.
  Diese Informationen sind i.a. nicht _so_ wichtig.

- die Trustees
  - schwer zu kopieren, nimm LTRUS und lies die Doku, damit dieses
  Schriftstueck nicht die Mitleser verrueckt macht und die Telekom
  Dollarzeichen in die Pupillen bekommt.
  "Migrate" kanns. "LTRUS" kanns, (wenn schon, dann bitte meins).

- die Druckeransteuerung
  - legst Du am einfachsten und schnellsten neu an. Es laeuft zwar das
  Geruecht, man koenne sie kopieren, mir ist es aber noch nicht
  fehlerfrei gelungen, und ich kenne auch keinen, der's reproduzierbar
  kann.

(*)

Ich fahre den/die Druckerserver beim alten Server herunter, das gibt die
zugehoerigen Dateien frei.

Ich "mappe" nun die Stammverzeichnisse der Volumes auf
Laufwerksbuchstaben, dabei fragt der neue Server nach dem Usernamen.
Ein jungfraeulicher Server verlangt "Supervisor" und kein Paszwort.

Nun Vorsicht! Fehleingaben jetzt koennen den alten Server kaputtmachen!

NUR EIN BEISPIEL - DIE LAUFWERKSBUCHSTABEN SIND INDIVIDUELL!

1. Volume kopieren
map root m: = old_srv:sys
map root n: = new_srv:sys

ncopy m:*.* n: /s/e

weitere Volumes analog kopieren

Das _dauert_  und die Server roedeln ordentlich.

Wenn Du mit kopieren fertig bist, kannst Du Dich beim alten Server
ausloggen, das schuetzt den vor Fehlbedienung.

Jetzt rekonstruierst Du die (das?) Bindery mit "Bindrest" (SYS:SYSTEM).
Die drei ".old"-Dateien sind mit dem Kopieren 'ruebergekommen.

Nun die Trustees rekonstruieren, dafuer nimmst Du das oben abgefangene
LTRUS-Skript, das Utility "GRANT" findest Du in SYS:PUBLIC.

Schau' mal ins "SYSCON" (Dreh- und Angelpunkt der Novell 3.x-Verwaltung)
und stell' sicher, dasz alles richtig angekommen ist.

Die Druckeransteuerung geht mir (wie gesagt) immer kaputt, ich lege
daher die Druckserver neu an (Queues kommen heil 'rueber).

Nochmal Kaffee-Trinken.

Danach sollte der neue Server funktionieren.

Novell liefert bei 3.12 ein Utility "Migrate", das alle Aufgaben ab (*)
uebernimmt. Gegenueber dem dargestellten Vorgehen hat "Migrate" den
Vorteil, dasz es auch die Novell-Infos (siehe "Filer") und die
Verzeichnis-Erstellungsdaten mit kopiert (macht NCOPY nicht). Mir ist es
allerdings auch schon mehrfach kapital abgerauscht. Die Meinungen zu
"Migrate" sind im Echo geteilt.

:-) Du solltest einen beauftragen, der's schon mal gemacht hat.

Wenn Du selber lernen und ueben willst, bau' Dir selber einen Server
(mind. 386/40, >= 8 MB, >= 100 MB). Eine gebrauchte 5er 3.11 kostet nicht
die Welt.





  
   ********************  ARCSERVE 5.01g und die NDS  *********************



Nach kopieren der englischen MSG-Files TSANDS.MSG und TSA410.MSG in das
deutsche MSG-Verzeichnis (SYS:SYSTEM\NLS\7) wurde zum ersten mal die 
NDS gesichert: <FULL DIRECTORY BACKUP> ist seitem im Log-File zu finden!


[Anmerkung:]

Evtl. MUSS man auch TSANDS.NLM vom 26.10.93 (58146 Byte) verwenden, die 
neueren funktionieren bei manchen nicht!




  
   *********************  NW 4.1 und ArcServe 5.01g  *********************



Die Dateien TSA*.* sollten alle soweit in Deutsch vorhanden durch die 
englischen ersetzt werden ( SYS:\SYSTEM\NLS\X ). Das gilt auch fuer
SMDR*.*. Grundsaetzlich gilt, dass ARCSERVE am unproblematischsten laeuft,
wenn Netware in Englisch installiert ist.

"SET NWLANGUAGE=ENGLISH" sollte auf der Arbeitsstation gesetzt sein.

Bei Arcserve vor 5.01f und 5.01g (z.b. 5.01e) muss
"SET  UPGRADE LOW PRIORITY THREADS=ON" in die Autoexec.NCF


Bei Verwendung von SMSUP4 &LIPUP6 sollte die Sicherung funktionieren.

Netware 4.10 = CLIB.NLM muss nach dem  3.November 1994 sein.
Netware 4.0x = CLIB.NLM muss nach dem  9.Maerz    1994 sein.


Auf jeden Fall muss nach der Installation von Arcserve bzw. nach Aenderungen 
an der NDS das Programm DSREPAIR ablaufen !!!
Eventuell muss DSREPAIR mehrmals hintereinander aufgerufen werden.
Es duerfen keine Fehler angezeigt werden.
Tut man das nicht, kann die Datenruecksicherung fehlerhaft sein !!!
Und das liegt dann NICHT an Arcserve !!!


  
   **************  AS 5.01 und nicht laufender AS-Manager  ***************



Problem:

Client mit DOS, Win 3.1 mit Packet-Driver (damit IPX und TCPIP
funktionieren, Frame Ethernet II)

Login klappte einwandfrei, Aufruf von Windows und ArcServe-Manager
einwandfrei. Wenn man Sichern aufrief, schien der Rechner sich im Netz
totzusuchen (Eieruhr, keine Plattenaktivitaeten).

Loesung des Problems:

Man nehme ODI-Treiber (dann klappt TCP/IP mit Winsock leider nicht) - oder
Packet-Driver mit darueberliegendem PDETHER (stellt ODI auf einem Packet-
Driver zur Verfuegung).

Die Packet-Driver in Verbindung mit PCKTIPX stellen irgendwelche dringend
benoetigten Dienste nicht zur Verfuegung.



 
 #12 ######################### 3rd Party Utils ##############################


  
   *************************  Lizenzverwaltung  **************************



 > ich suche eine Software mit der man unter Netware 3.12
 > sicherstellen kann, dass nicht mehr Leute ein Programm
 > starten als Lizenzen fuer dieses vorhanden sind.

z.B.  "SiteLock" von Brightwork Development
oder  "AppMeter" von uti-maco

beides Loehn Soft so um 1000 DM




  
   ******************************  WINPORT  ******************************




Produktinformation                      Stand: 28.07.93
=======================================================
 WINPORT/DOSPORT der Firma LANSOURCE Technologies Inc.
=======================================================

        Fax & Modem Sharing Software fr LANs

    Fuer Einsatz unter Windows 3.1 und unter MS-DOS.


WINPORT ist eine komplette Kommunikationsplattform fuer
Fax- und Datentransfer. WINPORT beinhaltet die Modem-
Server-Software und die Workstation-Module fuer Windows
3.1 und DOS. Benutzen Sie weiterhin Ihre favorisierten
Anwendungen. WINPORT stellt Ihnen an jeder Workstation
Modeme zur Verfuegung.

WINPORT erlaubt es Ihnen, ein gemeinsam genutztes Fax-
oder Datenmodem so zu benutzen, als waere es lokal an
Ihre Workstation angeschlossen. Mit dem gleichen Modem
koennen Sie Faxe versenden, BTX betreiben, in Mailboxen
einloggen, Fernwartung durchfuehren und dies alles an
jedem Arbeitsplatz im Netzwerk. Sie koennen sich aber
auch von ausserhalb jederzeit ueber das Modem in Ihr
Netzwerk einwaehlen und mit einer bestimmten Worksta-
tion verbinden lassen.

 * Anzahl der User:
Jeder User in einem Netzwerk kann ein ueber WINPORT zur
Verfuegung gestelltes Modem nutzen. Unter Novell-Netz-
werken lassen sich zusaetzlich Zugriffsrechte vergeben,
die auf der Rechtestruktur von Novell basieren.

 * Anzahl der Modeme / Modemserver:
In einem Netzwerk koennen mit WINPORT bis zu 99 Modeme
gleichzeitig verwaltet werden. Pro aktivem Modem wird 1
Lizenz benoetigt. Als Modem-Server eignet sich jede
Workstation im Netzwerk, die ueber mindestens 1
serielle Schnittstelle verfuegt. Neben Standard COM1
bis COM4 werden auch einige Multiport-Karten unter-
stuetzt. Der Modemserver wird als TSR geladen und
benoetigt 12kB RAM plus 3 kB fuer jedes weitere Modem.
Es koennen beliebig viele Modemserver im Netzwerk ein-
gerichtet werden.

 * Fax:
Benutzen Sie mit WINPORT ein gemeinsames Fax-Modem fuer
den Fax-Verkehr. Es muss dafuer kein eigener Rechner
fuer die Verwaltung abgestellt werden. Setzen Sie ein-
fach Ihre bisherige Windows-Fax-Software ein und arbei-
ten Sie wie gewohnt. WINPORT teilt Ihnen mit, wenn das
Modem gerade belegt ist oder schaltet automatisch auf
das naechste freie Modem weiter.

 * Daten:
WINPORT verhaelt sich voellig transparent. Setzen Sie
einfach wie bisher Ihre bevorzugte Software ein (unter
DOS bitte auf INT14 umschalten). Wahlweise koennen Sie
sich automatisch mit dem naechsten freien Modem oder
mit einem Modem Ihrer Wahl verbinden lassen. Rufen Sie
das Modem im Daten-Modus an, so koennen Sie die Verbin-
dung entweder fest einer bestimmten Workstation zuwei-
sen lassen oder den Protocol-Dial-In-Handler benutzen,
ueber den Sie sich zu einer beliebigen Workstation ver-
binden lassen koennen.

 * Direkt:
Durch Abstellen der Modem-Initialisierung koennen Sie
die seriellen Schnittstellen der Modem-Server nicht nur
fuer Modeme, sondern auch fuer Drucker, Plotter, Rech-
nerkopplung, Faxgeraete und andere seriell anzuschlies-
sende Geraete einsetzen und auf jeder Workstation im
Netzwerk nutzen.

 * Unter Windows:
WINPORT kann beliebig viele Schnittstellen (COM1 bis
COM4) auf das Netzwerk umleiten und stellt zusaetzlich
noch COM5 zur Verfuegung, falls Sie tatsaechlich be-
reits alle vier Standard-Schnittstellen im Einsatz ha-
ben sollten. Die Umleitung koennen Sie jederzeit Ein-
und Ausschalten. Fuer jede der Schnittstellen kann das
Verhalten individuell eingestellt werden (welches Modem
/ automatisches Weiterschalten usw.). Es bestehen kei-
nerlei Einschraenkungen bezueglich der von Ihnen einge-
setzten Anwender-Software.


>> (Novell FAQ Team: Sorry, der zweite Teil fehlt :-(  )


  
   **************************  Netzwerk-Menue  ***************************



 > ich suche ein Menue-System, das im Novell-Netz laeuft.

 > KO-Kriterium: das Teil muss zentral konfigurierbar sein, also eine Datei
 > fuer alle Anwender, abgreifen der Berechtigungen am besten aus der
 > Bindary, alternativ zentrales editieren der selbigen.

Hier wuerde ich AutoPilott empfehlen (Shareware):

- sehr einfach zu warten
- EIN Menu fuer alle User im Netz
- Anzeige der Menupunkte in Abhaengigkeit von
  o Username oder Gruppenzugehoerigkeit
  o eingeloggt oder nicht
  o 'sehen' eines .COM., .EXE oder .BAT - Files
  o Netzadresse der Workstation
- konvertiert bestehende Novell-Menues bei der Installation
- kein TSR, Steuerung ueber Env.-Variablen

Zu requesten bei mir (2:301/508) unter

AUTOPI.ZIP     145,026 11-02-92  AutoPilott Menu System v1.1 (30 day
                                      evaluation version)




  
   ************************  Ontrack NetUtils 4  *************************



NetUtils 4 (jetzt unter dem Namen Ontrack Data Recovery for Netware) laeuft 
sowohl unter 3.x wie auch unter 4.x als NLM und ist nicht mehr kopier- 
geschuetzt.
Waehrend der Installation wird eine Notfalldiskette angelegt, auf der neben 
der SERVER.EXE und den *.NCF Dateien noch die NLMS  CLIB und STREAMS sind.

NU4 prasentiert sich wie auch schon bei Version 3 mit drei verschiedenen 
Programmen: NetFile NetScan und NetDisk. Waehrend NetFile und NetDisk 
verwendet werden koennen, um auf der Serverplatte nach herzenslust zu 
editieren (z.B. Dateien vom Server auf Diskette kopieren ohne sich lang an 
X-Only Flags oder Rechten zu stoeren), ist NetScan ein um Klassen besserer 
Ersatz fuer VREPAIR.


Infos telef. unter 0130 815 198 (englischsprachig)



  
   *****************************  Faxserver  *****************************



> Network Communication Extender

Der NCE ist die Realisation eines extrem offenen und vielseitigen 
Kommunikations-Servers. Er koordiniert den Betrieb verschiedener Anwendungen, 
dazu gehoeren:

    > QFax/Net - Netzwerk Faxserver
    > NFO - Modemsharing-Server
    > NBox - Support-Mailbox
    > Infofaxx - Fax on Demand

Daneben koennen auch produktfremde Applikationen, z.B. eine PC-Mailbox, 
eingebunden werden. Bei den Anwendungen handelt es sich um vollkommen 
eigenstaendige Produkte. Erst der Einsatz der NCE-Shell ermoeglicht den 
reibunglosen Parallel-Betrieb. Die Moeglichkeiten moderner Peripherie koennen 
endlich ausgenutzt werden. Die NCE-Shell bietet eine Reihe zusaetzlicher 
Funktionen. U.a. koennen beliebige Programme automatisch, zu einem 
vorbestimmten Zeitpunkt ausgefuehrt werden (Backup oder Datenuebertragung um 
Mitternacht etc.)

Die NCE-Software ist fuer den Einsatz in einer beliebigen Netzwerk-Umgebung 
ausgelegt. Die Infofax- und die NBox-Software koennen aber auch lokal 
betrieben werden. Einige optionale Funktionen setzen ein spezielles 
Netzwerk-System vorraus. Hierzu gehoert die Moeglichkeit zur Fern-Diagnose 
des NCE-Servers von einer Arbeitsstation und die Modemsharing-Funktion der 
NFO-Software (Novell only). Zum Lieferumfang der NCE-Software gehoert ein 
leistungsfaehiger Comm-Treiber (XFO-Fossil) fuer den Zugriff auf die 
Uebertragungseinheit (xx550 wird erkannt). Diese Architektur ermoeglicht 
einen maximalen Datendurchsatz bei gleichzeitiger Hardwareunabhaengigkeit. 
Fuer den Betrieb eines Kommunikations-Servers empfehlen wir den Einsatz eines 
separaten PC's. Ein dedizierter Comm-Server gewaehrleistet den wirklich 
problemlosen Dauerbetrieb, stellt ein Optimum an Flexibilitaet dar und 
belastet weder Fileserver noch Arbeitsstationen.

Der NCE wurde auf der vergangenen CeBit zum Messe-Highlight nominiert. Er 
wird von fuehrenden deutschen Firmen, wie z.B. Mannesmann Mobilfunk und 
Siemens eingesetzt.




  
   NEU!*******************  Modemsharingprogramm  ************************



 > Ich suche ein gutes Modemsharing Programm

Man nehme eine beliebige DOS-Workstation, die nicht allzuviel zu tun hat (bei
uns z.B. der Backup-PC, der sitzt tagsueber nur dumm rum). Diesen PC nennen 
wir nun Modem-Server. Dort wird ein Modem drangehaengt und ein TSR namens 
MSERVER gestartet. Dieses nimmt per IPX Daten von Clients entgegen und 
schickt sie an das Modem weiter (und umgekehrt).
Auf den Clients wird unter Windows der COMM-Treiber ausgetauscht (das macht 
das Install-Programm fuer uns), und schon schickt jedes ordentlich 
programmierte Windows-Programm (das naemlich nicht direkt auf die Hardware 
zugreift) seine Daten zum Modem-Server statt zum direkt angeschlossenen 
Modem, ohne dass es davon etwas merkt 
(Hinweis: die Shareware-BTX-Proggies sind alle unordentlich).
Kein TSR, kein Problem. Performance: 1600 CPS mit einem 14.400 Modem, also 
fast so gut wie lokal.
Unter DOS geht es nicht ganz so einfach, da braucht man auf den Clients ein
TSR, das INT14 versteht, und ein Kommunikationsproggie, das ebenfalls INT14
kann (z.B. Telix/Net oder Procomm/LAN oder wie die heissen).

Ach ja, ein Fax-Programm gehoert auch noch zu WINport dazu.


Hersteller dieser Software namens WINport ist LANSource, 

[NEU!]

der dt. Distributor ist leider vor einiger Zeit Konkurs gegangen, ein neuer 
ist (mir) nicht bekannt.



  
   *******************  PkZip 2.04g und Netware 3.xx  ********************



> Packprobleme bei PKZIP 2.04G mit Novell 3.xx

Das Problem tritt nicht auf, wenn ich auf einer lokalen Festplatte packe.
Das Problem tritt nicht auf, wenn ich PkZip mit der Option "-~" benutze, 
d.h. Network Support disable.



  
   **************************  DV + NCP error  ***************************



Kleiner Tip an alle die Probleme mit Desqview und den NCP Tables haben. DV 
mit "DV /DT" starten und das Problem ist verschwunden.



  
   ****************  mit Desqview an einen Novell Server  ****************



> Ist es moeglich, auf einem Netware-Client (3.12) Desqview
> mit 2 Tasks zu fahren, wenn beide auf den Server zugreifen?

Klar. Nur muss der Client VOR DV geladen werden und sich einloggen. 
Es koennen sich also nicht zwei User ueber eine Netzwerkkarte einloggen.
Des weiteren empfielt es sich, maximal outstanding ncp directory limits auf 
das Maximum zu schrauben, da DV irgendwie die Finger in den Recourcen haelt. 
Und auf der Workstation alle Casts bis Level 3 abfangen.




  
   *************************  Abstuerze mit NCL  *************************



> NCL soll (z.B. beim Unloaden) den Server ABENDen !??

Wenn man Arcserve und eine aeltere Version des McAfee laufen hatte, war NCL 
etwas ungnaedig, wobei der groesste Teil des Fehlers wahrscheinlich im 
Virenscanner lag.

Seit ueber einem halben Jahr passiert es nicht mehr. 
(Die NCL Version 2.0 von '92 ist immer noch aktuell.)



  
   *****************************  Bootproms  *****************************



Auch wenn sie ein biszchen mehr kosten, lohnen sich LANWORKS-Bootproms.

1. sie starten auch von Ethernet 802.2
2. man braucht kein RPLFIX
3. in einem Multi-Server-Netzwerk 3.X kann man mit einem Zusatzprodukt
   angeben, auf welchem Server das ROM das Image suchen soll.
4. Starke Zusatzutility: MAPGEN
   Eingeben: mapgen a: = <image.fil>
   ... und man kann direkt mit der Imagedatei umgehen, als ob sie ein
   Laufwerk waere.
5. es gibt sie fuer viele Karten (ich habe 3COM, SMC, NE2000)


  
   *************  ISDN-Karten fuer NWC und Netways for Isdn  *************



NetWare Connect for ISDN laueft serverseitig nur mit einer aktiven ISDN-Karte 
von AVM (B1). Karten anderer Hersteller funktionieren damit nicht. 

Auf der Client-Seite sieht es genauso aus: NetWays ISDN laueft nur zusammen 
mit einer AVM-Karte. Allerdings darf es hier auch eine passive sein (z.B. A1 
plus).



  
   ****************************  RPL & 4DOS  *****************************



 > Remoteboot und 4DOS:

Verzeichnis der "Master-Diskette" (nur das notwendige):

3c5x9.com       35664   8.12.94  14:10
4dos.ini          541   7.08.94  10:54
auto.vlm         4527   8.11.94  13:29
autoexec.bat        8   4.12.93  16:33
bind.vlm         4680   8.11.94  13:28
buero.btm        1100   2.06.95   8:58
command.com    105692  20.12.94   5:50
config.sys       1285  20.05.95  10:42
conn.vlm        10833   8.11.94  13:28
emm386.exe     120926   3.11.94  16:54
fio.vlm         18234   8.11.94  13:29
general.vlm      4525   8.11.94  13:30
himem.sys       29408  31.05.94   6:22
ipxncp.vlm      10083   8.11.94  13:28
ipxodi.com      39353  31.10.94  16:35
lsl.com         18313  11.10.94  10:03
mib2if.vlm       9643  30.08.94  13:20
mib2prot.vlm    17951   2.08.94  11:42
nds.vlm          8500   8.11.94  13:28
net.cfg           415   2.06.95   9:21
netx.vlm        16921   8.11.94  13:29
nmr.vlm          9842   8.11.94  13:29
nwp.vlm          6628   8.11.94  13:28
pnw.vlm         10091   8.11.94  13:29
print.vlm        7973   8.11.94  13:29
redir.vlm       14777   8.11.94  13:29
rplodi.com       1652  21.03.91  14:24
rsa.vlm         19552   8.11.94  13:30
security.vlm     7978   8.11.94  13:29
tran.vlm         1545   8.11.94  13:28
vlm.exe         37611   8.11.94  13:28
wsasn1.vlm      16819  30.08.94  13:20
wsdrvprn.vlm     8792  30.08.94  13:20
wsreg.vlm       12947  30.08.94  13:20
wssnmp.vlm      25608  30.08.94  13:20
wstrap.vlm      13427  30.08.94  13:20

CONFIG.SYS: nix besonderes
==========

AUTOEXEC.BAT:
============
@BUERO                      (1)

BUERO.BTM: (!)
=========
LH LSL >NUL
LH RPLODI >NUL
LH 3C5X9 >NUL
LH IPXODI >NUL
SET COMSPEC=X:COMMAND.COM   (2)
VLM >NUL

F:LOG
:ENDE

(1) 4DOS startet leider nicht von einem BTM. Die Sache mit dem BTM ist
    aber eine Loesung, um Dein Problem in den Griff zu bekommen...

(2) COMSPEC=X:COMMAND.COM, da brauche ich mich nicht auf einen konkreten
    Pfad zum DOS festlegen, wird dann spaeter im System-Loginscript
    geregelt. X: ist immer der dritte Suchpfad.
    Sehr pfiffig bei verschiedenen DOS-Versionen auf den Stationen...
    In der Netware-Variable OS_VERSION steht die DOS-Version. Deshalb
    ist es praktisch, wenn das DOS-Unterverzeichnis "V6.22" o.ae. heiszt
    So bekommt man die Sache mit mehreren DOS-Versionen im Netz gebacken...

4DOS.INI:
========
Alias               = 1280
Environment         = 1024
History             = 512
LocalHistory        = NO
LocalAliases        = NO
EditMode            = Insert
CursorOver          = 100
CursorIns           = 10
HistMin             = 2
ColorDir            = DIRS:cyan;HIDDEN SYSTEM:red
SelectStatBarColors = bri white on blue
ANSI                = Auto
MessageServer       = YES
swapreopen          = yes
UMBLoad             = YES
UMBEnvironment      = YES
NetwareNames        = YES
NextINIFile         = N:\4dos.5x\4dos.ini   (wichtig!)




  
   *********  Sommerzeit Probleme mit RDATE.NLM und RDATED.NLM  **********



Jene von Euch, die das RDATE.NLM von Murkworks oder mein RDATED.NLM 
oder beides auf 3.1x Servern verwenden, duerften seit der Umstellung auf die 
Winterzeit Probleme mit der Zeitsynchronisation haben. Nach meinen 
Untersuchungen liegt das daran, dass in der 3.12er CLIB (alle Versionen) als 
Zeitwechsel Sommer- auf Winterzeit entsprechend angelsaechsischer 
Gepflogenheiten der letzte Sonntag im Oktober genommen wird. Probleme 
treten nur in gemischter Umgebung auf, in denen NetWare 3.1x 
beteiligt ist d. h. NetWare 4.x mit 3.1x oder NetWare 3.1x mit Unix. 
Reine 3.1x Netze oder Netze UNIX / 4.x sind nicht betroffen. Das 
Problem ist endgueltig am 29. Oktober 1995 vorbei, da dann auch in USA 
Winterzeit gilt und Europa sich dann an die Angelsachsen anpasst. Die 
Stellungnahme von Novell:

[...]
The time functions work fine on Clib for 4.10 and so for now there are no 
plans to enhance these functions for 3.12.




  
   *****************************  W3SECMON  ******************************



 > Ich habe das Problem, dass ich als Supervisor keine
 > Supervisor aequivalente User (security equivalences)
 > einrichten kann.

Ich habe das Problem mal mit W3SECMON gehabt und konnte keinerlei Supervisor 
Equ anlegen. Als der Server ohne das NLM lief, funktionierte es wieder.




 
 #13 ########################## TCP/IP / Unix ###############################


  
   *********************  Netware 3.12 - VMS -UNIX  **********************



Das TCP/IP von Novell bietet nur das Routing von IP-Paketen und das IP
-Tunneling von IPX-Paketen. Sprich: es werden nur Daten auf dem Kabel ent-
sprechend transportiert. Das heisst, du brauchst irgentwas, um an diese Daten
auf dem Netz heranzukommen. Willst du nur ueber eine Workstation mit der
TUnix-Kiste kommunizieren, brauchst du Dos Programme wie Workplace for dos
oder win, Tun von ESker, oder PC_NFS von SUN. Willst du den NovellServer
einbinden dann kannst du FLEX/IP oder Netware NFS einsetzen (NFS gibt's
auch in einer 5-User Version, die wesentlich guenstiger sind.



  
   **************************  NFS fuer MS-DOS  **************************



 >> Ansonsten: Was gibt es fuer Loesungen ?

 > PC-NFS 5.0  von SunSelect in Muenchen

oder:

-  Chamaeleon von Netmanage:   ich glaub mit NFS so um die 400 Maerker:
   Vorteil: braucht nahezu keinen DOS Speicher. (ca. 6KB!)
   Nachteil: ist nur sinnvoll mit Windows Programmen zu gebrauchen,
   (zumindest in der Version die wir hatten) wurden die virtuellen
   Laufwerke nicht in die DOS Boxen gespiegelt.
   Dafuer ist das ganze aber in ein paar recht nette Win Applikationen
   verpackt.

-  Das TCP/IP Packet von FTP:  Sehr umfangreich und leistungsfaehig, auch ein
   entsprechendes Entwicklerpacket ist verfuegbar.
   Sehr gute Dokumentation.
   Nachteil: belegt wie die Software von SUN ne ganze Menge DOS Speicher.
   Aufpassen, und sich vorher genau ueberlegen welche 'Kernel' Version man
   bestellt!
   Preis: hab noch was von 500 DM im Kopf.

Insgesamt sind alle mir bekannten NFS Loesungen keine billigen Sachen;



  
   **************************  NFS fuer MS-DOS  **************************



 > gibt es eigentlich irgendeine Public-Domain-PC-NFS-Loesung?

--------------------------------------------------------------------------
SOSS32.ZIP      322945 15.05.91      Ein NFS-Server fuer DOS


DESCRIPTION
     SOSS is a file server conforming to SUN Microsystems' NFS protocol
     version 2. It will run on IBM-PC compatibles under Microsoft
     MS-DOS, using any Ethernet interface supported by Clarkson
     University's packet drivers.
--------------------------------------------------------------------------



  
   *************************  Novell - Linux ?  **************************



 > und auf der anderen Seite laeuft ein Unix-System ( 2x Linux-Kiste, 1x Sun
 > oder aehnliches.)
 > ich dachte, dass es evtl. moeglich waere, einen PC fuer die ISDN-Karte
 > einzusetzen und das Netzwerkprotokoll ueber ISDN zu fahren.

Das wird nicht billig.
An beiden Seiten einen Multi Protocol Router von AVM setzen (Minimal Netware 
mit AVM Soft/Hardware). Auf dem 3.11 Fileserver zusaetzlich TCP/IP 
einrichten.
Ab jetzt kannst Du zwischen den Netzen TCP/IP und IPX via ISDN austauschen 
als ob es ein Netz waere.

Damit hast Du allerdings noch nicht die Moeglichkeit von einer Dos-Kiste aus 
auf ein Unix System zu kommen. Hier gibt es z.B. TunPlus (ftp,telnet,NFS, 
...) unter DOS und Windows. Fuer Windows gibt es z.B. Chameleon NFS und 
PC-XWare(X Emulator unter Windows).
Andere Produkte z.B. PC-NFS (Sun), DEC Pathworks, ...

 > die Leute sollten ueber diese Verbindung Internet-Zugriff haben, also
 > TCP/IP, NEWS, MAIL, IRC, WWW und das ganze Zeug fahren koennen, weiterhin
 > schwebt uns vor, die Platte der Unix-Kiste fuer unser Novell-Netz
 > mitbenutzen zu koennen.

Da gibt es zwei Produkte von Novell: NFS-Gateway (Unix Filesystem als Netware 
volume zu Verfuegung stellen), Netware NFS (Netware Volume als Unix 
Filesysstem zur Verfuegung stellen). Ausserdem ist bei Netware NFS auch ftp 
fuer Novell und der Austausch von Druckdaten zwischen Unix und Netware 
enthalten.
Es reicht evtl. aber auch schon wenn Du mit einem der oben genannten Software 
Pakete nur einer DOS Station Zugriff auf Netware und Unix ermoeglichst.

Diese ganze Connectivity kostet allerdings einige Kilomark. Guenstige 
Loesungen mit denen man schon einiges machen kann sind z.B. ein PD FTPD.NLM, 
SOSS (NFS durch einen dedizierten PC), telnet ueber winsocket.

Die Komplexitaet einer solchen Installation sollte man natuerlich auch nicht 
unterschaetzen.




  
   **********************  Linux an Novell-Server  ***********************



> Kann mir jemand einen heissen Tip geben, wie ich an die NetWare-Volumes
> drankomme und wie ich ueber Pserver.Nlm drucken kann?
>
> TCP/IP habe ich am Server schon an die NIC gebunden, aber was kommt danach?

Um bidirektional Druckdienste zu benutzen brauchst Du Flex/IP von Novell.

Um im Linux die NetWare-Volumes zu mounten benoetigst Du NetWare NFS
oder das NetWare NFS-Starter-Kit.(Dann brauchst Du Flex/IP nicht mehr, da
dies eine Untermenge von NetWare NFS ist).

Um das Linux-Dateisystem (per NFS) in Deinen NetWare Server zu integrieren
benoetigst Du NetWare NFS-Gateway.




  
   **********************  Linux an Novell-Server  ***********************



Mit Linux habe ich es zwar noch nicht ausprobiert, aber den Zugriff vom 
Unix-Host auf die Dienste eines Netware-Fileservers kann ich Dir trotzdem 
beschreiben. Mit der Installation des NLMs fuer TCP/IP hast du die Protokolle 
der Transport- und Netzwerkschicht unter Netware bereitgestellt, aber noch 
keine Anwendungen fuer die Protokolle hoeherer Ebenen (Telnet, FTP u.s.w.).

Fuer den Zugriff auf die Netware-Volumes muss unterschieden werden, ob FTP 
ausreicht, oder ob Du ein NFS auf dem Netware-Fileserver einrichten willst, 
welches dann auf die gewohnte Weise in das Dateisystem des Unix-Hosts 
eingebunden werden kann. Auf dem kommerziellen Sektor bietet Novell sowohl 
NFS fuer Netware (einschl. FTP-Server, bidirektionales Drucken Unix <-> 
Netware und remote console fuer X-Terminals) als auch eine abgespeckte 
Variante namens Flex/IP an, welche nur die genannten Zusatzfunktionen ohne 
NFS enthaelt. Dieser Unterschied schlaegt sich natuerlich auch deutlich in 
den Preisen fuer die beiden Produkte nieder.

FTP-Server und Druckdienste sind auch als PD verfuegbar. Ein FTP-Server ist 
von der Fa. Hellsoft (novell.felk.cvut.cs in der ehemaligen Tschechoslowakei) 
erhaeltlich und das Shareware-Programm Charon enthaelt in der Vs. 4.0 neben 
dem SMTP- auch ein lpd-Gateway.



  
   *************************  Novell und TCPIP  **************************



> Novix ermoeglicht eine Verbindung zum Unix System ohne das die WS
> grossartig geaendert werden sollen, d.h. es wird irgendwie ueber IPX/SPX
> zur WS hin abgewickelt. Habe ich mir aber auch nicht naeher angeschaut.

Damit hast Du die Funktionaltaet doch schon voll getroffen. Es ist ein 
TCP/IP<->IPX/SPX Gateway. Auf einem Netware-Server eingesetzt, kommuniziert 
dieser mit den WS via IPX/SPX, setzt die Datenpackete auf TCP/IP um und 
wickelt auf Basis dieses Protokolls die Kommunikation mit den Unix-Hosts ab. 
Damit erspart man sich, wie Du richtig erwaehntest, die TCP/IP 
Adressverwaltung auf den WS. Falls Du in naechster Zeit nicht dazu kommst, 
selbst einen Blick auf das Produkt zu werfen, kannst Du auch einen Praxistest 
in der LanLine 4/94 nachlesen (Vor- und Nachteile, Kurzbeschreibung der 
Installation u.a.m.). Die aktuelle Version 2.1 wird darueberhinaus in der 
LanLine 3/94 und in der PC-Netze 5/94 vorgestellt.




  
   ***************************  TCP/IP routen  ***************************



 > load tcpip
statt dessen sollte dort "load tcpip forward=yes" stehen, sonst geht kein
IP-Routing.

 > 192.8.300.59 ist die HOST-Adresse
 > 192.8.300.65 ist als Adresse fuer diese Karte eingetragen.
 > 192.8.300.62 ist die Adresse der WS, wohin geroutet werden soll.

Das geht so nicht. Routen kannst Du nur unterschiedliche IP-Netze, d.h. die 
Karte die zum Host geht, muss als Network-Adresse 192.8.300.xx eingetragen 
sein, wobei xx die Host-Adresse des Novellservers wird (frei waehlbar). (BTW: 
300 ? War da nicht ein Limit bei 254 und 255 war Broadcast, gell :-)))

An die zweite Karte musst Du TCP/IP mit einer _anderen_ Netzadressierung
binden. Ich gehe mal davon aus, dass Class-C adressiert wird, dann sollte
dort die Adresse 192.8.200.xx stehen
(Nur ein Beispiel, aber mindestens die 3. Stelle muss differieren).
Also:

Unix Host                Novell mit 2 Karten                     Workstation
192.8.300.59 ----------- |           |--------------------------- 192.8.200.1
             192.8.300.10|           |192.8.200.100
                         |           |

Der Novellserver hat also zwei IP-Adressen und ist damit IP-Router, da er
Netz 192.8.300 nach 192.8.200 und umgekehrt routet. Vergiss nicht, der
IBM das Routing klar zu machen. Bei System V gibt's  z.B. den Befehl route 
add und zur Ueberpruefung netstat -r.




  
   **************************  Novell und Unix  **************************


 > Ein Freund arbeitet in einer Firma, in der die Novell- und Unixsysteme
 > zwar ueber Mercury gekoppelt sind, es sind aber weder ftp noch telnet
 > moeglich. 

Sehr empfehlen kann ich den FTP-Server FTPD 1.8. Der setzt auf das TCP/IP von 
NW auf und liefert einen gut konfigurierbaren und vor allem bombenstabilen 
FTP-Server. Public Domain. 

Als Telnet geht CUTCP.* Auch PD, die 3270-Emulation laeuft bei uns 
hervorragend. Ob das Ding auch VT220 kann, hab ich jetzt nicht im Kopf.

Bleibt also noch ein FTP-Client. Und da stehe ich auf dem Schlauch, denn ich 
hab noch nichts gefunden. Nur kommerzielle Produkte wie PC/TCP. Gut, aber 
nicht ganz billig, da Du pro WS loehnen darfst.




  
   **************************  NOVELL UND UNIX  **************************



 > Ein Freund arbeitet in einer Firma, in der die Novell- und Unixsysteme
 > zwar ueber Mercury gekoppelt sind, es sind aber weder ftp noch telnet
 > moeglich.

a) Mercury habt Ihr ja - also ist Email kein Problem mehr. Als Mailclient 
hast Du dann sicher auch Pegasus Mail bzw. WinPmail.

Fuer die gesamten Rest brauchst Du einen Pakettreiber, der den PCs ausser
Novells Protokoll (IPX) auch TCP/IP zur Verfuegung stellt. Wenn ihr bislang 
mit dem ODI bzw. VLM-Zeugs arbeitet, dann musst Du Dir den ODIPKT.COM 
besorgen (wird wie IPXODI zusaetzlich(!) geladen. Wie's genau geht steht im 
Readme, das dabei ist. Wenn ihr noch mit dem IPX.COM arbeitet, musst Du 
umstellen. Alternativ kann man auch einen echten Pakettreiber laden (der gibt 
dann erstmal nur den TCP/IP Teil her) und einen Treiber namens PDIPX.COM 
hinterherschieben, der den ersten Treiber auf Novell Paketerkennung 
erweitert. PDIPX ist voellig problemlos (und hat noch nicht mal 
Aufrufparameter) und kostet nix!

So, nun zu den Anwendungen:
b) Telnet - NCSA Telnet (bietet VT100 Emulation)
c) FTP - ist in obigem NCSA Telnet Paket gleich mit drin.
d) 3270 - ein modifiziertes NCSA Telnet, das das kann (TN3270) ist meist auch 
gleich mit dabei. 
e) NFS - gibt es mittlerweile als XFS... Paket bei diversen FTP-Servern fuer 
MS-DOS Rechner (kostenlos). 
f) LPR, LPD - laesst sich mit CHARON realisieren. Ist eigentlich ein      
Emailgateway (wie Mercury), kann aber auch Printjobs von/nach Unix/Novell     
versenden (kostenlos).


Windows!
Alle wollen das Zeug nun auch noch unter Windows laufen lassen - okay! Kein
Problem! Dazu braucht Du zusaetzlich den WINPKT.COM (kostenlos), sonst 
schmiert Dir Windows dauernd ab. Dann Novell laden und im Windows
Setup das Novell Netz eintragen (der TCP/IP Teil mit den Treibern 
interessiert
nicht!). So, nun kannst Du z.B. 2 Dosboxen aufmachen und in der einen per 
copy
*.* Files vom Novell Server ziehen und in der zweiten einen FTP-Download 
machen (gleichzeitig mit nur einer Netzwerkkarte)! Darf es etwas schoener 
aussehen unter Windows? Dann besorg Dir die Winsocket Library (kost nix!). 
Das ist ein Manager TCPMAN, in dem Du Deine TCP/IP Daten einstellst 
(IP-Nummer, Gateway, Netzmaske etc.) und eine DLL, die die Dienste verfgbar 
macht. Fuer Winsocket bekommst Du folgende echten Windows Programme: 
a) Telnet - QVTNet (VT52, VT100, VT220 Emulation) incl. Cut and Paste 
b) FTP - ist im QVT gleich mit drin.
c) WS_FTP - Ftp, das aussieht wie der Norton Commander. Links Deine Platte,
rechts die Platte des entfernten Rechners - nur klicken und transferieren! 
d) QWS3270 - 3270 Emulator fuer Grossrechneranbindung
e) Mosaic - ein WWW-Client 
f) WINFTP - ein FTP-Server(!) unter Windows. 
g) SerWeb - ein WWW-Server(!) unter Windows.




  
   **************************  TCP/IP Routing  ***************************



 > Ist dieser Adressaufbau nur die Namenskonvention fr das 
 > Internet oder ist das der zwingend vorgeschriebene und 
 > einzig mgliche Aufbau fr TCP/IP Adressen?

Dieser Aufbau ist vorgeschrieben. In den IP-Adr. sind die Klassen kodiert  
und einige der IP-Adr. haben besondere Bedeutung im Netz. Die IP-Adressen  
werden in der Dezimalnotation gepflegt.

Class      0           8          16           24           31

  A       |0| network |         local address                |
  B       |10|     network        |     local address        |
  C       |110      network                    | loc. Address|
  D       |1110|          Multicast                          |
  E       |1111|                                             | reserved


An den Adressen sieht man, dass die Anzahl der SUB-Netze und Host in den
Klassen kodiert sind. Mit einer Class-B Adr. kann man z. B. 254 SUB-Netze,  
in denen jeweils 254 Hosts adressierbar sind, einrichten.

129.168.5.25 -> 25.Host im 5 SUB-Netz. (NASA IP-Netz)

Adr. im IP-Adressraum die vom IP-Stack besonders behandelt werden sind  
z.B.

Class A 127.0.0.0    loopback
                     Nachrichten an diese Adr. verlassen den Host
                     nicht, sondern werden auf IP-Ebene abgefangen und an
                     die hhere Protokollschicht zurckgegeben.

        0.0.0.x      x'ter Host in diesen Netz
        x.x.255.255  alle Host in diesem Netz
        ..
        ..
        ..

Diese duerfen nicht so ohne weiteres an IP-Endgerte vergeben werden.

Mit Hilfe der Subnetmask kann man die Adressbereiche in Bezug auf Anzahl  
der Subnetze und Hosts manipulieren. Im Normalfall verwendet man eine  
einfache Subnetmask (255.255.255.0)
Wenn man ohne sehr gut Vorbereitung und Dokumentation mit anderen  
Subnetmasks arbeitet, kann man ganz sehr schnell Probleme bekommen.

Im CompuServe hab ich ein Programm gesehen, das Dir fr IP-Adressen und  
Masken alle benutzbaren Adressen berechnet.Das kann sehr hilfreich sein!

 > verbinden TCP/IP Router grundstzlich Netze oder Endgerte
 > miteinander? 

Router verbinden SUBnetze, denn sie pflegen Tabellen ueber die gesamte  
Infrastruktur der Netzes, sprich Adressen aller existieren SUB Netze und
zugehoerigen Router.
Die Verbindung der Endgerte erfolgt durch ein Protokoll Names ARP  
(Address Resolution Protocol). Dieses sorgt dafr, dass die entsprechende  
MAC-Adresse der Zielstation der Sendestation bekannt wird. Sind Router im  
Spiel, wird dir MAC-Adresse des Routers zurckgegeben und dieser leitet  
dann an die Zielstation oder den naechsten Router weiter.



Fuer noch mehr und genauere Info musst Du mal en paar RFC's oder Literatur 
blaettern:

RFC 1058 (RIP), 
    1062 (internet Numbers), 
    791,950,919,922 (IP-def.)
    826 (arp).

Brcken und Router v P. Borowka 
   (exzellentes Buch;sehr gut und verstndlich geschrieben)

TCP/IP             v G.M.Glaser/M.Hein/J.Vogl




  
   **********************  UNIX -> Novell-Drucker  ***********************



 > wie koennen PCs aus der Terminalanwendung auf beliebige Novell-Drucker
 > zugreifen?

Es gibt mit FLEX.IP einen Satz von NLMs fuer den Netware-Servern, der das 
bidirektionale Drucken Netware <-> Unix ermoeglicht. Damit druckt Dein 
Unix-Host in eine Netware-Printqueue und die Clients des Netware-Server 
koennen die Drucker des Unix-Hosts nutzen. Als Voraussetzung dafuer muss aber 
ein BSD-Spool auf dem Unix-Host installiert sein. Auf dem Netware-Server 
benoetigst Du neben der genannten Software nur die im Lieferumfang von 
Netware enthaltene TCP/IP-Unterstuetzung.




  
   ****************************  ftp-Server  *****************************



 > gibt es einen funktionierenden Freeware-, Shareware- oder 
 > PD-FTP-Server, der als NLM zuverlaessig auf einem Novell 
 > 3.11-Server laeuft?

In der Internet-Newsgroup comp.sys.novell wie auch in den Novell-Areas des 
FidoNet wird immer wieder der FTP-Server von Hellsoft lobend erwaehnt. Er 
erlaubt 32 gleichzeitige FTP-Verbindungen (incl. Anonymous FTP) und kann auch 
als Gateway zu Netware Servern ohne installiertem FTP-Server dienen. Beim 
Zugriff auf den FTP-Server wie auf die via Gateway erreichbaren 
Netware-Server
findet das Netware-Sicherheitssystem Verwendung. Darueberhinaus koennen 
IP-Addressraeume definiert werden, von denen aus die Nutzung des FTP-Servers 
erlaubt ist.

Name :  ftp18.zip (Stand: Nov. 1993)



  
   ******************************  Flex/IP  ******************************



 > Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Flex/IP (Nutzung von TCP/IP
 > und SPX/IPX-Drucker) ?

Das Programm ist relativ leicht zu installieren. Es wird ein
eigener 'Printserver' im Novell installiert, der als Gateway
dient. Die Unix-Seite habe ich nicht eingerichtet.
Wir haben nur das Drucken von Novell-Seite auf einen Plotter
und einen Laser-Drucker im HP-Unix-Netz installiert.
Probleme gibt es mit dem Start des Ausdrucks. Man schickt
einen Plottauftrag von einem PC im Novell-Netz ab. Der landet
in der entsprechenden Warteschlange. OK. Er wird vom Flex/IP
in die Unix-Warteschlange eingestellt. OK. Er wird aber nicht
ausgedruckt???? Der Status der Unix-Warteschlange zeigt ein
ungueltiges Zeichen an (irgendwas unter ASCII 32)????
Keiner weiss eine Erklaerung. Der Flex/IP-Haendler nicht,
HP nicht, Novell nicht.
Nach vielem rumprobieren fanden wir heraus, dass im Capture-
Befehl im Novell der Banner-Name gesetzt werden muss! Dann
funktioniert alles einwandfrei.




  
   ******************************  Flex/IP  ******************************



 > Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Flex/IP (Nutzung von TCP/IP
 > und SPX/IPX-Drucker) ?

Ja, die haben wir. Am Anfang war die Geschichte etwas schwierig, weil der 
Novell-Server bei Druckauftraegen aus dem UNIX 1 x pro Tag stehenblieb. Wir 
haben dann alle Module runderneuert und alle erhaeltlichen Patches 
aufgespielt - ohne Erfolg ! Erst als wir die Festplattentreiber erneuert 
hatten war das Problem geloest. Mittlerweile laeuft Flex/IP stabil und ohne 
Problem. Der Vorteil ist, dasz man wirklich alle Novell-Drucker von der 
UNIX-Maschine ansprechen kann. Flex/IP ist auf jeden Fall guenstiger in der 
Anschaffung als Printerports die beide Protokolle (IPX/SPX und TCP/IP) 
verarbeiten koennen. Zu unserer Konfiguration:
- NOVELL 3.11
- AT&T UNIX System V Release 4




  
   *******************  Verbindung Netware <-> IBM 36  *******************



Von MI (Micro Integration, Belgien)
Gateway-Rechner mit MI-Gate 5250.
Auf den Workstations gibt es ein DOS- oder Windows-Client, MI-5250 PC-Client 
for DOS (Windows).
Allerdings hast Du auch bei dieser Lsung nur Deine 16 LU's, aber Du hast ja 
die Mglichkeit Pools zu bilden.
Der Gateway-Rechner kann sogar Gateway und PC-Client sein (nicht zu 
empfehlen) so gering ist der Speicherbedarf.
 



  
   *******************************  BOOTP  *******************************



BOOTP (Boot Protocol) ist ein Unix Protokoll, das festlegt, wie System- und 
Netzwerkinformationen von einem Server an Arbeitsstationen uebermittelt 
werden. Bei einigen TCP/IP Protokollstapeln fuer PCs (z.B. LAN Workgroup) 
wird dieses Protokoll genutzt, um die Netzwerkinformationen (IP-Addresse, 
default Gateway, Netzwerkmaske) von einem Server zu erfragen. Fuer die 
Vergabe der IP-Addressen existieren eine statische- und eine dynamische 
Methode. Im ersten Fall werden den MAC-Addressen der Netzwerkkarten in einer 
Konfigurationsdatei IP-Addressen fest zugeordnet. Bei der dynamischen Methode 
werden MAC-Addressen, fuer die keine statische Zuordnung existiert, aus einem 
frei waehlbaren Addressraum mit einer IP-Addresse versorgt. Eine solche 
Zuordnung kann danach entweder in eine statische Konfigurationsdatei 
uebernommen- oder nach einem waehlbaren Zeitraum (TimeToLive) wieder 
aufgegeben werden.

  Auf Netware-Servern kann ein BOOTP-Server als NLM installiert werden. 
Dieser ist auch als PD von der Fa. Hellsoft erhaeltlich. Auf den Clients muss 
dann nur noch ein TCP/IP Protokoll installiert werden, das mittels 
BOOTP-Request die Konfigurationsdaten vom Server holt. Dieses kann natuerlich 
auch fuer diskless PCs eingesetzt werden.




  
   ************************  CNE Unix / Unixware  ************************

> CNE UNIX gab es nur bis Ende Maerz
> als CNE-U kann man dann SCO ACE werden.

Ausserdem hat Novell auch schon den Support fuer UW eingestellt und alle 
entsprechenden Verzeichnisse geloescht.


 
 #14 ########################### Fax / Mail #################################


  
   **********************  Mailing System NW 3.12  ***********************

Welch infame Aehnlichkeit zu Pegasus Mail! ;-)

Wichtiger Unterschied: Das Mailingsystem von Novell kann natuerlich
nur MHS ("Ist ja nicht schlimm; ein Basis-MHS wird ja mitgeliefert").
Doch, ach Schreck: Was mach ich, wenn ich 'ne Mail an einen User auf
einem anderen Server schicken will? NIX! - WARUM? Da baucht man IMHO
ein anderses MHS. Fein; denn das kostet ganz gut KOHLE!

Daraus folgt: lieber beim Original bleiben. 




  
   ***********************  MHS auf Standalone PC  ***********************



> Koennen standalone PC auch per Batchprogramm Mails und Dateien 
> an einen MHS-Hub schicken?

Ja, es gibt von MHS eine Personal Edition. Und es gibt auch  
Aufrufparameter, die dafuer sorgen, dass MHS nach einem erfolgreichen Anruf  
wieder verlassen wird. 




  
   ***************************  Infos zu MHS  ****************************



[...]  zunaechst ein paar Worte zum Aufbau eines E-Mail-Systems und zu den 
Einsatzgebieten von Produkten wie MHS:

------------------------------------------------------------------------------


Das E-Mail-System besteht aus zwei Komponenten, dem Transportsystem, auch
Message Transfer Agent (MTA) oder Post-Office genannt und dem Applikation 
fuer
das Schreiben und Bearbeiten der E-Mail beim Anwender, auch User Agent (UA)
genannt. In groesseren Netzwerke aus PCs und Workstations sind diese beiden
Komponenten meist getrennt, sie koennen aber auch in einer Einheit integriert
sein, wie bei hostorientierten Systemen.

Wenn Du mit der E-Mail neben den mit der von Dir eingesetzten Software
erreichbaren Kommunikationspartnern auch andere E-Mail-User in anderen 
Systemen
erreichen willst, kommst Du um Standards wie das MHS (Message Handling 
System)
von Novell nicht herum. Es gibt leider keinen allgemein gueltigen-, sondern
mehrere verschiedene Standards fuer E-Mail-Systeme. Dazu zaehlen zunaechst
einmal die standardiesierten Transportprotokolle wie neben dem schon 
erwaehnten
MHS z.B. das SMTP aus der Unix-Welt oder X.400 aus der OSI-Protokollfamilie.
Mit Hilfe dieser Standards kommuniziert das Transportsystem fuer Deine E-Mail
mit anderen Transportsystemen. Wenn es mit einem MTA kommunizieren moechte, 
der
ein anderes Transportprotokoll nutzt, muss auf einem der beiden
Transportsysteme ein Gateway installiert werden. Ausser fuer die MTAs gibt es
noch Standards (sogenannte Programming Application Interfaces) fuer die
Kommunikation zwischen MTA und UA. Sehr bekannt sind MAPI von Microsoft, SMF
von Novell und VIM von Lotus.

Der MTA kann je nach eingesetzter Software entweder dediziert oder in einem
File- bzw. Applikationsserver betrieben werden. Global MHS von Novell ist 
z.B.
als NLM auf einem Fileserver installierbar. Die meisten MTAs erfordern jedoch
einen dedizierten Rechner.

Ich moechte im folgenden nicht weiter in eine Diskussion ueber Vor- und
Nachteile einzelner Standards und die Problematik beim Gatewayeinsatz
verfallen. Solltest Du Dich damit weiter befassen wollen, empfehle ich Dir 
das
c't Magazin 8/93, S. 86ff. und den Themenschwerpunkt in der LanLine 10/93. 
Dort findet man auch eine umfangreiche Anbieteruebersicht.

------------------------------------------------------------------------------




  
   **********************  PEGASUS Mail unter OS/2  **********************



 > Auf meinen OS/2 Stationen im Novell 3.11 Netz laeuft die 
 > Windows-Version nicht! Funktioniert vielleicht die DOS-Version 
 > unter OS/2 oder gibt's ein anderes Mailprogramm fuer OS/2, das 
 > ich anstelle von PEGASUS nehmen kann?

Die DOS-Version funktioniert unter OS/2 seit NW-Requester 2.0. Die 
Windows-Version seit Requester 2.1. Es mu allerdings die Umgebungsvaribale 
PMDRIVE=X gesetzt werden, wobei X fr ein gemapptes NW-Drive steht.




  
   *******************  PEGASUS Mail und Netware 4.01  *******************



 > gibt es jemanden, der Pegasus Mail schon mal mit Netware 4 ausprobiert
 > hat ?

Ja, funktioniert.



  
   ****************  Pegasus-Hilfstext fr Erstbenutzer  *****************


=====================================================
es geht um eine Ersteinfhrung fr Pegasus Mail V3.11
=====================================================

ich habe in den letzten Tagen Pegasus Mail V3.11 mit dem deutschen 
Sprachmodul installiert. Es ist in der Tat ein sehr schnes Programm.
Aber fr nicht gebte Netzteilnehmer, die eben nur ihr word oder dbase 
anfassen sollen, da habe ich einen kleinen -amsanten hoffentlich- 
Ersteinfhrungs-Text zusammengestellt.

voila, wer ihn fr seine user im Netz nutzen mag, bitte sehr.
da sind gewi anpassungen vorzunehmen, namen zu ndern, die Situation der 
Beispiele etwas abzundern etc etc.


anfang ausgedruckt ca 6 seiten
----------------------------------------
BA Kreuzberg
Vb Bibl
-Lehmann
-6214


An Alle, die mit Computer hier im Hause arbeiten

#### NEU im Netz! Pegasus-Mail NEU im Netz! ####

Was kann ich damit machen?

Einfach ausgedrckt: Post versenden.


Diese 'Post' kann von vielerlei Art sein:

  a. kleine und groe Nachrichten

  b. Dateien verschicken 
     Beispiel: eine Excel-Kalkulation
               ein vorgefertigter Brief, der noch einen
               Feinschliff von einem anderen Kollegen erhalten
               soll oder irgendetwas anderes.


Wie funktioniert es?


Es ist wie alle Computerprogramme einfach.
Scherz beiseite. Wir brauchen fr die Benutzung dieses Programmes keine 
Fortbildung zu besuchen. Es ist fast selbsterklrend und vor allen Dingen in 
deutscher Sprache (das ist leider nicht immer selbstverstndlich).


Mit der F1-Taste (international gebruchlich) bekommen Sie immer eine Ihrem 
Problem angepasste Hilfestellung. Schauen Sie sich das ruhig in der 
Anfangsphase fters an. Meistens stehen die Tasten, die Sie bettigen mssen, 
immer am unteren Bildschirmrand.



Fr die wichtigsten Taste halte ich:


F2  Benutzer und Gruppen suchen

F4  wer ist gerade im Netz aktiv?

*   eine Art Maske. Mit ihr kann man, ohne den genauen Namen zu
    wissen, gezielt suchen. Das '*' einfach so eingeben UND danach
    die ENTER (bzw. RETURN-Taste drcken, ergibt eine komplette
    Liste. Wenn Sie 'A*' beispielsweise eingeben, bekommen Sie
    alle Namen mit 'A' am Anfang.

STRG-ENTER-Taste  Diese Tastenkombination beendet in vielen Fllen
                  Schreibvorgnge, oder Anderes.
                  Bitte beachten Sie auch immer die unteren
                  Bildschirmzeile. Da stehen Hinweise fr Ihr
                  mgliches Tun.
                  (Obacht: bei einigen Tastaturen heisst es 
                  CTRL statt STRG, bzw RETURN statt ENTER!)

TAB-Taste  Diese Taste ist von grter Bedeutung fr die jenigen
           Kollegen, die den 'Dateitransfer' benutzen wollen.
           (s.a. praktisches Beispiel Nummer 2 -spter!-)



    ##### 2 Beispiele ######


1. Beispiel: "ich schreibe eine einfache Mitteilung"

a. im Men 'Pegasus-Mail' aufrufen

b. 'Nachrichten Senden' whlen (die erste Zeile in der Auswahl)

c. An wen?
   Nehmen wir den Verfasser dieser Zeilen, ist auch brigens IMMER
   als Testperson gut geeignet.

   Also! bei 'An' kommt 'Klaus' hin 
   (natrlich ohne die Anfhrungszeichen)
   Hier kmen die Tasten F2 oder F4 in Verbindung mit dem 
   '*'-Zeichen zu groem Nutzen! Probieren Sie das mal aus!

   Bei 'Betr.:' kommt eine kleine berschrift hin.
   Beispiel 'Du gehst?'
   (Bitte sowas IMMER ohne die Anfhrungszeichen.)
   Mit Return geht's jetzt aber wirklich weiter ....

   In das groe (blaue) Feld drfen Sie nach Herzenslust dem   
   'Klaus' alles schreiben und fragen, warum er so frh heute nach
   Hause gehen mu. Sie knnen ganze Doktorarbeiten hier
   verfassen. Aber dazu wollen wir unsere stille Post nicht
   mibrauchen ...

   Mit der Tasten-Kombination 'CTRL-ENTER' 
   (evtl bei IHNEN 'STRG-RETURNtaste' machen Sie der Sache ein
   -gutes- Ende. Ich danke Ihnen, da Sie mir damit eine nette
   Post geschickt haben.
   
   Natrlich werden Sie noch gefragt, ob das alle Ihr Ernst ist:
   'Werte akzeptieren' [J]. Mit eine Druck auf die Return-Taste
   oder das 'J' haben wir es fast geschafft.

d. Mit der letzten Zeile des kleinen Auswahlmens:
   'Ende - zurck zu DOS' verlassen Sie unser kleines Postamt.



Dazu gleich die Frage: Wie erreicht denn nun unseren Adressaten der kleine 
Brief?

Jedesmal wenn jemand das Netz NEU benutzt, wird ganz fix geprft, hat er Post 
oder nich'. Davon merken SIE nix. 
Wenn SIE Post in Ihrem Postfach haben, bekommen Sie eine kleine freundliche 
Erinnerung auf dem Bildschirm. brigens MIT der Angabe WIEVIEL ungelesene 
Post auf Sie wartet. 

JETZT wissen Sie sicher, was zu tun ist?
Genau! Im Hauptmen 'Pegasus-Mail' aufrufen,
eine HB sich anznden, und dann geht alles wie von selbst.


In dem kleinen Auswahl-Men ist eine NEUE berschrift erschienen:
'N: Nach Neuer Post sehen'. Richtig geraten! Bitte diesen Punkt aufrufen, 
Danke. Sie erhalten eine Kurzbersicht ber die Post, die wartet, von Ihnen 
gelesen zu werden.

Von!    Betreff!     Welches Datum!   +

                                   [die letzte Spalte ist wichtig!
                                   --> das Pluszeichen.  Erklrung
                                   dazu beim zweiten Beispiel!]


Ich verrate nur soviel: mit der RETURN-Taste knnen Sie zu lesen anfangen. 
Wenn Sie nicht weiterwissen: Mit F1 bekommen Sie immer eine gute 
Hilfestellung.
Den Rest mten Sie alleine schaffen.

(Bitte denken Sie auch ab und zu daran, da gelesene Post ruhig gelscht 
werden kann.)





2. Beispiel: "Dateien zur Weiterbearbeitung versenden"


Bitte benutzen Sie in Grundzgen unser erstes Beispiel, wir weichen nur in 
einem Punkt ab:

Benutzen Sie bitte den Punkt 'Dateien versenden'

Ran an den Speck!

a. An: 'Urban'
   (so heisst Fr. Urban im Netz. Bitte denken Sie an die
   Mglichkeiten der F2 und F4 Tasten! -natrlich in Verbindung
   mit der 'TAB'-Taste. DIESE wird von unendlicher Bedeutungfr
   uns in diesem Beispiel werden!)

b. Betreff: 'Bitte WEITER!-Bearbeitung von Excel-Datei 1-1994'
   Hinweis: in dieser Betreffzeile sollte der Zweck Ihres
   Anliegens zu lesen sein, SOWIE der Dateiname. Also den Namen
   der Datei, die Sie versenden wollen. Sicher-ist-Sicher!

c. Mit Return wechseln wir in das etwas grere Feld.

   Jetzt wird's ernst und haarig!
   !!!Denken Sie bitte immer an die Mglichkeit der F1-Taste!!!
   Ein Schritt, und wir strzen ab. Nein, sooo schlimm ist das
   ganze nun auch wieder nicht, aber es fordert von uns ein
   kleines Ma an Genauigkeit. (der Schreiber feixt sich eins!)

   Mit der Einfgetaste fgen Sie jetzt die Datei ein, die Sie an
   Fr. Urban senden wollen. Dazu noch eine WICHTIGE Anmerkung:
   Sie versenden quasi eine KOPIE Ihrer Datei. Fr. Urban bekommt
   nicht das Original, Sie behalten Ihr Original!
   Wir haben also die Einfgetaste gedrckt.
   Gut! Und wieder ein kleines Menfenster!
   Bitte geben Sie IMMER ein 'i:' (oder 'I:') ein.
   Ohne das 'i:' geht etwas schief, der sysop wird rot
   vor Wut oder Angst, je nachdem, wie er gelaunt ist
   (ein leises zweites Feixen begleitet diese Anleitung)
   Alles klar?

   Ohne 'i:'(gittigit) gibts kein Datei-Transfer!
   Im Ernst jetzt bitte weiter!


   Wie so oft haben wir zwei Mglichkeiten:


   I. Sie wissen, WO und WIE der Dateiname heisst, den Sie 
   Fr. Urban bermitteln wollen,
   dann schreiben Sie bitte -bei einer Excel-Datei!-
   'I:\Tab\1-1994.xls' hier bitte rein.

   Zur Erklrung: auf 'I:' befinden sich Ihre Daten, jeder hat so
   ein 'I:'. Aber IMMER mit anderem Inhalt. In '\Tab' befinden
   sich die Tabellenkalkulationsdateien. Und '\1-1994.xls' heisst
   Ihre Excel-Datei, die Sie Fr. Urban zur Weiterbearbeitung geben
   wollen. Alles klar?

   [dieses ominse Zeichen '\' bekommen Sie mit der AltGr-Taste in
   Verbindung mit dem Fragezeichen. Sie schaffen DAS!]


   II. Sie wissen nicht alles, Sie wollen raten, wie die Datei
   heisst etc? Gut!
   Auf das 'I:' wird hier nicht verzichtet werden, denken Sie an
   die BseGuteMiene Ihres Sysops.
   Aber gleich hinterher die RETURN-Taste bettigen. Sie bekommen
   nun ein Auswahlfeld. 
   Sie wechseln jetzt mit dem Cursor nach 'TAB\     <DIR>',
   drcken wieder die RETURN-Taste. Bitte jetzt wieder die 
   TAB-Taste drcken, und Sie befinden sich am Ziel Ihrer Wnsche.
   In diesem Auswahlfenster knnen Sie endlich eine Excel-Datei
   auswhlen. Gesagt getan.

   Ein bichen Geduld bitte noch. Der Dateityp mu leider noch
   bestimmt werden: in unserem Fall nehmen wir bitte 'Binary'.
   Da darf und kann nix schiefgehen.
   [Hinweis: bei MS-Word-Dateien nehmen Sie bitte was? GRNAU!
   'MS-WORD' nicht 'Text'. Als dritte Mglichkeit gibt es noch
   'Unknown'.]

   Bei 'Kodierung' knnen wir das 'Automatisch' ruhig erstmal
   stehen lassen. Die Praxis wird zeigen, was dahin muss.

   GESCHAFFT!
   Mit STRG-ENTER und bei 'Werte Akzeptieren' haben wir es
   geschafft. Bei einem weiteren Mal STRG-ENTER gedrckt und
   'Werte akzeptieren' landen wir in unserem Eingangs/Ausgangsmen
   von Pegasus-Mail und knnen dieses komplizierte und langweilige
   Programm verlassen.
Was macht nun Fr. Urban, in unserem kleinen Beispiel, mit Ihrer Post? 

    Sie geht zu Ihrem Postfach, 
    sieht in der bersicht, da bei der Plusspalte ein 
    'J'-Hckchen angebracht ist, 
    ffnet mit RETURN die Post und wird darauf hingewiesen, 
    da mit dem AusZug-Kommando sie leider etwas zu tun bekommt.
    
    Also, flink das 'Z' gedrckt (Unterer Bildrand!), die Frage
    mit Ja beantworten, aus der bersicht auswhlen, 
    UND NUN WIRD'S KRITISCH!

-denken Sie JETZT immer an die GuteBseMiene Ihres Sysops!-
-ein Schritt .... und der CyperSpace-Daten-Abgrund droht!-


WOHIN bei 'Anhang in welche Datei?' speichern Sie 1-1994.xls ab?




                          100 Punkte!




Sie haben es erkannt! unser 'I:' mu hier wieder vertreten sein.
(Diesmal ist es ja Ihr I:)


Bitte geben Sie nun ein freundliches
'I:\TAB\1-1994.xls' ein.

Kurz noch ein Escape'chen drcken, vielleicht mit der ENTF-Taste die 
Nachricht UND die excel-Datei lschen, mit ESC kommen Sie wieder in Ihre 
Ausgangsposition zurck.



Wir haben es geschafft!
Sie mich, und ich diese Anleitung.
(ein drittes Feixen spiegelt sich im Bildschirm wider...)



Viel Vergngen, wnscht Ihr
'sysop' Klaus Lehmann, 1. September 1994



PS: Eventuell sind nicht alle Fragen geklrt worden.
    Haben Sie Mut! Probieren Sie aus! Nur Mut!
    Sie machen nix kaputt! 
    Schlimmstenfalls nerven Sie Ihre Kollegen mit unerwnschter
    Post. Lieder knnen wir an unseren elektronischen Briefksten
    keine Schild anbringen: 'Werbung verboten'


PS: Wichtig. Gilt fr alle! Sollte Fr. Urban sich gerade im Netz
    befinden, WHREND Sie diese Nachricht an sie schreiben,
    bekommt Fr. Urban eine Meldung an den unteren Bildschirmrand
    das da Post angekommen ist:
    'Nachricht von XYZ, Uhrzeit mit dem Betreff     und 
    CTRL-ENTER to Clear' Das Ganze blinkt!
    Das ist nur der Hinweis, da sie Post bekommen hat.
    Mit CTRL-ENTER akzeptiert Fr. Urban diesen Hinweis.
    Und schaut sofort in ihr Postfach.

    Das Beispiel ist natrlich auf jeden zu bertragen!
    Also: Obacht! Wenn eine solche Zeile am unteren Bildschirmrand
    erscheint, wissen Sie wie Sie den Strenfried beseitigen
    knnen. Und nicht vergessen, in den Postkasten zu schauen.
    Der heisst bei uns 'Pegasus-Mail'


----------------------------------------------------
ende



  
   **********************  FAX _und_ Telex-Lsung  ***********************



> Kennt jemand eine gemeinsame Fax und Telex-Lsung fr NW 3.12 ?

Es gibt eine sehr ausgereifte und komplexe Lsung von der Firma INTERCOPE
aus Hamburg (Vertriebspartner der IBM) welche auf Basis einer S/88 
Steuereinheit den TELEX-Verkehr regelt und mittels ISDN- (oder notfalls auch 
analoger) PC- Karten den Fax- und sonstigen Verkehr regelt. Kostet aber eine 
Stange !

Die zweite Lsung ist viel interessanter :

Die Firma ACOTEC (The ISDN-Company) aus Berlin hat einen Kommunikationsserver
auf UNIX-Ebene entwickelt, der auf einem UNIX-System basiert und als eigen-
stndiger ISDN-Server in heterogene Netze implementiert werden kann. Die
Features sind absolut stark, in Verbindung mit TK-Anlagen von verschiedenen
Herstellern lassen sich die abstrusesten Lsungen schaffen. Diese Lsung ist
billiger als die erste und bietet eine wesentlich bessere Erweiterbarkeit
(Kaskadierung der Server, ...).





  
   ********************  Mail aus Batch an WINPMAIL  *********************



 > ist es mglich, aus einer Batchdatei aus Dos heraus eine Mail an einen
 > Novelluser zu schicken, welche dann mit Pegasusmail fr Windows gelesen
 > werden kann?

Die einfachste Moeglichkeit ist, die Mail mit Pegasus Mail fuer DOS
abzuschicken. Ich gehe mal davon aus, dass der zu sendende Text bereits als
File vorliegt - in dem Fall nimm folgenden Befehl in Deinen Batch auf:

  PMAIL -t USERNAME -f FILENAME -s "BETREFF"

Der Betreff kann auch weggelassen werden. Ist unabhaengig von der 
eingesetzten PMail-Sprache und funktioniert absolut problemlos.

Es gibt noch einige andere Kommandozeilenparameter, die Du evtl. brauchen
koenntest - starte PMail einfach mal mit -?, dann werden alle aufgelistet.




  
   **********************  PMAIL und Netware 4.xx  ***********************



> "WINMPAIL KANN DIE CONTAINERDATEI FUER IHRE NACHRICHT NICHT
> ERZEUGEN. 

Der User, der Mails versenden soll, braucht *create-rechte* im gesamten  
Mail-Directory.

Unter NW 3.xx wird fuer jeden neu angelegten User automatisch ein mail- 
directory angelegt - dies ist bei NW 4.xx *nicht* der Fall.
Umgehen kann man das, indem man sich *einmalig* mit jedem Usernamen  
in der Bindery anmeldet:
LOGIN username /B

Dann wird auch unter Netware 4 das mail-directory angelegt.
etwas umstaendlich, aber nicht zu aendern.




  
   *************************  PMAIL Mailformat  **************************



> ich wuesste gerne, wie PMAIL die Nachrichten im Netz ablegt.

Die Mail liegt in SYS:MAIL/user_id:

Der Datei-Name setzt sich aus einer Zahl und der Extension .CNM zusammen.  
Das Datei-Format ist ASCII. Die Zeilen To: bis X-Mailer: werden von Pmail  
ausgefuellt. Koennen aber z.B. mit EDIT genausogut geschrieben werden.


Setzt PMail I Schreibt der User
------------I-------------------------
To:           PETER
From:         "KLAUS Mueller " <SERVER1/PETER>
Date:         28 Jan 96 15:56:25
Subject:      Test
Reply-to:     Antwort von mir
X-mailer:     Pegasus Mail v2.3 (R5).
------------I-------------------------

Ich hoffe diese Angaben hilft weiter.




 
 #15 ######################### Windows/Novell ###############################


  
   ***************  SWAP-Dateien von Windows unter Novell  ***************



> perm. Swap-Datei.

Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, die ganze Sache mit dem
Swappen unter Windows *abzuschalten*???

- Windows laeuft viel schneller, die Programme werden schneller geladen
- es treten so gut wie keine "Speicherzuordnungsfehler" und
  "Schutzverletzungen" mehr auf
- Einige Programme, die bisher nur sehr fehlerhaft liefen, auf einmal
  laufen sie ...
- Wenn sich die Swap-Dateien im Netz befanden (Diskless Stations): Die
  Netzbelastung sinkt dramatisch!!

Kommen wir zum Thema "Speicher":
Bei 4MB = Hmm, Excel oder Winword allein etwas "muehsam"...
Bei 8MB = Winword und Excel leben problemlos nebeneinander (!)

Einzige bisherige Ausnahme: Corel 4.0 mit gescannten Bildern, das geht nicht! 
(Bild ca. 5MB, bisherige Auslagerungsdatei 60MB!!)




  
   ************************  Winword und Novell  *************************



> Alle Textdateien(.doc) werden auf dem Server in einem fuer alle
> zugaenglichen Pfad gespeichert. Ausser dem SV soll jedoch kein
> User die Berechtigung haben hier Texte zu loeschen.
> Sobald man ihnen hierzu das Loesch-Recht entzieht kann Winword
> jedoch nicht mehr vernuenftig speichern, da es den gerade
> geschriebenen Text vorher wohl schon als temporaere Datei dort
> abgelegt hat und nun nach dem richtigen Speichern loeschen will.
> Fuer diese temporaeren Dateien kann man anscheinend keine Pfad
> angeben, oder vielleicht doch?

Probiers mal damit in der Win.ini:

        [Microsoft Word 2.0]
        DOC-path=F:\DOKU\DOC
        AUTOSAVE-path=F:\irgendwo
        INI-path=W:\WINWORD
        programdir=W:\WINWORD

und die T(e)MP-Verzeichnisse richtig setzen!

Anmerkung: In WinWord 6.0 koennen diese Einstellungen alle in 
EXTRAS/OPTIONEN/DATEIABLAGE getaetigt werden.




  
   ****************  Massenupdates von Winword und Excel  ****************



 > Mein aktuelles Problem ist, dass fuer Winword 2.0 100 Updates auf
 > v6.0, fuer Excel v4.0 30 updates auf v5.0 bestellt wurden. 
 > Wie kann man diese Updates automatisch durchfuehren lassen ?

Schau dir mal die Network-Readme's dieser Programme an: Da ist beschrieben, 
wie du mit den setup.stf Dateien Scripte fuers automatische Installieren per 
Batch erstellen kannst. (Entweder steht das im Handbuch oder auf einer der 
Originaldisketten in der Datei NETZWERK.TXT oder .WRI. Die wird auch 
installiert, wenn du zunaechst mit setup /a die Serverinstallation machst, 
die ja sowieso noetig ist).




  
   ************************  Boot Rom & Windows  *************************



 > weiss jemand von euch, wie es aussieht mit Bootrom (evtl.
 > Diskless Workstation) und Windows in Nw 3.11 und NW4.01 ?

Zumindest was Novell 3.11 angeht, kann ich Dich beruhigen - hab das letzte 
Woche gemacht, und zwar einen Windows for Workgroups 3.11 Rechner diskless 
vom Novell Server.

Hat (abgesehen von kleinen Problemen mit zu altem RPLFIX fuer DOS 6.2) 
eigentlich problemlos geklappt, auch wenn es eine ziemlich perverse 
Konfiguration ist; Primary Network unter WFW ist das Windows Network, 
secondary Net Novell Netware shell.

Die einzige Stelle wo es etwas heikel war, war das Net start vom WFW; wird 
standardmaessig ganz am Anfang der Autoexec.bat gemacht, ist dort aber nicht 
brauchbar, die endgueltigen Netzwerklaufwerke noch nicht im Zugriff sind; zum 
Glueck funktionert es aber ohne Probleme, wenn man den Net start befehl erst 
nach dem Login ins Novell netz startet.




  
   *********************  Windows 3.1 im Novellnetz  *********************



Unsere Kunden bekommen ein Windows auf's Netz - im Verzeichnis SYS:WIN31 (mit 
einem Search-Map versehen) wird mit SETUP /A alles installiert. Jeder 
Benutzer hat ein User-Verzeichnis (i. d. Regel mit MAP ROOT 
G:=SYS:USER/%LOGIN_NAME% gemapt). Hier richte ich mir in meinem eigenen 
G:-Laufwerk mit SETUP /N die erste Win-Version im Verzeichnis G:\WIN31 ein.
Mein Ziel bei Win-Installationen ist immer folgendes: der Anwender soll zwar 
alles Ntige zur Verfgung gestellt bekommen, aber er soll so gut wie nichts 
verstellen knnen. Auf die Weise kann er davon ausgehen, da er beim nchsten 
Start von Windows alle Fenster so vorfindet, wie er es gewohnt ist - wenn man 
wei, welches Unheil unerfahrene "Maus-Klicker und -Schieber" so auf dem 
Desktop anrichten knnen, ist das immer gut zu wissen.

Jetzt installiere ich erstmal alle notwendigen Grafiktreiber. Auch werden 
alle Gruppen angelegt, die ntig sind. So schmeie ich aus der Hauptgruppe 
fast alles 'raus, lege mir eine Gruppe "Supervisor" an und erstelle eine 
Gruppe "Programme", in die spter alle Programme reinkommen.

Ich lege auf dem Server ein Verzeichnis SYS:INI an. In diesem Verzeichnis 
wird fr jeden Garfiktreibertyp ein Verzeichnis angelegt. Bspw.: SS8X6 fr 
SpeedSTAR 800x600 u.s.w. In diese Verzeichnisse (darauf haben alle 
Lesezugriff), kommen die gemeinsam genutzten Gruppen-Dateien (*.GRP). Im 
Verzeichnis INI lege ich fr jeden Benutzer eine PROGMAN.INI als 
%LOGIN_NAME%.PRG an. Im Login-Script wird jetzt fr jede Station - abhngig 
von der Grafikkarte - ein MAP ROOT J:=SYS:INI\<entsprechendes Verzeichnis> 
mit anschlieendem
COPY J:\*.GRP G:\WIN31
gemacht. In den *.PRG-Dateien in SYS:INI kann man wunderbar editieren, 
welcher Benutzer welche Gruppe sehen soll und wo die liegen soll (die 
PRG-Datei holt er sich beim Aufruf von Windows). Jeder Benutzer in G:\WIN31 
eine AUTOSTART- und eine PRIVAT-Gruppe. Alle anderen kommen immer wieder von 
J: - so ist sichergestellt, da auch die Gruppen immer gleich bleiben.
Wozu die GRP's fr jede Grafikkarte? Weil Win sonst jedesmal die GRP-Dateien 
an den jeweiligen Treiber anpassen mu - das kostet Zeit.

Jetzt kommt die WIN.INI aus meinem Verzeichnis auch ins INI-Verzeichnis. Die 
SYSTEM.INI kommt als %STATION%.SYS ins INI-Verzeichnis, wobei im LOGIN-Script 
fr jede Station mit
SET STATION=P_STATION <<4
eine eindeutige Veriable gesetzt wurde (die enthlt die letzten 8 Ziffern der 
Ethernet-ID). Die SPART.PAR-Datei (die den Verweis auf die Stationsabhngige 
Auslagerungsdatei auf C: enthlt, kommt ebenfalls als %STATION%.PAR ins 
INI-Verzeichnis.
Im INI-Verzeichnis liegen also demnach:
Die PROGMAN.INI fr jeden Benutzer
Die SYSTEM.INI fr jede Station
Die SPART.PAR fr jede Station
Die WIN.INI des Supervisors.

Jetzt wird erstmal der ganze Kram aus meinem G:\WIN31 fr jeden Benutzer 
kopiert - jeder erhlt also ein G:\WIN31. Natrlich ohne meine eigenen 
Gruppen. Nur mit der leeren AUTOSTART und PRIVAT-Gruppe.

Ab hier gibt es zwei Mglichkeiten: entweder legt man auch fr jeden Benutzer 
eine eigene WIN.INI in INI ab (einfach...), oder man erzeugt eine, in der 
beim Start von Windows einige Stellen fr den jeweiligen Benutzer 
ausgetauscht werden. Im ersteren Fall hat man den Nachteil, da es Zeit 
kostet, nderungen an den INI-Dateien fr alle 120 Benutzer :-) 
durchzufhren. Im letzteren Fall hat man das Problem, das es irre viel 
Gefummel ist, bis es luft. Danach ist's aber sehr einfach, kurz mal was an 
der WIN.INI zu machen...

Grundprinzip soweit klar? Wenn nicht - fragt nur, ich hab teilweise meine 
genialen Konstruktionen auch nicht mehr begriffen :-)

 > Interessant waeren die Batches mit denen Windows aufgerufen wird. 

Wenn man obiges gelesen hat, versteht man vielleicht auch dieses (die 
umfangreiche Version mit nur einer WIN.INI):


@echo off
cls
echo.
echo.
echo 
[33;44;1m 
 ͻ
echo  Moment bitte... 
echo  Der Start von Windows 3.1 wird vorbereitet... 
echo   
echo 
 
ͼ [0m
>>>> die ANSI-Geschichte kann man auch rauslassen - ich find's nur immer ganz
>>>> nett, dann sieht man halt was :-)
echo [2A[2C[31;44;1m
ncopy H:\INI\WIN.INI I:\WIN31\WIN.INI     >nul
>>>> hier wird die WINI.INI nur erstmal kopiert
echo [1A[3C[31;44;1m
ncopy H:\INI\%LOGIN_NAME%.PRG I:\WIN31\PROGMAN.INI >nul
>>>> die eigene PROGMAN.INI
echo [1A[4C[31;44;1m
ncopy H:\INI\%STATION%.SYS    I:\WIN31\SYSTEM.INI  >nul
>>>> die stationsabhngige SYSTEM.INI
echo [1A[5C[31;44;1m
ncopy H:\INI\%STATION%.PAR    I:\WIN31\SPART.PAR   >nul
>>>> die stationsabhngige SPART.PAR
echo [1A[6C[31;44;1m
ncopy H:\INI\%STATION%.CTR    I:\WIN31\CONTROL.INI >nul
>>>> auch die mute ich bei einem Kunden variabel gestalten, da die >>>>
>>>> Grafiktreiber unterschiedliche Farben machten :-(
echo [1A[7C[31;44;1m
ncopy J:\*.GRP                I:\WIN31             >nul
>>>> da kommen die Gruppen
echo [1A[8C[31;44;1m
flag  I:\WIN31\SPART.PAR RO                        >nul
>>>> noch'n Schreibschutz drauf. (Ach, ich verga: die SPART.PAR mu 
natrlich
>>>> auf jedem Gert erstaml mit Windows erstellt werden, ist ja logisch...)
echo [1A[9C[31;44;1m[0m
I:
>>>> hier ist das Userverzeichnis I: und nicht G:, wie oben beschrieben...

if %STATION% == 12345678 goto WS01Config
if %STATION% == yyyyyyyy goto WS02Config
....
if %STATION% == xxxxxxxx goto WS07Config
if %STATION% == zzzzzzzz goto WS08Config
>>> je nach Station gehts jetzt weiter (die Env.-Var %STATION% wird im >>>
>>> LOGIN-Script gesetzt).

:WS01Config
rem USERNAME
>>>> damit man spter noch wei, wer an dem Platz sitzt...
cd \win31
>>>> ins eigene Userverzeichnis
echo [1A[10C[31;44;1m[0m
QR Commit0 device= win.in* >nul
QR Commit1 Panasonic win.in* >nul
QR Commit2 KX-P4450i,PCL4X,LPT1: win.in* >nul
QR Anschluss LPT1 win.in* >nul
>>>> hier wird's eklig: ich habe in der WIN.INI die Variablen "Commit0",
>>>> "Commit1", "Commit2" und "Anschluss" gesetzt. Die werden vom Programm
>>>> QR (ein Stringtauscher, der mir mal ber dan Weg lief - mehr dazu
>>>> weiter unten!) bersetzt in das, was hinter der Varible steht,
>>>> also "Commit1" -> "Panasonic" - womit ich fr jeden Benutzer 
unterschied-
>>>> liche Druckervoreinstellungen machen kann. Wie gesagt: seeeeeehr aktig,
>>>> dieses Verfahren...
echo [1A[11C[31;44;1m[0m
QR Col1 64 win.in* >nul
QR Col2 128 win.in* >nul
QR Col3 255 win.in* >nul
QR Col4 224 win.in* >nul
>>>> Hier noch ein paar Farbwerte...
cd \
goto WindowsStart


:WindowsStart
>>>> Hier geht's dann los!
echo [1A[11C[31;44;1m[0m
win31 %1
>>>> Windows starten (die WIN.COM im userverzeichnis heit WIN31.COM!)
cls
echo.
echo.
echo 
[33;44;1m 
 ͻ
echo  Moment bitte... 
echo  Windows 3.1 wird beendet... 
echo   
echo 
 
ͼ [0m
i:
cd\win31
echo [2A[2C[31;44;1m
copy  SYSTEM.INI     I:\WIN31\INI\%STATION%SYS.INI >nul
echo [1A[3C[31;44;1m
copy  CONTROL.INI    I:\WIN31\INI\%STATION%CTR.INI >nul
echo [1A[4C[31;44;1m
copy  WIN.INI        I:\WIN31\INI\%LOGIN_NAME%.INI >nul
echo [1A[5C[31;44;1m
copy  PROGMAN.INI    I:\WIN31\INI\%LOGIN_NAME%.PRG >nul
echo [1A[6C[31;44;1m
>>>> Damit man zur Not nderungen an den INI-Dateien nicht einfach durch 
einen
>>>> Windows-Neustart berschreibt... Mu man hllisch aufpassen!

dir   J:\*.GRP /B >DELETE.IT
echo [1A[7C[31;44;1m
xdel  @DELETE.IT /N                                >nul
>>>> XDEL ist ein Programm, da ... na ja, jeder kann es sich denken.
>>>> Damit werden wieder alle GRP-Dateien gelscht.
echo [1A[8C[31;44;1m
del   DELETE.IT                                    >nul
echo [1A[9C[31;44;1m
del   SYSTEM.INI                                   >nul
echo [1A[10C[31;44;1m
del   WIN.INI                                      >nul
echo [1A[11C[31;44;1m
del   CONTROL.INI                                  >nul
echo [1A[12C[31;44;1m
del   PROGMAN.INI                                  >nul
>>> Damit ist das Verzeichnis beim User wieder total jungfrulich!
cd..
echo [1A[13C[31;44;1m
flag  I:\WIN31\SPART.PAR RW                        >nul
echo [1A[14C[31;44;1m[0m
del   I:\WIN31\SPART.PAR                           >nul
echo.
echo.
echo 
[33;44;1m 
 ͻ
echo  Sie wollen Ihren PC ausschalten? 
echo  Dann bitte das [31;44;1;5mAusloggen[0m[33;44;1m nicht vergessen!! 
echo 
 
 [0m
echo.
echo.
echo                                                   ...einen schnen Tag 
noch!
echo.
echo.
>>> Immer nette Meldungen ausgeben! Das freut den Anwender...


Die andere Veriante (mit vielen WIN.INI's) she etwa so aus:

@echo off
cls
echo.
echo.
echo Moment bitte...
echo Der Start von Windows 3.1 wird vorbereitet...
echo.
echo.
flag g:\windows\spart.par rw >nul
ncopy f:\win31\ini\%LOGIN_NAME%.ini g:\windows\win.ini >nul
ncopy f:\win31\ini\%LOGIN_NAME%.prg g:\windows\progman.ini >nul
ncopy f:\win31\ini\%P_STATION%.ini g:\windows\system.ini >nul
ncopy f:\win31\ini\%P_STATION%.par g:\windows\spart.par >nul
ncopy j:\*.grp g:\windows >nul
flag g:\windows\spart.par ro >nul
win31 %1
cls
echo.
echo.
echo Moment bitte...
echo Windows 3.1 wird beendet...
echo.
echo.
ncopy g:\windows\system.ini g:\windows\%P_STATION%.old >nul
ncopy g:\windows\win.ini g:\windows\%LOGIN_NAME%.old >nul
echo.
echo.
echo.
echo Sie wollen Ihren PC ausschalten?
echo --- Bitte erst ausloggen!! -----
echo.
echo Einen schnen Tag noch!
echo.
echo.




  
   *****************  Excel 5.0 /Winword 6.0 und SHARE  ******************




Wenn man Windows fuer Workgroups hat, wird automatisch vshare.386 
installiert. 
Share wird dadurch fuer Windows-Programme wie Winword 6.0, Excel 5.0, MSVC 
... unnoetig.
Zumindest bei Winword 6.0 wird vshare.386 auch mitgeliefert und auf den Disk 
kopiert, aber unter Windows 3.0 nicht installiert. Der Eintrag von vshare.386 
unter [386 enhanced] im SYSTEM.INI hat bei mir trotzdem funktioniert! 




  
   *****************  Printjobs unter Windows loeschen  ******************



Ich habe meinen Usern im Windows ein Icon fr das Loeschen des aktuellen 
Druckjobs auf den jeweiligen Druckern zur Verfgung gestellt.
Das Icon ruft ein Batch auf in dem folgendes steht:

PSC P=0 ABORT  (P=Druckernummer)




  
   *******************  Novell: Windows Netzwerksetup  *******************



Setup /a kopiert alle Windows-Dateien auf den Server (Admin-Setup).
Setup /n erzeugt Benutzer-spezifische Konfigurationen von Windows.




  
   *********************  QEMM/Windows mit Bootprom  *********************



 > Ich boote meine Workstation von nem Boot-Prom. Wenn ich nun
 > Windows starte, will es immer WINA20.386 und VIDRAM.VXD (von
 > Qemm) auf Laufwerk A: haben. Ich muss also immer ne Diskette mit
 > den beiden Teufeln im Laufwerk haben sonst bricht Windows ab.

Ganz einfach:
QEMM: Im config.sys des remote-boot-files beim QEMM-Aufruf mit dem Parameter
"VXDDIR=<netzwerkverzeichnis, z.B.> P:\" eintragen, wo die *.vxd Dateien 
stehen.

WIN: (bei Win 3.1 *sollte* der Treiber aber nicht mehr ntig sein???)
im System.ini die Zeile
device=wina20.386 (falls vorhanden) in
device=<netzwerkverzeichnis>wina20.386 ndern.




  
   ***************  Windowstreiber in Serverinstallation  ****************



 > ich brauche dringend Tips, wie ich meinen Videotreiber in 
 > Windows reinbekomme, ohne dass Meldungen kommen, dass eine 
 > Datei beschaedigt ist o. ae.

Novell hat die unangenehme Eigenschaft, dass man unter Windows die 
Videotreiber nicht wie gewohnt einlesen kann. Da hilft nur eins: Mit dem 
Utility EXPAND, dass bei Windows dabei sein sollte, die Treiber von Diskette 
in ein temp Verzeichniss expandieren/kopieren. Rechte auf das gemeinsame 
Windows Verzeichnis bekommen und die Treiber reinkopieren. Die Datei 
OEMSETUP.INF in OEMx.INF, wobei x eine Zahl ist, umbenennen und ebenfalls 
reinkopieren.

Jetzt einfach einen OEM Treiber installieren und als Quelle das gemeinsame 
Windowsverzeichniss angeben -> JETZT KLAPPTS

Windows kopiert unter Novell bei herkoemmlicher Installation zwar die 
Treiber,
aber packt sie nicht aus => Windows kann den gepackten Treiber schlecht 
laden.




  
   ***************  Win unter Novell - die Qual der Wahl  ****************



Eigentlich ist Win (3.1 oder WfW 3.11) unter Novell kein Problem,
man muss sich nur vorher im klaren sein, was man auf dem Server und was an 
der
Station vorhanden sein soll.
Sollen die Nutzer an verschiedenen Stationen arbeiten koennen, braucht 
Windows
vom lokalen Rechner die entsprechenden Hardware-Infos (i.A. System.Ini).
Auf der anderen Seite sollten dann die User-abhaengigen Daten (so ziemlich
alle anderen Inis, Group-Dateien usw.) nur fuer den jeweiligen Nutzer
verwendbar sein.

Mein Vorscchlag waere ein Server-basierter Betrieb mit ca. 100kB lokal, je
ca. 1 MB auf dem User-Verzeichnis des Servers (pro User) und ca. 40-50 MB je 
nach Anzahl der Workstations und Konfigurationen (alle Treiber muessen dann 
zentral vorhanden sein) auf einem zentralen Serververzeichnis.
Nachteil:
geringfuegig langsamer als bei Betrieb von der lokalen Platte (bei 486er
egal), relativ grosser Platzbedarf auf dem Server und ohne zusaetzlichen
Aufwand kann der gleiche User sich mit Windows nur an einer Station
einloggen (aber man muss das Multitasking ja nicht uebertreiben).

Vorteil:
Zentrale Wartung der Treiberdateien (OEMSETUP.INF muss allerdings
bearbeitet werden), zentrale Datensicherung, ausreichende Transparenz fuer 
den Standard-User, zentrales Backup.





  
   *******************  Environment unter Windows weg  *******************



 > Wenn ich unter Novell 3.xx einloggt bin und unter Windows 3.1x
 > einen DOS-Task starte, sind in diesem DOS-Task alle
 > Environment-Variablen verschwunden (also z.b PATH etc.).

Das Problem liegt sicher daran, dass das Netzwerk (Novell Shell 3.26 und 
hoeher) im Windows-Setup nicht eingetragen ist oder uralte Treiber verwendet 
werden. 
(neue Treiber findet man unter NWDLLx.* und WINDRx.* in CI$ oder bekannten 
Mailboxen, zur Not tun es auch die Versionen aus WINUP9.*)



  
   ************  Zusammenfassung der Netware & Windows Tips  *************



Das ist eine extrem gekuerzte (!!) Zusammenfassung aus CompuServe:

            Windows vs. NetWare Troubleshooting Tips
        Compiled by Brett Warthen (Infinite Technologies)
                  Fourth Edition:  July 8, 1994


>> bei Interesse bitte die komplette Datei beim Novell FAQ Team 
>> ziehen:    NOVWIN.ARJ ca. 14 KB


     1.)  In the Windows SYSTEM.INI file, verify the following
          settings:

          Under the [boot] section header:
          network.drv=netware.drv

          Under the [386Enh] section header:
          network=*vnetbios,vnetware.386,vipx.386

     2.)  Update to the latest NetWare drivers, a minimum level
          of IPXODI v2.10 and NETX v3.32 or VLM v1.10 for proper
          support of the Windows 3.1 environment.

     3.)  Check for duplicate copies of the NWPOPUP.EXE,
          VNETWARE.386, VIPX.386 and NETWARE.DRV files.  

     4.)  Verify that the NETWARE.DRV file is at least 125,000
          bytes in size.  

     5.)  Use WINSTART.BAT with care.  There is a bug with
          WINSTART.BAT processing under Windows 3.1 on some PCs,
          which can cause Windows to hang-up when exiting.
[..]
     7.)  In your NET.CFG (or SHELL.CFG) file, be sure to
          allocate plenty of file handles.  FILE HANDLES=80 is a
          recommended minimum.

[..]
     14.) Novell recommends including the statement
          "TimerCriticalSection=10000" under the [386Enh] section
          header of SYSTEM.INI when using VIPX.386 v1.15 or
          higher.



  
   ****************  Netz-Setup fuer MS-Office mit VLMs  *****************



 > Probleme bei der Installation von MS-Office bei Verwendung von VLMs

Laut Dokumentation muss man in der NET.CFG im Abschnitt Netware DOS Requester 
folgenden Eintrag machen:

 READ ONLY COMPATIBILITY=OFF


Einige Anwender berichten, dass dieser Weg auch nicht funktioniert.
Man kann aber fuer die Dauer der Installation den Rechner mit der NETX ins 
Netz einloggen und danach wieder die VLMs laufen lassen.




  
   ****************  Windows-Installation im Novell-Netz  ****************



1. Alle Win-Disketten wie im Handbuch beschrieben in ein Verzeichnis F:\WIN30
expandiert, alle Files auf RO gesetzt und das Verzeichnis im Login-Script mit
MAP S1:=F:\WIN30 gemappt.

2. Fr jeden Benutzer ein Homeverzeichnis F:\HOME\benutzername gesetzt und 
diese
im Login-Script mit MAP ROOT G:=SYS:HOME\%LOGIN_NAME gemappt.

3. Die einzelnen Windows-Versionen mit SETUP USER installiert. Und zwar im
Verzeichnis \HOME\benutzername\WINDOWS. Auf dieses Verzeichnis habe ich einen
Pfad S2:=G:\WINDOWS gesetzt.

4. Ein Verzeichnis F:\USER angelegt. In dieses Verzeichnis kommen gesammelt 
die WIN.INI's aller Benutzer, jeweils mit dem Namen %LOGIN_NAME.INI versehen. 
Alle Benutzer haben nur Leserechte in diesem Verzeichnis. Im Login-Script DOS 
SET LOGIN = %LOGIN_NAME gesetzt. Wichtig: LOGIN_NAME darf max. 8  Zeichen 
lang sein, sonst mu der Name im Login-Script gekrzt werden (so nach dem 
Motto
IF LOGIN_NAME = "WAHNSINNSKOMIKER"
   DOS SET LOGIN = "KOMIKER"
END

5. Ein Verzeichnis F:\STATION angelegt. Hier kommen die stationsabhngigen
SYSTEM.INI's rein. Jeweils mit dem Namen %STATION_ID.INI versehen. Im
Login-Script setze ich eine Variable ber z. B.
IF P_STATION  == "000884654673" THEN
   DOS SET STATION = "84654673"
END
ber diese Variable kann spter die entsprechende SYSTEM.INI beim Start von
Windows aus F:\STATION geholt werden.

6. Auf jeder Station eine Swap-Datei von 10000 KB eingerichtet. Die SPART.PAR 
im Windows-Verzeichnis in "stationsnummer.PAR" umbenannt und dann auch ins
F:\STATION kopiert. Da die schreibgeschtzt im Windows-Verz. liegt, mu man
damit etwas aufpassen.

7. Eine Batchdatei WINX.BAT geschrieben:

rem ::: Die wichtigen Dateien holen 
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
ncopy F:\USER\%LOGIN%.INI      G:\WINDOWS\WIN.INI    >nul
ncopy F:\STATION\%STATION%.INI G:\WINDOWS\SYSTEM.INI >nul
flag G:\WINDOWS\SPART.PAR RW
ncopy F:\STATION\%STATION%.INI G:\WINDOWS\SPART.PAR  >nul
flag G:\WINDOWS\SPART.PAR RO
rem ::: Windows starten 
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
win /3
rem ::: Sicherheitshalber nach dem Beenden von Windows die jetzt eventl. 
:::::
rem ::: genderten INI's retten 
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
ncopy G:\WINDOWS\WIN.INI    G:\WINDOWS\WIN.OLD
ncopy G:\WINDOWS\SYSTEM.INI G:\WINDOWS\SYSTEM.OLD

8. Im Verzeichnis STATION habe ich noch fr jede Grafikkarte/Auflsung ein
Verzeichnis \GROUPS angelegt (also GROUPS1 fr die Benutzer der SpeedSTAR in
800x600, GROUPS2 fr SpeedSTAR in 600x400 und GROUPS3 fr Paradis mit 
800x600).
In diesen Verzeichnissen liegen die Gruppendatei der Gruppen, die von den
Benutzern nicht gendert werden drfen. Hier kommt nur der Supervisor ran.

9. Im Login-Script je nach Grafikkarte der Station ein Verzeichnis
H:=SYS:\STATION\GROUPSx gemappt. Dann mu in der PROGMAN.INI jedes Benutzers 
der Pfad auf diese Gruppen natrlich noch per Hand gesetzt werden. Dieser ist 
dann aber unabhngig von der jeweiligen Grafikkarte, da die Gruppen ber das 
gemappt Laufwerk H: gefunden werden. Aufpassen bei der Gruppe Zubehr. Novell 
hat Umlaute ja nicht so gerne -> Umbenennen!


Der Vorteil, Gruppen, INI's etc. in jeweils einem Verzeichnis zentral zu 
lagern liegt auf der Hand: nderungen, die berall durchzufhren  sind, 
werden etwas vereinfacht, da man nicht durch 1000 Verzeichnisse huschen mu. 
Man kann dann ganz gut in allen INI's die nderungen mit einem Editor 
durchfhren.





  
   *********************  DOS-Prompt unter Windows  **********************



> Wer sich in einem DOS-Fenster ausloggt, ist wohl wirklich selber
> schuld...

Ich setze im System-Login-Script oder in der AUTOEXEC.BAT die DOS- 
Umgebungsvariable WINPMT auf [WIN] $P$G. Wenn ich unter Windows im 
DOS-Vollbild arbeite erscheint    [WIN] F:\>   als Prompt.

Dadurch vergesse ich nicht, dass Windows noch im Hintergrund ist...




  
   *********************  Drucker an Arbeitsstation  *********************



 > Wenn Windows geladen wird, dann kommen immer zwei oder drei 
 > Fenster mit "Restoring irgendwelche Printdevices". 

Das sind permanente Captures (oder Mappings), welche mit NWUser.Exe 
eingetragen wurden. Du kannst sie mit dem NWUser oder in der Win.Ini im 
Abschnitt [Network] loeschen.




  
   ***************  Aenderungen in Windows einschraenken  ****************



In der PROGMAN.INI kann der Abschnitt [restrictions] hinzugefuegt werden.

[restrictions]
NoRun=
NoClose=
NoSaveSettings=
NoFileMenu=
EditLevel=

NoRun=1
schaltet den "Ausfuehren"-Befehl im Datei-Menue ab. Der "Ausfuehren" Befehl
erscheint undeutlich im Datei-Menue und der Anwender kann vom Programm-
Manager nur Programme starten, die sich als Symbole in den Gruppen befinden.

NoClose=1
schaltet den "Windows beenden"-Befehl im Datei-Menue ab. Der Anwender kann
den Programm-Manager nicht ueber das Datei-Menue oder ueber das System-Menue
oder mit ALT+F4 verlassen (der "Windows beenden"-Befehl und der
"Schliessen"-Befehl erscheinen undeutlich.

NoSaveSettings=1
schaltet den "Einstellungen beim Beenden speichern"-Befehl im Optionen Menue
ab. Der "Einstellungen beim Beenden speichern"-Befehl erscheint undeutlich
im Optionen-Menue und alle Aenderungen, die der Anwender bei der Darstellung
von Windows und bei den Symbolen macht, werden nicht gespeichert. Diese
Einstellung ueberschreibt die SaveSettings= Einstellung im [Settings]
Abschnitt der PROGMAN.INI Datei.


NoFileMenu=1
entfernt das Datei-Menue aus dem Programm-Manager. Alle Befehle dieses Menues
sind nicht mehr verfuegbar. Die Anwender koennen nur die Anwendungen aus den
Gruppen mit Doppelklicken oder der EINGABETASTE starten. Wenn Sie den Befehl
"Windows beenden" nicht zusaetzlich abgeschaltet haben (NoClose=1), koennen
die Anwender Windows ueber das System-Menue und ueber ALT+F4 immer noch
verlassen.

EditLevel=n
Aktiviert Einschraenkungen, was die Anwender im Programm-Manager veraendern
duerfen. Sie koennen einen der folgenden Werte fuer n bestimmen:
0 erlaubt dem Anwender, alle Aenderungen zu machen (Dies ist der
  Standardwert).
1 verhindert, dass der Anwender Gruppen erzeugt, loescht oder umbenennt. Bei
  dieser Einstellung sind die "Neu", "Verschieben", "Kopieren" und "Loeschen"
  Befehle im Datei-Menue nicht verfuegbar, wenn eine Gruppe angewaehlt ist.
2 enthaelt alle Einschraenkungen vom EditLevel=1 und hindert den Anwender
  zusaetzlich Programmsymbole zu erstellen oder zu loeschen. Bei dieser
  Einstellung sind die "Neu", "Verschieben", "Kopieren" und "Loeschen"
  Befehle im Datei-Menue ueberhaupt nicht verfuegbar.
3 enthaelt alle Einschraenkungen von EditLevel=2 und hindert den Anwender,
  zusaetzlich die Befehlszeile der Programme zu aendern. Bei dieser
  Einstellung kann der Text in "Befehlszeile" im Dialogfeld
  "Programmeigenschaften" nicht geaendert werden.
4 enthaelt alle Einschraenkungen von EditLevel=3 und hindert den Anwender
  zusaetzlich irgendeine Information zu den Programmsymbolen zu aendern.
  Bei dieser Einstellung kann keiner der Bereiche im Dialogfeld
  "Programmeigenschaften" geaendert werden. Der Anwender kann das Dialogfeld
  sehen. aber alle Bereiche erscheinen undeutlich.

Um die Befehle wieder einzuschalten oder die EditLevel=Einschraenkungen
wieder rueckgaengig zu machen, entfernen Sie die entsprechende Einstellung
aus der PROGMAN.INI Datei oder setzen Sie den Wert auf 0.

Quelle: Microsoft Corporation, Microsoft Windows,
        Seiten: 227-229, Die technische Referenz




  
   ***************  Probleme mit Works 3.0 im Novell Netz  ***************



Von der Microsoft Hotline:

Microsoft Works 3.0 Masterinstallation auf einem Novell Netzwerk:

Problem:
Bei ca 70 % kommt die Fehlermeldung:
Dateiattribute von Tanteani.wks konnten nicht geaendert werden.
Loesung:
Auf einer lokalen Platte installieren und dann auf ein Netzverzeichnis  
kopieren.


Microsoft Works 3.0 Installation auf einem Novell Netzwerk:

Problem:
Nach der Installation koennen keine Objekte eingefuegt werden und es tauch  
beim Starten von Works eine Fehlermeldung wegen der Registration auf.
Wenn ein User eine Fehlermeldung wegen einer ungueltigen Registration  
bekommt, koennen alle (!) anderen User keine (!) Objekte mehr einfuegen !!!
Loesung:
Die Datei Reg.dat im spezifischen User-Windows-Verzeichnis loeschen und die  
Dateien *.reg in dem Verzeichnis MSAPPS nocheinmal registrieren lassen  
(doppelt anklicken)!



  
   ********************  Server ABEND bei MS Access  *********************



> Access 1.1, 70MB-Datei mit ca. 1/2 Million Datensaetzen
> ergibt einen Abend auf dem 3.11er Server mit
> "Station 1: Record Lock Treshold exceeded"

Das ist ein bekanntes Access-Problem. Dafuer gibt es folgende
Loesungen:

1.) Folgende Settings auf maximale Werte stellen:

      set maximum record locks per connection = 10.000
      set maximum file locks per connection = 1.000
      set maximum record locks = 20.000
      set maximum file locks = 100.000

2.) Den Fix ttsfix.nlm aus 311ptf.exe einspielen.

    Dieser Fix schaltet einen Trigger ab, der bei einer Ueberschreitung
    der maximalen Locks pro Connection den Server mit einem Abend
    abwuergt.

Beide Massnahmen sichern Deinen Server vor einem Absturz, was mit dem  
Rechner deines Kollegen und dessen Windows bzw. Access passiert ist  
voellig unsicher. Meistens ist Windows und Access nach einer solchen  
Aktion nicht mehr stabil.




  
   *****************  lange Dateinamen unter Windows 95  *****************



   1. OS2.NAM muss vor dem mounten des Volumes geladen werden,
      fuer das der Name-Space eingerichtet werden soll.
      (also am Besten in der Startup.ncf)

   2. Zum (einmaligen) Einrichten des Name-Spaces fuer ein
      Volume musst Du (wenn die Name-Space.Unterstuetzung geladen ist)
      folgenden Befehl an der Konsole eingeben:

        ADD NAME SPACE <name space name> [TO [VOLUME]] <volume name>

      Fuer den OS/2-Name-Space heisst das folgendes:

        add name space os2 to volume sys

    3. Nach der (korrekten Eingabe) des Befehls wird der Name-Space
       dem angegebenen Volume hinzugefuegt. Dies kann je nach Groesse
       und Hardware einige Minuten dauern.

    4. Nach dem erfolgreichen Abschluss kannst Du nun ohne Probleme
       auch unter Netware mit langen Datei-Namen arbeiten.

    5. Wenn Du mit der 3.11 arbeitest, musst Du noch einen
       bestimmten Patch aus 311ptd.exe einspielen. 


[Martin Poth 2:2464/560.12]

Es gibt aber diverse Einschraenkungen:

1. Lange Dateinamen sind immer gross
2. Umlaute und spaces machen Probleme, wenn man von einem nicht WIN95 rechner 
aus zugreift.



  
   **********************  Win95 als Novell Server  **********************



Ein Win95 PC kann (in Anwesenheit eines echten Novell Servers) einen Novell 
Server spielen! Der Win95 PC taucht dann mit SLIST in der Serverliste auf und 
man kann sich sogar einloggen und sich Laufwerke und CDROM des Win95 PC 
mappen - ganz normal, wie unter echtem Netware 3.1x. 
Das ganze basiert auf einem Novell Server (offenbar 3.1x oder 4.x mit Bindery 
Emulation), der im Netz verfuegbar sein muss. Von diesem Server liest der 
Win95 PC die User aus der Bindery ein. Fuer diese User kann man dann getrennt 
festlegen, was die auf dem Win95 PC nutzen duerfen und was nicht. 

Man nehme:

Unter Netzwerk waehlt man hinzufuegen und waehlt "DIENST" - "DATEI UND  
DRUCKERFREIGABE FUeR NETWARE NETZE". Unter Eigenschaften muss nun noch die  
"SAP ANZEIGE" auf AKTIVIERT gestellt werden, sonst taucht der neue Server  
nicht auf. Der Computername, den man eingetragen hatte, wird uebrigens der  
Servername.
Unter ZUGRIFFSSTEUERUNG muss man nun noch "ZUGRIFFSSTEUERUNG AUF  
BENUTZEREBENE" aktivieren. Jetzt den Novell Server angeben, dessen  
Userdatenbank verwendet werden soll.
Das IPX/SPX von Microsoft muss natuerlich installiert sein und die  
Kommunikation zu anderen WfW Clients geht dabei verloren.




  
   **********************  Remote Booten von WIN95  **********************



die Unterstuetzung von remote-bootenden Workstations ueber Boot-ROM und  
Boot-Image ist in Win95 integriert. Auf der Win95-CD ist unter  
\admin\reskit\helpfile das file Win95rk.hlp zu finden. Hier kannst Du  
recht detailliert auch Anweisungen zur Generierung eines entsprechenden  
Boot-Images fuer Netware entnehmen. 





  
   *********************  Win95 und Send (Netware)  **********************



 > wie kann ich per send (netware befehl) versendete Messages
 > unter Win95 empfangen?

WINPOPUP.EXE (aus Windows-Verzeichnis) starten 
(am besten im Startup-Verzeichnis)



  
   ******************  EMM386 in Diskless Workstations  ******************



> Windowsinstallation auf einer Diskless Workstation:

Da die EMM386.EXE beim Start von Windows nachgeladen wird und das 
"Bootlaufwerk" bei einer Diskless Workstation zu diesem Zeitpunkt nicht mehr 
aktiv ist, muss man schon beim Booten angeben, wo zu einem spaeteren 
Zeitpunkt nach dem EMM386 gesucht werden soll :

DEVICE=EMM386.EXE [weitere_Parameter]  Y=f:\bla\bla\EMM386.EXE


Seit MS-DOS 6.2 funktioniert uebrigens auch   /Y=f:\bla\bla\EMM386.EXE


  
   ******************  WIN95: Wo ist die NETSETUP.EXE  *******************



> In allen Textfiles und im ResKit zur Win95-CD ist die Rede 
> davon, das server-basierte Setup nicht wie bisher mit SETUP /A, 
> sondern mit NETSETUP.EXE aufzurufen.

> Auf meiner Win95-CD gibt es aber kein NETSETUP.EXE ?!

Hast Du eine OEM-Version? Da ist dieses Programm nicht dabei.

Netsetup ist nur auf einer Vollversion bzw. bei einem Update dabei! 
Dort liegt die Datei unter \Admin\Nettools\Netsetup.exe




 
 #16 ############################ Hardware ##################################


  
   *************************  WD Netzwerkkarte  **************************



 > ich habe da eine aeltere 8 Bit- Netzwerkkarte, zu der ich keine
 > Beschreibung bzw. Treiber habe.
 > Nur die Kartenadresse (0000C0 F06B1C) und das Modell (WD8003E) 
 > stehen drauf.

Das ist eine Western Digital Karte.
Dieser Bereich von WD wurde aber von SMC uebernommen, so das man die
neuen Treiber von SMC (z.b. smc8000.com) verwenden kann.




  
   *****************  Adaptec 2840 Netware 3.1x Treiber  *****************



 > Habe mir Heute ein Adaptec VL-2840 SCSI Kit besorgt und
 > festgestellt, dass da kein Netware Treiber dabei ist. Andere
 > Treiber (1540, 1640, 1740, 7770 ...) funktionieren nicht.

Es gibt von Adaptec ein Softwarepaket namens
  7700 Family Manager Set Version 2.0, Suplier Nr. 581800 REV 2C

Das Paket gilt fuer:
  AHA-2740, 2742, 2740A, 2742A, 2740W, 2742W, 2740T, 2742T, 2740A-Twin, 
2742A-Twin, 2840VL, 2842VL, AIC-7770

Es unterstuetzt:
  Novell Netware 3.x, 4.x
  OS/2 V2.x
  Windows NT
  SCO UNIX
  Novell UNIXWARE




  
   *****************************  S&K G-16  ******************************



 > Hat jemand die Jumperbelegung der Ethernetkarte von Schneider & 
 > Koch G-16. 

Bei SK-Treibern immer auf Frame-Type achten, ist dort standardmaessig anders
(IEEE 802.3) als z.B. bei NE2000 eingestellt.

Schalter W1 wie folgt:

1 BootProm On aktiv - Off inaktiv
2 IRQ3     On aktiv - Off inaktiv

3,4,5 Speicheradresse BootProm, default alle Off 000 = DC00h
      100 = D800h  010 = D400h  110 = D000h  001 = CC00h
      101 = C800h  011 = C400h  111 = C000h

6,7,8 I/O-Adresse des POS-Registers
      000 = 390h default
      100 = 328h
      010 = 288h
      110 = 220h
      001 = 320h
      101 = 208h
      011 = 180h
      111 = 100h

Interrupt, Shared Memory Adresse usw. ist alles am Treiber einzustellen.




  
   *********************  Jumper fuer Novell NE2000  *********************



 > Ich habe hier guenstig einen 286er gekauft, in der eine alte NE2000
 > steckt. Leider fehlt saemtliche Doku.


Die W12-W15 geben den Interrupt an:

    W12 = IRQ 2
    W13 = IRQ 3
    W14 = IRQ 4
    W15 = IRQ 5

Die W9-W10 geben die Portadresse an:

    W9+W10  = 300h (C800h)
    Nur W10 = 320h (CC00h)
    Nur W9  = 340h
    Keiner  = 360h (D400h)

Falls W11 gesetzt ist, wird eine Memoryadresse verwendet, und zwar jeweils 
die, die oben in Klammern gesetzt ist. Ist W11 nicht gesetzt, wird kein 
Memory verwendet. Ob das mit dem Boot-ROM zu tun hat, weiss ich nicht, diese 
Seite habe ich nicht mitkopiert. Bei mir ist W11 offen.

W1-W8 ist ein ganzer Jumperblock und gibt an, welcher der beiden Anschluesse 
verwendet wird:

W1-W8 oben  (= 1-2): DIX-Connector
W1-W9 unten (= 2-3): BNC-Connector




  
   ***********  Intel Netport II Printserver und Netware 4.x  ************



So installiert man einen Netport unter Netware 4.x.

ͻ
                                                                          
      Netport II: Instructions for Print Server Setup, NetWare 4.0        
                                                                          
ͼ

NETPORT II: INSTRUCTIONS FOR PRINT SERVER SETUP, NETWARE 4

   Overview:

   The NetPort II print server was originally designed for use with NetWare
   2.x & 3.x.  Initial testing of the NetPort II print server with NetWare
   4 in bindery emulation mode has shown to work successfully with a few
   additional installation steps as described below.  Intel makes no claims
   that all functionalities of the NetPort II print server will work under
   NetWare 4.

   Manual configuration of the NPII in print server mode for NetWare 4:

    1.  Login as CN=ADMIN and run NPADMIN.

    2.  Select "Configure" and then "Manual".

    3.  Read the general setup information and press Enter.

    4.  From the list of NetPort print servers currently connected to the
        network, select the one to be configured.

        If the NetPort print server is not listed, escape out of this menu
        and select "Port Status", Set Viewer Criteria" and check the server
        name.  A blank here indicates that all NetPort print servers will
        be listed.  If this is blank, then check the troubleshooting
        guidelines in the manual for the section "NetPort does not appear
        on the network".

    5.  (Optional) Assign an alias name to the NetPort print server.

    6.  From the Port 1 Modes window, select "Port 1 as Print server" and
        press enter.  If this port is not used or it will be used as a
        virtual circuit, select "Port 1 as Available".

    7.  From the Attached servers window, select the server which the
        NetPort print server will attach to.  If a different server is
        desired, press insert and then highlight the desired server.

    8.  In the Assigned queues window, select a queue from the list or
        create a new queue by pressing insert and adding a new queue.
        Queues can be deleted with the delete key.

    9.  In the Port 2 Modes window, select "Port 2 as Print server" and
        press enter. (Select "Port 2 as available" if this port is not used
        or will be used as a virtual circuit.)

    10. In the Second Port Choices window, select either parallel or serial
        depending on which second port will be used.  If the port is
        available, this screen still appears but the information is not
        used.

    11. If the Second Port is defined as a print server, the Assigned
        Queues window will appear again as in step 8.

    12. A configuration screen is displayed next.  This configuration can
        be accepted or operator-related information can be added. Press F10
        to accept.  If changes need to be made for the other fields, use
        the Escape key to back up through the previous screens and make the
        desired changes.

    13. If the configuration is accepted, the NetPort print server is
        updated and reset.  Updating clears the flash memory and overwrites
        previous configuration information.  Resetting attaches the NetPort
        print server to the file server using the new settings.

        This process can take from one to three minutes.  On wide area
        networks this can take even longer.

    14. Exit to DOS and invoke Pconsole.

    15. Select "Print Queues" and press insert to create the same queue(s)
        name you selected while in NPAdmin. Press Enter.

    16. At "Print Queues Volume" box press insert and select the volume you
         want for the print services.  Press enter twice.

    17. Press enter on "Highlight queue name" followed by the "Print Queue
        Information" box.  Select "Print Servers" and press enter.

    18. Press insert at "Print Servers" box. Highlight and press F-5 on
        each entry that matches the name or ID of the NetPort print server.
        Once marked press enter.  Exit to DOS.

    19. Invoke NPAdmin from the DOS prompt.  Reset the NetPort print server
        by highlighting Port-Status and pressing enter.  Select Reset
        NetPorts.  Highlight the NetPort print server that you just
        configured and press enter.  Select Reset Netport and press enter.

    20. The results of this process can be viewed in the "Port Status",
        "Check all ports" option.  The 2 ports will be listed as Print
        servers.  Also "Port Status", "View NetPort Settings" can be used
        to select the NetPort print server and view all information
        including the queues selected (press the space bar to see the
        list).

    21.  You are now ready to print.





  
   *******************  UPS-Monitoring Board von APC  ********************



> Ich hab hier ein UPS-Monitoring Board der Firma APC liegen.

APC macht leider alles anders.

Ueblich, soweit man diesen Begriff verwenden kann, ist bei den 9-poligen 
Buchsen der USV's:


    Funktionen:
    ~~~~~~~~~~
1.  Stromausfall
    Das interne Relais schliesst bei Stromausfall

2.  Batterie schwach
    Das interne Relais schliesst bei zu niedriger Batteriespannung

3.  USV aus


Anschluss:   9-polig Sub-D
~~~~~~~~~
            2 ----- Spannungsausfall (Schliesser)
            3 ----- "                (Oeffner)
            4 ----- gemeinsamer Pol
            5 ----- Unterspannung der Batterie (Schliesser)
            6 ----- Shutdown
            7 ----- gemeinsamer Pol


Das Abschaltsignal muss 5 bis 12V betragen und fuer mindestens 1 ms an den 
Polen 6 und 7 anliegen. (Optokoppler mit + an 6)


Adapter USV --> RS232 (9-pol)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    2   (Spannung weg [Schliesser]) --> 9    RI
    3   (Spannung weg [Oeffner])    --> 8    CTS
    4/7 (Bezugspol)                 --> 5    SG
    5   (Batterie low)              --> 6    DSR
    6   (Shutdown)                  --> 4    CD

        Shutdown enthaelt einen 2k2 Widerstand zur Strombegrenzung
        fuer den Optokoppler.
        Die anderen Signalleitungen werden mit 10k auf 7 gelegt.





  
   *******************  Online- oder Offline- USV ???  *******************



 > Nun gibt es ja Online- und Offline-USV's.


Online-USVs _koennen_ gerade bei der Ausfilterung von Stoerungen im Netz 
besser sein. Der Hauptvorteil liegt darin, dass der Akku staendig am Netz 
haengt und die Stromversorgung bei Bedarf unmittelbar uebernimmt. Nachteil: 
nicht unbedingt billig.

Offline-USVs schalten innerhalb weniger ms auf Akku um - der im uebrigen auch 
permanent geladen wird - und sind mittlerweile auch hinsichtlich der 
Stoerungsfilterung so ziemlich auf dem Level der Online-Geraete. Sie sind 
allerdings vom Preis her ein wenig interessanter.





  
   *********************  USV - online oder offline  *********************


Bei einer Online-USV wird die Ausgangsspannung immer aus dem Akku  
genommen. Welcher durch die Netzspannung geladen wird.

       Netz >--------> USV >----------> Rechner.

Durch die ganze Umwandlung von 220 V Wechselstrom auf xx V Gleichstrom und  
wieder auf 220 V Wechselstrom, ist der Wirkungsgrad einer Online-USV  
natuerlich nicht so toll.


Bei einer Offline-USV wird im Normalfall der Rechner (oder was auch immer)  
ueber das Netz versorgt. Bei einem Stromausfall wird dann innerhalb von ms  
auf den Akku umgeschaltet.

       Netz >--------------------------> Rechner
                I                  I
                I                  I
                L----> USV >--/ ----





  
   **************************  Erdung des LANs  **************************


 > Wie erdet man ein Ende des Kabelstrangs ?

1. nur EINEN Widerstand erden (mehr macht wunderschne Brummschleifen)

2. z.B. Draht um Widerstand wickeln oder anlten oder unter das gecrimpte
   Stck des Steckers stecken oder einen leeren BNC-Stecker an der Masse mit
   Kabel belten (=elegant und sicher, bentigt aber noch'n T-Stck) oder
   Widerstand mit Ltfahne suchen, finden und erst dann kaufen (in diesem 
Fall
   bitte Bezugsquelle posten, ich kenne keine)

3. luft oft auch ohne, "mit" mindert aber Streuungen (aus dem RG-58-Kabel 
und
   hinein)

4. Erdung am Rechnergehuse reicht (dieses sollte ja geerdet sein)




  
   ********************  Info Anschlusstechniken LAN  ********************



> Ich habe ueber Installationstechniken noch nichts lesbares gefunden.

Ich fuerchte, du wirst nichts finden.

Besorg Dir die Verlegevorschriften der Kabelhersteller und mache mal ein 
Praktikum bei einem Antennenbau-Fachbetrieb.

Die Netzwerkbuecher kommen fast alle von Programmierern, und die verstehen 
von Hardware meist wenig und von Verkabelung garnichts.

Ansonsten in Kurzform:
- Biegeradien einhalten
- Kabel nicht deformieren (Nagelschellen, Trittbereich)
- Ausreichender Abstand von 220V-Leitungen und stoerenden Geraeten
- Mit den Steckern anstaendig umgehen
- Zugentlastungen nicht 'anknallen'
- Abschlusswiderstaende rauscharm und mit ausreichender Leistung


Dazu bei STP und TR:
- Potentialausgleich und Schirm *gut* ueberlegen




  
   **********************  Jumperbelegung LCS 8634  **********************



JP1 : open (default)
      Close if you installed the LCS-8634 in a PC systwm with
      Suntac chipset

JP2 : Setting DMA channel
      5656   
      +-+-   DMA 5

      5656
      -+-+   DMA 6
    
      all open (default)

JP3 : Interrupt settings

JP4 : closed if Bootprom installed

SW1 : Setting Base Memory and BASE I/O Addresses
      (*=UP, -=DOWN)
      Swiches  Base Memory Address
      12345
      -------  -------
      *****    C000H
      ****-    C200H
      ***-*    C400H
      ***--    C600H
      **-**    C800H (default)
      **-*-    CA00H
      **--*    CC00H
      **---    CE00H
      *-***    D000H  ... usw, wie Du siehst, ist die Liste binaer geordnet,
                          d.h. der Bereich ist bis F200H einstellbar und 
                          berechenbar.

     Swiches  Base I/O Setting
       678
       ---    ------ 
       ***    300H (default)
       **-    320H
       *-*    340H
       *--    360H
       -**    380H
       -*-    3A0H
       --*    3C0H
       ---    3E0H





  
   **********************  Netz ueber Laserstrecke  **********************



Wir haben eine Laserstrecke installiert, die mit 10 MBit/sec arbeitet. 
Die Entfernung betraegt ca. 2 km, die Kosten liegen bei 80.000 DM. 
Die Telekom 2 MBit-Standleitung kostete im Jahr 40.000 DM, so dass  
sich die Anlage schon nach zwei Jahren amortisiert hat und dazu noch die  
fuenffache Geschwindikeit hat. Voegel etc. sind kein Problem, bei extrem  
dichtem Nebel koennte es Probleme geben, dann wird automatisch auf ISDN  
(2x64 kBit) umgeschaltet.

Wenn naehere Infos gewuenscht werden, wendet Ihr Euch am besten direkt ans  
Rechenzentrum der Uni Koeln, das ist naemlich schon die dritte oder vierte  
Laserstrecke, die dort installiert wurde:

  Rechenzentrum der Universitaet zu Koeln,
  zugleich Regionales Rechenzentrum
  Abteilung Systeme, Herrn C. Kalle
  Robert-Koch-Strasse 10
  50923 Koeln
  E-Mail: Kalle@rrz.Uni-Koeln.DE




  
   ***************************  TP Kabeltypen  ***************************



Zitat LanLine 8.92 S.8:

....Weiterhin wir die Qualitt eines TP-Kabels ber den Level angegeben.  
Diese Aufschlsselung sieht wie folgt aus: Kabel mit hherem Level  
enthalten qualitativ bessere Leiter. Auch die Anzahl der Verdrehungen pro  
Lngeneinheit ist grer.

Level 1         bis 1-Mbps
Level 2         bis 4-Mbps
Level 3         bis 16-Mbps
Level 4         bis 20-Mbps
Level 5         bis 100-Mbps


  
   ***************************  AVM-B1 Karte  ****************************



wir hatten das Problem, dass eine ISDN-Verbindung (mit einer AVM-B1 Karte) 
nicht mehr funktioniert hat. 

Wir haben die AVM Karte einfach mal aus dem Slot gezogen, wieder  
reingesteckt und... siehe da: alles lief wieder wunderbar.

Gestern mit einem anderen Router wieder genau das gleiche Problem:  
Consolen Meldung "ISDN: No user responding" - 

mit  "Karte raus - Karte rein" und... alles lief wieder.

Erklaerung haben wir dafuer keine, aber einen Versuch ist es bei Fehlern mit 
der Karte wert.




  
   *************************  Redirected Blocks  *************************



>         Fujidsu 500MB Platte 

> Bei Schreibzugriffen auf die Platte kommen staendig "Redirected 
> Blocks", die Platte ist scheinbar ok.

Die redirected Blocks scheinen eine Krankheit der Fujutsu 500 MB SCSI- 
Reihe zu sein. Ich kenne inzwischen 3 Faelle, bei denen der gleiche Fehler  
aufgetreten ist. Bei einem meiner Kunden habe ich nach dem dieser Fehler  
aufgetreten ist, die Platte mit dem Adaptec-Bios Low-Level-Formattiert und  
danach wieder eingerichtet. Seitdem scheint dort alles ok zu sein.

Wenn Du den Fehler wirklich los werden willst, dann kann ich Dir nur  
empfehlen die Fujutsu-Platte gegen eine andere SCSI-Platte austzutauschen.



  
   **********************  Netzwerkarte auf IRQ 15  **********************



 > Solltest Du die Netzwerkkarte im _Server_ auf einem sehr hohen 
 > IRQ fahren (z.B. 15), probier mal einen niedrigeren aus.

Es kann es sein, dass ein Enhanced-IDE-Adapter (evtl. direkt auf dem 
Motherboard) vorhanden ist. Dieser benutzt naemlich evtl. zusaetzlich zum IRQ 
14 den IRQ 15. 



  
   *********************  Jumper Setting der WD8003  *********************



Western Digital Netzwerkkarte und laeuft i.a. mit den SMC8000 Treibern
SMC hat diesen Teil von WD uebernommen, d.h. auch Treiber sind in der SMC 
Mailbox zu finden (ODI, Packet, etc)

Die Jumper:

W1: I/O Addresse:       gesetzt

        200:            4 6 8 10
        220:              6 8 10
        240:            4   8 10
        260:                8 10
        280:            4 6   10
        2A0:              6   10
        2C0:            4     10
        2E0:                  10
        300:            4 6 8
        320:              6 8
        340:            4   8
        360:                8
        380:            4 6
        3A0:              6
        3C0:            4
        3E0:

        Jumper 2 wird fuer langsammeres timing (XT 6MHz) gesetzt


W2: Interrupt request   gesetzt

        IRQ2:         11
        IRQ3:            9
        IRQ4:              7
        IRQ5:                5
        IRQ6:                  3
        IRQ7:                    1


W3: Network type

  Standard ist Thin Ethernet, alle Jumper gesetzt
  fuer Thick Ethernet alle Jumper entfernen


W4: Frame type

  Standard ist Ethernet Version 2, IEEE 802.3, Thin Ethernet:
  Jumper nicht gesetzt
  fuer Ethernet Version 1 muss der Jumper gesetzt werden


W5: long distance feature

  Standard ist Standard Thin Ethernet Segment: Jumper gesetzt
  Wenn nicht gesetzt, wird das Segment auf 300m Laenge gesetzt. Alle
  Netzwerkkarten im Segment mussen diese Funktion unterstuetzen. Das geht
  jedoch nur, wenn das Netz aus nur einem Segment besteht. Dann funk-
  tioniert auch IEEE 802.3 nicht mehr. Wenn W3 nicht gesetzt, wird W5
  ignoriert.




  
   *******************  Adaptec 1542B Jumperbelegung  ********************



Hier die Jumperbelegung der AHA - 1542 B / 1540 B (mit und ohne Floppy):
(Auszug aus "adaptec  AHA - 1540B / 1542B   Installation Guide")

Jumpers installed at the factory are shown as "(x)"
Those not installed are shown os "o"
It should not be necessary to change the jumper settings.

J5 - General Controll
  o   1  - Synchronous Transfer negotiation enable
  o   2  - Diagnostics (used only at Adaptec)
  o   3  - SCSI Parity disable

  o   4    o x o x o x o x   | SCSI Address ID
  o   5    o o x x o o x x   | (SCSI disks should be set
  o   6    o o o o x x x x   | for ID 0 and 1)
           ---------------   |
           7 6 5 4 3 2 1 0  <

  o   7    o x o x   | DMA Channel Select
 (x)  8    o o x x   | (see also Jumper J9)
           -------   |
           7 6 5 0  <

  o   9    o  x  o  x  o  x   | Interrupt Channel
 (x) 10    o  o  x  x  o  o   | Select
  o  11    o  o  o  o  x  x   |
           ----------------   |
           9 10 11 12 14 15  <

  o  12    o   x   o   x     | DMA Transfer Speed
  o  13    o   o   x   x     | In MBytes/sec
           ---------------   |
           5.0 5.7 6.7 8.0  <


J6 - BIOS/Auto Sense Control
 (x)  1  - BIOS Enable
  o   2  - not used
  o   3  - not used
  o   4  - not used
  o   5  - Auto Sense disable

J7 - Address Selection
  o   1  - Floppy Secondary Address select (AHA-1542B only)

 (x)  2     o   x   o   x   o   x    | AT I/O Port Address
  o   3     o   o   x   x   o   o    | select in hexadecimal
  o   4     o   o   o   o   x   x    |
           -----------------------   |
           334 330 234 230 134 130  <

  o   5     o   x   o   x    | BIOS Wait State
  o   6     o   o   x   x    | Select in nanoseconds
           ---------------   |
            0  100 200 300  <

  o   7      o     x     o     x     | BIOS Base Address
  o   8      o     o     x     x     | Select in hexadecimal
           -----------------------   |
           DC000 CC000 D8000 C8000  <

J8 - Floppy Disk Selection (AHA-1542B only)
 (x)  1  - Floppy enable            -----------------------------
 (x)  2  - DMA Request 2 select     | Note: On 1542BS100 series.  |
  o   3  - DMA Request 3 select     | If the floppy enable jumper |
 (x)  4  - DMA ACK 2 select         | is removed, remove all      |
  o   5  - DMA ACK 3 select         | jumpers from J8             |
 (x)  6  - INT Request 6 select     -----------------------------
  o   7  - INT Request 10 select
  o   8  - Dual Speed enable

J9 - DMA/Interrupt Selection
  o   1  - DMA Request 0 select
 (x)  2  - DMA Request 5 select
  o   3  - DMA Request 6 select
  o   4  - DMA Request 7 select

  o   5  - DMA ACK 0 select
 (x)  6  - DMA ACK 5 select
  o   7  - DMA ACK 6 select
  o   8  - DMA ACK 7 select

  o   9  - INT Request  9 select
  o  10  - INT Request 10 select
 (x) 11  - INT Request 11 select
  o  12  - INT Request 12 select
  o  13  - INT Request 14 select
  o  14  - INT Request 15 select




  
   **********************  Ethernetkabel im Freien  **********************



 > Wie kalt darf denn ein Ethernet/Koax/RG58 Kabel werden, das noch
 > fehlerfrei Daten uebertragen werden?

bei hiesigen Temperaturverhaeltnissen duerfte das keine Rolle spielen. 
Zumindest hatte ich auch im Winter keine Probleme mit kalten Kabeln.

 > bzw. kann man so ein Kabel also z.B. im Winter problemlos draussen
 > verlegen?

Vom Verlegen waehrend der Kaelteperiode wuerde ich abraten, da kalte Kabel 
leicht brechen. Liegt es erstmal (gut geschuetzt), funktioniert es auch. 
Jedenfalls solange, wie es nicht bewegt oder anderweitig mechanisch belastet 
wird...




  
   ********************  Vendor Codes von Netzkarten  ********************



Die Liste ist jetzt so stark gewachsen, dass ich willkuerlich einige 
Hersteller rausziehe. Die komplette Liste gibts in der Pandora (s.u.) als
VENDCODE.ARJ.

00-00-0C  Cisco
00-00-11  Tektronics
00-00-1B  Novell/Eagle Technology
00-00-5A  SK  Schneider und Koch bzw. SysKonnect
00-00-69  Silicon Graphics
00-00-6B  MIPS
00-00-6E  Artisoft
00-00-C0  Western Digital, jetzt SMC
00-00-D4  PureData
00-01-C8  Thomas Conrad Corp.
00-80-63  Hirschmann
00-80-C7  Xircom
00-AA-00  Intel
00-DD-00  Ungermann-Bass
00-DD-01  Ungermann-Bass
08-00-02  3Com (Formerly Bridge)
08-00-06  Siemens Nixdorf
08-00-07  Apple
08-00-09  Hewlett-Packard
08-00-0E  NCR
08-00-10  AT&T
08-00-11  Tektronix, Inc.
08-00-6A  AT&T
08-00-6E  Excelan


  
   ************************  Infos zu NCR & PCI  *************************



Man sollte den NCRSDMS4.DSK auf keinen Fall mit den Optionen max_hbas, 
max_id, max_lun laden. Irgendwie scheint sich der Treiber zu verrechnen, denn 
mit der Einstellung max_hbas=1 max_lun=1 max_id=8 laueft er erst eine 
Zeitlang, aber nach einigen Stunden haengt sich der Server auf. Beim 
Anschliessendem VREPAIR bleibt der Rechner wieder stehen, erst wenn Du die 
Optionen wieder auf Maximalwerte setzt (default Einstellung) arbeitet der 
Server wieder, verbraucht dadurch allerdings ca. 500 KB Speicher fuer den 
Treiber.



  
   **********  Thinwire-Kabel und Stromkabel in einem Schacht  ***********



 > Ist es fuers Netz "schaedlich", wenn man das thinwire-Kabel
 > (Ethernet) im 220Volt-Steckdosen-Kabelschacht mit reinlegt?

Ohne Trennsteg ist es VERBOTEN!



  
   ***********************  TP Patchpanel- Tester  ***********************



in unserer Firma arbeiten wir ausschlieslich mit TP-Verkabelung. Da ich es 
als aeusserst nervig empfinde, nicht einfach ueberpruefen zu koennen, ob am 
Patchpannel eine Dose fuer mich geschaltet wurde, hab ich mir einen kleinen 
'Patch-Tester' gebaut.

Er besteht hauptsaechlich aus einem 'alten' Transceiver AUI/TP, der eine 
Link-LED hat. Diese Link-LED zeigt an, dass eine physikalische Verbindung zum 
Repeater besteht.

Transceiver werden normalerweise von der Netzwerkkarte mit Strom versorgt. Da 
ich nun nicht immer einen Rechner/Laptop mit mir rumschleppen will, hab ich 
ersatzweise einen 9Volt-Block genommen.


                        +-Pin 6------ - (Masse)
                        !
              o o o o o o o o
         (AUI auf Stecker geschaut)
               o o o o o o o
                       !
                       +--Pin13------ + 9 Volt

Wenn ich jetzt den Transceiver mit der TP-Dose verbinde, dann zeigt mir die 
Link-LED, ob geschaltet oder nicht! Eignet sich auch zum TP-Kabel testen...




  
   ************************  Adaptec und Quantum  ************************



Die Quantumplatten (2 GB Empire) werden mit den Standardjumpereinstellungen 
vom Adaptec-PCI Kontroller (2940) nicht (korrekt) erkannt.


  
   ************************  Jumper fuer NE2000  *************************



+========================================================+
|                              Jumper   87654321         |====
|                                                        |
|                                     1                  |-+
|                                     2 nnnnnnnn         | |  DIX
|                +---+   +--+         3 ~~~~~~~~         | |  Connector
|                +---+   +--+                            |-+
|    Jumper      1111    011                             |
|                5432    901                             +----+  BNC
|                                                        +----+  Connector
|                                                  +=====|
+==========+||||||||||||+=+|||||||||||||||||||||||||     |
           +============+ +========================+     |
                                                         |

Der Block W1 - W8 ist nur fuer die Wahl des Netz-Connectors zustaendig, 
d.h.alle 8 Jumper muessen gleichermassen ausgerichtet sein.

Die Einstellung oben gilt fuer den BNC-Anschluss. Falls Du den DIX-Anschluss 
brauchst, dann muessen die Kontakte 1-2 ueberbrueckt werden statt 2-3.

Block  W9 - W11 ist fuer IO-Start-Adresse zustaendig:
        Port=300h W9 geschlossen, W10 geschlossen, W11 offen
        Port=320h W9 offen, W10 geschlossen, W11 offen
        Port=340h W9 geschlossen, W10 offen, W11 offen
        Port=360h W9 offen, W10 offen, W11 offen

Block  W12- W15 ist fuer Interrupt-Leitung zustaendig, dabei darf nur ein 
Jumper von 4 geschlossen sein:
        IRQ=2 W12 geschlossen
        IRQ=3 W13 geschlossen
        IRQ=4 W14 geschlossen
        IRQ=5 W15 geschlossen

W16 darf nicht gesetzt sein bei folgenden Rechnern:
        - COMPAQ 286 Portable Rechner
        - IBM PC Modell 30-286
        - Rechner mit Chips & Technologoes Chipsatz

Es scheint etwas mit dem Timing zu tun haben. Ueber Details schweigt sich
das Novell-Handbuch aus.




  
   ***************  Jumper TermPWR auf Platte aktivieren  ****************



Der SCSI Bus enthaelt definitionsgemaess neben Daten, Steuer und 
Masseleitungen auch eine Leitung fuer Terminator Power. Dies ist eine 
Gleichstromleitung, auf die normalerweise einer der 8 (16) Geraete seine 
Versorgungsspannung legt. Diese wird sowohl von den passiven 
Abschlusswiderstaenden, als auch von den moderneren aktiven Abschluessen 
(Texas Instruments IC) benoetigt. Normalerweise wird dies auch der Controller 
sein. Da es sich um Gleichspannung handelt, duerfte es auch, jedenfalls 
solange die Spannung aus dem selben Geraet kommt, egal sein, ob sie an einer 
oder mehreren Stellen eingespeist wird. Kritisch wird es allerdings
tatsaechlich, wenn es sich um ein externes SCSI Geraet handelt, mit
eigener Stromversorgung. Da kann man natuerlich jede Menge falsch
machen.

Zusammengefasst also:
TermPwr gehoert streng genommen nur an _einem_ Geraet eingeschaltet.
Sind aber die Geraete mit dem selben Netzteil versorgt, so schadet es 
nicht, wenn man die Jumper gesetzt laesst.




  
   **********************  Micropolis und Adaptec  ***********************



> CRC-Fehler bei Archiven bzw. Aenderungen beim Kopieren 
> groesserer Files bei Benutzung eines Adaptec Controllers

"The problem that you are describing is one that we have been chasing
for many months.  Within the last couple of weeks we were able to
isolate a specific sequence of events that consistantly showed the
problem.

1.  Create a large file (greater that 20mb) on either the server or the
workstation).

2.  Copy that file to another file on the server using either COPY or
NCOPY.

3.  Any of the file compare programs will now show the new file does not
match the original file.

This IS caused by a problem with the 154x rev C and above adapters
handling of disconnects.  The reason that the problem is not seen as often
with other drives is that the newer Micropolis drives are designed to only
use the SCSI bus when necessary and to disconnect as soon as a transfer
stalls.  This greatly improves performance when multiple devices are on a
single bus.

There are three fixes in the works for this problem.

The immediate fix is, as you found, to disable read after write
verification.  This causes the Adaptec driver to use a different SCSI
command that is handled correctly by the driver.  Because of the error
handling built into SCSI drives the risk of a un-detected, non-correctable
error is almost non-existant.  Also as shown by the fact that corruption
is occurring on your system with verify turned on, since this SCSI command
performs its check at the drive, it will not detect data errors introduced
AT or before the adapter.

Adaptec has a corrected firmware EPROM in test.  Because of the number of
154x adapters in use, they perform a rather careful test cycle before
releasing that new firmware.  They should release it in about another
month.

We are testing a version of our drive firmware that does not allow
disconnects in the middle of a data transfer.  This will not change
performand for users with one or two drives on the same adapter.  It
should be available within the next week or so.

So, for now, the only fix, short of changing to different hardware, is to
disable the Hardware Verify.  As the 154x driver does not support any
"SET" or command line method of clearing this option,  You must use
MONITOR after every re-boot."


  
   ******************  File-Veraenderung beim Kopieren  ******************



 > Wenn ich Dateien kopiere entweder auf einem Volume oder von einem auf das
 > andere, dann veraendern sich diese Dateien manchmal.

Evtl. hat Deine SCSI-Konfiguration ein Terminierungsproblem? 
Das kann sich so bemerkbar machen.



  
   ******************  8-Bit Compu Shack Netzwerkkarte  ******************



 > Ich habe hier eine alten Netzwerkkarte von Compu-Shack 8 Bit, 
 > - CS-NE1, Rev.B.1

Jumper J6 (Interrupt-Einstellung)

 ( : = Jumper offen,   | = Jumper gesetzt )

   : | : : : :  = IRQ2    : : | : : :  = IRQ3    : : : | : :  = IRQ4
     2 3 4 5 7              2 3 4 5 7              2 3 4 5 7

   : : : : | :  = IRQ5    : : : : : |  = IRQ7
     2 3 4 5 7              2 3 4 5 7

Schalter SW1 (Schalter 1-4) I/O-Adresse

  Stern unten = Schalter nach unten gekippt  
  Stern oben  = Schalter nach oben gekippt

     ---------------------     ---------------------     --------------------
     |   |   |   |   |         |   |   |   | * |         |   |   | * |   |
     | * | * | * | * |         | * | * | * |   |         | * | * |   | * |
OPEN ---------------------     ---------------------     --------------------
         ADR: 3E0H                  ADR: 3C0H                 ADR: 3A0H

     ---------------------     ---------------------     --------------------
     |   |   | * | * |         |   | * |   |   |         |   | * |   | * |
     | * | * |   |   |         | * |   | * | * |         | * |   | * |   |
OPEN ---------------------     ---------------------     --------------------
         ADR: 380H                  ADR: 360H                 ADR: 340H

     ---------------------     ---------------------     --------------------
     |   | * | * |   |         |   | * | * | * |         | * |   |   |   |
     | * |   |   | * |         | * |   |   |   |         |   | * | * | * |
OPEN ---------------------     ---------------------     --------------------
         ADR: 320H                  ADR: 300H                 ADR: 2E0H

     ---------------------     ---------------------     --------------------
     | * |   |   | * |         | * |   | * |   |         | * |   | * | * |
     |   | * | * |   |         |   | * |   | * |         |   | * |   |   |
OPEN ---------------------     ---------------------     --------------------
         ADR: 2C0H                  ADR: 2A0H                 ADR: 280H

     ---------------------     ---------------------     --------------------
     | * | * |   |   |         | * | * |   | * |         | * | * | * |   |
     |   |   | * | * |         |   |   | * |   |         |   |   |   | * |
OPEN ---------------------     ---------------------     --------------------
         ADR: 260H                  ADR: 240H                 ADR: 220H

     --------------------- 
     | * | * | * | * |
     |   |   |   |   |
OPEN ---------------------
         ADR: 200H


Schalter SW1 (Schalter 5-7) Speicher-Adresse fuer Boot-Eprom

     ---------------------     ---------------------      
--------------------
         |   |   |   |   |         |   |   | * |   |         |   | * |   |   
|
         | * | * | * |   |         | * | * |   |   |         | * |   | * |   
|
OPEN ---------------------     ---------------------      
--------------------
         ADR: DC000H               ADR: D8000H               ADR: D4000H


     ---------------------     ---------------------      
--------------------
         |   | * | * |   |         | * |   |   |   |         | * |   | * |   
|
         | * |   |   |   |         |   | * | * |   |         |   | * |   |   
|
OPEN ---------------------     ---------------------      
--------------------
         ADR: D0000H               ADR: CC000H               ADR: C8000H


     ---------------------     --------------------- 
         | * | * |   |   |         | * | * | * |   | 
         |   |   | * |   |         |   |   |   |   | 
OPEN ---------------------     --------------------- 
         ADR: C4000H               ADR: C0000H

Schalter SW1-(Schalter 8) bestimmt ob ein Eprom benutzt wird oder nicht.

    Schalter nach oben:  Boot-Eprom an
    Schalter nach unten: Boot-Eprom aus


Jumper 5 bestimmt ob Thin- oder Thick-Ethernet-Kabel verwendet wird.

Alle Bruecken nach unten: Thick-Ethernet-Kabel (der 15-Polige Anschluss).
Alle Bruecken nach oben:  Thin-Ethernet-Kabel (der BNC-Anschluss).

Am BNC-Anschluss kann RG58-Kabel (Cheapernet 50 Ohm) oder RG62-Kabel
(ARCnet 93 Ohm) eingesetzt werden.

Jumper 2 hat die gleiche Bedeutung

    beide Bruecken nach Rechts (2-3):  RG58-Kabel 50 Ohm
    beide Bruecken nach Links (1-2):   RG62-Kabel 93 Ohm




  
   ****************  IBM Platte unbrauchbar fuer Novell?  ****************



> Ich hab gerade erfahren, das meine IBM DFRS 4GB Platte alle 72 STd. einen
> Service Check von 30sec. einlegt und deshalb nicht fuer Novell geeignet
> ist.

Das ist so auch in der c't 2/96, Seite 220f erlaeutert. Sptestens alle  
72 Stunden schaltet die Platte den Motor ab und parkt die Koepfe auf einer  
speziellen Zone.
IBM raet vom Einsatz in Servern ab, der c't Test mit Windows NT lief  
hingegen unproblematisch, es erfolgte nur ein Eintrag in's Logbuch.

[Kommentar von Peter Froese]

Hier laeuft eine 2GB ohne Probleme. Die Platte meldet sich offenbar ganz
ordnungsgemaess ab. Sowie ich das bisher gesehen habe, ist der Check auch 
immer
problemlos. Ansonsten ist das Teil echt super....



  
   NEU!*******************  ide.dsk und LBA-Modus  ***********************



> Ich habe eine 1GB Platte von einem Rechner mit LBA-mode in 
> einen 386 mit IDE (bis 512 MB) eingebaut. 
> Das geht gut, bis jemand auf den Bereich ueber 512 MB zugreift. 

Hattest Du NACH der Aktivierung des LBA-Modus partitioniert und den  
Rechner einmal ausgeschaltet?

[Stefan Braunstein:]

Das kann der Grund sein. Durch den LBA-Modus laeuft die Platte evtl. mit 
anderen Parametern, die der IDE.DSK nicht erkennen kann.




  
   NEU!***************  diverse Unvertraeglichkeiten  ********************



Mehrere Anwender berichten von Problemen mit folgenden Produkten:
(z.T. nur in speziellen Kombinationen)

- Adaptec 1542C bzw. CF oder 1540C bzw. CF  und IBM DPES 31080
Diese Kombination machte schon bei verschiedenen Anwendern Probleme, wobei 
gehaeuft Bad Blocks bzw. "Error writing to FAT..." Fehler aufgetreten waren.
IBM Platten mit neuem BIOS haben diesen Fehler nicht mehr, mit anderen 
Controllern (auch von Adaptec) tritt der Fehler ebenfalls nicht auf.

- Quantum Saturn VP32170 
Diese Platte ist laut offizieller Auskunft von Quantum nicht fuer Netware 
zertifiziert!


 
 #17 ############################## Recht ###################################


  
   ******************************  Hacker  *******************************



 > Schon der Versuch eines Erhackens stellt einen Verstoss dar. 

Par. 263a StGB: Computerbetrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen 
Vermoegensvorteil zu verschaffen, das Vermoegen eines anderen dadurch 
schaedigt, dass er das Ergebnis eines Datenverarbeitungsvorgangs durch 
unrichtige Geschaltung des Programms, durch Verwendung unrichtiger oder 
unvollstaendiger Daten, durch unbefugte Verwendung von Daten oder sonst durch 
unbefungte Einwirkung auf den Ablauf beeinflusst, wird mit Freiheitsstrafe 
bis zu fuenf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Par. 263 Abs 2 bis 5 gilt entsprechend 

Par. 263 Abs 2: Der Versuch ist strafbar

und:

Par. 268 StGB: Faelschung technischer Aufzeichnungen
(1) Wer zur Taeuschung im 
   1. eine unechte technische Aufzeichnung herstellt oder eine technische
      Aufzeichnung verfaelscht oder
   2. eine unechte oder verfaelschte Aufzeichnung gebraucht,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fuenf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Technische Aufzeichnung ist eine Darstellung von Daten, Mess- oder 
Rechenwerten, Zustaenden oder Geschehensablaeufen, die durch ein technisches 
Geraet ganz oder zum Teil selbsttaetig bewirkt wird, den Gegenstand der 
Aufzeichnung allgemein oder fuer Eingeweihte erkennen laesst und zum Beweis 
einer rechtlich erheblichen Tatsache bestimmt ist, gleichviel ob die 
Bestimmung schon bei der Herstellung oder erst spaeter gegeben wird.

(3) Der Herstellung einer unechten technischen Aufzeichnung steht es gleich, 
wenn der Taeter durch stoerende Einwirkung auf den Aufzeichnungsvorgang 
gegeben wird.

(4) Der Versuch ist strafbar.

(5) Par. 267 Abs. 3 ist anzuwenden

Und dort steht:

Par. 267, Abs. 3:

(3) in besonders schweren Faellen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter 
einem Jahr.




  
   ***********************  Ausspaehen von Daten  ************************



(aus dem StGB):

2a. Ausspaehen von Daten.
(1) Wer unbefugt Daten, die nicht fuer ihn bestimmt und die gegen 
unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, sich oder einem anderen 
verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe 
bestraft.

(2) Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, 
magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder 
uebermittelt werden.



 
 #18 ########################### NW fuer MAC ################################


  
   *********************  Apple-MAC im Novell-Netz?  *********************



 > Erstmal die "NetWare for Macintosh" erwerben. Muessen zur NW Version
 > (Useranzahl!) passen.

Das ist nicht (ganz) richtig. Die Nw4Mac muss nur soviele User unterstuetzen, 
wie Du Mac's ins Netz haengen willst.

 > [Netzwerkkarte !?]

Wenn man in den Mac's bereits Ethernet-Karten drinhat, braucht man auch nur 
eine Karte im Server. Einfach das Appletalk am Server zur Karte binden und 
schon kann's losgehen. An den Mac's braucht man dafuer das EtherTalk Phase 
II.

Eine zweite Karte (=Localtalk) im Server braucht man nur dann, wenn man die 
Mac's via internal Appletalk (indiskutabel langsam) anbinden will.




  
   ****************************  MAC <-> IBM  ****************************



> Wie kann ich einen IBM-kompatiblen mit einem Macintosh vernetzen??

Die meisten groesseren Macs (z.B. Quadras) sind ja von Hause aus Ethernet- 
faehig; desweiteren gibt es fuer IBM-PCs jeder Menge (auch guenstige)  
Ethernet-Karten (so ab 100,- DM ist man dabei). Nun fehlt nur noch  
entsprechende Netzwerk-Software - ich habe *sehr gute* Erfahrungen mit dem  
Programm "PhoneNET PC" der Fa. FARALLON gemacht. Mit eingebundenem  
Netzwerk kann man sowohl die Printer-Ports (LPTx) auf Netzwerk-Drucker  
(z.B. bei uns einen Apple LaserWriter 630 sowie einen professionellen AGFA- 
Laser-Belichter, beide Postscript) umleiten als auch die Festplatte des  
Mac als ganz normales DOS-Laufwerk nutzen! Das ganze gibt es als DOS-  
sowie auch als Windows-Version; nun waeren als Erweiterung noch Mac- 
Utilities wie z.B. "PC Access" sehr nuetzlich, die mit den entsprechenden  
Daten auch was anfangen koennen - bei dateikompatiblen Programmen wie  
"PageMaker", "QuarkXPRess" oder "Adobe Photoshop" brauchst Du das  
allerdings nicht.

Perfekt wird die Sache dann noch mit einem weiteren Programm von FARALLON,  
naemlich "Timbuktu (Pro)" 

Damit kann (sowohl auf dem PC als auch auf dem Mac installiert) erstens  
den anderen Rechner "beobachten", d.h. ein auf dem Mac laufendes Programm  
erscheint auf dem Bildschirm des PC und umgekehrt; desweiteren erlaubt  
"Timbuktu" Datentransfer in beide Richtungen, also Mac -> PC und PC ->  
Mac, was bei der vorher genannten einfachen Loesung mit "PhoneNET PC" nur  
in die Richtung PC -> Mac funktioniert.



  
   *********************  Powerbook im Novell Netz  **********************



> Was muss ich tun, um den Mac anzubinden?

Da Du Novell 3.12 hast, ist die Einbindung recht einfach:

1) An der Server Console eingeben: LOAD MAC
2) An der Server Console eingeben: ADD NAMESPACE MACINTOSH TO <Volume-Name>
3) " LOAD INSTALL
4) Auswaehlen: PRODUCT OPTIONS
5) <Einfg> druecken
6) Diskette mit Netware for Macintosh in Laufwerk A: einlegen
7) Alle Anweisungen am Bildschirm befolgen.

Auf dem Mac die Netzwerksoftware installieren. (Bei System 7.5 geht das ueber 
den Installer.)

Im Apfel-Menue das Programm "Auswahl" anklicken.
Dann "AppleShare" auswaehlen. Dann Deinen Server anklicken, Login-Name und 
Passwort eingeben. In der dann erscheinenden Dialogbox das/die Volumes 
anklicken, mit dem gearbeitet werden soll. (Es erscheinen alle Volumes, bei 
denen Du ADD NAMESPACE MACINTOSH... geschrieben hast.)
Wenn Du moechtest, dass beim naechsten Systemstart automatisch auf Dein Netz 
zugegriffen werden soll, einfach die gewuenschten Volumes ankreuzen, das Feld 
"Name und Kennwort sichern" anwaehlen und fertig.

Wenn Du auf dem Powerbook kein System 7.5 hast, weiss ich fuer die Mac-Seite 
leider nichts. Die Novell-Seite laeuft aber genauso ab.
 



  
   *********************  Endlosschleife bei Purge  **********************



 > Der Befehl endet nicht.

Ich habe das Problem auch ab und zu. Es tritt hier auf, wenn auf der Platte
Mac's gearbeitet haben und dabei Verzeichnisnamen mit bestimmten Umlauten 
oder
fuehrenden Leerzeichen angelegt haben. Dann ist Umbenennen von Hand 
angesagt...




 
 #19 ########################### Topologien #################################


  
   ********************  Verkabelungssystem 10BaseT  *********************



> ich moechte ein 5-stoeckiges Buerohaus verkabeln (Architektur:
> in der Mitte liegendes Treppenhaus mit Kabelschaechten, rechts 
> und links gehen die Buerofluegel ab). Unsere Berater reden 
> immer was von STP-Verkabelung mit Kategorie-5-Strippen (wegen 
> der Postvorschriften bezgl. Abstrahlsicherheit).

_DAS_ ist ein Argument. Wenn in der Nachbarschaft kein Fernsehempfang mehr 
moeglich ist, kann dir die Post das Netz dichtmachen. Ein weiterer Vorteil 
von Level5 Verkabelung ist eben die Tatsache, dass man damit bereits fuer 100 
MBit ausgeruestet ist. Bei einem Netz in eurer Groesse sehr wichtig.

> Leider ist das ganze sehr teuer. Wie wuerdest Du so
> ein Gebaeude mit Thin/Thick-Ethernet verkabeln (inkl. Steckdosen-System)?
> Insgesamt sollen 200 PCs ans Netz. Ich freue mich auch ueber Antworten von
> Verfechtern der STP/UTP-Verkabelung.

Das wird auch mit 10Base-2 nicht billig,

Bei 200 PCs waeren mir die Vorteile von 10Base-T im laufenden Betrieb 
wichtig, ich wuerde vermutlich auch saemtliche Hubs auf SMNP aufruesten.

Ueberleg dir doch mal den Aufwand, wenn ein PC eine defekte Karte 
(Kurzschluss) hat und somit 40 andere PCs lahmgelegt sind. Selbst mit 
Messgeraet ist das ein gewisser Aufwand. Man sollte auch die Kosten von 
Ausfallzeiten beruecksichtigen.




  
   ****************************  Token Ring?  ****************************



 > Kann mir jemand mal kurz die Funktionsweise eines "Token Ring"
 > erlaeutern? Also das Prinzip, die Verwendeten Kabel, Stecker und
 > evt. Softwareprotokolle.

Token-Ring: Garnicht so einfach und in 2 Saetzen zu erklaeren, versuchen 
wir's trotzdem.

Alle eingesetzten PCs, Mainframes (ueber Steuereinheiten oder direkt) und 
Workstations (Unix...) erhalten eine Token-Ring-Adapterkarte. Aehnlich den 
bekannten NE2000etc.-Karten.
 
Die Verkabelung geschieht ueber ein spezielles verdrilltes Kabel, welches 
sich 'TYP-1 Kabel' nennt. Die verwendeten Stecker heissen sinvollerweise auch 
'TYP-1 Stecker'. Die Spezifikationen dafuer sind von der IBM vorgeschrieben 
(genormt ??). Natuerlich gibt es davon auch noch eine Menge Unterarten und 
Kompatible...

Die Verkabelung wird im Ring geschaltet, also nicht mit zwei Enden und den 
50-Ohm-Abschlusswiederstaenden wie bei Ethernet.

Auf dem Ring sieht es nun so aus, dass ein Bitmuster (Token) staendig bei den 
einzelnen Karten nachfragt, ob etwas zum Senden vorliegt. Eine neue Nachricht 
wird an den Token angehangen und zum Empfaenger geleitet.

Die Addressierung geschieht ueber die Token-Ring-Adresse, die weltweit fuer 
eine Adapterkarte eindeutig vergeben und 'eingebrannt' wird. (Burned-In). 
Diese Addresse kann ueber Software jedoch ueberschrieben werden.




  
   *****************************  10-BASE-x  *****************************



 > woher stammt eigentlich der Ausdruck 10-BASE-xx ?

Der Ausdruck stellt sich aus folgenden Elementen zusammen:

        <Speed in Mbps> <Signalign Type> <Max. Segment Length>

z.B:
        10BASE2: 10Mbps BASEband-Signal und eine max Segmentlaenge vom 185m
oder:
        10BASET: 10Mbps, BASEband-Signal, Segment bis 100m (UTP)
oder:
        10BASE5: 10Mbps, BASEband-Signal, Segment bis 500m

Zugegeben, die Abkuerzungen sind manchmal etwas gesucht (10BASE2 hat gem.
IEEE 802.3 Spezifikation eine max. Segmentlaenge von 185m - die '2' wuerde 
aber
200m bedeuten).

Das -T bei 10-BASE-T steht fuer UTP (Unshielded twisted pair). Da 10-BASE-T 
entweder 'twisted pair wiring' (immer zwei verdrillte Kabel) oder 
Fiber-optische Kabel unterstuetzt.

Nebst BASEband existiert noch BROADband - was wir vom TV-Kabel her kennen. 
Interessant ist: 10BROAD36 Kabel koennen eine Segmentlaenge vom 1800m 
aufweisen.



  
   ************************  Ethernet Topologie  *************************



> Ich habe mal gehoert, das ein Bus Netz auf RG58 "Cheapernet" Basis nicht
> laenger sein darf als 200 M ? Stimmt das ?

Ja, richtig.

> Ich habe naemlich das Problem,
> das ich einen Bus in der laenge von Circa 800m plane.

Bei der Laengenberechnung muss Du sowieso ein wenig aufpassen. Heute nimmt  
man gerne diese Sicherheitssteckdosen mit den TAE-Steckern, damit das Netz  
beim Herausziehen eines Rechners nicht zusammenbricht. Die Kabellaenge  
zwischen Dose und Rechner muss man dabei verdoppeln.

> Das brauche ich wohl einen sog "Repeater", oder ?
> Was ist das denn, und wie teuer ist sowas ?

Da gibt es einen DEC Multiport Repeater, sicher nicht das  
billigste Modell, an den man acht Segmente anschliessen kann fuer 4374,- DM  
- ist wohl eine Nummer zu gross. Aha, es geht auch billiger: Ebenfalls acht  
Segmente kann man an den 3004SL von Allied Telesis fuer 2650,- DM  
anschliessen, der vierer Repeater kostet 2040,- DM, der zweier Repeater (MR  
125) ist fuer 1413,- DM zu haben (alle Preise zzgl. MWSt.)

Das Kapitel "Traditional Ethernet-Verkabelung" beginnt im Katalog uebrigens  
mit folgendem Warnhinweis:

 Wegen der schlechen Verwaltungseigenschaften, der eingeschraenkten
 Bandbreite und der Fehlenden Unterstuetzung fuer neue Technologien Raet
 Solid Computer bei neuen Netzwerken von der herkoemmlichen
 Koaxialverkabelung ab.

Dem ist nichts hinzuzufuegen. Natuerlich ist es immer noch die billigste  
Loesung.

Auch die Zahl der hintereinandergeschalteten Repeater, der  
Segmete insgesamt und der Rechner insgesamt ist begrenzt. Bei 800m in der  
Form

  Segmet - Repeater - Segmet - Repeater - Segment - Repeater - Segmet

duerfte es aber noch keine Probleme geben. Das kostet aber schon soviel,  
dass man doch ueber eine 10Base-T-Verkabelung mit Netzwerk-Hub nachdenken  
sollte.

Wenn eine Verkabelung mit einem 4er Repeater raeumlich moeglich ist, bleibt
Cheapernet aber die billigste Loesung.




  
   ***********************  Novell: 802.2 / 802.3  ***********************



> Wodurch unterscheidet sich 802.2. / 802.3 / Ethernet II ?


802.3: Das Typ/Laengenfeld wird als _Laengen_feld benutzt (da steht also die
       Anzahl der Nutzbytes drin), dann folgen die Nutzdaten (bei IPX-Paketen
       beginnend mit FF FF ...).

II:    Das Typ/Laengenfeld wird als _Typ_feld benutzt (bei Novell steht dann
       da 8137 drin), die Nutzdaten wie oben.

802.2: Wie 802.3, nur werden die Nutzdaten mit drei zusaetzlichen Bytes
       eingeleitet, die gemaess IEEE 802.2 die LLC-Sublayer-Informationen 
DSAP
       (Destination Service Access Point), SSAP (Source SAP) sowie ein
       Kontrollfeld beinhalten. Danach folgen dann die Nutzdaten (bei IPX
       sieht das dann so aus: E0 E0 03 FF FF ... . E0 ist der IPX-SAP, 03
       sagt aus, dass es sich um ein unnumeriertes Paket handelt.)


SNAP:  Ist im Grunde auch ein 802.2-Paket, bei dem allerdings zusaetzlich zu
       den drei LLC-Bytes noch fuenf weitere folgen. Die ersten drei
       kennzeichnen m.W. den Service-Typ, die letzten beiden beinhalten den
       Typ, der bei ETHERNET II im Typfeld steht.
       Die Nutzdaten wuerden dann  z.B. so beginnen: AA AA 03 XX XX XX 81 37
       FF FF ... AA ist der SNAP-SAP, XX weiss ich nicht auswendig, 81 37
       wieder die Novell-ID. Ein Appletalk-Paket haette dort z.B. 89 1B (oder
       so aehnlich) stehen.


> Wie bekomme ich den Server an das Netz ?

Das sollte auch ohne Kenntnis der Frametypen kein Problem sein. NetWare 3.12
musst Du nicht unbedingt mit 802.2 fahren. Du kannst auch ohne weiteres einen
anderen Frametyp waehlen. Falls Du aber bei 802.2 bleiben willst, bindest Du
einfach noch einen weiteren Frametyp an die Netzwerkkarte an (also z.B.
802.3).

Das sieht dann in der AUTOEXEC.NCF etwa so aus:

LOAD NE2000 INT=3 PORT=300 FRAME=ETHERNET_802.2 NAME=NETZ_8022
LOAD NE2000 INT=5 PORT=340 FRAME=ETHERNET_802.3 NAME=NETZ_8023

BIND IPX NETZ_8022 NET=1
BIND IPX NETZ_8023 NET=2

... und schon kannst Du IPX mit beiden Frametypen auf dem Netz fahren.




  
   ********************  Verkabelungssystem 10BaseT  *********************



> Mit Twisted pair habe ich leider keine Erfahrung, 

Das ganze Zeug ist eigentlich total einfach und logisch aufgebaut. Einer der 
groessten Vorteile ist IMHO die Tatsache, dass man bereits mit Level 5 Kabel 
verkabeln kann, und somit fuer 100 MBit/s geruestet ist. Die 
Aktiv-Komponenten kann man dann ja immer noch erst mal fuer 10MBit kaufen. 
Diese Kombination ist im Uebrigen gar nicht mal viel teurer als eine 
Kombination von 10Base-2 und EAD Dosen.
Beispiel (die Preise sind nur geschaetzt aus dem Kopf, mit Preisen habe ich 
nix zu tun, falls zu teuer oder zu billig, bitte ich um Nachsicht)

    HUB:    3COm LinkBuilder FMS, 12 Anschluesse        ca. 1500,-
    Dosen:  10Base-T Dosen, bereits fuer 100 MBit aus-  ca.   50,- /Stck
            gelegt

Wenn man nun ein System mit 10 Rechnern nimmt, kommst du bei den EAD-Dosen + 
Kabel zumindest auf 1200,- Mark, waehrend mit 10Base-T hier nur 500 anfallen.
Dann kommen eben noch die Kosten fuer den LinkBuilder und die Verkabelung 
in's Spiel, wobei man hier ja 10Base-T 10Mbit mit 10Base-2 10Mbit vergleichen 
sollte. Die Preisunterschiede sind dann minimal.

Vorteil der 10Base-T ist zum Einen die Ausfallsicherheit (Ein Kurzschluss 
oder Offene Stelle) schaltet eben nur diesen PC ab, am LinkBuilder blinkt 
dann ein LED und der Rest kann weiterarbeiten. Wenn man das ganze nun noch um 
ein SNMP Modul ergaenzt, kann man auch noch per Ferndiagnose erkennen, 
welches Segment defekt ist.
Zum Anderen eben die Moeglichkeit, auf 100 MBit zu gehen.

Man kann bis zu 4 Linkbuilder stacken (brauchen zusammen nur ein SNMP Modul), 
allerdings gibt's dann u.U. bessere Loesungen. Es gibt auch Moeglichkeiten, 
eine Mischform (10Base-2 und 10Base-T) zu fahren.




  
   **************************  Token-Bus/-Ring  **************************


> Infos zu Token-Bus/Ring, aus meiner Studienarbeit ueber Lichtwellenleiter
> in LANs 

---------------------------------------------------------------------

IEEE 802.4 - Token-Bus
----------------------
Ein Token-Bus-Netz ist ein LAN, welches mit dem Token-Passing
als Zugriffsverfahren arbeitet. Die Spezifikationen von opti-
schen Token-Bus-Netzen sind in IEEE 802.4 vollstaendig
festgelegt worden und sind auch ISO-Standard.
Im Gegensatz eines Ethernets mit CSMA/CD-Verfahren, das
Beschraenkungen in seiner Bandbreite und Teilnehmerzahl
aufgrund ihres Zugriffverfahrens aufweist und Token-Bus-
Netzen mit elektrischer Uebertragungstechnik, die wegen ihrer
geringen Bandbreite von 5 Mbit/s nur ein Reichweite von 700 m
erlauben, wuerde eine Erhoehung der Datenrate nur zu einer
Reichweiteneinbusse fuehren, so ist dieses bei Token-Bus-Netzen
auf LWL-Basis nicht der Fall. Durch den Einsatz von LWL ist
eine erhebliche Reichweitenerhoehung von bis zu ca. 20 km bei
einer Datenrate von 20 Mbit/s moeglich, d.h. bei Token-Bus-
Netzen ergibt sich die Reichweiteneinbusse lediglich auf der
Grundlage des Uebertragungsmediums, wobei es beim CSMA/CD-
Verfahren es sich aus dem Zugriffsverfahren begruendet.

Ausserdem besteht bei optischen Token-Bus-Netzen prinzipiell
die Moeglichkeit beliebig viele aktive Sternkoppler und nicht
nur eine begrenzte Zahl - wie bei CSMA/CD - verwenden zu
koennen /34/.

Die einzelnen Stationen bilden eine "logische zirkulaere,
ringfoermige Anordnung", d.h. nach dem letzten Teilnehmer ist
automatisch wieder der erste dran. Dazu muss der Teilnehmer
lediglich seinen Vorgaenger und Nachfolger im Netz kennen und
haben somit in der Regel keine Informationen ueber den gesam-
ten Ring.
Die betreffende Station hat nur fuer eine befristete Zeit das
Senderecht, sie muss es nach Ablauf dieser Zeit an die naechste
per Projektierung festgelegte Station weitergeben. Aus dieser
maximalen "Token-holding-time" resultiert fuer jede einzelne
Teilnehmerstation eine determinierbare maximale Wartezeit,
mit der sie auf den Bus zugreifen kann/32/.
Aufgrund der Tatsache, dass die Stationen nicht Bestandteil
des Ringes sind, ist es nicht moeglich, dass das LAN durch den
Ausfall einer einzigen Station ausfaellt. Deswegen sind auch
keine Vorsichtsmassnahmen wie "Selbstheilung" oder Bypass-
Schaltungen (siehe Kap. 5.3.2) notwendig.
[..]
Die Moeglichkeit bei Token-Bus-Mischaufbauten aktive und
passive Sternkoppler zu verwenden, bietet zwei Vorteile:
- Eine optische Vernetzung ist mit Hilfe passiver Stern-
  koppler auch im eigensicheren Bereich moeglich.
- Da passive Sternkoppler preiswerter als aktive Sternkopp-
  ler sind, ergibt sich aus dem moeglichen Mischaufbau ein
  Preisvorteil gegenueber einer Vernetzung, die, wie Ether-
  net, nur aktive Sternkoppler verwenden kann /31/.
Es besteht weiterhin die Moeglichkeit ein Netz aus LWL und
Koaxialkabeln aufzubauen, d.h. bestehende Netzwerke auf
Koaxial-Basis werden nicht entwertet, sondern durch optische
Komponenten erweitert.
Mit der Vielzahl auf dem Markt erhaeltlichen Sternkopplern,
lassen sich einige modulare Systeme aufbauen.
[..]
Im Unterschied zum ebenfalls deterministisch und fairen
Token-Ring sind beim Token-Bus also alle Teilnehmer nicht
Bestandteil des Ringes, sondern mit Hilfe von Buskopplern an
das Uebertragungsmedium angeschlossen. Dadurch wird ver-
hindert, dass beim Ausfall einer einzigen Station nicht das
gesamte Netz unterbrochen wird. Es ist jedoch auch offen-
sichtlich, dass die zum Betrieb eines Token-Bus notwendigen
Kontrollaktionen sehr komplex und kompliziert sind.

Vorteile:
- garantierte Zugriffszeit
- unabhaengig von der Buslaenge
- einfache Verkabelung
- hohe Auslastung
Nachteile:
- Zugriffszeit abhaengig von der Teilnehmerzahl
- langsamer als Token-Ring


IEEE 802.5 - Token-Ring
-----------------------
Der Token-Ring arbeitet ebenfalls mit dem Token-Passing-
Zugriffsverfahren. Die Datenuebertragung erfolgt jedoch auf
einem Uebertragungsweg, der im Sinne eines Ringes physikalisch
geschlossen ist. Die Teilnehmerstationen selbst sind Teile
des Uebertragungsweges - im Gegensatz zum CSMA/CD-oder Token-
Bus-Netz: Ein Leitungssegment beginnt an jeweils einer
Station und endet an der jeweils naechsten Station: Jede
Station regeneriert in einem Repeater die von der
vorausgehenden Station eintreffenden Daten und uebergibt sie
an die weiterfuehrende Leitung /32/.
[..]
Das Token-Ring-Zugriffsverfahren basiert darauf, dass das
Token als besonderes Steuerpaket im Ring kreist, d.h. dass die
Datenstation erst dann Daten abschickt, wenn das Token
vorbeikommt, es aus dem Ring herausnimmt, ein adressiertes
Datenpaket einspeist und dann das Token wieder hinter dem
Paket in den Ring einspeist. Dann wartet sie ab bis das
Telgramm wieder bei ihr eingetroffen ist, vernichtet es und
setzt wieder ein freies Token auf den Ring (Abb. 24).
Im Unterschied zum Token-Bus werden bei der Funktionsweise
des Tokens eines Tokenringes die Eigenschaften der Ringto-
pologie ausgenutzt (Token ist also nicht gleich Token!) /18/.
[..]
Vorteile:
- garantierte Zugriffszeit
- unabhaengig von der Buslaenge
- einfache Verkabelung
- hohe Auslastung
Nachteile:
- Stationsausfall fuehrt unter Umstaenden zum Totalausfall
  des Systems


Redundanz-Mechanismen bei Bus-LANs
----------------------------------
Bei Bus-LANs besteht die Moeglichkeit, anstatt einer Busleitung
eine zweite redundante Busleitung zu verwenden. Dabei wird jeder
Rechner mit dem doppelten linearen Bus verbunden, so dass im
Falle des Ausfalls eines Controllers, Transceivers oder Busses,
die Funktion des Rechners sichergestellt ist.
Es koennen hiermit jedoch nur Einzelfehler korrigiert werden,
Doppelfehler fuehren zum Ausfall des Rechners.


Redundanz-Mechanismen bei Ring-LANs
-----------------------------------
Einfache Ringe sind sehr stoeranfaellig, denn ein Kabelbruch
oder ein loser Stecker fuehrt im Normalfall zum Ausfall des
Netzes. Um diesen Gefahren zu begegnen, werden meist Dop-
pelringe eingesetzt.
In den Netzwerkstationen sind Mechanismen implementiert, die
diese Doppelringe sinnvoll nutzen und die Stoeranfaelligkeit
auf ein Minimum reduzieren. So wird z.B. bei einer Stoerung
auf beiden Seiten der Stoerstelle eine Schleife gelegt. Der
Nachrichtenverkehr laeuft auf dem bisher nicht genutzten
inneren Ring in entgegengesetzter Richtung wieder zurueck.
Dieser Mechanismus wird "Selbstheilung"  (Abb. 27) genannt.
[..]
Ein weiterer Fehlerbehebungsmechanismus ist der Bypass (Abb.
28). Im Fall einer Stoerung wird das beschaedigte Ringsegment
umgangen, indem die Nachricht auf den der doppelt verlegten
Leitung gelegt wird, der unbeschaedigt ist. Mehrere Fehler-
stellen lassen sich somit umgehen, es sei denn, dass beide
Leitungen gestoert sind. Die Netzwerkstationen beginnen bei
der Fehlerbehebung zunaechst mit dem Bypass und schalten dann,
wenn beide Leitungen unterbrochen sind , die Selbstheilung
ein.
[..]
Um Ringe noch fehlertoleranter zu gestalten, wird meist noch
ein drittes Verfahren, die physikalische Sternanordnug,
eingesetzt. Durch diesen verlegungstechnischen Kniff laesst
sich der Nachrichten verkehr beim Totalausfall einer Station
oder deren Zuleitung durch die Ueberbrueckung der
Schadensstelle am zentralen Knotenpunkt der Leitungen um-
leiten. es handelt sich hier um eine Sterntopologie, bei der
sich die Nachricht auf einem Ring bewegt. Im Unterschied zur
Sterntopologie ist der zentrale Knotenpunkt eine passive
Einheit. Dieser sogenannte Ringverteiler uebernimmt keine
Verteilerfunktion, er ueberwacht lediglich die Funktionalitaet
des Kabels und der angeschlossenen Stationen und trennt diese
bei Stoerung einfach ab. Erst wenn durch Bypass und
Selbstheilung kein Erfolg mehr erzielt werden kann, wird das
beschaedigte Segment vollstaendig vom Ring abgetrennt. Bei
Ringtopologien ist auf Grund dieser Mechanismen die
Fehlertoleranz am groessten /43/.




  
   ************************  Ethernet Topologie  *************************



> Ich habe mal gehoert, das ein Bus Netz auf RG58 "Cheapernet" Basis nicht
> laenger sein darf als 200 M ?

> Das brauche ich wohl einen sog "Repeater", oder ?
> Was ist das denn, und wie teuer ist sowas ?

  Die max. Laenge eines 10Base2-Segmentes (Cheapernet) ist lt. Standard 185m. 
Es koennen aber auch bei entsprechender Qualitaet der Verkabelung laengere 
Segmente realisiert werden. Bei der von Dir genannten Laenge wirst Du aber 
ohne den Einsatz von Koppelelementen fuer einzelne Segmente nicht auskommen. 
Das einfachste Verfahren ist der Einsatz der von Dir genannten Repeater.

  Repeater dienen zur Topologieausdehnung von Ethernet-Segmenten im Rahmen 
von CSMA/CD. Sie geben alle Signale eines Segmentes auf alle anderen 
angerschlossenen Segmente weiter. Aus Sicht der LAN-Teilnehmer und der 
Zugriffsstrategie soll ein Repeater transparent wirken, d.h. er darf weder 
die Fairness des Mediumzugriffs verletzen noch addressierbar sein. Dabei ist 
es moeglich, mit sogenannten Remote-Repeater-Haelften ueber Punkt-zu-Punkt 
Verbindungen (Inter-Repeater-Link, IRL) auch groessere Entfernungen zu 
ueberbruecken. Der Ethernet-Standard sieht als Laenge eines IRLs, fuer den 
typischerweise Glasfasern verwendet werden, max. 1000m vor. Es gibt aber auch 
hierzu Firmen, die deutlich laengere IRLs in ihrem Produktangebot haben.

  Beim Einsatz von Repeatern muss noch beachtet werden, dass zwischen zwei 
Kommunikationspartnern max. vier Repeater in Reihe geschaltet sein duerfen, 
d.h. max. fuenf hintereinanderliegende Segmente verbunden werden koennen. Bei 
der von dir genannten Ausdehnung greift diese Restriktion zwar noch nicht, 
aber wenn mehrere Segment an einem zentralen Punkt zusammenlaufen, kannst du 
dort auch einen Multiport-Repeater einsetzen.

  Zum Abschluss noch ein Hinweis bzgl. der Verkabelung: Ueberall wo es 
moeglich ist, wuerde ich derzeit 10BaseT gegenueber 10Base2 vorziehen, da die 
neuen Fast-Ethernet-Standards nach dem gegenwaertigen Diskussionsstand nur 
auf dieser Verkabelung eingesetzt werden koennen.




  
   **********************  Unterschied 802.2 802.3  **********************



> kann mir mal bitte jemand den Unterschied zwischen
> ETHERNET 802.2, ETHERNET 802.3, ETHERNET II, ETHERNET SNAP
> erklaeren? 

  Es handelt sich dabei um Standards von Rahmen fr Datenpakete auf der 
Sicherungsschicht des OSI-Modells. Wie Dir sicherlich bekannt ist, wird in 
jeder Schicht dieses Modells in einer sendenden Station ein oder mehrere 
Datenpakete der hoeheren Schicht um spezifische Steuerinformationen (Rahmen) 
ergaenzt, bevor es oder sie als Paket an die darunterliegende Schicht 
weitergegeben wird. Genauso ist eine Aufteilung eines Pakets der hoeheren 
Schicht in mehrere Teile mglich, die jeweils mit eigenen Steuerinformationen 
an die tiefere Schicht bergeben werden. In der empfandenden Station laeuft 
diser Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ab. Jede Schicht wertet die fr sie 
bestimmten Steuerinformationen aus und entfernt sie bevor das Datenpaket an 
die nchsthhere Schicht weitergegeben wird. Ein in mehrere Teile 
zergliedertes Paket der hheren Schicht wird wieder zusammengesetzt und eine 
aus mehreren Paketen der hheren Schicht bestehende Anlieferung wird wieder 
zerlegt.

  802.3 und 802.2 gehoeren zum IEEE Standard fr LANs. Dieser unterteilt die 
Sicherungsschicht in logische Verbindungskontrolle (Logical Link Control, 
LLC) und Medienzugriffskontrolle (Media Access Control, MAC) mit jeweils 
eigenem Rahmen. 802.3 definiert neben der Bitbertragung auch die 
MAC-Teilschicht (z.B. CSMA/CD) und ist damit teilweise in der 
Sicherungsschicht angesiedelt. 802.2 beschreibt auf 802.3 aufbauend die LLC.

  Ethernet II ist im DIX (DEC, Intel und Xerox) Standard definiert. In ihm 
werden die ntigen Steuerinformationen der Sicherungsschicht in einem dem 
CSMA/CD-Verfahren entsprechendem Rahmen ohne Unterteilung in MAC und LLC den 
Datenpaketen beigefgt.

  Ethernet SNAP beschreibt, wie Ethernet Packete, die nicht dem Standard 
802.2 genuegen, ueber den Rahmentyp 802.3 versendet werden. Damit wird wieder 
eine Unterteilung in MAC und LLC erreicht. Er ist aehnlich dem Standard 802.2 
aufgebaut, hat aber noch eine Ergaenzung zur Aufnahem des Protokolltyps.

  Im folgenden werde ich Dir den Aufbau der Rahmen etwas detaillierter 
darstellen (Der Buchstabe X soll dabei ein Byte widerspiegeln). Die 
Betrachtung konzentriert sich auf die Sicherungsschicht des OSI-Modells, so 
da die zur Bitbertragungsschicht gehoerenden Teile des Standards 802.3 
nicht mit einbezogen werden.

a) Ethernet II
--------------

Zieldresse:     X X X X X X         !
Quelladresse:   X X X X X X         !-  Steuerinfo des Protokolls (Header)
Protokolltyp:   X X        ______   !
                X                   !
                .                   !_  Daten
                .                   !   (46 bis 1500 Bytes)
                .                   !
                X          ______   !
Prfsumme:      X X X X             !-  Steuerinfo des Protokolls (Tail)

b) IEEE 802.3
-------------

Zieldresse:     X X X X X X         !
Quelladresse:   X X X X X X         !-  Steuerinfo von 802.3 (Header)
Rahmenlnge:    X X        ______   !
                X                   !
                .                   !_  Daten
                .                   !   (46 bis 1500 Bytes)
                .                   !
                X          ______   !
Prfsumme:      X X X X             !-  Steuerinfo von 802.3 (Tail)

  Wie Du siehst, ist der deutlichste Unterschied in Byte 13 und 14 
auszumachen.
  Hufig wird dies als Merkmal der beiden Rahmentypen dargestellt. Es gibt 
aber noch weitere Unterschiede in den elektrischen Funktionen, der Jabber 
Funktion und natrlich in den Services der logischen Verbindungskontrolle. 
Diese will ich jedoch hier nicht weiter darstellen. Du kannst sie in der am 
Ende aufgefhrten Literatur nachlesen. In den folgenden Beschreibungen 
verwende ich SAP als Abkrzung fr Service Access Point.

c) IEEE 802.2
-------------

802.3 Header (s.o.)________________
Ziel SAP:       X                   !
Quell SAP:      X                   !- Steuerinfo von 802.2 (Header)
Kontroll Byte:  X  ________________ !
                X                   !
                .                   !_ Daten
                .                   !  (49 bis 1500 Bytes)
                .                   !
                X ________________  !
802.3 Tail (s.o.)

d) Ethernet SNAP
----------------

802.3 Header (s.o.)_______________
Ziel SAP        X                   !  (immer = AAh)
Quell SAP       X                   !  (immer = AAh)
Kontroll Byte   X                   !- Steuerinfo von SNAP (Header)
Protokoll-                          !
identifizierung:X X X X X  _______  !
                X                   !
                .                   !_ Daten
                .                   !  (55 bis 1500 Bytes)
                .                   !
                X  _______________  !
802.3 Tail (s.o.)

  Wie Du siehst knnen mit dem SNAP-Rahmentyp Ethernetpakete von 
Adapterkarten in einer 802.3 Umgebung eingesetzt werden, ohne da fr die 
Treiber der Karte eine Neukodierung ntig ist.


Was bedeuten diese Rahmentypen nun fr den Einsatz von Novell Netware?
----------------------------------------------------------------------

  Seit dem 15. April 1993 stellt Novell den Rahmentyp fr den IEEE 802 
Standard um. Bisher wurde auf dem Rahmen nach 802.3 eine IPX-spezifische 
Protokoll- inforamtion aufgesetzt (sogenanntes RAW 802.3). Seit dem genannten 
Datum untersttzen alle von Novell neu ausgelieferten Treiber den IEEE 802.2 
Rahmentyp. Es ist daher noetig, da diese Rahmenart in AUTOEXEC.NCF (Server) 
und NET.CFG (Workstations) mit den Adapterkarten verbunden wird. Die neuen 
Installationsroutinen machen dieses schon als Vorgabe. Vorhandenes Equipment 
mu dagegen von Hand angepat werden. Diese Schritte sollten aber in der 
Netware Dokumentation erlutert sein (Leider habe ich z.Z. nur Unterlagen der 
Version 3.11 zur Hand). Wenn Du damit Probleme hast, helfe ich Dir aber auf 
Anfrage weiter.

Abschlieend mchte ich vor den Literaturhinweisen nur noch einen wichtigen 
Hinweis fr den Einsatz von Cisco-Routern geben:

  -> Neues Firmware, das IPX auf 802.2 Rahmentyp untersttzt, installieren!!!

Literaturhinweise:
  Du findest eine Darstellung der Sicherungsschicht in den einfhrenden 
Werken
    zu lokalen Netzwerken, z.B. - D. Kaufels: Lokale Netze
    - A.S. Tanenbaum: Computernetzwerke
    - M.G. Naugle: Local Area Networking (in Englisch, aber bei Sprach-
                                          kenntnis leichter verstndlich)
    - P. Chylla u. H.G. Hegering: Ethernet-LANs
  Falls in den Novell Unterlagen nichts zum Thema vorhanden ist, findest Du 
in der Firmenzeitschrift 'NETWARE CONNECTION' von Juli/August 1993 einen 
Bericht zu den genderten Rahmentyp bei ihrem Betriebssystem.




  
   **************************  BNC-Verkabelung  **************************



 > Was brauche ich fuer BNC ? Nur Kabel oder auch Wiederstaende ???

nimm die BNC-Anschlsse ("Thin Ethernet" oder "Cheapernet"). Kein Problem, Du
brauchst ein RG-58-Kabel (max 185 m Lnge), 2x T-Stcke fr BNC und 2x
50-Ohm-Abschlu-Widerstnde.

Die T-Stcke kommen an die Karte, an jedes Ende vom Netzwerk kommt je ein
Widerstand (EINEN davon bitte erden, z.B. am Computer-Gehuse).

Das ganze sieht dann so aus:

50-Ohm-T---------------.... .... ... ------T-50-Ohm
       |                                   |
       Karte                               Karte

zwischen T-Stck und Karte darf KEIN Kabel sein, das T-Stck MUSS direkt auf
der Karte stecken. Bei der Installation von weiteren Karten sind keine
Widerstnde mehr einzubauen, die kommen nur an jedes ENDE.

Die "Joy-Stick-Stecker" wren fr Transceiver ("dickes Ethernet") und die
Western-Stecker fr Twisted-Pair, wobei Du bei zwei Stationen das Kabel 
kreuzen musst (welche Pins??) und bei mehr als zwei Stationen wre auch noch 
ein Concentrator ntig (kostet mehr als RG-58-Kabel).




  
   ***************************  Twisted Pair  ****************************



> zwei Rechner ueber Twisted Pair verbinden. 

> Kann mir jemand verraten, welche Pins auf dem RJ45 belegt
> werden muessen und wie die Verbindung auszusehen hat ?


noch nicht ueberprueft:

[...]
Und so musst Du die Leitungen kreuzen (Pin-Nummern vom RJ45):

Output Data +   1  -  3   Input Data +
Output Data -   2  -  6   Input Data -
Input Data +    3  -  1   Output Data +
Input Data -    6  -  2   Output Data -

Am einfachsten geht das mit einer RJ45 Doppeldose.



  
   ************************  Netware 3.11 im WAN  ************************



 > Ich brauche eine Moeglichkeit, einen Server via zwei
 > Standleitungsmodems an ein reines TCP/IP Netz anzuschliessen und dem
 > Novell Netz auch von Linux-WS drauf zugreifen zu koennen.

Die Kopplung der Netzwerke muss nicht unbedingt ueber ISDN erfolgen. Single- 
wie Multiprotokoll-Router bieten bei Ausstattung mit den entsprechenden 
Schnittstellen die Moeglichkeit, Netzwerke auch ueber Stand- oder 
Waehlleitungen mit Modems zu verbinden. Haeufig wird dafuer das auf der 
zweiten Ebene des OSI-Modells angesiedelte Point-to-Point Protokoll (PPP) 
herangezogen, auf dessen Basis verschiedene Protokolle hoeherer Ebenen 
simultan uebertragen werden koennen.

Du kannst die Anbindung des Netzwerkes mit dem Netware-Server an das 
ausschliesslich TCP/IP verwendende Netzwerk sowohl mit speziell fuer das 
Routing konzipierter Hard-/Softwarekombinationen, als auch mit 
Routing-Software auf Basis von Standard-PCs realisieren. Die auf Software 
basierenden Loesungen sind auch als Satz von NLMs verfuegbar, so dass sie auf 
dedizierten- wie nicht-dedizierten Netware-Servern eingesetzt werden koennen. 
Der Netware- Multiprotokoll-Router ist nicht nur als Variante fuer ISDN 
verfuegbar, sondern ermoeglicht in seiner urspruenglichen Form die 
Netzwerkverbindungen ueber LAN- (MPR Vs. 2.1) oder WAN-Anschluesse (MPR Vs. 
2.1 Plus). In der zweiten Version werden neben X.25- und Frame Relay auch 
serielle Standleitungen ueber das schon erwaehnte PPP unterstuetzt. 
Selbstverstaendlich routet er wie die Variante fuer ISDN neben IPX und 
anderen Protokollen auch IP. Damit kannst Du mittels geeigneter 
Schnittstellenkarten die von Dir erwaehnten Standleitungsmodems den Linux-WS 
die Kommunikation mit den im TCP/IP installierten Maschinen ermoeglichen.



  
   *************************  IPX-Uebertragung  **************************



 > Wie funktioniert die Datenkommunikation per IPX- Treiber genau ?


Mit dem IPX-Protokoll koennen Workstations auch direkt ohne Einbeziehung 
eines Netware-Servers kommunizieren (z.B. Fernsteuerungsprogramme, Gateways 
zu MVS- oder anderen Betriebssystemen). Die Datenpackete werden dazu vom auf 
der Netzwerkebene des OSI-Modells angesiedelten IPX-Protokoll mit einem 
entsprechenden Header versehen an die Protokolle tieferer Schichten 
uebergeben. In umgekehrter Richtung werden die zur Netzwerkebene gehoerenden 
Header von den aus den tieferen Schichten eingehenden Datenpacketen 
ausgewertet, bevor das Datenpacket an die hoeheren Ebenen weitergereicht 
wird. Dazu verwendet IPX eine Programmier-Schnittstelle, mit der die kurz 
dargestellten Funktionen dem Rechnerbetriebssystem zur Verfuegung gestellt 
werden. Da ich nicht in der Programmierung taetig bin, beziehe ich mich bei 
den folgenden Ausfuehrungen auf einen Artikel im c't Magazin 7/1991.

Die IPX-Schnittstelle ist keine Erweiterung des DOS-Interrupts 21h, sondern 
muss direkt addressiert werden. Die notwendige Einsprungaddresse liefert der 
DOS-Multiplexinterrupt 2Fh (Funktion 7Ah) bei geladenem IPX (Register AL 
enthaelt den Bestaetigungscode FFh) in den Registern ES:DI. Nach der 
Ermittlung der Einsprungaddresse koennen dort alle IPX-Funktionen aufgerufen 
werden. Dabei muss die Funktionsnummer im BX-Register uebergeben werden. Eine 
Aufstellung der verfuegbaren Funktionen findest Du in dem erwaehnten Artikel 
des c't Magazins.

Fuer die Kommunikation werden die sogenannten, aus den IPX-Headern bekannten 
'sockets' verwendet. Damit werden die eingehenden Packete an verschiedene, 
aktive Prozesse der hoeheren Protokollebenen uebergeben. Beim Versand eines 
Packetes muss mit der entsprechenden IPX-Funktion ein socket geoeffnet 
werden, der nach dem Versand ebenfalls mit der entsprechenden Funktion wieder 
geschlossen wird. Das zu versendende Packet muss natuerlich einen korrekten 
IPX-Header beinhalten. Dafuer sind vor dem Aufruf der IPX-Funktion fuer den 
Versand die Header-Informationen im High-Low-Format(!) einzutragen. Der 
Versand selbst wird dann ueber einen Event Control Block (ECB) gesteuert. 
Auch im ECB muessen einige Informationen durch das die IPX-Funktionen 
verwendende Programm festgelegt werden. Inhalt und Aufbau der ECBs kannst Du 
ebenfalls dem erwaehnten Artikel im c't Magazin entnehmen.

Ein komplexes Thema wie die Programmierung der IPX-Funktionen kann hier 
natuerlich nur angeschnitten werden. Ich hoffe, dass Dir meine 
Kurzbeschreibung in Kombination mit dem Quellenverweis trotzdem weiterhilft. 
Darueberhinaus koennen bei Verwendung der entsprechenden Programmiersprache 
(Turbo Pascal) evtl. die connection services aus der Freeware-Bibliothek von 
Rene Spronk (2:512/250.4064) mit der zugehoerigen Dokumentation weiterhelfen.



  
   *************************  Gateway, Router ?  *************************



 > Was sind Gateways, was sind Router ?

Router arbeiten auf der dritten Ebene des OSI-Modells und sind 
protokollspezifisch, d.h. sie empfangen ein Packet der hoeheren 
Protokollebenen, werten die Infos der Netzwerkschicht aus und leiten das 
Packet entsprechend der protokoll- spezifischen (z.B. IP) Vorgehensweise an 
die tieferen Ebenen weiter. Eine Protokollumwandlung o.ae. erfolgt dabei 
nicht. Zwar sind beim heutigen Stand der Technik die Router in der Lage, eine 
Vielzahl von Protokollen abzuarbeiten und fuer nicht routing-faehige 
Protokolle als Bridge zu arbeiten, aber das heisst nicht, dass z.B. IPX 
verwendende Rechner durch den Einsatz der Router mit Maschinen kommunizieren 
koennen, die z.B. IP verwenden. Hier ist zusaetzlich der Einsatz eines 
Gateways fuer die Protokollumwandlung erforderlich. Da die Veraenderung des 
Protokolls auf unterschiedlichen Ebenen des OSI-Modells erfolgen kann, 
spricht man bei diesen Geraeten je nach Schicht auf der dieser Vorgang 
greift, von einem Layer-N-Gateway.




  
   **************************  ROUTER / BRIDGE  **************************



 > kann mir einer den genauen unterschied zwischen einem ROUTER und
 > einer remote BRIDGE mitteilen.

Eine Bridge arbeitet auf Schicht 2 des OSI 7-Schichtenmodells. Sie Betrachtet 
nur den MAC-Frame (MAC=Media-Access-Control, Aufbau siehe unten) und wertet 
Ethernet-Kartenadressen (Source und Destination) aus. Kennt sie die 
Ziel-Adresse, so leitet sie sie weiter (wenn die Ziel-Adresse auf dem anderen 
als dem Strang ist, wo der Frane herkam) oder vernichtet ihn (der Empfaenger 
hat den Rahmen ja schon). Kennt sie die Adresse nicht, flutet sie (leitet in 
alle ihr bekannten Segmente weiter) und merkt sich die Quell-Adresse.

Ein Router arbeitet auf Schicht 3 des OSI-7 Schichtenmodells und betrachtet 
(protokollspezifisch) den Inhalt des DATA-Feldes des MAC-Datenrahmens. Er 
wertet also nicht die Ethernetkartenadressen aus, sondern die 
Quell/Zieladresse die im Protokoll-Header codiert ist. Also z.B. IPX oder 
IP-Adressen

 > Ich will zwei LANs ber eine ISDN Monopolverbindung 64kb 
 > verbinden.

Wenn Du einfach Pakete hin oder her schieben willst, aber beide Teilnetze 
gleiches Protokoll fahren geht ne Bridge. Wilst Du selektiv z.B. nur TCP/IP 
ins jeweils andere Netz routen brauchst Du einen Router.


Als Erklaerung die Datenrahmen:

MAC-Frame (IEEE 802.2/Ethernet)
-----------------------------------
| PA | DA | SA | T/L | DATA | FCS |
-----------------------------------
  8     6    6    2    1540    2 Bytes

PA = raeambel (dient zur Synchronisierung der Schaltkreise)
DA = Destinationadress (Ethernetkartenadresse des Ziels)
SA = Sourceadress (Ethernetkartenadresse der Quelle)
T/L= Typ / Laenge. Bei Ethernet: Typ, bei 802.3 : Laenge
DATA= Datenfeld
FCS = Frame Check Sequence

DA und SA werden von der Bridge ausgewertet

Im DATA-Feld des MAC-Frames steht dann jeweils der Datenrahmen der 
naechsthoeheren Schicht:

DATA (z.B. bei TCP/IP):
-------------------
| IP | TCP | Daten|
-------------------
 20    20     max 1500 Bytes

Darin stehen jetzt die Quell/Zieladresse auf IP-Ebene (z.B. 141.69.1.54). Das 
IP bzw TCP-Feld wird von einem TCP/IP-Router ausgewertet.




  
   *********************  Erdung des LAN-Kabels ??  **********************



Netze muessen nach CE mit einem Potentialausgleich, keiner Erdung, versehen 
werden!

Jeder Kunde ist heute schon im Recht, wenn der die komplette Installation mit 
'entspricht nicht CE' zurueckgibt und nach 1996 haftet der Ersteller einer 
nicht CE entsprechenden Anlage auch fuer Schaeden, deren ursaechlicher 
Zusammenhang zu seiner Installation nicht nachgewiesen ist.

Vielleicht baust du bei Gelegenheit einfach mal ein T-Stuecke mit 
Potentialausgleich ein, um diesem Problem zu entgehen...

Du musst Dir darueber klarwerden, dass in einem Netz zig Rechner mit 
Netzteilen ohne VDE laufen und auch in den Netzwerk-Karten sind weder 
Y-Kondensatoren noch Spannungswandler nach VDE. Wenn von denen eines Spannung 
auf das Netz gespeist wird und es kommt zu Sach- oder Personenschaeden, zahlt 
keine Versicherung!



  
   **************************  FDDI ueber SUTP  **************************



> Wer hat naehere Informationen zu FDDI ueber SUTP (Kat 5) Kabel ?

Literatur:

FDDI Netzwerke
Von der Technik zum Management
von Volker Dudler
Huethig Verlag
ISBN 3-7785-2287-6

UTP-MIC Buchse:
Kontakt  Signal
1  Transmit +
2  Transmit -
3
4
5
6
7  Receive +
8  Receive -

Verbindungen von 2 FDDI-Komponenten (FDDI Karte im Server zum 
Konzentrator oder Switch) muessen ueber ein gedrehtes Kabel hergestellt 
werden. Also Pin 1 geht an Pin 7 und Pin2 geht an Pin 8. Nur so kann 
der Ring aufgebaut werden.

Die maximale Laenge betraegt bei TP Verkabelung 100 m. Cat 5 ist eine 
Angabe ueber die Qualitaet des Kabels (100 MHz bzw. 300 MHz). Genauere 
Angaben ueber Daempfung usw. sind in dem oben angegeben Buch zu finden.



  
   **************************  RJ 45 Belegung  ***************************


 Anschlussbelegung nach ISO/IEC 11801
                       EN 50173
                       EIA/TIA 568 A u. B

====================================================================

EIA/TIA 568 B (S/UTP Kategerie 5) z.B. Belden 1633 S/UTP Kat. 5
        568 A (siehe eckige Klammern!)

Die Beschaltung der Klemmen ist bei diesen (aktuellen) Kabeltyp
gegenueber den bisherigen Normen veraendert worden. Soll z.B. eine
Verkabelung nach EIA/TIA 568 A vorgenommen werden, so gilt die
untere Tabelle mit der Massgabe, dass die Paare 2 und 3 getauscht
werden (eckige Klammern!).

          Klemmen/Pins    Farbe          Verwendung
--------------------------------------------------------------------

Paar 1         5          weiss/blau     ISDN 1b            Token 1b
               4          blau           ISDN 1a            Token 1a

Paar 2 [3]     1 [3]      weiss/orange            10B-T 1a
               2 [6]      orange                  10B-T 1b

Paar 3 [2]     3 [1]      weiss/gruen    ISDN 2a  10B-T 2a  Token 2a
               6 [2]      gruen          ISDN 2b  10B-T 2b  Token 2b

Paar 4         7          weiss/braun
               8          braun

Eine Komplettbeschaltung mit allen 4 Paaren bietet den Vorteil, dass
das Kabel universell fuer alle Anwendungsarten verwendet werden
kann, also ISDN S0 Bus, Analoge a/b's, 10BASE-T, Token Ring 4 Mbit/s
und 16 Mbit/s.

Zur beachten: Wird das Kabel fuer eine 'Fast-Ethernet' Verwendung
benutzt (100BASE-T), darf die Verdrillung der Paare an den
Anschlussklemmen maximal 13 mm geoeffnet werden!

====================================================================

Abweichende Kabel

- Siemens ICCS-Kabel
  Die Beschaltung erfolgt wie bei EIA/TIA 568 A (eckige Klammern!)
  Jedes Paar enthaelt ein reinweisses Kabel ohne zusaetzliche
  Farbkennung
  Die Farben von Klemme 5 und 4 sind vertauscht

- IEC 708 und IEC 189.2 (z.B. Kerpen Megaline 622/623 S/STP 100 MB
  Kat. 5)
  Die Beschaltung erfolgt wie bei EIA/TIA 568 A (eckige Klammern!)
  Jedes Paar enthaelt ein reinweisses Kabel ohne zusaetzliche
  Farbkennung

  Achtung: Das Kerpen Megaline 522 S/UTP 100 MB Kat. 5 hat voellig
           abweichende Farben nach dem PTT-Code!

           Das Kerpen Megaline 524 SC entspricht dagegen wieder
           voellig dem EIA/TIA 568 A (eckige Klammern!)


 
 #20 ############################ Literatur #################################


  
   **********************  Novell Buch fuer Doofe?  **********************



Titel:
Network Computing:
Was ist das?

Untertitel: Kaept'n NetWare erklaert's Ihnen!

Es handelt um eine sehr brauchbare Erklaerung der Netzgrundlagen.
Fast ein Comic.



  
   *******************  novell-netware-programmierung  *******************



ein buchvorschlag dazu:

Charles G. Rose:
Novell Netware-Programmierung
auf disk beispiele V2.x, v3.x und v4.x in C und pascal.
Mnchen: Rossipaul 1993 DM 128,-
618 S.
(Edition Novell 256)


er schildert NCP, API's. Beispiele in englisch auf disk.




  
   *******************  novell-netware-programmierung  *******************



weitere Titel :

-Ralf Brown & Jim Kyle
   Network Interrupts,
   Addison-Wesley, 1994, ISBN 0-201-57???-?
   (Contains the same info as Ralph Browns' INTER38?.ZIP file)
-Laura Chappel,
   Novell's Guide to NetWare LAN Analysis,
   Sybex/Novell Press, 1993, ISBN 0-7821-1143-2
   (Includes a good look at the 'proprietary' NCP-protocoll)
-Ralph Davis,
   Netware Programmer's Guide,
   'Building applications with Netware version 2.15'
   Addison-Wesley, 1990, ISBN 0-201-57014-9
   (Reference for the Novell C Client Kit for NetWare 2.x)
-Ralph Davis,
   NetWare 386 Programmer's Guide,
   Addison-Wesley,  1991, ISBN 0-201-57709-7
   (Reference for the Novell C Client Kit for NetWare 3.x)
-Ralph Davis,
   Windows Network Programming: How to Survive in a World of Windows,
   DOS, and Networks, Addison Wesley, 1993.
   (An in-depth look at WfW, NetWare, LAN Manager. Includes a chapter
   about DPMI API call translation)
-Tim Farley,
   Undocumented NetWare: A Programmer's Guide to Reserved Networking
   APIs and Protocols, Addison-Wesley, 1994.
   (To be published/ covers the NCP protocol, the NW Lite API,
   NetX modifications of INT 21h, the F2 interface, server APIs etc.
   -Looks promising :-)
-IBM,
   IBM Local Area Network Technical Reference.
   IBM, partNbr. 25F7688, FormNbr. SC30-3383.
   (LanBIOS and netBEUI, -NO Netware/IPX-)
-John T. McCann,
   Netware Programmer's Guide,
   M&T Publishing, 1990, ISBN 1-55851-154-7
   (Shows some possibilities of the Assembler API for NetWare.)
-Barry Nance,
   Network programming in C,
   Que, 1990, ISBN 0-88022-569-6
   (Covers Netware, NetBIOS and IPX/SPX, sources included)
-Matthew Naugle,
   Network Protocol Handbook,
   McGraw Hill, 1993, ISBN 0-07-046461-8.
   (An excellent general reference to all major network protocols,
   including XNS, IPX/SPX, AppleTalk, TCP/IP and DECnet.)
-Novell,
   Netware System Interface Technical Overview,
   Addison-Wesley, 1990, ISBN 0-201-57027-0
   (Global description of the Novell C Client Kit for NetWare 2.x)
-Charles G. Rose,
   Programmers Guide to Netware,
   McGraw-Hill, 1990, ISBN 0-07-607029-8
   (-The- standard reference for the Assembler NetWare 2.x API.
   Best book around for independent programmers.)
-Charles G. Rose,
   Die Novell Netware Programmierung (D)
   Rossipaul-Verlag, 1994, ISBN 3-87686-256-6
   (German translation, with additional 3.x/4.x information)
-Andrew Schulman et.al.
   Undocumented Dos, 2nd ed., Andrew Schulman, ed.
   Addison Wesley, 1993, ISBN 0-201-63287-X
   (General programmers' reference for undocumented DOS; includes a
   chapter about the network redirector INT 21/11 (VLM type shell))
-W. David Schwaderer,
   C programmers guide to NetBIOS, IPX, and SPX,
   SAMS publishing, 1992, ISBN 0-672-30050-8
   (Good programmers' reference for NetBios, 1 chapter about IPX)




  
   ***********************  Buch mit Netware API  ************************



 > kann mir jemand ein _gutes_ Buch (auch in englisch)
 > mit dem aktuellen Netware API empfehlen?


Undocumented DOS, 2nd ed., Andrew Schulman, Dez.93 oder Jan.94;

Undocumented Netware, Tim Farley, Addison Wesley, Jan/Maerz.94.




  
   ***********************  Buecher ueber Novell  ************************



Meine Bibel was NetWare betrifft ist:

Novell NetWare 3.12 Installation und Netzwerkverwaltung
von Eric Tierling
Verlag Addison Wesley
ISBN 3-89319-696-X
Preis: 99,90 DM

sehr empfehlenswert das Buch, insgesamt ueber 1000 Seiten und bis jetzt hab 
ich alle Antworten gefunden, die ich gesucht habe.




  
   ********************  weiteres Buch ueber Novell  *********************



Die Fachbuecher aus dem Huethig-Verlag zu den verschiedenen Netware-Versionen 
sind durchaus empfehlenswert:

Fuer die Netware 3.12:

K. Brotz, P. Foeckeler und S. Wolf
Novell Arbeitsbuch zu Netware v3.12

Band I, 460 S.,  ISBN 3-7785-2252-3, DM 108,00
Band II, 508 S., ISBN 3-7785-2253-1, DM 108,00




  
   ***********************  Bezugsadresse LanLine  ***********************



AWi Verlag (Aktuelles Wissen)

LanLine Redaktion           Abo-Bestellung
Bretonischer Ring 13        Rheinstr. 28, Postf. 400467
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Fax: 089-45616-200          Tel 089-36086-352
CI$: 71333,3243             Fax 089-36086-358

Monatlich, 148,-/Jahr




  
   *******************  c't-Hinweise zu Novell Themen  *******************



Novell-Berichte in der c't:


> Schluesselwart
Supervisor-Rechte einfach ein- und
ausschalten                                    c't  5.95 Seite 278

> Der PC hebt ab
Computerunterstuetzte Telefonie                c't  4.95 Seite 322

> Rahmenhandlung
Die Qual der Wahl des Ethernet-Typs            c't  3.95 Seite 300

> Un-X
Novells Execute-Only-Flag ohne Tricks
zuruecksetzen                                  c't  3.95 Seite 304

> NetWare 4, die vierte
Novell geht mit Neuauflage auf Kaeufersuche    c't 02.95 Seite 54

> Knoten im Auge
Managementsysteme erleichtern die
Netzverwaltung                                 c't 02.95 Seite 200

> Haltbarkeit verlaengert?
Zehn Ethernetkarten fuer den PCI-Bus           c't  1.95 Seite 146


---- und hier die aus den letzten Jahren -------


> Artenvielfalt
Ethernet und keine Ende: Stand eines
LAN-Klassikers                                 c't 12.94 Seite 286

> Umwidmung
Programmierung der NetWare-DOS-Shell mit
Borland-Pascal                                 c't 12.94 Seite 296

> Weltoffen
TCP/IP erweitert den PC-Horizont               c't 12.94 Seite 254

> Doppelstrategie
Novells AppWare-Technik beendet Betaphase      c't 10.94 Seite 53

> Wiederverwertung
Recycling-Printserver aus altem 286er-Board    c't  9.94 Seite 212

> Virtuelle Einrichtung
Konfigurationstips fuer Novells DOS-Requester  c't  9.94 Seite 194

> Tunnelstation
NetWare-Clients ueber TCP/IP anbinden          c't  9.94 Seite 193

> Schlauer Kaefer
Bootware Plus fuer die flexible Einrichtung
von Diskless Workstations                      c't  9.94 Seite 76

> Plug and Print
Kompakter Printserver fuer Druckervernetzung   c't  9.94 Seite 74

> Alleinstehend
miros Ethernet-ISDN-Router fuer NetWare        c't  9.94 Seite 72

> Fertigserver
Zeniths Z-Stor mit vorkonfigurierter
Personal NetWare                               c't  9.94 Seite 72

> Smarter Diener
I-Queue! Server ersetzt Novells RPrinter       c't  9.94 Seite 70

> Licht und Schatten
Ein kritischer Blick auf Novell DOS 7          c't  8.94 Seite 192

> Natuerlich undokumentiert
Novells Personal Netware unter OS/2            c't  7.94 Seite 176

> Startautomatik
Compaqs "SmartStart" vereinfacht
Server-Installationen                          c't  6.94 Seite 98

> Silberlinge im Netz
CD-ROM-Schnittstelle fuer NetWare:
Microtest Discport                             c't  6.94 Seite 96

> Im Netz der Produkte
Netz-Software im Umfeld von IBM und OS/2       c't  6.94 Seite 60

> Man kennt sich
WfW, Personal NetWare und LANtastic auf
Integrationskurs                               c't  5.94 Seite 202

> Servers Impfung
Dr. Solomon's Virenschutz-NLM                  c't  5.94 Seite 135

> Servers Diener
Die Entwicklung von NetWare Loadable Modules   c't  4.94 Seite 274

> Prinzenparade
Staerken und Schwaechen der wichtigsten
SQL-Datenbank-Server                           c't  4.94 Seite 234

> Schutzmodule
Fuenf Antivirus-Pakete fuer NetWare-Server     c't  4.94 Seite 196

> Rotalarm
Rettung bei Passwordverlust                    c't  3.94 Seite 205

> DOS novellieren?
Novell DOS 7 fordert PC- und MSDOS heraus      c't  3.94 Seite 74

> Treiber-Stoepseleien
OS/2 im NeWare- und LAN-Server-Netz            c't  2.94 Seite 162

> Minor Update
Erfahrungen mit mit Novells juengster NetWare  c't  2.94 Seite 140

> Schreibtischtaeter
Intels LANDesk Manager 1.5 fuer NetWare        c't  2.94 Seite 64

> Fax-Zentrale
Drei Faxloesungen fuer Netware-Server
im Vergleich                                   c't 12.93 Seite 114

> Messdiener
Novells LANalyzer for Windows 2.0              c't 12.93 Seite 82

> Hauptsicherung
ARCserve 5.0: NetWare-Backup unter Windows     c't 11.93 Seite 64

> Zwei in einem
Novell kuendigt NetWare fuer OS/2 an           c't 10.93 Seite 19

> Billiger Brueckenschlag
Das EMail-Gateway Mercury fuer NetWare-Server  c't  9.93 Seite 50

> Schlingerkurs
Novell ersetzt NetWare 4.0                     c't  9.93 Seite 20

> Vereine und herrsche
Der Kampf um Netzdienste und
Programmierschnittstellen                      c't  8.93 Seite 60

> Netzwerkzeug
Die NetWare-Ausgabe der XTree Tools
for Networks                                   c't  8.93 Seite 48

> Schulterschluss
Novell und Oracle produzieren gemeinsam        c't  8.93 Seite 18

> Ortswechsel
Drucken am richtigen Platz mit NetWare         c't  7.93 Seite 188

> Doppelkopf
NetWare SFT III fuer gesteigerte
Serversicherheit                               c't  5.93 Seite 78

> Second Service
Ein erster Blick auf NetWare 4.0               c't  5.93 Seite 74

> Mit Maus ins Netz
WNET-Utility fuer NetWare Lite unter Windows   c't  5.93 Seite 70

> Fensterfax
Netzfaehige Fax-Software fuer Windows          c't  4.93 Seite 174

> Novell-Novize
Amiga Client Software fuer NetWare v3.11       c't  4.93 Seite 64

> Fernweh
Der holprige Weg zum Booten via
NetWare-Server                                 c't  3.93 Seite 186

> LAN in Sicht
Brightwork LAN Tachometer 1.0 fuer NetWare     c't  3.93 Seite 108

> Spaetzuender
Univel UnixWare SVR4.2 Version 1               c't  3.93 Seite 30

> Netzdiplom
Novells NetWare-Schulungsprogramm              c't  2.93 Seite 64

> Neues von Novell
NetWare 4.0, NetWare fuer OS/2 und
NetWare Lite fuer Windows                      c't  2.93 Seite 24

> Evergreen Ethernet
PC-Adapter von Pocket bis Busmaster
im Vergleich                                   c't  1.93 Seite 136

> SK-Net Novell
K. Brotz et al.                                c't 12.92 Seite 288

> Leichtnetz mit Anhang
NetWare Lite v1.1 im Paket mit DR DOS          c't 12.92 Seite 124

> Befluegelte Post
Pegasus Mail fuer NetWare                      c't 12.92 Seite 122

> Optisch sichern
Erfahrungen mit MODs als Backup-Loesung        c't 12.92 Seite 56

> Nischenprodukte
Vier Printserver fuer Novell NetWare           c't 11.92 Seite 156

> Safety first
Micro Array 500s, ein RAID-System im
5,25:"-Format                                  c't 11.92 Seite 82

> Zu anderen Ufern
Alternative zu NetWare Mac: Dayna NetMounter   c't 10.92 Seite 88

> Netzbetrieb
Erfahrungen mit einem CD-ROM-Netzwerk          c't  8.92 Seite 78

> Verteilungsk(r)ampf
Wenn das Netzwerk mit der CD-ROM ...           c't  8.92 Seite 72

> PC ferngesteuert
Acht Remote-Control-Programme fuer Modem
und LAN im Vergleich                           c't  7.92 Seite  96

> Lange Leitungen
Intelligentes Gateway fuer WANs                c't  7.92 Seite 86

> "Unix um die Ecke"
Marc Epstein, Univel, zum USL-Novell-
Betriebssystem                                 c't  7.92 Seite 25

> Fax fuer den solventen Power-User
Netzwerkweit faxen unter Windows:
CITT FAX im LAN                                c't  6.92 Seite 144

> Zeitverschiebung
Systemzeit eines NetWare-Servers setzen        c't  4.92 Seite 197

> Ab ins Postfach
Broadcasts unter NetWare 2.x / 3.x speichern   c't  4.92 Seite 196

> Doppelt haelt besser
Mirroring und Duplexing unter NetWare          c't  2.92 Seite 184

> Polyglotter Datenmanager
Novells Btrieve versteht viele Sprachen        c't  2.92 Seite 126

> Die NetWare-Bindery
Benutzerverwaltung im Novell-Netz              c't 10.91 Seite 302

> Fernabschaltung
PC steuert PC mit Novell-IPX                   c't  5.91 Seite 224


  
   ***********************  CNE + CNA Unterlagen  ************************



Von NovellPress gibt es das CNE-Study Guide
ISBN 0-7821-1502-0

Es kostet so ca. 180,-DM und enthaelt auf 1596 Seiten
eine Zusammenfassung der 3.1x Schiene.



  
   *********************  Literatur fuer Anfaenger  **********************



Wenn Du dir erst einmal einen kl. berblick ber das Thema verschaffen  
willst und nicht gleich viel investieren mchtest, so kann ich folgendes 
empfehlen :

R. Albrecht,N. Nicol
Novell NetWare
1x1 bis Ver. 3.12
Addison Wesley
ECON-Reihe
ISBN 3-612-28250-3
DM 19,90,-

Dieses Buch bietet aber wirklich nur einen berblick, ist aber sehr  
verstndlich geschrieben.



  
   **************************  Programmierbuch  **************************



 > Woher bekomme ich Informationen ueber den Aufbau des File 
 > Systems von Novell?

Schau Dir mal das Buch

"Netzwerkprogrammierung in C - Novell NetWare 3.x/4.x" von Hill/Zessin an.

IWT-Verlag, ISBN 3-8322-491-X

Da ist ein Kapitel ueber den Aufbau des Filesystems an.




  
   ********************  Buch zur NLM-Programmierung  ********************



>Ich brauche dringend Informationen zum Programmieren von NLMs.

Es gibt z.B. "Novell's Guide to Netware 4.0 Nlm Programming"
erschienen bei Sybex mit ISBN  0-7821-1205-6

Ist zwar auf english, hat aber gute Beispielprogramme abgelistet.




  
   *****************  Buch ueber Netzwerkgrundlagen...  ******************



 > Wer kann mir mal ein Buch ueber Netzwerkgrundlagen
 > empfehlen, wie das OSI-Schichtmodell bzw. die
 > IEEE 802.X Normen.

Andrew S. Tanenbaum
COMPUTER NETZWERKE
Wolframs Verlag
ISBN 3-925328-79-3
DM 88,--




  
   ****************************  TCP/IP Buch  ****************************



Ein gutes Buch ueber TCP/IP:

TCP/IP von Kevin Washburn und Jim Evans
Addison-Wesley Verlag
ISBN 3-89319-658-7
ca.600 Seiten

Das Buch ist waermstens zu empfehlen, setzt aber gewisse Grundkenntnisse 
voraus



  
   ***********************  Buecher ueber NW 4.x  ************************



Tierling, E.           Tierling/Edelmann           Tierling/Edelmann
Novell NetWare 4.x     Novell NetWare 4.x          Novell NetWare 4.x
Installation           Einrichten des Netzwerkes   Verwaltung und Referenz
Verlag Addison-Wesley  Verlag Addison-Wesley       Verlag Addison-Wesley
ISBN 3-89319-642-0     ISBN 3-89319-644-7          ISBN 3-89319-645-7
374 Seiten, 1994       748 Seiten, 1994            600 S., erscheint II/95
79,90 DM               89,90 DM                    79,90 DM


Alle Angaben wie immer ohne Gewaehr!




  
   ************************  Buch: Lokale Netze  *************************



Empfehlenswert von Andreas Zenk ist meiner Meinung nach auch folgender  
Titel:

Zenk, Andreas
Lokale Netze, Kommunikationsplattform der 90er Jahre
Verlag Addison-Wesley, 1994
885 Seiten, 3. ueberarbeitete und erweiterte Auflage
99,90 DM, gebunden
ISBN 3-89319-741-9




  
   ***********************  Buch: Office im Netz  ************************



Autor:  Schlueter, Ulrich
Titel:  Windows 3.11 und Office 4.3 unter Novell Netware 3.x/4.x
        - Eine professionelle Netzwerkinstallation
Verlag: Addison-Wesley
Jahr:   1995
ISBN:   3-89319-880-6
Preis:  69,90 DM




  
   NEU!************  Literatur zu den Novell Protokollen  ****************



Rechnernetze nach OSI
Helmut Kerner
Addison-Wesley
ISBN 3-89319-408-8
DM 79.90



 
 #21 ######################### Programmierung ###############################


  
   ****************************  Novell API  *****************************



> Wir wollen ein Client-Server-Paket, das bisher unter Unix 
> laeuft, auf Netware realisieren. Ich denke mal, dass ein NLM am 
> ehesten das Gegenstueck zu einem asynchronen Prozess unter Unix 
> ist.

> Gibt es da vernuenftige Moeglichkeiten fuer Programmierer ?

Netware SDK for NLMs

Dieses Entwicklungstools ist fuer die Erstellung von Netware Loadable
Modules gedacht. Wer in dieser Richtung entwickeln moechte, sollte sich
dem 'Professional Developer Programm' von Novell anschliessen.
Teilnehmer sind in der Lage, die 'Software Development Kits' zu
erwerben. Damit sind stets die aktuallen Entwicklungswerkzeuge fuer
den Programmierer verfuegbar. Der Beitritt ist relativ einfach, eine
Kontaktaufnahme mit Novell (z.B. ueber CompuServe) und die Registration
dort sind ausreichend. Novell gibt den Teilnehmern am 'PDP'
unlimitierten technischen Support fuer alle dort erworbenen
Entwicklungstools. Dieses kann gerade beim Entwickeln von NLMs
sehr nuetzlich sein, denn im Gegensatz zu DOS- oder Windows-Programmen
ist bei der Erstellung von NLMs ein umfangreiches Ressourcenhandling
zu beachten.
  Im folgenden die Features die das SDK 2.0 ueber die normalen
C-Libraries hinaus bietet (entnommen aus den FAQs):

       Remote File Server Support - access resources on remote servers
       Accounting Services
       Advanced Services - very low level interface to server processes
       AppleTalk Filing Protocol Services
       Bindery Services
       Bit Array Services
       Communications Services - IPX/SPX transports
       Connection Number and Task Management Services
       Device I/O Services
       Directory Services
       DOS Partition Services
       Execution Thread Services
       File Engine Services
       File Server Environment Services
       File Services
       Library API - for creating CLIB like NLMs
       Message Services - console broadcasts etc.
       Queue Management Services
       Screen Handling Services - primitive at best
       Service Advertising Protocol Services
       Stream I/O Services
       Synchronization Services - Semaphores & record locking
       Transaction Tracking System Services
       Transport Interfaces - TCP/IP using sockets or TLI
       UNIX STREAMS services

Die Teilnehmer am PDP haben auch die Moeglichkeit Lizenzen der Red-Box 
Produkte (z.B. 250 User Lizenz von Netware 3.11) fuer die 
Entwicklungstaetigkeit zu Vorzugspreisen zu erwerben.




  
   ************************  Compiler fuer *.NLM  ************************



Die derzeitige Version Watcom C/C++ 9.5, die in Kuerze durch die 10.0
abgeloest wird, enthaelt ALLES notwendige, um NLMs zu bauen.

Das Novell NLM SDK 3.0 beinhaltet KEINEN Compiler. Das einzige Nuetzliche
daran sind die Handbuecher und einige Headerfiles, die in einigen
Einzelheiten von den von Watcom ausgelieferten abweichen. Naja, und ein
paar Utilities und Beispiele.

Anstatt des NLM SDK 3.0 kann man auch das Novell SDK CD-ROM kaufen.
Darauf enthalten sind besagtes NLM SDK, das NetWare Client SDK,
die NetWare for SAA Tools, die Novell Labs Test Tools und das
NetWare SMF v71 Developer's Kit for MHS.

Auf der CD sind logischerweise auch die SDK-Handbuecher.



  
   **********************  Programmierung Btrieve  ***********************


>> Gibt es ein Tool um eine Btrieve-Applikation unter Visual-Basic zu
>> programmieren --> Also, eine VBX-Control ?

Es gibt eine Btrieve.DLL in diversen Boxen downzuloaden, auerdem
gibts verschiedene Toolboxen, z.B.:

    VISUAL CONTROLS for Btrieve
    von Smithware, Inc.

Ich hab leider blo die amerikanische Adresse/Telefonnr:


    Smithware, Inc.                 800-8-Btrieve (800-828-7438)
    1052 Madison Square             615-860-3500
    Madison, Tennessee 37115        FAX: 615-868-5397
                                    CompuServe 75470,546
                                    MCI Mail 590-5654





  
   ***********************  Rose Book corrections  ***********************

>For those who use the Charles C. Rose book (german edition only)
>"Die Novell Netware Programmierung", Rossipaul verlag

Correction list #2 (10.12.94)

(corrections that have not been listed before are marked with a *)

RecoverSalvagableFile, p.82,
* add errorcodes: FE filename already exists; 84 No create privileges

ScanSalvagableFiles, p.84,
*ReservedDateTime and ReservedID fields should be CreationDateTime & ID
 Reserved_5 should be 4 bytes long, instead of 2

PurgeSalvagableFile, p.85,
 The request buffer shown is incorrect. In fact, the reply buffer shown
 is actually the request buffer. There is no reply.
* add errorcode: 9C Invalid path

GetVolumeInformation [GetExtendedVolumeInfo/GetVolumeUsage], p.99,
* All fields are returned lo-hi
* Flags: Contains 16 bitflags describing volume.
         No details known, but likely flags seem to be:
          -Is hashed/Is cached/Is removable/Is mounted
* Sectors per block: Number of 512 byte sectors per block.
* To convert a number of blocks to a size expressed in kilobytes, use the
  following expression: Kb:=Blocks*(SectorsPerBlock div 2).
* Add errorcode: 98 Volume doesn't exist / not mounted

CreateDirectory, p.110,
 add errorcodes: FF dir already exists, 9B invalid dirHandle

DeleteDirectory, p.111,
 add errorcode: FF invalid path

GetDirectoryHandle, p.119,
 13 EntryName  Pascal-type string with max length 12.
    (in other words : 1 byte containing the name length,
                      max 12 bytes containing the name)

SetDirectoryDiskSpaceRestriction, p.135,
 the client SDK format shown is entirely wrong.

OpenBindery, p.170,
 add error 90h, bindery files still held open by other program

SetShowDotsParameter, p.292,
 There is no reply buffer, so ES:DI is invalid.

GetConnectionsSemaphores, p.380,
 Reply Buffer:
    0 NextRequestRecord       Word  (lo-hi)
    2 NumberOfSemaphores      word  (lo-hi)

    n Open count              Byte
  n+1 Semaphore Value         word  (hi-lo)
  n+3 Task number             word  (hi-lo)
  n+5 unknown                 byte
  n+6 semaphore name length   byte
  n+7 semaphore name          byte[var]

  This last block (semaphore information) is repeated
  'NumberOfSemaphores' times.

IPXGetInternetworkAddress, p.453,
* ES:SI should be set to the address of the reply buffer *before*
  calling the interrupt (remove the word 'ausgabe')


ADDITIONS
---------

* ScanVolumeRestrictions [ScanObjectDiskRestrictions]

  INT 21,
  AX=F216, subfunction 20 [Netware V 3.0+]
  DS:SI Address of request buffer
  ES:DI Address of reply buffer
  CX    Size of request buffer
  DX    Size of reply buffer

  Request buffer:
  0  len              :word; (=6)
  2  subFunc          :byte;
  3  volumeNbr        :byte;
  4  sequenceNbr      :LongInt; (lo-hi)

  Reply Buffer:
  0  NbrOfObjects     :byte;

  n    objId           :LongInt; (hi-lo)
  n+4  MaxAllowedBlocks:LongInt; (lo-hi)

  This Volume_Restriction_info_block is repeated for a maximum of 64 times
  per iteration.

  This function has to be called iteratively. Initial value of sequenceNbr
  =0. n-th call: sequenceNbr(n):=sequenceNbr(n-1)+NbrOfObjects. Iterate
  until NbrOfObjects becomes 0.

  completion codes: 00 Success  98 Invalid VolumeNumber

Thanks to Christian Koch of 2:2464/126.6 for reporting additional errors..




  
   ********************  Programmierung unter Pascal  ********************



Fr Turbo-/Borland-Pascal gibt es zwei hervorragende Units zur Programmierung 
mit Netware-API-Funktionen:

---------------------------------------------------------------------------   

BP7NOV11.ZIP   132.527  19.01.95  Novell Toolbox 1.1
                                  Pascal Unit mit ueber 200 API Funktionen
                                  zur Netware Programmierung
                                  Freeware mit kompletten Sourcen
NWTP06.ZIP     515.627  01.03.95  Pascal Units fuer Netware Zugriffe
                                  fuer TP 6.x und 7.x von Rene Spronk
                                  Freeware mit kompletten Sourcen
---------------------------------------------------------------------------   


Diese Units sollten in den meisten guten Mailboxen, die sich mit Novell 
befassen, vorhanden sein.

(Aus diesem Grund wurde auch einiges an Programmiercode aus der FAQ entfernt)


 
 #22 ############################ Adressen ##################################


  
   ***************************  3COM-Adresse  ****************************



 > Ich habe eine 3COM-Karte mit der Bezeichnung 3C501, 
 > leider ohne Treiber.

Probier's in der 3COM Box:

3COM GMBH Deutschland
DW-8000 Mnchen 83, Gustav-Heinemann-Ring 123
Telefon: +49-89-62732-0
Telefax: +49-89-62732-233
Mailbox: +49-89-62732-189



  
   **************************  Xircom Mailbox  ***************************



> Ich suche die Treiberdiskette zu "Xircom, Model PE2-10B2" ?

Ich kann dir die Telefon-Nummer der XIRCOM-Mailbox nennen:

++32-3326-2368 (Belgien)



  
   ****************************  S&K Mailbox  ****************************



Treiber fuer Schneider und Koch Netzwerkkarten gibts in der SK Mailbox 

"SK-Driverline" unter 07243 / 502-586 

mit 8N1 max. 9600

Mittlerweile ist das eine richtige Mailbox, in die man auch als Gast 
reinkann, dann aber mit weniger Rechten. Aus dieser Box wechselt man dann in 
eine Door, in der man die aktuellen Treiber downloaden kann.



  
   *************************  Adresse Cheyenne  **************************



Adresse ist:

Cheyenne
Bayerwaldstr. 3
81737 Muenchen

Tel.: 089/638254-0
FAX:  089/638254-40
BBS:
        analog 14.4: 089/638254-80
        ISDN:        089/638254-30



> Zusatz von Max Horneck   MAUS Freiburg: 07664-95738:

Support bekommt man nur in Paris. Da ist die Frau Dobrouil, die sehr
gut deutsch spricht: 0033-1-39231874

in der BBS in Muenchen, wo du aktuelle Requester downloaden kannst, musst du
dich anmelden und anschliessend mit einem Fax um Zuteilung einer
Downloadratio bitten, klappt aber anstandslos.





  
   ************************  USV-Hersteller APC  *************************



SMART-UPS (verschiedene Modelle) von American Power  Conversion 

Infos bekommt man bei

        American Power Conversion
        Firkenweg 1
        Herr Lohmann
        85774 Unterfhring
        Tel: 089-9505370
        Fax: 089-9505166


WWW-Adresse:  www.apcc.com




  
   *********************  Adressen fuer SMC Treiber  *********************



Mailbox: 089-92880651

oder

info.smc.com 
www.smc.com



  
   ******************  Benutzeroberflaeche SABER Menue  ******************



 > SABER MENUS.

Saber Software Corporation
P.O. Box 9088
Dallas, TX 75209

Sales:  (800) 338-8754
        (214) 361-8086
Support:(800) 526-8086
        (214) 361-5284
BBS:    (214) 361-1883
FAX:    (214) 361-1882.





  
   ***********************  SCSI-Express Adresse  ************************



Micro Design International, die Telefonnummern.

Tel.   407 677 8333
oder evtl. auch:  407 677 8365 (moeglicherweise: SupportNr.)

Fax   407 677 0221

Support-Mailbox: 407 677 4854


Es scheint sich uebrigens um Orlando, Florida zu handeln.




  
   **************************  Conner Adresse  ***************************



Man muss sich auch in Sachen Maynard und Archive an die Firma Conner wenden, 
die hat alles uebernommen. 

Conner Peripherals (UK) Ltd.
1 Cockburn Place
Riverside Business Park
Oldhall West
Irvine KA11 5DA

ausserdem eine Telefonnummer und das BBS in Deutschland:

Conner Tel.:     089/996557-0
Conner Mailbox:  089/9613734




  
   *********************  3.11 Platten komprimieren  *********************



 > kennt jemand ein Tool, das Novell-Partitionen (3.11/3.12 Server) packen
 > kann? 

NetSqueeze von LAN Support Group, Bruessel. 
Distributor Compu-Hai 600DM/25 User
(vgl. S. 24 c't 9/94)




  
   ********************  Adresse Novell Deutschland  *********************



Novell GmbH                  Tel: 0211-5631-0  Fax -250
Monschauer Strasse 12
40459 Duesseldorf

Novell European Support Center GmbH  Tel: 0211-5632-0   
                                     Fax:          -711
(im gleichen Haus)


FTP:      ftp.novell.de   
          ftp.novell.com

WWW:      www.novell.de
          www.novell.com

Gopher:   gopher://gopher.novell.de:70/11/netwire


Die Adresse des hollaendischen Update Service

NetWare Fullfillment Center
Fullfill Plus
Postfach 501
NL-7300 Amapeldorn
Tel: 0031-55384279
FAX: 0130-812443    !!


  
   *****************  Certified NetWare Engeneer (CNE)  ******************



 > Wo ist das naechstgelegene Drake Authorized Testing Center 
 > (DATC) bzw. Novell Authorized Education Center (NAEC) im Raum 
 > Duesseldorf?

Versuch es mal direkt bei DRAKE unter der Nummer 0130-83970.



  
   **********************  Telefonnummer von TEAC  ***********************



TEAC Deutschland 08152/37080



  
   ************************  Ontrack Data Rescue  ************************



Unter der folgenden Adresse kann man die Ontrack Utils for Netware bekommen:

Software Rescue
German Distribution
Kirschbaumweg 28a
50996 Kln
Tel: 02263/64021
Fax: 02263/31103


  
   ***************************  Tobit Faxware  ***************************



Unter der Adresse gibts Tobit Faxware:

Tobit Software GmbH
Industriestrae 15
D- 48683 Ahaus
Tel: 02561/913-0
Fax: 02561/913-112
Support: -130
    Fax: -133


  
   **************************  Adresse Fujitsu  **************************



Fujitsu Deutschland GmbH
Frankfurter Ring 211
80807 Mnchen
Tel : 089/32378-0
Fax : 089/32378-100


  
   *************************  Adresse Longshine  *************************



  Longshine Europe
  An der Strusbeck 9
  D-22926 Ahrensburg
  Tel 04102 4922-0
  Fax 04102 40109
  BBS 04102 40354



  
   ***********************  Adresse Thomas Conrad  ***********************



Fuer Deutschland:

Wiesenstrasse 21 a
4000 Duesseldorf 11
Fax: 0211-5048684

Die Adresse schon etwas aelter, sollte aber noch stimmen.



  
   ***************************  Adresse Canon  ***************************



> Hat jemand zufaellig ein PDF-File fuer einen Canon LPB 4 Laserprinter
> fuer Netware 3.12?

Canon BBS Wien: 0222-68 36 41 982 und 0222-68 36 41 411

oder 

Canon Deutschland GmbH  02151 / 34 95 80
Canon Deutschland GmbH  02151 / 34 95 77



  
   *********************  Telefonnummer Compu-Shack  *********************



Telefonnummer Compu-Shack: 02631-9830




  
   *******************  Micro House Technical Library  *******************



MicroHouse
4900 Pearl East Circle
Suite 101
Boulder, Colorado 80301

oder:

Micro House Europe
Industrieweg 7
HP Mierlo
The Netherlands
Tel.: +31 4927-60900 Fax: +31 4927-64040
(Steht hier so auf einer DemoVersion der MTL)


Wenn Du in Besitz eines 801er Studentkit bist, kannst Du sogar noch ne Menge
Geld sparen...




  
   NEU!************************  Adresse AVM  ****************************



AVM Vertriebs GmbH
Alt-Moabit 95
D-10559 Berlin
Tel 030/39976-0
Fax 030/39976-299

Internet: www.avm.com  oder www.avm.de

ISDN Server: 030/39984-300
Mobile ISDN: 030/39984-310
MPR ISDN:    030/39984-350
NetWays:     030/39984-360




  
   *************************  Boxnummer COMPEX  **************************



 > ich suche Win95 Treiber fuer eine 100 MBit Netzwerkkarte von COMPEX
 > ENET100-VG4 PCI oder eine Mailboxnummer von Compex.

Compex, Inc. (Anaheim, USA)        001-714-630-2570
ReadyLINK Networktechnology GmbH   06074-93974



  
   **************************  ACCTON Treiber  ***************************



> ich betreibe einige ACCTON-Pocketadapter, wo gibt es neue Trieber dazu?

Accton betreibt einen FTP-Server, ftp.accton.com.tw.




  
   ****************************  Palindrome  *****************************



Palindrome hat eine sehr gute support hotline in deutschland:

Palindrome Deutschland
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 34
Willich 47877
Germany 
0049-2154916350

ausserdem gibt es einen www server auf dem auch ganz gute faq's 
vorhanden sind (http://www.palindrome.com/).


  
   ************************  neue Adresse Drake  *************************



DRAKE ist umgezogen:

Drake Prometric
Mollsfeld 3
40670 Meerbusch
Tel.: 0130/839708

anderen Informationen zufolge heisst Drake jetzt "Sylvan Prometric"




  
   NEU!************************  PegasusMail  ****************************



Der offizielle Pmail Server ist ftp.let.rug.nl.
Ein Mirror auch auf ftp.etech.fh-hamburg.de/pub/pmail
Die Internet-Liste ist pmail-de auf maiser@pool.uni-mannheim.de




 
 #23 ########################### Novell-Gags ################################


  
   **************************  Kundensprueche  ***************************



 > Kunde: "Ach, den Rest machen wir alleine"

anderes Beipiel:

Kunde loescht VOL1 komplett. Und macht schnell zwei Sicherungen, damit ich 
nicht merke, dass er wochenlang nicht gesichert hat.


  
   *******************  Hilfe, mein Server spinnt :-(  *******************




 > Wie hier schon geschrieben wurde steht und faellt der Server mit dem
 > Board.

Also ich finde, dass der Server mit dem _Gehaeuse_ steht oder faellt. Faellt 
das Gehaeuse runter, dann faellt der ganze Server. Das nennt man dann auch 
'abgestuerzt'. ;-)




  
   **************************  Verkaeufer ;-)  ***************************



Wiesbaden, 06.10.94, Veranstaltung von Novell, viele teure Kunden ;-),
verschiedene Vortraege und als Rahmenprogramm auch bekannte Firmen,
die Novell-Produkte vorstellen (HP, Cheyenne, Tobit, m&s, CBC) und
eine weitere, namentlich besser nicht genannte EDV-Firma aus Dreieich.

Hintergrundinformationen :
So wie es fuer NW 3.x das DOS-Programm "Syscon" gibt, gibt es bei
Netware 4.x die Programme "NETADMIN" fuer DOS oder "NWADMIN" fuer Windows.
Alle Programme dienen der User-Administration.

Situation : Ich war gerade satt und habe bei den Beratungsgespraechen
zugehoert. Zwei Frauen naehern sich unvorsichtigerweise dem Beratungsstand
dieser Firma aus Dreieich.

Hardware : ein *Novell* *4.02* *Server*

Der Verkaeufer (Typ rhetorisch geschulter, smarter, freundlich
laechelnder Typ) quatsch sie an : "Darf ich Ihnen etwas naeher zeigen".

Kundinnen : "Ja, was haben Sie den hier ?"
Verkaeufer : "Das ist das neue Novell Netware 4.02, sogar in deutsch"
Kundinnen : "Das soll doch sehr fehlerhaft beim Drucken sein ?"
Verkaeufer : "Jedes neue Betriebssystem hat immer ein paar Macken (lacht) ,
             daher  gab es auch die Version 4.00, 4.01 und 4.02. Die
             Version 4.02 ist komplett neu aufgebaut und ist bietet jetzt
             auch grafische Tools unter Windows"
Kundinnen : "Was bringt uns das ?"
Verkaeufer : "Das ist jetzt ja alles einfacher, diese umstaendlichen
             Programme wie Syscon gibt es jetzt endlich nicht mehr"
Kundinnen : "Warum nicht ?"
Verkaeufer : "Weil jetzt ja alles unter Windows laeuft"

Und geht an den *Fileserver* und tippt an der *Serverconsole* "SYSCON" ein.
Dieses doofe Novell reagiert beleidigt mit "Unknown Command Error"

Verkaeufer : "Das ist der Beweis, Netware 4.02 unterstuetzt kein Syscon
             mehr."

Um auch seine Niveau vollends zu senken, geht er an die Serverconsole :

Verkaeufer : "Und wenn ich jetzt NWADMIN eingeben, kann ich die komplette
             Adminstration unter Windows machen"

tippt *fehlerfrei* "NWADMIN" ein, das doofe Novell meldet wieder
"Unknown Command Error". Mist ! was sich dieses BS alles erlaubt !

Verkaeufer : "Da haben wir wohl noch einen Bug gefunden, den werde ich
             Novell melden."

Kundinnen sind beeindruckt, tauschen die Karten aus und wieder ist
ein Kunde das Opfer eines Verkaeufers geworden.

Und ich musste mir das Lachen verkneifen.


  
   ************************  Maus unter Windows  *************************



Wenn Du Windows fuer die Workstations auf dem Server
installierst, wo wird dann die Maus angeschlossen, am Server 
oder an der Workstation? Kommt das darauf an, wo ich den 
Maustreiber liegen habe oder wo mengenmaessig das meiste liegt ??


  
   ************************  Maus unter Windows  *************************



>> Der Maustreiber, also die Software, wird _einmal_ zentral auf dem
>> Server mit EXE2NLM geladen, die Maus als solche, also die Hardware,
>> kommt jeweils an die Workstation. Im Login Script reicht dann ein MAP
>> ROOT COM2:=MOUSE.SYS: und fertig ist die Laube...

> Und dann war da wieder das Problem mit dem WINWORD.NLM ... ;-)

Weil ihr das alle einfach nicht installieren koennt - im READ.ME steht
ausdruecklich drin, dass man das mit

       load winword port=com2 int=4 frame=Ethermouse_802.3

laden muss, damit die Maus-Pakete richtig geroutet werden. Ansonsten
meldet der Server nach ca. 20 Minuten 'nen Cache Buffer Overflow, weil
er nicht weiss, wohin er den Kaese routen soll.




  
   ***********************  Kaffee mit Computer ?  ***********************



 > Wir haben auch immer das Problem, dass der Kaffee nie zur 
 > richtigen Zeit fertig ist. Ein NLM fuer die Steuerung waere 
 > schon ganz praktisch.

Viel oekologischer ist der Ansatz, die Kaffeemaschine mit der Abwaerme des/ 
der Server/s zu betreiben. Prinzip Wasserkuehlung, also oben kalten Kaffee  
rein, vom Prozessor-Miefquirl aufschaeumen lassen und unten den heissen  
Cappucino abzapfen.

 Beispiel: Du startest eine Datenbankreorganisation oder dgl. Wenn dann  
die Leistung hoch geht, gibt's Kaffee - bis Du im Keller angekommen bist,  
ist der Kaffee dann schon fertig.

 Oder umgekehrt: Du kommst morgens in die Firma und es gibt natuerlich  
keinen Kaffee, weil Du sollst ja erstmal was schaffen ..... 




  
   ***********************  Server ausschalten ?  ************************



 > Sollte man bei einem Server, der mit NetWare 3.12 laeuft, vor dem
 > Ausschalten das Netz mit DOWN herunterfahren und NetWare mit EXIT
 > verlassen ?

Auf keinen Fall. Du verpasst sonst eine einmalige Chance, Deinem Chef zu 
beweisen, wie virtuos Du ein kaputtes Dateisystem reparieren kannst.




  
   **********************  Ethernetkabel im Freien  **********************



 > Zumindest hatte ich auch im Winter keine Probleme mit kalten Kabeln.

Ich habe immer so 2-3 MB heisse Texte & Bilder auf dem Server, die ich bei 
Frost auf die Workstation und zurck kopiere.




  
   ************  Ich bin der groesste DEPP des Jahrhunderts  *************



[Probleme mit dem Netzwerk: Letzte Stufe]

Elmar bricht weinend zusammen, und denkt an Umschulung auf Schuhverkaeufer.


  
   ****************************  Guten ABEND  ****************************



Darf man eigentlich einen Guten ABEND wuenschen? 



  
   ***************************  SERVER -C64KB  ***************************



> Was bewirkt SERVER -C64KB  ?

Damit geht der Server in den C64-Modus :-)))



  
   ***********************  Server-Zusammenbruch  ************************



 > Uebrigens: Letzte Woche ist eine Platte ausgefallen. Die AS/400 
 > lief einfach weiter und sagte automatisch ueber Modem dem 
 > Techniker Bescheid, er solle doch mal vorbeikommen.

Bei Novell ist das doch viel besser, da bricht der Server zusammen und 100 
User rufen gleichzeitig bei einem an und fragen, ob der Server nicht mehr da 
ist. Dadurch bekommt man das bestimmt mit.



  
   ********************  "kleinere" Plattenprobleme  *********************



[Kommentar, nachdem eine NEC-Platte defekt war]

 Hierbei noch mal ein grosses Lob an NEC, die Platte ist 
 immerhin ein halbes Jahr ohne Probleme gelaufen.


  
   *********************  KEYB.NLM und Netware 3.11  *********************



>> wie kann man den deutschen Tastaturtreiber bei Netware 3.11 benutzen?
> mach ein Update auf NW 3.12, dann geht es erst.

Weisst Du, wieviel der teuerste Keyboard-Treiber der Welt kostet? 
ca 1800.- DM :-)))



  
   **************  Uebersetzung von Lost Hardware-Interupt  **************



 > Primary Interuptcontroller detected lost Hardwareinterupt.
 > Was hat das zu bedeuten?

Primaerer Unterbrechungsaufpasser erkannte eine verlorene Eisenwaren- 
unterbrechung.


  

      Glossar / Beschreibungen 

LAN             ein lokaler Verbund von mind. zwei Rechnern zum Zwecke
                der gemeinsamen Ressourcennutzung (Platte, Drucker, CD-ROM)


Volume          Ein Volume ist in etwa vergleichbar mit einer formatierten
                Partition unter DOS.
                Diese Volumes muessen dann im Server gemounted werden. Dabei
                wird die Dateistruktur eingelesen. Mit MAP kann man dem
                Volume einen Laufwerksbuchstaben zuordnen und damit von einem
                Client auf das Volume zugreifen.
                Bei NW 3.x und 4.x kann man ein Volume auf mehrere physik.
                Platten legen ("Spanning") und damit sehr grosse Volumes
                erzeugen.


Salvage         Novell Netware markiert geloeschte Dateien nur als
                "ueberschreibbar". Dadurch ist es moeglich, sie spaeter
                mit SALVAGE zu "entloeschen", solange der Plattenplatz
                nicht zu knapp geworden ist und fuer eine andere Datei
                angefordert wurde.


Purge           Das Gegenstueck zu SALVAGE, also ein Programm, das
                geloeschte Dateien wirklich entfernt.


NLM             Netware Loadable Modules. Zusatzprogramme wie Datenbanken,
                Sicherungsprogramme, Virenscanner, die auf einem Netware 3.xx
                oder 4.xx Server als spezielle 32-Bit Applikation laufen.


Bindery         Bei der NetWare 3.xx werden die Resourcen des Servers
                (User, Gruppen, Printqueues inkl. Passwrter) ueber die
                Bindery verwaltet. Hier stehen die Verknuepfungen der
                einzelnen Objekte. Jeder Server het eine eigene Bindery,
                die flach ist, d.h. nicht nach Kriterien strukturiert.


NDS             Netware Directory Services wird bei Netware 4.xx benutzt als
                Erweiterung der Bindery. Es gibt auch bei mehreren Servern im
                Netz eine einheitliche NDS im Netzwerk. Ausserdem laesst sich
                das komplette Netzwerk in einem Strukturbaum verwalten.
                Ausgehend vom Root werden Container eingerichtet, die der
                Firmenstruktur entsprechen.


SNMP            ein Standard fuer das Netzwerk-Management. Ein SNMP-basiertes
                Management-System besteht aus SNMP-Agenten, einem SNMP-
                Manager und einer Management-Information Base (MIB), in der
                die Beschreibung der im Netzwerk angeschlossenen, zu
                verwaltenden Objekte und Funktionen enthalten sind.


RAID            "Redundant Array of Inexpensive Disks" Dabei werden Daten
                auf mehreren Festplatten verteilt gespeichert. Je nach
                Raid-Level werden die Bytes doppelt geschrieben oder
                aufgeteilt und auf verschiedenen Disks gespeichert.


Heterogen       Heterogen sind Netze mit Multiprotokollvernetzung (TCP/IP, 
                IPX, Appletalk, SNA-Welt usw.) oder Multiservernetze, bei 
                denen verschiedene Netzwerkbetriebssysteme eingesetzt werden
                (z.B. NetWare, Banyan, Unix mit NFS, VMS mit DECnet usw.)
                oder wenn ueber das LAN-Kabel nicht nur Netzwerkbetrieb geht,
                sondern gleichzeitig noch Telefon und/oder Videoanwendungen.
            !!  Multiservernetze muessen noch lange nicht heterogen sein.

MPR             Multi Protokoll Router, d.h. eine Hardware oder Software, die
                unterschiedliche Protokolle von einem Server zum anderen
                routen kann, d.h. z.B. ueber Modem- oder ISDN-Leitung
                uebertragen.


Dropkabel       Ein Dropkabel verbindet ein LAN-Kabel (z.B. Thick Ethernet
                oder auch Yellow Cable) mit dem LAN-Board eines Rechners.
                Dazu wird auf dem oben beschriebenen LAN-Kabel ein sog.
                Transceiver angebohrt und dort das Dropkabel angeschlossen.


MAN             Metropolitan Area Network - Netzwerkstrukturen innerhalb
                von Staedten und Ballungsgebieten bis zu einer Ausdehnung
                von ca. 100 km.

Frame Relay     Standard fuer ein verbindungsorientiertes Protokoll zwischen
                einer Datenendeinrichtung und einer Datenkommunikations-
                einrichtung


PPP             Point-to-Point-Protocol - eine TCP/IP Verbindung, die wie
                der Name schon sagt, den Zugriff auf die angeschlossene
                Workstation, nicht aber auf das Netzwerk dieser Workstation
                ermoeglicht.


Elevator Seeking   Die Festplattenzugriffe auf den Fileserver werden nach den 
                Zylindern und Spuren vorsortiert. Der Zugriffsarm wuerde 
                somit im Idealfall immer zwischen Zylinder 0 und Zylinder 
                MAX hin und herpendeln und dabei an allen gerade ueberfahrenen
                Zylindern lesen oder schreiben.



  

     Ŀ
         aktuelle / gute Novell - Files    
     

 aus der PANDORA
 grtenteils aber auch in den anderen Boxen aus der Liste erhltlich.


D70G15.EXE     984.594  16.12.95  Novell DOS 7 Patches Nr. 15 DEUTSCH
D72PNW.EXE     309.903  31.10.95  erstellt PNW Installdisks aus den 3,5 Zoll
                                  Installdisks von Novell DOS 7
P10G05.EXE     242.785  04.01.95  PNW Patches  Runde 5  DEUTSCH

311PTD.ZIP     123.755  22.02.93  letztes NW 3.11 Patchkit
312PT7.EXE      97.678  24.02.96  Patches fr NetWare 3.12

410PT3.EXE     376.602  01.02.96  neues Patchkit fuer NW 4.10
                                  Native, NW fuer OS/2, SFT III
41NDS6.EXE     727.795  05.04.96* DS.NLM 4.89c und DSRepair 4.35 fuer NW 4.10

CDUP3.EXE      136.743  21.03.96  CDROM.NLM 4.11 Rev. 17 fuer NW 3.12 und 4.10
                                  mit ATAPI CDROM Support
LANDR5.EXE     137.706  11.04.96* aktuelle LAN-Driver fuer NW 3.XX und 4.xx
                                  ohne div. Patches, die bereits in anderen
                                  Patchkits sind (vor allem fuer NW 3.11)
LIBUP8.EXE     634.979  18.04.96* LIBUP 8 Library Updates CLIB/AFTER311
                                  fuer NW 3.x und NW 4.x
                                  mit CLIB 3.12j und 4.10h
                                  d.h. fuer NW 3.1x keine Aenderung zu LIBUP6+7!
RPLKT3.EXE     140.701  21.02.96  RPL Kit:  Treiber fuer Remote Program Load,
                                  d.h. WS mit Bootproms
                                  mit RPLFIX2
SBACK6.EXE     282.392  19.04.96* neueste Patches fuer SBACKUP
                                  zusammen mit SMSUP4.EXE einsetzen
                                  Aenderung in SMSDI.NLM
                                  behebt Fehler "Media not present"
STRTL4.EXE     177.911  20.01.96  behebt SPX / IPX Probleme
                                  fuer NW 3.11, 3.12 und 4.xx

JRB230A.ZIP  1.185.692  23.10.95  JRB-Utilities fr Netware, Version 2.30
                                  Utilities fr den Einsatz mit Netware
                                  inkl. Tools fuer Netware 4.x
LTRUS005.ZIP    13.941  22.10.95  listet Trustees im GRANT - Format
                                  sehr gute Freeware von Martin Gerdes
MULTI.ZIP       25.750  17.08.95  erlaubt die Auswahl zwischen verschiedenen
                                  Bootfiles bei Diskless Stationen

ST95_321.ZIP   289.062  27.02.96  Stomper 3.21  fuer Windows 95
                                  Modem-Server fuer Windows 3.x / 95
                                  Modemclient fr Windows 95.
                                  NetBEUI oder IPX werden unterstuetzt
STOMP321.ZIP   176.592  20.02.96  Stomper Version 3.21 Modem-/ISDN-Sharing
                                  unter DOS und Windows. Benoetigt IPX oder
                                  Netbios. Ein Modem oder eine ISDN-Karte in
                                  einem Netzwerk kann von allen Stationen aus
                                  benutzt werden. Modemserver kann ein DOS-
                                  Rechner oder der Fileserver sein!
                                  CAPI wird direkt umgeleitet!
X_AWAY.ZIP      10.298  02.06.93  entfernt eXecute Only Flag der NW 3.xx

ABC207.ZIP     132.490  10.12.95  NLM: Autobroadcast 2.07
                                  Scheduler und komplexe Tastatursimulation
                                  am NW 3.x und 4.x Server
                                  inkl. NLM zum Queuehold und -freigabe
                                  erlaubt zeitgesteuertes Loeschen von
                                  Files direkt am Server
                                  NEU: Export von Routinen fuer eigene NLMs
CONFG3.EXE      31.179  27.11.95  NLM: CONFIG.NLM fuer NW 3.x und 4.x
                                  erstellt kleine Server-DOC
NCL.ARJ         47.178  03.06.92  NLM3: Netware Control Language Version 2.00
                                  DOS-aehnliche Befehle am NW 3.x Server
                                  mit Scheduler
SETSPASS.NLM     2.278  15.10.92  NLM3: aendert SV-Passwort fuer NW 3.x
                                  mit Broadcast an alle eingeloggten User!
                                  die SN des Servers wird benoetigt!
ASTRA22.ZIP     48.931  22.09.93  Performance- und Fehlertest von S&K
                                  (stark verbessertes PERFORM)

NDCF_190.EXE    65.887  15.11.95  NLM: DCF77-Software  Version 1.90
                                  fuer ser., par. und Gameport Uhren, getestet
                                  mit Uhren von 6 verschiedenen Herstellern
                                  ohne laestigen Eintrag in Novells SYS$ERR.LOG
                                  Client-Programme fuer DOS und OS/2 zum
                                  Uebernehmen der Zeit
                                  arbeitet mit NW 3.1x und 4.x; Shareware

DMENU177.ZIP    58.365  16.12.94  Dough Menue 1.77
                                  geniales Menuesystem mit Novell Menue Syntax
                                  - separate Sprachfiles
                                  - gruppengesteuerte Menuepunkte
                                  - Freeware (Source ist nicht mehr Freeware!)

NW31X.EXE      144.985  13.10.95  aktuelle Adaptec Treiber fuer NW 3.1x
                                  1520, 1540, 1640, 1740, AICxxxx
NW4X.EXE       144.020  06.04.95  aktuelle Adaptec Treiber fuer NW 4.x
                                  1520, 1540, 1640, 1740, AICxxxx

JGT2R8B.ZIP    315.384  20.02.96  JGATE 2.0R8b Pegasus Mail Gateway
                                  verbindet Netware/PNW Netze per Modem/ISDN
                                  Unterstuetzung von Notizbrettern,
                                  ISDN-S0, Sende- und Empfangsbestaetigung
                                  mit Magic JGATE requesten: neueste Version!

PMAIL330.ZIP   831.853  21.01.96  DOS: Pegasus Mail fuer DOS Version 3.30
                                  noch keine deutsche Version vorhanden!
WINPM223.ZIP 1.214.166  22.11.95  WIN: Pegasus Mail fuer Windows Version 2.23
WPM223DE.ZIP   353.247  02.12.95  deutsche Sprachfiles
                                  fuer Pegasus Mail 2.23 Windows

CREATQ.ZIP      12.348  01.06.93  Queues unter NW 3.1X in andere Volumes
                                  als SYS ablegen

C3295N_1.EXE 4.683.644  12.02.96  Netware Client32 fuer Win95 Rev. A englisch
                                  Release Version (Network install)
C3295B.EXE     401.107  12.04.96* Netware Client32 fuer Win95 Update
C3295N_1.FAQ    34.973  02.02.96  englische FAQ zum Netware Client32 fuer Win95
C3295N_1.TXT       983  02.02.96  Infos zum Netware Client32 fuer Windows 95

VLMUP4.EXE     447.946  30.11.95  VLM 1.20b, Netbios, DOS Client Files,
                                  MLID (ODI) Treiber
NTC5.EXE       177.059  12.04.96* Netware Client for NT 3.5  Patches
                                  auch fuer Windows NT 4.0 Beta


BP7NOV11.ZIP   132.527  19.01.95  Novell Toolbox 1.1
                                  Pascal Unit mit ueber 200 API Funktionen
                                  zur Netware Programmierung
                                  Freeware mit kompletten Sourcen
NWTP06.ZIP     515.627  01.03.95  Pascal Units fuer Netware Zugriffe
                                  fuer TP 6.x und 7.x von Rene Spronk
                                  Freeware mit kompletten Sourcen



  


Ŀ
              Telefonnummern von Mailboxen mit Novell-related Files         


Requester: Alle Boxen haben ihre Novell-File-Liste unter dem Magic LANFILES.
           Alle Boxen mit einem *** haben die jeweils aktuelle Novell FAQ.

Mailboxname/                                                       Bemerkung/
Sysopname        Fido-Netzadresse(n)  Nummer          Modem        LAN-Liste

Deutschland:

Pandora             2:2476/709        +49-781-65066   Zyxel 19K2   24h    ***
                    2:2476/719        +49-781-991093  ISDN         24h
Stefan Braunstein                                                 PAN_LAN.ARJ

Datensenke          2:2444/5011       +49-2331-76890  V34          5.00-03.00
Frank Schneider                                                  LANFILES.ARJ

Digital Access      2:2448/448        +49-2325-926622  ZyXEL+        24h
                    2:2448/458        +49-2325-926633  ISDN          24h
Uli Drescher                                                      DIGI-LAN.ARJ

MARS                2:246/3001        +49-7172-926141 V32bis         24h  ***
                    2:246/3002        +49-7172-926142 ISDN EL301
Axel Golob

FILES.BBS           2:2474/215        +49-7131-941133 Zyxel
                    2:2474/216        +49-7131-941133 Teles
                    2:2474/217        +49-7131-941135 V34
Alexander Hirthe

Plutonium BBS       2:2433/920        +49-211-620145  Zyxel          24h
                    2:2433/923        +49-211-9081706 ISDN
Mirko Mucko         weitere Lines:    2:2433/920-928

Black Box           2:2454/515        +49-2622-83645  V34            24h
Oliver Geisen

Digital             2:2480/1          +49-8131-57440     ZyXel 19k2    24h
Evolution           2:2480/10         +49-8131-57441     H16 VFC V34   24h
                    2:2480/20         +49-8131-50060     ISDN          24h
Stefan Rubner 

MiKa                2:2450/540        +49-221-5908446   Yoriko 28k8    24h  ***
                    2:2450/541        +49-221-9591070   ISDN           24h
Michael Kaiser                                                MIKA-NOV.ZIP

BABLES HOME         2:2437/101        +49-5561-910071   Zyxel / ISDN   24h
Claas Hilbrecht

MR.M's Home         2:2490/1791       +49-911-745560    Zyxel RingDown  24h
                    2:2490/1794       +49-911-7406814   ISDN  RingDown  24h
Juergen Mueller                                                24901791.ZIP

Alien Headquarter   2:2449/420        +49-541-708824    V.34 / ISDN     24h
Peter Farwig                                            


sterreich:

Joe's BBS Corner    2:313/2           +43-2758-3357     Courier 28K8   24h
                    2:313/22          +43-2758-3233     Zyxel 19K2     24h
Josef Braun                                                   LAN313-2.ARJ


Schweiz:

Pit Stop            2:301/508         +41-52-2221948    Zyxel 19K2     24h
                    2:301/560         +41-52-2260255    ISDN
Pit Biernath

YaCan BBS           2:301/233         +41-61-7930094    Zyxel 19K2
                    2:301/263         +41-61-7930094    ISDN
Tobias Gasser



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         Adressen von FTP- und WWW-Servern mit Novell-related Files         


 Alle Internet-Adressen wurden der einfacheren Handhabbarkeit auf meine
 Homepage im Internet ausgelagert. So wird die Bearbeitung der Adressen, 
 die im brigen (in Zukunft) fters geschieht, fr mich stark vereinfacht.

  Adresse:         http://members.aol.com/sbraunst/
  (oder gleich)    http://members.aol.com/sbraunst/novell/



  


    Die jeweils aktuelle Novell FAQ ist momentan ber folgende Quellen
    zu bekommen:

    Namen: NWFT_jmm.*  fr die ASCII-Version
           NWFX_jmm.*  fr die EXE-Version
           NWFW_jmm.*  fr die Winword2-Version
           NWFH_jmm.*  fr die WinHelp-Version
           NWFQ_jmm.*  fr die QWK-Version
           NWFI_jmm.*  fr die HTML-Version

           j = Einerstelle der Jahreszahl    mm = Monat

           Die Diff-Versionen (soweit vorhanden) haben jeweils 
           ein 'D' statt dem '_'.


    Die jeweils aktuelle FAQ wird jetzt auch ber das Fido-Filenetz
    GNF (German Network Filenet) verteilt.

    Ansonsten:

    Mailboxen:   +49-781-65066     Zyxel 19K2               2:2476/709
    (mit Fido-   +49-781-991093    ISDN Creatix S0          2:2476/719
     Adressen)   +49-7172-926141   V32bis                   2:246/3001
                 +49-7172-926142   ISDN ELINK 301           2:246/3002


    Internet:    allegro.biblio.etc.tu-bs.de  [134.169.20.1] 
                 /pub/novell/
               
                 fnovbzs.tu-graz.ac.at        [129.27.198.150]
                 /pub/novell/faq/

                 jeweils mit anonymous Login


    (evtl. auch bei den anderen Boxen in der Mailboxliste)



  


        Die Tips aus der Novell FAQ kamen von

 Manfred Ackermann, Ralf Amrhein, Klaus Arpe(6), BERNHARD BEISE, 
 Marcus Backes(3), Christian Bauer(2), Peter Bauernfeind(2), 
 Dieter Baumgartner, Andreas Baumunk, Axel Beckmann(2), Guenther Behrendsen, 
 Thomas Benden, Martin Bene, Andreas Beutling(6), Pit Biernath(3), 
 Achim Biewer, Oliver Boehm, Thorsten Boente, Heinz-Josef Bomanns, 
 Stefan Bosch, Felix Bosseler(2), Stefan Braunstein(33), Wilfried Brinkmann, 
 Kuno Brockly, Stefan Brozinski, Matthias Brucke, Dirk Buerhaus, 
 Ludger Clemens(2), Tobias Crefeld, Tom Demmer, Ralph Depser, Guido Doerner, 
 Norbert Domhoefer, Tilo Duepmann, MATTHIAS EVERS(4), Christian Ehrhardt, 
 Axel Eichhorn(3), Martin Fahs, Rene Fertig, Peter Fischer-Haaser, 
 Andreas Frank(2), Axel Freimueller, Dirk Friedel, Juergen Fritz, 
 Guido Gabriel(3), Rainer Gassen(2), Tobias Gasser, Uwe Gawehn(21), 
 Oliver Geisen, Andreas Geissler, Martin Georg, Mark Gerber, Martin Gerdes(4), 
 Detlef Gerhardt, Andre Girgner, Thomas Gloor, Peter Grundler(3), Lutz Gustke, 
 Oli Haas, Karsten Hain, Petra Haller, Hans Hamann, Juergen Hamberger, 
 Frank Hamburger(4), Michael Hax, Peter Heck(2), Marcus Heerdegen, 
 Guenther Heidel, Hermann Heidemann, Jens Heinemann(2), Udo Heinold, 
 Georg Helmes, Olaf Henschel, Paul Herger(2), Jan-Christoph Heyer, 
 Claas Hilbrecht(5), Alexander Hirthe(3), Achim Hohenstein, Peter Ibe, 
 Ralph Jaeger, Horst Jelonneck, Dominik Jergus, Guenter Joemann, Ulf Joksch(2), 
 Andreas Joos, Franz KAISER, J. KREMSNER, Uwe Kadner(2), Michael Kaiser(2), 
 Schahram Karimkhani, Juergen Kehrel(2), Maurice Kemmann, Kurt Kesper, 
 Joerg Kettlitz, Michael Keukert, Achim Klausmann, Uwe Klemm, 
 Martin Koehrer(2), Stephan Koenig, Robert Koestler, Lennart Koschella(2), 
 Markus Kottmann, Ralph Kraemer, Nils Kramer, Michael Erik Kramm(2), 
 Thorsten Kraus, Juergen Kreis, Sven Kreutz, Thomas Kuchenbuch, Martin Kuehna, 
 Walter Kuenkel, Niels Kuhnen, Oliver Kummerow, Klaus Lehmann(3), 
 Marc Leidecker(2), Andy Lucas, Robert Luchner, Ralf Mahler, Willi Marquart, 
 Harald Armin Massa(2), Wolfgang Mattis, Ulrich Menz, Oliver Messer, 
 Jens Meyer, Heiko Meyer, Daniel Moehwald, Hans-Dieter Moethrath, Oliver Mohr, 
 Mirko Mucko(4), Juergen Mueller, Marco Mueller(2), Karl Nabinger, 
 Lutz Naydowski, Holger von Nethen, Heiko Nonnenmacher, Wolfgang Obst, 
 Hubert Oevermoehle, Ralf Ott, Klaus Panzlaff, Christof Panzner, 
 Christian Partheil, Sven Paulus, Hans Peeks, Wolfgang Peschl, Joern Peters, 
 Markus Pflanz, Karsten Pinger, Rudi Pohlen, Dieter Prochowski(2), 
 Wolfgang Puschke(4), STEFAN REESE, Guenter Reichelt, Andreas Reisinger, 
 Markus Richstein, Thomas Richter, Andreas Roeschies, Juergen Rosemeyer, 
 Michael Rottwinkel(5), H. Rueschenschulte, Peter Sang, Michael Sartori, 
 Dirk Schadt, Alexander Schaefer, Sven Schaetzl, Werner Schatz, 
 Roland Scheffer, Michael Schieweck, Thomas Schimana, Peter Schmidhofer, 
 Karlheinz Schmidthaus(3), Ralf Schmitt, Joachim Schmitt, Bruno Schmitt, 
 Frank Schneider(6), Stephan Schneider(6), Burkhard Schneider, 
 Heinz-Walter Schockenbaum, Patrick A. Scholz(6), Holger Schoonbeek-Kuper, 
 Rainer Schuermann, Walter Schulz(4), Karsten Schweer, Stefan Schweigstetter, 
 Peter Seitz, Sven Semel(5), Maurice Smulders(2), Roland Sommer(2), 
 Rene Spronk(3), Georg Srama, Vincent Steger(3), Uwe Steigleder, 
 Roland Steinbach(6), Christian Steinhoff(9), Bernd Stich, Juergen Strufe(3), 
 Dirk Strmann, Rolf Taschler, Jens Tautenhahn, Sven Thomas, Juergen Tress(9), 
 Bert Ungerer, Heinz Veenker(3), Erwin Vogel(4), Arne Vogt, Guenther Wagner, 
 Gilbert Waitz, Thomas Weigel, Andre Weigel, Johann Weinzierl, Axel Weirich(2), 
 Sascha Wiegmann(5), Klaus Winckler, Dirk Windberg, Frank Winkelmann, 
 Peter Witschi, Bernd Wohltmann, Alex Woick(16), Jens Wolf, Wolfram Zapfe, 
 Alexander Zillner, Martin Zimmer, Thomas v.d.Wippel



  



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     wurden, Du einen Beitrag hast oder einzelne Antworten falsch,
     berholt oder zu ergnzen sind, melde Dich bitte bei mir:

                           Stefan  Braunstein
                           Binzburgstrasse 27
                          D-77746 Schutterwald
                        Box/Fax: + 49-781-65066
                            Fido:  2:2476/709
