FAQ zu ISDNPM 3.x
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07.01.2003

Hinweis: Fuer ADSL existiert eine zusaetzliche FAQ.

Inhaltsverzeichnis der Fragen:
Q:Was muss fuer AUTODIAL konfiguriert werden?
Q:Was muss fuer MULTILINK-Verbindungen getan werden?
Q:Wie ist das mit dem IP-Interface und dem LANx-Interface zu verstehen?
Q:Umstellung der IP-Schnittstelle auf LAN-Interface?
Q:Der Remote-Zugriff funktioniert nicht. Was kann die Ursache sein?
Q:Wie kann ich den AutoDial fuer mehrere Verbindungen so konfigurieren dass 
  automatisch immer das richtige Zielsystem angewaehlt wird und auch bei 
  laufenden Verbindungen die IP-Pakete den richtigen Weg nehmen?
Q:ISDNPM 3.x stellt zwar eine Verbindung her (H-01 u. L-01 sind gruen), aber 
  Netscape oder andere Anwendungen finden keinen Server.
Q:Ein definierter DialFilter wird von ISDNPM ignoriert, warum?
Q:ISDNPM dokumentiert das Ende eines erfolglosen Verbindungsaufbaus 
  beim DISCONNECT_IND mit "Cause 3481". Was ist koennte die Ursache sein, 
  insbesondere wenn der Anschluss (S0-Bus) ueber eine Telefonanlage geht?
Q:Was bedeutet im Verbind.Log folgender Eintrag: MSG="NO-DCHANNEL 3491", 
  ISDNPM ist auf CAPI 2.0 konfiguriert?
Q:MRU,MTU und MSS?
Q:Wo kann ich ISDNPM 3.x bestellen und was kostet es?
Q:Gibt es einen Update-Preis beim Wechsel von Version 2.x?
Q:Wo gibt es den aktuellen Programmcode von ISDNPM 3.x?
Q:Kann ich ISDNPM 3.0 testen? Wie komme ich an einen Test-Registrierungskey?

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  *NEU*
Q:Was muss fuer AUTODIAL konfiguriert werden?
A: 1.) AutoDialEnable in der ISDN.CFG aktivieren. 
   2.) AutoDial-Flag in der User.OUT-Datei setzen.
   3.) AutoDialMode in der User.OUT-Datei festlegen. 
       Mit "AutoDialMode : 0" loest jeder Request den AutoDial aus wenn kein
       spezieller DialFilter definiert ist. 
   4.) Das IP-Routing muss so konfiguriert sein das die IP-Pakete beim 
       IP-Interface von ISDNPM ankommen. 
       ISDNPM 3.02 ist entsprechend vorkonfiguriert so dass normalerweise 
       kein Handlungsbedarf besteht. Das Routing kann ueber "netstat -r" 
       kontrolliert werden.

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Q:Was muss fuer MULTILINK-Verbindungen getan werden?
A: 1.) Der Provider mu MULTILINK-Verbindungen zulassen.
   2.) AutoDial u. Multilink in der ISDN.CFG aktivieren. 
   3.) In der ISDN.CFG muessen mind. 2 Connections zugelassen sein.
   4.) AutoDial- u. Multilink-Flag in der User.OUT-Datei setzen.
   5.) In der User.OUT-Datei mu MaxConnections entsprechend gesetzt werden.
   6.) "EndPoint" in der User.OUT-Datei auf einen eindeutigen 
       Wert (z.B. die eigene Telefonnummer incl. Vorwahl) setzen.
   7.) Ueber "HighWater" und "LowWater" wird die Zu/Wegschaltung des zweiten 
       Kanals gesteuert. Diese Angaben stehen aber normalerweise mit den 
       Standardwerten in der default.out.

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  *CHG*
Q:Wie ist das mit dem IP-Interface und dem LANx-Interface zu verstehen?
A:Als Grundlage fuer jegliche Internet-Kommunikation dient das 
  TCP/IP-Protokoll. Wie schon bei ISDNPM 2.x verwendet ISDNPM 3 als 
  IP-Interface das "SLIP-Interface" unter dem Namen sl0 und initialisiert es 
  in der config0.fnc beim Programmstart oder (wenn man die config1?.fnc 
  verwendet) beim Verbindungsaufbau/abbau.
  Im Unterschied dazu arbeitet ISDNPM 3.x beim *optional* installierbaren 
  sogenannten LAN-Interface ueber den als virtuelle Netzwerkkarte zu 
  installierenden "ISDNPM Support Driver" an den (wie beim lokalen Netzwerk) 
  das TCP/IP-Protokoll gebunden wird.
  Vorteil dieser Konfiguration ist, dass sich das IP-Interface ueber die 
  normale TCP/IP-Konfiguration einrichten laesst und es bereits beim 
  Systemstart zur Verfuegung steht. 
  Das LAN-Interface empfiehlt sich daher bei der Nutzung des   
  Netbios over TCP/IP - Protokolls.

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  *CHG*
Q:Was ist bei der Umstellung der IP-Schnittstelle auf LAN-Interface zu tun?
A: 1.) "ISDNPM Support Driver" (MACMYWI) installieren und TCP/IP daran binden.
   2.) LANx-Interface in der TCP/IP-Konfiguration aktivieren und 
       auf ein nicht existierendes IP-Netz konfigurieren. 
       Das "x" entspricht dem logischen Adapter im MPTS.
   3.) LAN-Interface in der ISDN.CFG aktivieren (Anzahl 1).
       Normalerweise kann dann das slx-Interface abgeschaltet werden.
       Bleiben mehrere IP-Interfaces aktiviert, dann mu in der User.OUT-Datei
       definiert werden ueber welches IP-Interface die Verbindung gehen soll.
   4.) CONFIGL.FNC ins ISDNPM-Verzeichnis kopieren und ggfs. anpassen.

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Q: Der Remote-Zugriff funktioniert nicht. Was kann die Ursache sein?
A: 1.) In der Datei \MPTS\ETC\SERVICES fehlt der Eintrag fuer ISDNPM.
       "isdnpm  4000/tcp # ISDNPM 3.x"
   2.) Die Angaben in der Datei SERVICES sind nicht in Kleinbuchstaben.
   3.) Fuer einen Zugriff von auen muss MasquerEntry auf den verwendeten 
       Port gesetzt sein. 
   4.) In der Auth.tcp ist keine entsprechende Berechtigung angegeben?
   5.) Vor jedem Zugriff mu das Remote-Programm die Authentifizierung
       vornehmen, ohne diesen ist kein Zugriff moeglich. 
       Im JISDNPM-Remote gibt es dazu die Eintragungen in den Settings.

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Q: Wie kann ich den AutoDial fuer mehrere Verbindungen so konfigurieren dass 
   automatisch immer das richtige Zielsystem angewaehlt wird und auch bei 
   laufenden Verbindungen die IP-Pakete den richtigen Weg nehmen?

A: 1.) Durch Angabe von REMOTEADRESS koennen Zielsystemadressen im 
       Verbindungsdokument definiert werden.
       Durch EXREMOTEADRESS koennen davon Zielsystemadressen 
       wieder ausgeschlossen werden. 
   2.) Durch Paketfilter koennen Datenpakete verbindungsorientiert gesteuert 
       werden. 

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Q:ISDNPM 3.x stellt zwar eine Verbindung her (H-01 u. L-01 sind gruen), aber 
  Netscape oder andere Anwendungen finden keinen Server.

A:Dieses Verhalten deutet auf einen Routingfehler oder eine fehlende 
  Nameserver-Angabe hin, denn das System benoetigt zur Namensaufloesung die 
  IP-Adresse des Nameservers. Um das zu gewaehrleisten haben Sie zwei 
  Moeglichkeiten:
  1.) Manuelle Angabe der IP-Adresse des Nameserver (maximal 3 Stueck) in der 
      TCP/IP-Konfiguration.
  2.) Erstellung der Datei \MPTN\ETC\RESOLV2 durch ISDNPM beim Verbindungs-
      aufbau. Dies passiert in der config?.fnc wenn die Variable lnSetDNS = 1
      gesetzt ist.
  Ob das Routing funktioniert koennen Sie bei laufender Verbindung ueber 
  einen "PING ip-adresse" auf die Routeradresse des Providers oder eines 
  Nameservers. Alternativ koennen Sie auch im Netscape eine bekannte IP-Adresse 
  einsetzen um die Verbindung zu prfen. Die Befehle zur 
  IP-Schnittstellenkonfiguration sind in der config?.fnc angegeben. Deren 
  Dateiname wird in der ISDN.CFG angegeben. Jede IP-Schnittstelle hat ihre 
  eigene config?.fnc. Ob die TCP/IP-Konfiguration stimmt koennen Sie mit dem 
  Befehl "netstat -r" kontrollieren. 
  a.) Ist die in der ISDN.CFG angegebene IP-Schnittstelle (slx/lanx) 
      konfiguriert?
  b.) Stimmt das Routing, insbesondere die Default Route?

  Damit angeschlossene Rechner im lokalen Netz ueber ISDNPM ins Internet 
  kommen muss deren Default Route auf den ISDNPM-Rechner zeigen und auf diesem 
  muss die Default Route dem IP-Interface von ISDNPM zugeordnet werden was 
  in der Standardkonfiguration durch die config0.fnc erledigt wird.
  Wichtig ist auerdem, das in der TCP/IP-Konfiguration die IP-Weiterleitung 
  aktiviert ist. Manuell kann man dies in der SETUP.CMD durch "IPGATE ON" 
  setzen. 
  
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*NEU*

Q:Ein definierter DialFilter wird von ISDNPM ignoriert, warum?
A:Im ISDNPM kann der DialFilter ueber "AutoDialMode" oder ueber eine 
  Filterdatei angegeben werden. Ist beides definiert, dann verwendet ISDNPM 
  die Angaben des AutoDialMode. Im Normalfall sind die Angaben beim 
  AutoDialMode auch vollkommen ausreichend.

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Q:ISDNPM dokumentiert das Ende eines erfolglosen Verbindungsaufbaus 
  beim DISCONNECT_IND mit "Cause 3481". Was ist koennte die Ursache sein, 
  insbesondere wenn der Anschluss (S0-Bus) ueber eine Telefonanlage geht?
A:3481 heisst kein Anschluss unter dieser Nummer.

Mgliche Ursachen (ausser Nummer falsch):

1. Keine Amtsberechtigung  (sollte eigentlich
   eine andere Fehlernummer sein)
2. Falsche Amtsholung (mit oder ohne 0?)
3. T-Online-Zugang und die 019x ist in Telefonanlage gesperrt 
   (sollte eigentlich eine andere Fehlernummer sein)
4. T-Onlinezugang und der Telefonanschlu ist nicht bei der Telekom.
5. Der Anschlu ist bei der Telekom, aber es gibt
   eine Preselection auf einen anderen Carrier.
   Abhilfe : 01033 vorwhlen
   (soll angeblich neuerding nicht mehr ntig sein, aber
   genaueres wei ich nicht)
6. Falsche MSN verwendet, Telefonanlagen sind da manchmal
   etwas pingelig.  (sollte eigentlich eine andere
   Fehlernummer sein)

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Q:Was bedeutet im Verbind.Log folgender Eintrag: MSG="NO-DCHANNEL 3491", 
  ISDNPM ist auf CAPI 2.0 konfiguriert?
A:3491 ist eine Fehlermeldung der capi, 34 steht fr Layer 3 Fehler, 91 ist
  direkt der cause code von EDSS1.  91 = Besetzt!
  ACHTUNG: Die CAPI-Fehlermeldungen sind bei CAPI 1.1 und CAPI 2.0 nicht 
           identisch.
  Mit CAPI 1.1 wuerde bei "besetzt" ein 34BB gemeldet.

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Q:MRU,MTU und MSS?
A:
MRU:  Max Receive Unit, : Maximale Gre einen PPP- Packetes inklusive
      Overhead 
MTU:  Max Transmission Unit, : Maximale Gre des IP-Packetes
MSS:  Max Segment Size, : Maximale Nutzlast eines TCP-Packetes (MTU - 40)

Die Begriffe sollte man nicht verwechseln, und sich auch nicht davon
irritieren lassen, dass es in einem Falle Receive und im anderen Transmit
heisst. Sie gehren zu verschiedenen Protokollschichten.

Normalerweise ist es vllig egal was man einstellt, aber bei
PPPOE gibt es ein Problem:

Die maximale Packetgre auf dem Ethernet ist 1514 Bytes, inklusive des
MAC-Headers. In die nach Abzug des MAC-Headers verbleibenden 1500 Bytes
mu das IP-Packet inklusive des PPP und PPPOE Overheads passen, man mu
die MTU Size so definieren, da das auch geht.

1500 - 6 Byte PPP - 2 Byte PPPOE gibt eine MTU von maximal 1492.

Die MTU wird von den hheren Protokollschichten dazu verwendendet, die
maximale Nutzlast zu bestimmem (bei TCP ist das die MSS). Wenn man
Masquerading/Routing benutzen mchte gibt es jedoch ein Problem: Die
anderen Rechner im lokalen Lan haben normalerweise alle eine MTU von 1500,
d.h. sie verschicken zu groe IP-Packete und teilen bei TCP Connections
der anderen Seite mit was sie als grtes Packet empfangen knnen.
Wenn ein Router ein zu groes Packet ber eine Schnittstelle mit kleinerer
MTU versenden mchte, sollte er es fragmentieren und der
Anwender merkt davon nichts (ausser vielleicht am etwas niedrigeren
Durchsatzes auf Grund des Overheads). Der T-DSL Router der Telekom
unterlt das jedoch, und schmeit zu groe Antwortpackete von der anderen
Seite einfach weg :(

Es gibt 2 Mglichkeiten dem Problem beizukommen:

1. Man ndert auf allen Rechnern im lokalen LAN die MTU auf 1492.

2. Beim Aufbau einer TCP-Connection reduziert ISDNPM die ausgehandelte MSS
   auf 1420. (Dafr dient die MSS Option in connect.xxx)

Selbst wenn der Bug bei der Telekom behoben wird, ist das wegen des
kleineren Overheads sinnvoll (keine Fragmentierung ntig).

Noch eine Bemerkung: Die MSS Option wirkt nur bei TCP-Connections, und
nicht bei UDP oder anderen Protokollen. Bei manchen Anwendungen kann
deshalb Methode 1 erforderlich sein.
(Als Kandidat dafr halte ich in erster Linie Telefon und Video Software)

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Q:Wo kann ich ISDNPM 3.x bestellen und was kostet es?

A:Wenn Sie Lizenzen von ISDNPM 3.x bestellen wollen, dann 
  richten Sie diese per Fax oder e-mail an den Autor:

		Willibald Meyer
                Haselweg 11

		D-79211 Denzlingen
		Fax. +49 7666-948556
		e-mail: isdnpm@t-online.de

Sie erhalten von uns dann per E-Mail einen elektronischen 
Freischaltungskey. Bitte geben Sie daher neben Ihrem Namen/Firma 
und Ihrer Postadresse auch IMMER Ihre E-Mailadresse an.

Der Freischaltungskey berechtigt den Lizenznehmer zur Verwendung des 
Programms an genau einem Rechner.
Fuer eine Kommunikation zwischen 2 Rechnern mit diesem Programm sind
also 2 Lizenzen erforderlich.

Die Standardversion von ISDNPM 3.0 mit allen Features auf bis 
zu drei Kanlen kostet fr Privatpersonen 30,- Euro (incl. MwSt.)
und 60,- Euro incl. MwSt. fr Firmen.
Weitere Konditionen (fuer mehr Kanle) sind auf Anfrage erhltlich.

Hinweis: Die angegebene E-Mailadresse ist keine Supportadresse sondern 
ausschliesslich fuer Bestellungen zu verwenden. 

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Q:Gibt es einen Update-Preis beim Wechsel von Version 2.x?

A:Der genannte Preis ist der Update-Preis, denn wir gehen davon aus das 
  die meisten Kunden die V2.x bereits einsetzen.
  Der Aufwand fuer die Pruefung der Updateberechtigung haette viel Zeit in 
  Anspruch genommen und somit bekommen Neukunden jetzt einen "Sonderbonus". 

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Q:Wo gibt es den aktuellen Programmcode von ISDNPM 3.x?

A:Im ISDNPM-Forum unter der nachstehenden URL: 

  http://groups.yahoo.com/group/isdnpm

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Q:Kann ich ISDNPM 3.0 testen? Wie komme ich an einen Test-Registrierungskey?

A:Sie koennen einen allgemeinen zeitlich limitierten Testkey zur 
ISDNPM 3.0-Evaluierung beim Moderator des ISDNPM-Forums unter der Mailadresse 
info@isdnpm.de beantragen. 

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Q:Warum wird in den Beispielen der Port 113 konfiguriert?

A:Port 113 ist der Port fr das auth/ident protokoll. Manche FTP-Server und
SMTP Server machen ber diesen Port eine Rckfrage. Wenn man den Port
schliet luft diese ins leere und der Server mu einen Timeout abwarten.
Dadurch kann es zu langen Verzgerungen beim Mail abliefern kommen.

Wird der Port geforwarded, gibt es sofort einen Fehler (es sei denn man
hat einen Ident-Demon laufen) und die obige Verzgerung tritt nicht auf.

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Q:Ich mchte mich gern auf dem ersten B-Kanal ins Internet und auf dem
  zweiten B-Kanal in's Intranet der Firma einwhlen. Geht das berhaupt?

A: Klar, das geht wie folgt:
1.) In der ISDN.CFG muessen 2 Connections zugelassen werden.
2.) Du brauchst eine "Internet.out" und eine "Firma.out", beide 
    am besten mit Masquerading konfiguriert.
3.) Die TCP/IP-Konfiguration darf nicht beim Verbindungsaufbau 
    erfolgen, denn sonst gibt es Probleme mit der schon laufenden 
    Verbindung.

4.) Durch 

    EXREMOTEADDRESS : 192.168.0.0/255.255.0.0

und/oder 

    RemoteAddress   : 150.5.0.0/255.255.0.0

kannst du verhindern das Datenpakete ins falsche Netz geraten. 

2 Interfaces (sl0, sl1 etc.) sind nur notwendig wenn man kein 
Masquerading/NAT verwenden will oder kann.

Entscheidend sind die Eintrge "RemoteAddress" und "ExRemoteAddress" in den
Userdateien (auch bei 2 Interfaces).

Beispiel
Das Firmennetz hat 2 Subnetze 155.55.54.xx und 155.55.56.xx

Dann steht in der out Datei zur Firma:

      RemoteAddress :  155.55.54.00/255.255.255.0
      RemoteAddress :  155.55.56.00/255.255.255.0

In der out Datei zum Internetprovider steht

      RemoteAddress   :  0.0.0.0/0.0.0.0
      ExRemoteAddress :  155.55.54.00/255.255.255.0
      ExRemoteAddress :  155.55.56.00/255.255.255.0

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Q: Das ist ne Nummer zu hoch fr mich :-)
   Ich habe doch aber in diesem Fall 2 Interfaces und auch zwei
   remote-Adress IP's
   Handelt das ISDNPM alles intern ?
   Kann man das interne Routing irgendwie darstellen /einsehen ?

A: Ich versuchs mal:
ISDNPM nimmt die Zieladresse des zu verschickenden Packets und klappert
alle offene Verbindungen ab bis es eine gefunden hat auf die die
Zieladresse passt. Dazu werden die beim User definierten Einschlu und
Ausschlulisten verwendet (RemoteAdress und ExRemoteAddress).

Wenn eine Verbindung gefunden wird bei eingeschaltetem Masquerading die
Absender IP Adresse gegen die von der gegenstelle zugewiesene (bzw die in
der user.out eingestellte) ausgetauscht und das Packet versendet.

Wird keine Verbindung gefunden, werden alle definierten User mit Autodial
abgeklappert bis es einen findet auf dem die Zieladresse passt. wenn
gefunden, whlen und weiter wie oben.

Wenn es auch da keinen findet wird das Packet weggeworfen.

Da wegen dem Masquerading die Absenderadresse keine Rolle spielt, kann man
das sl0 bzw das lan interface immer fest auf einer privaten IPAdresse
stehen lassen und die default route einfach auf diese Adresse einstellen.
Ohne Masquerading ist brigens auch kein brauchbares Autodial ins
Internet mglich. (Es sei denn man hat von seinem Provider eine feste
IP-Adresse bekommen) 

PS:
Das Flag DEFAULT und der Parameter YourIP ist nichts als eine bequemere
Methode die RemoteAddress eintage zu machen:

  Flag : DEFAULT   -> RemoteAddress : 0.0.0.0/0.0.0.0
  YourIp : 1.2.3.4 -> RemoteAddress : 1.2.3.4/255.255.255.255

(Letzteres geschieht eventuell auch automatisch beim PPP-Setup)

Die von dir erwhnte remote-Adress IP (=YourIP) ist vllig unwichtig:

  ifconfig sl0 LocalIP RemoteIP
  route add default RemoteIP

ist quivalent mit

  ifconfig sl0 LocalIP
  route add host RemoteIP LocalIP
  route add default RemoteIP

Das kann man zusammenfassen zu

  ifconfig sl0 LocalIP
  route add default LocalIP

Und da wegen Masquerading die localIP fest sein kann, besteht keine
Notwendigkeit irgendein Interface oder Route beim Verbindungsaufbau zu
konfigurieren.

PPS: Masquerading mu natrlich mehr machen als nur die AbsenderIP
austauschen.

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Ach da kommt die ganze Verwirrung her :-)
Es findet kein Umstieg von sl0 auf pppoe01 statt!


ISDNPM hat zwei Enden:

Einmal die Anbindung an das TCPIP. Dafr kennt es 2 Interfaces: a. sl0
(bzw sln), ist eine Schnittstelle des AFINET.SYS
b. Lan1 (bzw lanX), wird mit Hilfe eines Treibers fr eine
   virtuelle Netzwerkkarte realisiert (MACMYWI.OS2)

Auf der anderen Seite die Anbindung an die groe weite Welt:
a. ISDN mit CAPI 1.1 oder CAPI 2.0
b. serielle Schnittstelle mit oder ohme Modem.
c. Ethernet mit PPPoE Protokol, braucht den pppemywi.os2
   Protokolltreiber geht auch parallel zu anderen Protokollen
   auf der gleichen Netzwerkkarte.
d. direkt Ethernet (z.B. fr Kabelmodem), braucht detizierte
   Netzwerkkarte mit dem Raw Protokolttreiber von MyWi.

Die Wahl der Schnittstelle auf einer Seite ist vllig unabhngig von der
Wahl der Schnittstelle auf der anderen Seite.
Auerdem knnen auf beiden Seiten mehr als eine Schnittstelle benutzt
werden, wobei sl0 und lan1 gleichzeitig nur in Ausnahmefllen sinnvoll
ist. Auf der anderen Seite ist es hingegen vllig normal ISDN und PPPoE
parallel zu betreiben.

Noch eine Anmerkung:
der Name sl0 = (Seriell Line 0) ist historisch bedingt.
Man kann jederzeit auch einen anderen Namen verwenden
(Parameter IF_NAME im IP01 Abschnitt von ISDN.CFG), mu
dann allerdings auch die config.fnc's anpassen.
In einer frhen 2.x Version war der Name mal isdn0, aber
das gab Probleme mit einigen Programmen des IAK und von
Warp 3 Connect die auf das Vorhandensein von sl0 abgefragt
und den IBM-Dialer on Demand gestartet haben falls
nicht.



Manfred

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Q: Wie muss ich ISDNPM konfigurieren wenn ein Zyxel ISDN-Modem 2864 zum 
   Einsatz kommen soll?

A:

In der ISDN.CFG:

[SERIAL01]

    Device              : COM2                     // *?*
    Speed               : 115200
    NOCRLF              : 1
    ModemInit           : Z1
    DialPrefix          : B40DI

In der Verbindungskonfiguration (OUT-Datei) muss das Profile wie folgt 
angegeben werden:

   Profile : PPP_ASYNC

