LFNCall --- Verwenden langer Dateinamen mit WIN-OS/2
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Version 1.7

Eines vorweg:
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Dieses Programm interessiert nur Leute, die objektorientiert mit der Workplace
Shell unter OS/2 arbeiten und dabei (leider) noch auf WINDOWS-Programme
angewiesen sind.

Also:
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Um ein z.B. einen Text zu erzeugen, wird nicht etwa WINWORD gestartet, der Text
eingegeben und mit "Speichern unter..." dem Text ein Name gegeben....
sondern es wurde in einem Ordner (z.B. dem Schablonen-Ordner) ein leerer
Winword-Text abgelegt und mittels WPS-Einstellung zur Schablone erklrt.
Nun soll in einem beliebigen Ordner ein neuer Text erzeugt werden. Dazu zieht
man die Schablone in den Zielordner und erhlt ein neues Objekt, da wenn die
Verknpfung des Dateityps *.DOC mit WINWORD der WPS richtig bekannt gemacht
wurde, auch gleich das Winword-Symbol erhlt. Nun ndert man den Namen und
klickt zum Bearbeiten doppelt auf das Symbol.

Soweit, so gut.
Genauso kann man natrlich mit jeder Applikation verfahren, OS/2-Programme
richten die Schablonen meist selbst im Schablonen-Ordner ein.

Aber lange Dateinamen oder Verzeichnisnamen:
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Fr OS/2-Programme kein Problem.

Beispiel:
Mein Ordner fr Texte heit: D:\Archiv\Private_Texte
Dorthinein ziehe ich meine Winword-Schablone "WinwordText.DOC" und benenne das
neue Dokument "Brief an Chef wegen Gehalt.DOC".
Der Doppelklick auf das Symbol wird nicht viel bringen.

Und jetzt LFNCall:
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Nach Installation von LFNCall gibt es ein Programmsymbol "Winword-LFN", da
primr mit dem Dateityp "*.DOC" verknpft ist.
Beim Doppelklick auf "Brief an Chef wegen Gehalt.DOC" passiert dann folgendes:

Die Datei wird mit einem Kurznamen in die Wurzel des Laufwerkes verschoben
(bzw. in das TMP-Verzeichnis kopiert, siehe "Technische Hinweise") und
WINWORD mit dieser Datei gestartet. Nach dem Beenden von WINWORD wird sie
automatisch an ihren Originalplatz zurck verschoben.

Einschrnkungen:
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Wie beim objektorientierten Arbeiten blich, sollte beim Beenden des Editierens
des Textes die Applikation geschlossen werden, da erst dann die Datei
zurckkopiert wird.
In der Windows-Anwendung wird nur der Kurzname angezeigt.

Installation:
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Wer diesen Text liet, hat es ja schon geschafft, das ZIP-File in irgendeinem
Verzeichnis auszupacken.

WICHTIG: REXX mu installiert sein.

Von hier braucht nur INSTALL.CMD gestartet zu werden. Nach der Sprachauswahl
passiert dabei folgendes:

1) Die notwendigen Dateien werden in das WIN-OS/2-Verzeichnis kopiert, keine
Sorge, mit LFNUNINS.CMD lt sich das alles wieder rckgngig machen.

2) Das Installationsprogramm ermittelt das Windows-Verzeichnis und dann ist aus-
zuwhlen, ob der "Copy" oder der "Move"-Modus verwendet werden soll (siehe
"Technische Hinweise").
 
3) Als nchstes wird ein Ordner mit Namen "LFN-Aufrufe" angelegt, danach die
Programm-Symble.
Fr einige Programme ist die Einrichtung automatisiert. Das Installations-
programm sucht sich die Pfade zu den Applikationen, generiert die Symbole und 
verknpft sie mit den Dateitypen. Folgende Programme richtet INSTALL.CMD
selbstndig ein, wenn sie ordnungsgem installiert sind und die Dateitypen-
verknpfung in der Datei WIN.INI korrekt ist:
- MS Winword (*.DOC)
- MS Excel (*.XLS)
- Corel Wordperfect (*.DOC)
- Lotus Wordpro fr Windows (*.LWP)
- Lotus 1-2-3 fr Windows (*.WK?)
- Corel Draw! (*.CDR)
- Visio (*.VSD)

Zur Einrichtung weiterer Win-OS/2-Programme wird im Ordner ein Symbol mit Namen
"LFN-Object erzeugen" angelegt. Dort muss dann das Kommando der Applikation
(mit vollem Pfad) und der Dateityp angegeben werden, damit die entsprechende
Zuordnung eingerichtet werden kann. Dann wird das neue LFN-Object erzeugt.
Zum Herstellen von Zuordnung eines Dateityps und zur Kontrolle empfiehlt sich
brigens das Programm ASSOEDIT von Henk Kelder, dort kann man auch festlegen,
welche die vorrangige Aktion beim Doppelklick auf eine Datei ist.

ACHTUNG: Die langen Dateinamen drfen nicht 2 Leerzeichen nebeneinander
enthalten. Die Anzahl einzelner Leerzeichen ist unbegrenzt, auch Umlaute und
Umbrche (wandelt OS/2 in "!!") drfen enthalten sein.

Update:
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Das Update muss auch mit INSTALL.CMD erfolgen.

Technische Hinweise:
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Der Hintergrundprozess "LFN-Daemon" wird automatisch beendet, wenn kein Bearbei-
tungsprozess mehr luft (nicht sofort, nach einer kurzen Wartezeit). Soll er
laufen bleiben, um z.B. das Starten von Win-OS/2 nicht jedesmal abzuwarten, kann
der Kommandozeile des "LFN-Daemon" Symbols im "LFN-Aufrufe"-Ordner ein "/N" als
Parameter hinzugefgt werden.

Ab V 1.7 kann entschieden werden, ob die zu bearbeitende Datei in den durch die
Systemvariable "TMP" bestimmten Ordner kopiert und dort bearbeitet wird oder ob
sie in die Wurzel des Datenlaufwerkes verschoben wird (schneller). Dazu gibt es
in der Datei LFNCALL.INI den Eintrag "Mode", der entweder den Eintrag "move"
(empfohlen) oder "copy" enthalten kann. Einem Nutzer, der Lantastic Netzwerk
benutzt berichtete, dass er auf Netzwerklaufwerken mit Windows-Applikationen
nicht auf die Wurzel des Lasufwerkes zugreifen kann, in diesem Fall muss "copy"
benutzt werden.
Das Installationsprogramm fragt whrend der Installation ab, welcher Modus
benutzt werden soll, empfohlen ist "move", weil er schneller ist.

Lizenz:
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LFNCall ist Freeware, jeder kann es auf beliebig vielen Rechnern benutzen. Alle
Rechte verbleiben beim Autor. LFNCall ist nicht "Public Domain", kein Teil des
Programmes darf in irgendeiner Weise verndert werden.
Es darf nicht verkauft werden.

Haftungsausschlu
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Die Nutzung von LFNCall geschieht auf eigene Gefahr, es wird keinerlei Garantie
fr die Funktion oder irgendetwas anderes, das Programm betreffend bernommen.
Unter keinen Umstnden kann der Autor haftbar gemacht werden fr irgendwelche
Schden, die aus der Nutzung von LFNCall entstehen.

Kontakt:
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Meine E-Mail-Adresse: "Thomas@Bohn-Stralsund.de"

Infos und andere Programme auf meiner Homepage: 
"http://Bohn-Stralsund.de"

Rechte Dritter:
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Das Programm DSTART.EXE, welches hier verwendet wird, stammt von Mark Kimes, dem
Autor des Dateimanagers FM/2. Es ist der Freeware-Utilities-Sammlung von ihm
entnommen. Es ist das Equivalent des OS/2-Start-Befehls zur Nutzung aus der
DOS-Box heraus.
Kontakt: Mark Kimes (CIS 74601,1327; Fidonet#1:380/16.0; (318)222-3455 data)
